macOS Sequoia 15 Beta: Änderung bei der Abfrage zur Bildschirmaufnahme

Wir berichteten kürzlich darüber, dass macOS Sequoia eine Berechtigungsanfrage eingeführt hat, die euch darüber informiert, dass eine App euren Bildschirm aufnehmen möchte. Das Problem: Man muss diese Abfrage immer wieder bestätigen – entweder wöchentlich oder nach jedem Reboot.

Mit der neuesten Beta von macOS Sequoia 15 hat man die Abfrage jedoch umgestellt. Der Nutzer hat jetzt die Option, der App die Rechte für einen Monat statt einer Woche zu geben. Das ist eine willkommene Änderung, denn ansonsten artet das Ganze in einen Pop-Up-Wahnsinn aus, auch wenn es gut gemeint ist. In der neuesten Beta von macOS Sequoia 15.1 ist das Pop-up noch für eine Woche ausgelegt.

Auch der Text ist nun neu:

CleanShotX is requesting to bypass the system private window picker and directly access your screen and audio. This will allow CleanShotX to record your screen and system audio, including personal or sensitive information that may be visible or audible.

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Geekbench ab sofort mit KI-Benchmark

Wer sich etwas mit Technik beschäftigt und Vergleiche anstellen möchte, kommt um die harten Benchmarks meist nicht drumrum. Zu den bekanntesten Tools in diesem Bereich zählt mittlerweile Geekbench. Die Software bietet allerlei Benchmarks an, für CPU, GPU oder aber auch den Akku.

Nun erweitert man die Funktionalität auf den KI-Bereich, Nutzer können also jetzt auch die NPUs (Neural Processing Unit) testen. Konkret werden verschiedene Frameworks unterstützt, zu denen ONNX, CoreML, TensorFlow Lite oder auch OpenVINO gehören.

Heraus kommen drei Werte für volle Präzision, halbe Präzision und quantisiert. Man bewertet wohl auch, wie akkurat der Output der Modelle ist und ob diese ihren Zweck erfüllen.

AI Benchmark – CoreML am MacBook Pro mit M1 Max

Geekbench AI ist für Windows, macOS, Linux, iOS/iPadOS und Android verfügbar.

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Evernote Free: Neue Einschränkung, aber bald mehr Funktionen

Evernote war einmal der Liebling der Notizenmacher. Für einige ist er das vielleicht auch noch. Doch das Unternehmen kam damals in unruhige Gewässer und wurde verkauft. Es folgten neue Funktionen, aber auch Preiserhöhungen.

Neu sind nun… weitere Einschränkungen für Nutzer der kostenlosen Version. Seit ein paar Tagen können neue und bestehende Free-Benutzer Evernote nur auf einem Gerät gleichzeitig verwenden. Wenn ihr ein kostenloser Benutzer seid und mehr als ein Gerät mit eurem Konto verbunden habt, erhaltet ihr beim nächsten Öffnen von Evernote ein Pop-up, das auffordert, alle anderen Geräte zu trennen, um das Tool weiterhin kostenlos zu nutzen.

Aber man will den kostenlosen Nutzern auf ihrem einen Gerät auch mehr bieten. Bald wird Evernote die Notizgröße, die Anhänge und die monatlichen Upload-Limits für alle kostenlosen Konten erhöhen. Mit diesen Änderungen möchte Evernote seine kostenlosen Nutzer dazu befähigen, die Plattform als sichere Lösung zum Speichern und Zugreifen auf wichtige Inhalte in jedem Format zu erkunden, einschließlich PDFs, Dokumente, Bilder, Videos und Audioaufnahmen. Darüber hinaus werden kostenlose Abonnenten durch die erhöhten Freigaben die Vorteile der neuesten KI-gestützten Funktionen, wie Audio- und Video-Transkription mit der neuen Voice-to-Text-Funktion, voll ausschöpfen können. Letzten Endes hat man dann aber auch „nur“ die Möglichkeit, 50 Notizen anzulegen.

Evernote kostet ab 8,33 Euro im Monat, wenn man das Jahresabo nimmt.

