Eve: Matter-Unterstützung wird unter anderem Android-Kompatibilität ermöglichen

Sukzessive rüstet der Hersteller von Smart-Home-Komponenten „Eve“ seine Produkte auf das Funkprotokoll Thread um. Zuletzt geschehen für den Raum-Qualitätssensor Eve Room. Damit bereitet man auch die Kompatibilität zum Smart-Home-Standard „Matter“ vor. Der sieht nach jüngstem Kenntnisstand übrigens auch ein lokales Streaming-Protokoll als Cast- und AirPlay-Pendant vor. Neben beispielsweise Nanoleaf ist Eve als einer der ersten Hersteller überhaupt mit Thread-Produkten auf dem Markt. Den Großteil des Portfolios hat man bereits umgerüstet.

Im Februar 2022 soll auch der Wasserleck-Sensor „Eve Water Guard“ und im März die tragbare Lampe „Eve Flare“ zu den Matter-Produkten gehören, wie man gegenüber dem US-Medium The Verge verriet. In Kürze sollen zudem auch der Eve Light Switch und der Bewegungssensor Eve Motion als Thread-Versionen starten. Neben einem neuen Design soll der Bewegungsmelder nun auch über einen Helligkeitssensor verfügen. Auch die für Januar angekündigten MotionBlinds kommen direkt mit Thread.

Im Gespräch gab man auch bekannt, dass man sämtliche bestehenden kompatiblen Geräte auf Matter aufrüsten wird. Zum Start des Standards sollen da der Eve Energy, der Eve Motion und auch der Eve Door & Window mit von der Partie sein. Bis Ende 2022 sollen weitere Produkte an Matter angebunden werden. Darunter die Lichtschalter, Eve Thermo, Eve Weather sowie Eve Room. Die Eve Cam dürfte folgen, sobald Kameras Bestandteil der Matter-Spezifikation werden. Hier setzt man zwecks Bandbreite weiterhin auf Wi-Fi.

Bislang ist es sowohl für Bluetooth, als auch Thread-Produkte von Eve so, dass man sich da voll und ganz dem HomeKit-Universum von Apple verschreibt. Die Wahl von Thread sei gegenüber Bluetooth in Sachen Geschwindigkeit, Reichweite, Zuverlässigkeit und Batterielebensdauer die richtige Wahl, wie man seitens Eve bestätigt. Dies würden auch diverse Kunden rückmelden.

Für Eve ist eine Anbindung an Amazons Alexa, den Google Assistant genauso wenig möglich, wie die Steuerung mit einem Android-Gerät. Durch die Unterstützung von Matter wird Eve auch mit Samsung SmartThings, Alexa oder auch Google Home kompatibel werden. Dies ermöglicht dann auch die Steuerung über ein Android-Smartphone. Derzeit ist offen, ob man über diese Möglichkeit via Matter auch mit einer eigenen Android-App aufwarten wird. Ich denke für Nutzer ist in erster Linie erst einmal wichtig: Hauptsache es funktioniert. Denn viele Nutzer – mich eingeschlossen – sind mit diversen Plattformen sowohl von den Gerätschaften, als auch von den Smart-Home-Produkten unterwegs. Für Eve sei hier nun der Punkt erfüllt, dass man das Ganze eben über eine lokale Schnittstelle und damit auch Privatsphäre-konform umsetzen kann. Auch für Amazons Alexa und den Google Assistant. Man geht davon aus, dass künftig auch mehr Wi-Fi-Router mit Thread an Board kommen werden, die dann ähnlich wie bei Eero als Border-Router fungieren.

Tönt ja ganz gut, was die künftige Kompatibilität der Eve-Produkte angeht. Wichtig ist hier aber zu wissen, dass auch bei erfolgter Matter-Anbindung nicht sämtliche Funktionen eines Geräts direkt ausgeschöpft werden können. Bis dies der Fall ist, könne man aber die Produkte auch vollumfänglich mittels HomeKit über Thread weiterbetreiben. Man sei aber zuversichtlich, dass im Laufe der Zeit sämtliche Funktionen auch in den Matter-Standard eingepflegt werden und zur Verfügung gestellt werden können.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

So lange bekommen eure Amazon-Geräte Software-Sicherheitsupdates

Wir berichteten neulich davon, dass Amazon separate Informationsseiten geschaltet hat, die aufklären, wie lange welche Geräte Software-Sicherheitsupdates bekommen. So gibt’s 4 Jahre Sicherheitsupdates für Fire-TV-Geräte, aber auch für Echos, Fire Tablets und natürlich die Kindle Reader. Leider führt Amazon derzeit nicht für alle Geräte die Sicherheitsupdates auf, lediglich für die neueren in der jeweiligen Kategorie. Vermutlich wird man da aber noch einmal nacharbeiten.

Sofern ihr halbwegs aktuelle Geräte habt und in ein paar Jahren wissen wollt, wie lange diese Sicherheitsupdates bekommen, so habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr könnt auf den Amazon-Support-Seiten nachschauen, müsst dann aber auch wirklich wissen, welches Gerät ihr im Einsatz habt. Gerade beim Kindle oder dem Fire TV Stick kann man das ja mal vergessen – oder es generell uninteressant finden.

Deshalb mein Tipp an euch: Schaut nicht auf Amazons Supportseiten, sondern einfach in eure persönliche Geräte-Übersicht. