Proton mit neuem Duo-Plan

Das Schweizer Unternehmen Proton hat seinen neuen Duo-Plan eingeführt. Letzten Endes ein Bundle-Angebot für zwei Personen, bei dem man, im Gegensatz zur Einzelbuchung, sparen kann. Beide Nutzer erhalten ihre E-Mail-Möglichkeiten von Proton, einen Kalender, sicheren Speicher für Dateien, Fotos und Passwörter sowie ein VPN für sicheres Surfen. Proton wirbt leider immer den günstigen Abos, die aber eine sehr lange Laufzeit haben. So spricht man von 11,99 Euro monatlichen Kosten für Proton Duo, aber das gilt nur, wenn man sich 24 Monate bindet. Bei 12 Monaten zahlt man schon 14,99 Euro im Monat.

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Windows 11: Geräteverschlüsselung wird standardmäßig aktiviert

Mit dem nächsten großen Update für Windows 11, Version 24H2, führt Microsoft eine große Änderung für BitLocker ein: Dieser wird standardmäßig aktiviert, zumindest in Form einer Geräteverschlüsselung. Voraussetzung dafür ist eine Neuinstallation des Betriebssystems, bei der man sich mit einem Microsoft-Konto oder einem Arbeits-/Schulkonto anmeldet. Der Wiederherstellungsschlüssel wird dann im Microsoft-Konto oder in einer Entra-ID gespeichert. Lokale Konten sind nicht betroffen.

Die Home-Version von Windows 11 erhält mit 24H2 ebenfalls BitLocker und ist ebenfalls vom Standard betroffen. Gleichzeitig funktioniert BitLocker auf mehr Geräten, da Modern Standby und Hardware Security Test Interface (HSTI) nicht mehr benötigt werden. Eigentlich finde ich die Änderung gut, sie ermöglicht ein deutlich sichereres Gerät, gerade bei Laptops, die auch mal verloren gehen. Extra Laufwerke werden aber nicht verschlüsselt. Die Auswirkungen auf die Performance schätze ich für die meisten als gering ein, allerdings gibt es anderslautende Berichte.

Wer diese Geräteverschlüsselung nicht möchte, kann das Update trotzdem installieren, da es nur bei einer Neuinstallation greift und auch ein lokaler Account bei der Einrichtung die automatische Verschlüsselung verhindert.

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Raycast in Version 1.81.0 bekommt LaTeX-Unterstützung

Raycast, Launcher und Produktivitäts-Werkzeug für den Mac, welches wir schon des Öfteren erwähnt haben, ist das Tool unserer Wahl im Team. Nahezu im Wochentakt schlägt man mit neuen, praktischen Funktionen auf, um Nutzern den Workflow zu vereinfachen.

Für den AI-Chat sowie Quick AI schlägt man mit einer LaTeX-Unterstützung in Version 1.81.0 auf. Will heißen: Mathematische Chat-Resultate werden jetzt auch ordentlich lesbar aufbereitet. LaTeX wird zudem auch an weiteren Orten, wie Extension-Details mit Markdown-Ansicht unterstützt. Für die AI Commands unterstützt man jetzt ein Default-KI-Modell. Alle Befehle, bei denen das Standardmodell hinterlegt ist, verwenden dynamisch dann das Standardmodell.

Verbesserungen hat man zudem beim Durchsuchen von AI-Befehlen vorgenommen. Hier kann man jetzt das KI-Modell für mehrere Befehle gleichzeitig aktualisieren. Praktisch, da immer mal wieder neue Modelle aufschlagen. Für den AI-Chat gibt es jetzt zudem die Möglichkeit, die Breite des Chat-Inhalts für größere Fenstergrößen zu steuern.

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ChromeOS 127 veröffentlicht: Das ist neu

ChromeOS - Googles Betriebssystem für Laptops und Tablets

ChromeOS – Googles Betriebssystem für Laptops und Tablets

Google hat ChromeOS in Version 127 veröffentlicht. Diejenigen unter euch, die ein kompatibles Gerät besitzen, sollten das Update bereits herunterladen können. Was drinsteckt, haben wir einmal aufgelistet:

ChromeOS unterstützt jetzt Anrufsteuerungstasten auf kompatiblen Bluetooth-Headsets, einschließlich Annehmen, Ablehnen oder Beenden eines Anrufs und Stummschalten des Mikrofons.