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Halide: Kamera-App führt neuen RAW-Aufnahmemodus „Process Zero“ ein

Wer ein iPhone besitzt und sich für Fotografie interessiert, ist sicherlich schon auf die Kamera-App Halide gestoßen. Die war auch hier im Blog schon mehrfach Thema. Inzwischen führt man einen neuen Modus ein, der auf jegliche KI- und Computational-Eingriffe pfeift und so für natürlichere Aufnahmen sorgen kann. Man nennt das ganze „Process Zero“. Die Funktion ist Teil der App-Version Halide 2.15.

Process Zero überspringt also die übliche Bildverarbeitungskette. Dadurch können Bilder mit mehr Details das Ergebnis sein, die zudem dem Fotografen mehr Kontrolle geben – sowohl beim Knipsen an sich als auch bei der Nachbearbeitung. Man betont, dass es sich nicht um einen einfachen Filter handele. Stattdessen werde eben die RAW-Datei mit den puren Sensordaten erstellt. Verfügbar ist das Ganze auf allen iPhones, welche kompatibel zu Halide sind und mindestens iOS 17 verwenden.

Das obige Beispielbild zeigt euch, dass bei dunklen Aufnahmen durch Process Zero Zero zwar mehr Rauschen zu sehen sein mag, gleichzeitig aber auch deutlich mehr Details verbleiben. Kann also in einigen Szenarien eine tolle Wahlmöglichkeit sein. Dabei verschmilzt Process Zero im Übrigen, anders als andere Methoden zur Bildaufnahme, keine Bilder miteinander. Es wird wirklich ein Einzelbild gemacht und nicht angetastet.

Process Zero hat auch Nachteile

Ihr ahnt es, Process Zero hat auch Nachteile. Da eben nicht mehrere kurz nacheinander aufgenommene Bilder miteinander verbunden werden, müsst ihr etwa mehr auf die Belichtung achten. Sonst werdet ihr schnell die falschen Bildbereiche zu stark oder zu wenig belichtet sehen. Auch weist Halide darauf hin, dass ihr das Pixel-Binning nicht umgehen könnt. Das Ergebnis sind also immer einzelne 12-Megapixel-Fotos an den neuesten iPhones.

Die Ergebnisse werden zudem denen ungewöhnlich erscheinen, die den stark verarbeiteten Look aktueller Smartphone-Kameras gewohnt sind. Die via Process Zero geknipsten Bilder werden immer mit weniger Sättigung, weniger Schärfe und mehr Rauschen vorliegen. Daran muss man sich gewöhnen. Dafür ergibt sich mehr Spielraum zur Nachbearbeitung. Finde ich persönlich klasse.

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Insta360: Großes App-Update für verbessertes Editing

Die App von Insta360 erhält heute ein umfangreiches Update. Enthalten sind unter anderem 40 voreingestellte Bewegungsvorlagen, die das Bearbeiten von Aufnahmen vereinfachen sollen. Die Updates sind verfügbar für alle 360º-Aufnahmen von Insta360-Kameras. Die Algorithmen identifizieren jetzt Objekte oder Motive im Filmmaterial und deren Interaktion. In Kombination mit der Szenenerkennung filtern sie automatisch die besten Aufnahmen, die ausgewählt und exportiert werden können.

Anstatt nur ein Kind und ein Elternteil zu identifizieren, kann der neue Algorithmus zum


Beispiel die Interaktion zwischen ihnen erkennen, um eine Story zu erstellen. Dynamische Videos sollen sich leichter erstellen lassen, da ihr automatische Bewegungsvorlagen nutzten könnt, um Bewegungen zwischen Keyframes zu erstellen.

Um eine Bewegung hinzuzufügen, tippt ihr auf das gelbe „ “-Symbol am Startpunkt, passt die


Perspektive an, tippt auf „Bewegung“ und wählt eine Vorlage.  Jetzt können dabei Bewegungen im KI- und Pro-Edit in der Insta360-App hinzugefügt und geändert werden. Die neue App-Version solltet ihr ab sofort im Apple App Store und bei Google Play vorfinden.

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