Windows 11: Änderungen an der Taskleiste kommen

Microsoft hat unter anderem die Windows 11 Insider Preview Build 26300.8493 für den neuen Experimental Channel veröffentlicht. Dieser Kanal löst den bisherigen Dev Channel ab, auch wenn die Umstellung bei manchen Nutzern noch im Hintergrund läuft. Ich erwähne es für eine „große“ Änderung, von der ihr wissen solltet, dass sie irgendwann in Windows 11 einfließt.

Wer gerne an der Taskleiste bastelt, bekommt nun endlich wieder klassische Optionen zurück. Die Position lässt sich nun in den Einstellungen unter Personalisierung wieder an alle vier Bildschirmränder verschieben, also nach oben, links oder rechts. Animationen und Menüs passen sich der neuen Position an, wobei Funktionen wie die Suche oder Copilot an den Seiten noch in Arbeit sind. Ebenfalls neu ist die Option für eine kleinere Taskleiste, die durch geringere Höhe und schrumpfende Symbole mehr Platz auf dem Desktop schafft. Das ist gerade auf kompakten Geräten mit kleinen Bildschirmen sinnvoll. Hier der Vergleich:

Bei den Widgets geht es Microsoft um weniger Ablenkung. Die Benachrichtigungspunkte orientieren sich farblich nun an der gewählten Akzentfarbe von Windows statt stumpf in Rot zu leuchten. Wer die Widgets kaum nutzt, bekommt zudem automatisch weniger Hinweise eingeblendet. Die Suche im Startmenü soll nun lokale Dateien und Apps treffsicherer vor den Websuchergebnissen anzeigen.

Unter der Haube gibt es noch Korrekturen für den Dateiexplorer, bei dem die Eigenschaften des Papierkorbs teils nicht aufrufbar waren. Der Ausführen-Dialog reagiert wieder korrekt auf die Pfeiltasten für den Verlauf. Microsoft arbeitet zudem an der Geschwindigkeit bei der Anmeldung und hat die Stabilität beim Wechsel zwischen virtuellen Desktops verbessert. Ein bekannter Fehler betrifft aber weiterhin das Zurücksetzen des PCs, da der Vorgang bei lokaler Neuinstallation hängen bleiben kann. Hier hilft derzeit nur der Weg über den Cloud-Download.

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Dell 14S und Dell 16S: Neue Copilot+ PCs mit viel Ausdauer

Dell 14S

Dell schickt neue Hardware ins Rennen: Die Notebooks Dell 14S und 16S kommen mit frischen Prozessoren und Fokus auf KI-Leistung in den Handel. Die neuen Geräte sind im Metallgehäuse untergebracht und fallen mit 15,3 Millimetern recht flach aus. Das Dell 14S mit seinem 14 Zoll (35,56 Zentimeter) Display wiegt knapp 1,5 Kilogramm, während das größere Dell 16S mit 16 Zoll (40,64 Zentimeter) bei etwa 1,8 Kilogramm startet.

Dell 16S

Unter der Haube stecken Intel-Core-Ultra Prozessoren der Series 3, wobei das Topmodell auf den Intel Core Ultra 9 386H setzt. Die integrierte NPU liefert bis zu 50 TOPS für lokale KI-Berechnungen, was die Geräte zu Copilot PCs macht. Alternativ bietet Dell Konfigurationen mit der AMD-Ryzen-AI-400 Serie an, die Ende Mai folgen sollen. Beim Akku verspricht der Hersteller lange Laufzeiten. Das 14-Zoll-Modell soll im Arbeitsalltag bis zu 24 Stunden durchhalten, beim Streaming sind es bis zu 18 Stunden. Das größere 16-Zoll-Modell kommt beim Arbeiten auf 14 Stunden, punktet aber beim Videostreaming mit bis zu 26 Stunden.

