Schlappe für den TV-Marktführer: Samsung zieht sich aus China zurück




Samsung verschickt regelmäßig Pressemeldungen, in denen man sich selbst als weltweiten TV-Marktführer mit entsprechenden Umsatz- und Verkaufsdaten abfeiert. Doch nicht alles läuft rosig. Denn der südkoreanische Hersteller hat nun mitgeteilt, dass man sich (teilweise) aus dem chinesischen Markt zurückzieht. Während man dort z. B. mobile Endgeräte weiterhin anbieten wird, stellt man den Verkauf der meisten anderen Produkte ein.

Betroffen sind davon laut Samsungs offizieller Mitteilung unter anderem Hausgeräte wie smarte Kühlschränke, Projektoren, Monitore, Kopfhörer, Lautsprecher und andere Audioprodukte sowie auch Smart-TVs. Als Begründung nennt der südkoreanische Hersteller nur vage „sich rapide verändernde Marktumstände“. Genau wie in Europa, so hatte Samsung auch in China bisher LCD- und OLED-TVs angeboten. Darunter sind die bekannten Modellreihen QLED, Neo QLED, The Frame und mehr gewesen.

Auch der Verkauf von z. B. Staubsaugern, Waschmaschinen und Trocknern, Luftreinigern und mehr seitens Samsung endet in China. Zu beachten: In China fielen die Marktanteile Samsungs gerade im TV-Segment in den letzten Jahren. Dort belegte man zuletzt nur noch den fünften Platz mit insgesamt 3,6 % Marktanteil. Klassischerweise ist es in China für ausländische Hersteller sehr schwierig, mit Lokalmatadoren mitzuhalten. Und davon gibt es in China nicht nur Riesen wie Hisense und TCL, sondern auch viele weitere wie Dreame, Xiaomi, Skyworth und mehr, die dort Smart-TVs anbieten.

Chinesische TV-Hersteller halten in ihrem Heimatland rund 94,1 % der Marktanteile. Samsungs Ausstieg aus dem dortigen Markt dürfte den regionalen Anbietern dabei ganz klar weiter in die Hände spielen. Dabei wächst der Druck durch Hisense und TCL auch international. So rechnen einige Marktforscher damit, dass TCL in diesem Jahr insgesamt erstmals Samsung als umsatzstärksten TV-Hersteller ablösen könnte. Spätestens 2027 aber wird sich der Druck nochmals erhöhen, denn dann übernimmt TCL auch den Vertrieb der Sony- bzw. Bravia-Fernseher.

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Disney+: Die App soll zum digitalen Zentrum des Konzerns aufblühen

Der neue Geschäftsführer der The Walt Disney Company hat große Pläne für die hauseigene Streaming-App Disney . Der neue Mann an der Spitze, Josh D’Amaro, will die App quasi zu einer Art Anlaufstelle für alles rund um das Haus mit der Maus ausbauen. Ob der Plan aufgeht oder man damit eher Kunden vergrätzt, lässt sich aktuell noch schwer absehen.

D’Amaro hat jedenfalls erklärt (via The Verge), dass Disney „zum immersiven, interaktiven und digitalen Zentrum des Konzerns“ werden soll. Die App soll quasi zum Dreh- und Angelpunkt der Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden werden. Dabei zog der Manager sogar Vergleiche zwischen Disney und den Vergnügungsparks des Konzerns. Beides seien Anlaufstellen, an denen sich Fans der Marke treffen und für allerlei Dinge Geld ausgeben, um verschiedenste Erlebnisse zu erhalten.

Ein gewisser Sinn dahinter lässt sich nicht verleugnen: Familien, die sich einen Animationsfilm via Disney ansehen, bekommen danach vielleicht Lust, Disney World zu besuchen oder das passende Merchandise zu kaufen. Deswegen sei es für Disney auch essenziell, Kunden an die App zu binden. Schon der schnell wieder geschasste CEO Bob Chapek hatte übrigens ähnliche Pläne. Er wollte das Abonnement von Disney eher in eine Richtung wie Amazon Prime schieben. Es sollte also neben dem Streaming auch andere Boni umfassen.