Das System startet einen PDF-OCR-KI-Reader in der Galerie, der das Lesen von unzugänglichen Dokumenten ermöglicht und die Lücke in der Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Benutzer, die einen Bildschirmleser verwenden, weiter schließt. ChromeOS nutzt seine Machine-Learning-Modelle, um PDF-Dokumente zu extrahieren, zu segmentieren und zu gliedern, um sie für ChromeVox-Benutzer in der Galerie-App zugänglicher zu machen, so die Entwickler.

Die Galerie-App in ChromeOS unterstützt jetzt mehr Optionen zum Bearbeiten von PDF-Seiten. Anwender können jetzt Seiten innerhalb eines PDFs über die Maus oder durch die Verwendung von Tastenkombinationen löschen oder neu anordnen.

Ab dieser Version wird Read Aloud Googles Stimmen in den Chrome-Lesemodus bringen, damit Nutzer die Text-to-Speech-Funktion nutzen können, um Inhalte im Web zu lesen. Das Ziel von Read Aloud ist es, Menschen zu helfen, die Schwierigkeiten beim Lesen haben, um lange Texte zu verstehen.

Zu guter Letzt: Die Firmware-Updates-App unterstützt nun das Aktualisieren von Peripheriegeräten, die eine Benutzeraktion während des Updates erfordern, z. B. das Herausziehen und Wiederanschließen der Peripherie. Wenn ein Update für eines dieser Geräte verfügbar ist, wird der Benutzer mit schrittweisen Anweisungen geleitet.

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Telegram mit neuen Funktionen – Neue Möglichkeiten zur Monetarisierung

Anlässlich des elften Jahrestags von Telegram spendiert man dem Messenger-Dienst ein neues Update. Mit den Sterne-Reaktionen und Sterne-Abos soll es möglich sein, Ersteller von Inhalten zu unterstützen.

Nutzer können in der App über die Kanäle auf Beiträge sogenannte Sterne vergeben. Die Kanalbesitzer sollen diese vollständig in der Toncoin-Kryptowährung ausgezahlt bekommen. Für jeden Beitrag gibt es zudem eine Auflistung der Top-Unterstützer. Man kann sich jedoch auch mittels Privatsphäre-Einstellungen dagegen entscheiden, in diesen zu erscheinen.

Zudem gibt es Sterne-Abos. Kanal-Inhaber können exklusive Kanäle mit zusätzlichen Inhalten, dem Vorab-Zugang zu Medien sowie VIP-Livestreams anbieten. Mithilfe eines speziellen Einladungslinks können Nutzer gegen eine monatliche Bezahlung in Telegram-Sternen diesen Kanälen beitreten. Sprich: OnlyFans für Telegram-Nutzer.

Zudem ist es auch möglich, Bild- und Videoinhalte in Kanälen zu monetarisieren und diese kostenpflichtig zu gestalten. Kostenpflichtige Beiträge sind für Bots sowie Bot-Admins in Kanälen und Bots für Telegram-Business-Konten verfügbar. Telegram erlaubt damit den automatisierten Betrieb von Kanälen sowie Diensten zur Bilderzeugung oder auch Video-Skalierung.

Ebenfalls neu: sogenannte Superkanäle. Das ist quasi ein Kanal für Kanäle, sprich ähnlich zu einer Gruppe. Inhaber und Admins können dort mit einem eigenen Profil oder ihren anderen Kanälen Inhalte posten. Admins können hier jederzeit über die Auswahl des entsprechenden Profilbilds im Textfeld auswählen.

Exklusiv für iOS-Nutzer ist zudem ein Dokumentenbetrachter mit von der Partie. Dokumente wie PDF-, Excel- und Word-Dateien werden in zusätzlichen Tabs wie der integrierte Browser angezeigt. Dies soll es erlauben zwischen Nachrichten, Browser-Tabs sowie Dateien zu wechseln.

Derzeit sollte die neue Telegram-Version bereits für iOS-Nutzer bereitstehen. Google hat die Play-Store-Variante bisher noch nicht freigegeben. Android-Nutzer können wie üblich aber auch manuell zur APK-Datei greifen.

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