Bei den Displays reicht die Palette von FHD Panels mit 400 Nits bis hin zu QHD Varianten mit 120 Hz und OLED-Optionen, die den DCI-P3-Farbraum komplett abdecken. Für den Sound sind Dolby-Atmos-Lautsprecher verbaut. In Sachen Nachhaltigkeit nutzt Dell recyceltes Aluminium und Kunststoffe sowie eine komplett recycelte Verpackung.

Das Dell 14S mit Intel-Chips startet ab sofort bei 1.299 Euro, für das Dell 16S werden mindestens 1.349 Euro fällig. Wer lieber auf AMD setzen möchte, muss sich noch bis Ende des Monats gedulden. Und wie immer gilt: Das sind die Preise für die kleinen Konfigurationen, viel Speicher kostet aktuell locker eine Niere… Genaue Specs findet ihr hier und hier.

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IrfanView 4.75: Neue Effekte und verbesserte Steuerung




Irfan Skiljan hat seinem Urgestein der Bildbetrachter ein Update auf Version 4.75 spendiert. Wer das kostenlose Werkzeug nutzt, findet nun im Vollbild- und Slideshow-Modus eine Reihe neuer Übergangseffekte. In den Einstellungen für die Diashow lässt sich zudem ein eigener Text für die Eingabedateien festlegen. Bastler bekommen im Effekte-Browser die Funktion Jalousie dazu. Wer gerne direkt im Programm zeichnet, kann im Paint-Dialog nun Rechtecke mit abgerundeten Ecken erstellen. Das Zeichnen von Linien, Pfeilen oder Kreisen klappt jetzt auch mit der rechten Maustaste.

Die Farbauswahl in den Dialogen wurde ebenfalls angefasst. Ein Rechtsklick kopiert oder fügt Farben ein. Wer Paletten bearbeitet, wählt über die Strg-Taste mehrere Farben gleichzeitig aus. Komfortabler wird es bei der Navigation. Die Zifferntasten auf dem Nummernblock schieben das Bild an die Ränder oder mit der Fünf direkt in die Mitte. Diverse Plug-ins erhielten Aktualisierungen, weshalb Anwender das aktuelle Paket direkt mitinstallieren sollten. Das Programm bleibt gewohnt schlank und unterstützt nach der Installation der Erweiterungen fast neunzig Formate.

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BitUnlocker: Sicherheitsforscher umgehen BitLocker-Schutz

BitLocker sorgt mal wieder für Gesprächsstoff in der Sicherheitscommunity. Wer glaubt, mit den Microsoft-Patches vom Juli 2025 sei das Thema vom Tisch, irrt sich. Das Team von Microsoft STORM hatte damals einen Angriffsweg über die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE aufgezeigt. Dabei wird der Bootmanager ausgetrickst: Er prüft ein legitimes Abbild, startet aber ein manipuliertes zweites Abbild, in dem eine Shell mit Zugriff auf das entschlüsselte Laufwerk wartet.

Sicherheitsforscher berichten davon, wie sie mit einem aktualisierten Tool namens BitUnlocker alles umgehen können. Das Problem liegt im Secure Boot begraben. Dieser Mechanismus prüft zwar die Signatur einer Datei, aber nicht deren Alter. Ein alter Bootmanager von vor dem Patchday im Juli 2025 besitzt ein gültiges Zertifikat und wird vom System anstandslos akzeptiert. Da Microsoft das alte Zertifikat aus praktischen Gründen nicht flächendeckend für ungültig erklärt hat, lässt sich so ein Downgrade-Angriff durchführen. Ein Proof of concept findet sich hier.

In der Praxis muss allerdings physischer Zugriff auf den Rechner gegeben sein. Ein Angreifer schiebt dem System über USB oder das Netzwerk den alten, anfälligen Bootmanager und eine manipulierte Konfigurationsdatei unter. Da das Zertifikat noch in der Datenbank des Mainboards hinterlegt ist, rückt der TPM-Chip den BitLocker-Schlüssel ganz normal heraus. Innerhalb weniger Minuten öffnet sich eine Kommandozeile mit vollem Zugriff auf die Daten.