Nach seiner Rückkehr versuchte der Vorgänger und Nachfolger von Chapek, Bob Iger, hingegen an KI-Deals mit OpenAI – die bereits gescheitert sind, weil es das zugrundeliegende Tool Sora nicht mehr gibt. D’Amaro will Disney offenbar lieber zu einer Mischung aus Streaming-Dienst, Social Network und digitalem Shopping-Erlebnis machen. Ob es das ist, was sich die Abonnenten ernsthaft wünschen? Ich habe da so meine Zweifel, aber wir werden es wohl herausfinden.

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Moonfin für den Apple TV: Neuer Client für Jellyfin landet im App Store




Wer Jellyfin auf dem Apple TV nutzt, hat ab sofort eine weitere Option zur Auswahl. Der Entwickler hinter dem Moonfin-Projekt hat die finale Version seiner App für tvOS veröffentlicht. Von der App könntet ihr schon gelesen haben, wir hatten bereits zur Testphase kürzlich berichtet.

Moonfin versteht sich als ein ganzes Ökosystem (gibts ja auch für Android TV und so), das eine einheitliche Oberfläche über verschiedene Plattformen hinweg bietet. Die App für den Apple TV setzt auf SwiftUI und ist nativ für die Set-Top-Box von Apple entwickelt worden. Voraussetzung ist mindestens tvOS 16.0.

Die Software bringt eine ordentliche Liste an Funktionen mit und bleibt dabei kostenlos. Für die Metadaten sind Integrationen von Seerr und MDBList an Bord. Ebenfalls integriert sind Trickplay, In-App-Trailer und ein Downloader für Untertitel. Die App ist in 65 Sprachen lokalisiert.

Unter der Haube nutzt Moonfin den MPV-Player für die Wiedergabe. Das sorgt für eine breite Formatunterstützung und ein konsistentes Verhalten bei verschiedenen Streams. Die App kümmert sich automatisch um den Dynamikumfang und wählt bei Bedarf die passenden Dekodierungspfade des Systems. Moonfin für den Apple TV findet ihr hier.

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YouTube Mobile: Experimentelles Layout für Feeds gestartet

YouTube schraubt mal wieder an der Benutzeroberfläche seiner mobilen Apps für Android und iOS herum. In einem aktuellen Experiment testen die Entwickler eine neue Navigation für die verschiedenen Feeds, die den Zugriff auf relevante Inhalte beschleunigen soll.

Wer Teil des Testlaufs ist, findet den Abo-Feed nicht mehr wie gewohnt in der unteren Leiste. Stattdessen wandert dieser an den oberen Bildschirmrand. Dort können Nutzer dann über Reiter oder Wischgesten zwischen der Startseite und den Abonnements wechseln.

Google spielt zudem mit dem Gedanken, auch andere Bereiche wie Filme und Serien in diese obere Leiste zu schieben, damit gekaufte Inhalte zentraler erreichbar sind. Das Entdecken-Menü versteckt sich in diesem Layout hinter einer Wischbewegung nach oben oder erscheint beim Aktualisieren der Seite.

Die Verteilung erfolgt serverseitig an einen kleinen Kreis von Anwendern weltweit. Ob sich das neue Design am Ende durchsetzt oder die Nutzer eher verwirrt, wird das Feedback während der Testphase zeigen.

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Planet der Affen bekommt einen neuen Film

Foto von Rob Potter auf Unsplash

20th Century legt beim Franchise Planet der Affen nach. Matt Shakman übernimmt die Regie für ein neues Projekt der Reihe. Shakman ist kein Unbekannter im Disney-Kosmos und hat zuletzt Fantastic Four: First Steps sowie WandaVision gestemmt.

Für das Drehbuch zeichnet sich laut Bericht Josh Friedman verantwortlich. Friedman hat bereits Erfahrung mit der Marke gesammelt und arbeitete unter anderem an Avatar: The Way of Water mit.

Über den Inhalt ist bisher wenig bekannt. Es soll wieder auf den Planeten gehen, auf dem die Affen das Sagen haben. Nach jetzigem Stand handelt es sich nicht um eine direkte Fortsetzung von Kingdom of the Planet of the Apes aus dem Jahr 2024, sondern um eine eigenständige Geschichte.

Der letzte Ableger von Wes Ball landete bei einem Einspielergebnis von 397 Millionen Dollar. Ein Termin für den Kinostart steht aktuell noch nicht fest. Fans der Reihe müssen sich also noch gedulden, bis weitere Details zur Handlung oder zur Besetzung durchsickern.

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