Meta limitiert Conversation Focus auf smarten Brillen – ganz ohne Server-Last

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Meta zieht bei seinen Smart Glasses eine Grenze, die schwer nachvollziehbar ist. Ab sofort ist die Funktion Conversation Focus, die in lauten Umgebungen die Stimme eures Gesprächspartners verstärkt, auf drei Stunden pro Monat limitiert. Wer mehr will, muss zum Meta One Premium-Abo greifen, dort sind es dann immerhin 15 Stunden.

Das Kuriose daran: Conversation Focus läuft komplett auf dem Gerät. Die Funktion nutzt Beamforming und Spatial Processing direkt in der Brille, keine Meta-Server sind involviert. The Verge hat das nachgetestet, sogar mit ausgeschaltetem Internet und Flugmodus funktionierte die Funktion problemlos weiter. Warum also ein Rate-Limit für ein Feature, das gar keine Rechenlast bei Meta verursacht, bleibt offen.

Der Hintergrund dürfte finanzieller Natur sein: Meta hat kürzlich rund 8.000 Stellen abgebaut, um die eigenen KI-Investitionen zu stemmen, und macht seine Brillen durch den Wegfall des Ray-Ban-Namens gleichzeitig günstiger. Eine offizielle Erklärung für das Limit gibt es bislang nicht, Meta hat auf Anfragen noch nicht reagiert.

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