Wer sich schützen will, kommt um eine PIN beim Systemstart nicht herum. Das bleibt die einzig wirklich verlässliche Methode gegen solche physischen Angriffe, wie die Forscher ausführen. Microsoft bietet allerdings einen Weg an, auf neuere Zertifikate zu migrieren und alte Versionen über eine Secure Version Number zu sperren.

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Windows 11: (Sicherheits-)Updates für Mai 2026 sind da, das steckt drin




Microsoft hat den Patchday für Mai 2026 eingeläutet und verteilt frische Sicherheitsupdates für Windows 11. Wer mit der aktuellen Version 26H1 unterwegs ist, erhält das Paket KB5089548. Nutzer der Versionen 24H2 und 25H2 bedienen sich bei KB5087420, während für ältere Installationen wie 23H2 ebenfalls Patch KB5087420 bereitsteht. Wie üblich fließen auch die Neuerungen aus dem optionalen Vorschau-Update vom Ende des Vormonats in diese kumulativen Aktualisierungen ein. Sprich: massig Sicherheitsfixes sowie eine Handvoll neuer Features.

Eine der auffälligsten Neuerungen ist der neue Xbox-Modus für PCs, Laptops und Tablets. Dieser orientiert sich optisch an der Oberfläche der Xbox-Konsolen. Damit lassen sich Spiele ohne Ablenkungen starten, was sicherlich bei der Nutzung eines Controllers nett ist. Erreichbar ist der Modus über die Xbox-App, die Einstellungen der Game Bar oder schlicht über die Tastenkombination Windows F11.

Im Dateiexplorer gibt es ebenfalls Zuwachs bei den unterstützten Formaten. Archive wie uu, cpio, xar und NuGet-Pakete lassen sich nun direkt verarbeiten. Zudem merkt sich das System jetzt Sortier- und Ansichtseinstellungen in Ordnern wie Downloads, wenn Programme den Explorer direkt dort öffnen. Ein Fehler im dunklen Design wurde laut Changelog behoben, bei dem beim Öffnen oder Ändern der Fenstergröße ein kurzes weißes Aufblitzen zu sehen war. Die Zuverlässigkeit der Hintergrundprozesse wurde ebenfalls gesteigert.

Wer passende Eingabegeräte nutzt, darf sich über haptisches Feedback freuen. Beim Ausrichten von Objekten in PowerPoint oder beim Einrasten von Fenstern geben Geräte wie der Surface Slim Pen 2 oder die MSI Pen 2 nun fühlbare Signale. Auch Mäuse wie die Logitech MX Master 4 (hier mein Test) sollen künftig unterstützt werden. Die Spracheingabe auf der Touch-Tastatur wurde überarbeitet und wirkt nun aufgeräumter, da die Animationen direkt auf der Taste stattfinden.

Unter der Haube hat sich wohl viel bei der Systemstabilität getan. Das Formatieren von FAT32-Partitionen über die Kommandozeile ist jetzt bis zu einer Größe von 2 TB statt der bisherigen 32 GB möglich. Die Leistung beim Systemstart wurde optimiert, damit Autostart-Apps schneller bereitstehen. Zudem wurden Fehler im Microsoft Store behoben, die Downloads mit kryptischen Fehlercodes abbrachen.

Zusätzlich gibt es die üblichen Qualitätsverbesserungen am Servicing Stack, damit die Installation künftiger Patches reibungslos über die Bühne geht. Die Verteilung erfolgt automatisch über die Windows-Update-Funktion, kann aber auch manuell angestoßen werden. Ansonsten gilt wie immer das Motto: Installieren und Ruhe haben. Und natürlich hoffen, dass dieses Mal nichts kaputt gemacht wird.

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