Enpass: Passwortmanager mit frischer Optik und ARM64-Version

Enpass hat seiner Windows-Version für die Webseite ein Update auf Version 6.12.0 verpasst, das Ganze trägt zur Stunde allerdings noch das Beta-Label. Die Entwickler haben die Oberfläche einmal komplett umgekrempelt und modernisiert. Das Design wirkt jetzt deutlich aufgeräumter, was sich durch alle Bereiche zieht. Von der Seitenleiste über die Item-Listen bis hin zum Sperrbildschirm sieht alles etwas frischer aus. Die Abstände passen besser und die Symbole wurden überarbeitet.

Unter der Haube gibt es ebenfalls wichtige Neuerungen. Enpass läuft nun nativ als 64-Bit- und ARM64-Anwendung. Das sorgt für ein höheres Tempo und eine bessere Speicherverwaltung auf entsprechenden Systemen – das Ganze ist sicher irgendwie messbar, ob ihr das nun im Alltag spürt, müsst ihr für euch entscheiden. Wer viel in den Einstellungen fummelt, findet dort jetzt ein luftigeres Layout vor, das weniger gedrängt wirkt. Auch die Arbeitsabläufe wurden angefasst. Das Hinzufügen von Einträgen oder der Import von Daten soll nun mit weniger Klicks vonstattengehen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Neues Outlook für Windows: Längere Zeiträume für die Offline-Nutzung kommen

Microsoft schraubt am neuen Outlook für Windows und erweitert die Möglichkeiten für den Offline-Betrieb. Wer viel unterwegs ist oder schlicht eine schlechte Leitung hat, bekommt demnächst mehr Spielraum beim lokalen Speichern von Nachrichten. Bisher waren die Optionen zur Synchronisation recht begrenzt, doch ab Juni 2026 landen neue Zeiträume in den Einstellungen.

Nutzer können dann unter dem Pfad Einstellungen, Allgemein und Offline festlegen, dass E-Mails aus den vergangenen ein oder zwei Jahren direkt auf dem Gerät vorgehalten werden. Das ist eine ordentliche Schippe mehr als bisher und hilft vor allem denjenigen, die auch ohne aktive Internetverbindung tief im Archiv graben müssen.

Der Rollout startet im Juni 2026, sodass man die neuen Schieberegler bald in den Optionen finden dürfte. Wer also auf seine Mails angewiesen ist, wenn das WLAN mal wieder streikt, bekommt hier ein nützliches Werkzeug an die Hand.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

RevPDF 4.0 veröffentlicht: Kostenloser PDF-Editor für Windows, Linux und den Mac




Wer am Rechner mit PDF-Dateien arbeitet, landet oft bei  Abos oder lädt sensible Dokumente bei irgendwelchen Web-Diensten hoch. Das muss nicht sein, wie der Entwickler von RevPDF mit der neuen Version 4.0 zeigt. Die Open-Source-Software bleibt am Desktop komplett kostenlos und verarbeitet sämtliche Daten lokal auf dem Rechner, ohne Umweg über eine Cloud oder eine notwendige Registrierung. Das Herzstück des Updates ist die runderneuerte Benutzeroberfläche, die sich nun deutlich besser in das System einfügen soll. Wer sich unter der App so gar nichts vorstellen kann, der schaut in meine Vorstellung rein.

Technisch hat sich unter der Haube einiges getan. Die App beherrscht inzwischen Texterkennung mittels OCR, womit sich gescannte Dokumente durchsuchbar machen lassen. Wer viele Dateien gleichzeitig bearbeiten muss, kann auf die neuen Batch-Operationen zurückgreifen. Auch das Entfernen von Passwörtern oder grundlegende Bearbeitungsfunktionen sind direkt integriert. Wichtig zu wissen: Es gibt auch mobile Counterparts, die kosten aber, im Gegensatz zur Desktop-Version. Die neue Version bekommt ihr hier. Alternativtipp für macOS und iOS: die PDF Toolbox.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

DAEMON Tools: Vorsicht vor infizierten Installern

Frei nach Star Wars: DAEMON Tools. Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe, eine lange Zeit…

Wer aus irgendwelchen Gründen DAEMON Tools zum Einbinden / Erstellen von Disk-Images nutzt, sollte aktuell genau hinschauen. Seit dem 8. April 2026 läuft laut Kaspersky-Sicherheitsforschern eine Supply-Chain-Attacke, bei der manipulierte Installer direkt über die offizielle Webseite verteilt werden. Betroffen sind die Versionen 12.5.0.2421 bis 12.5.0.2434. Das Problem dabei ist, dass die Dateien mit gültigen digitalen Zertifikaten der Entwickler von AVB Disc Soft signiert sind, was sie auf den ersten Blick legitim erscheinen lässt.

Innerhalb der Installation sind die Dateien DTHelper.exe, DiscSoftBusServiceLite.exe und DTShellHlp.exe kompromittiert. Diese liegen normalerweise im Programmordner unter C:Program FilesDAEMON Tools Lite. Sobald eine dieser Dateien beim Systemstart ausgeführt wird, aktiviert sich im Hintergrund eine Backdoor. Diese kontaktiert eine präparierte URL, die der echten Domain täuschend ähnlich sieht. Über diese Verbindung können Angreifer Befehle via PowerShell ausführen und weitere Schadsoftware nachladen.

Bisher wurden tausende Infektionsversuche in über 100 Ländern registriert, wobei auch Nutzer in Deutschland betroffen sind. Die Angreifer gehen dabei methodisch vor. Zuerst wird ein Tool eingeschleust, das Systeminformationen wie MAC-Adresse, Rechnername und installierte Software sammelt. Anhand dieser Daten wählen die Hintermänner ihre Ziele offenbar gezielt aus. Während die breite Masse nur diesen Datensammler erhält, wurde bei einer kleinen Anzahl von Organisationen aus den Bereichen Regierung, Wissenschaft und Fertigung eine komplexere Schadsoftware namens QUIC RAT eingeschleust. Dieses Programm ist in C geschrieben und beherrscht diverse Protokolle zur Kommunikation mit den Servern der Angreifer.

Hinweise im Code deuten auf chinesischsprachige Akteure hin, eine genaue Zuordnung steht aber noch aus. Wer DAEMON Tools seit Anfang April installiert oder aktualisiert hat, sollte seinen Rechner also auf verdächtige Aktivitäten prüfen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Windows-Marktanteile: Version 11 enteilt der Konkurrenz

Es gibt mal wieder frische Zahlen von StatCounter zu den weltweiten Marktanteilen der Desktop-Betriebssysteme. Wir werfen einen kurzen Blick auf den Stand der Dinge im April 2026. Spoiler: Große Überraschungen bleiben aus, aber innerhalb der Windows-Welt hat sich das Blatt mittlerweile sehr deutlich gewendet.

Wenig verwunderlich: Microsoft gibt generell weiterhin den Ton an. Wenn man sich die weltweite Verteilung der Desktop-Betriebssysteme ansieht, zeigt sich folgendes Bild: Windows bleibt der unangefochtene Spitzenreiter mit 63,66 %. Ein interessanter Ausreißer ist die Kategorie Unknown, denn satte 19,28 % können nicht genau zugeordnet werden. Meistens verbergen sich dahinter verschleierte User-Agents, Bots oder Systeme mit strikten Privacy-Einstellungen.

Apple ist bei StatCounter klassischerweise etwas gesplittet gelistet. Nimmt man OS X mit 8,19 % und macOS mit 4,37 % zusammen, kommt Apple auf rund 12,5 % Marktanteil. Linux und Chrome OS bleiben mit 2,99 % für Linux und 1,51 % für Chrome OS im Nischenbereich, auch wenn gerade Linux gefühlt in der Wahrnehmung vieler Power-User eine größere Rolle spielt.

Spannender wird es, wenn wir die Lupe auf die Windows-Nutzer legen. Hier hat sich der Wechsel vollzogen, den Microsoft sich eigentlich schon lange gewünscht hat. Windows 10 ist definitiv auf dem absteigenden Ast. Windows 11 dominiert das Feld inzwischen absolut eindeutig mit 70,35 %. Hardware-Upgrades und der Lebenszyklus von Windows 10 tun hier ihr Übriges. Windows 10 hält sich noch auf Platz 2 mit 28,47 %. Das dürften vor allem Firmennetzwerke sein, die Update-Zyklen hinauszögern, Menschen, die keinen Bock auf Windows 11 haben, oder eben Rechner, die an den strengen Hardware-Anforderungen von Windows 11 scheitern.

Es gibt aber auch noch die Dinosaurier, also die Hartgesottenen, die sich einfach nicht trennen können. Windows 7 kommt noch auf 0,84 % und sogar das steinalte Windows XP funkt noch mit 0,2 % in die Statistik. Wilde Zeiten, angesichts der Sicherheitsrisiken, die man sich damit ans Bein bindet. Windows 8 und 8.1 sind mit 0,03 % bzw. 0,09 % quasi komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Soweit der kleine Ausflug in die Statistik. Wie sieht die Verteilung bei euch zu Hause oder auf der Arbeit aus? Seid ihr schon alle auf Windows 11, klebt ihr an Windows 10 oder seid ihr sowieso komplett im Mac- oder Linux-Lager unterwegs?

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies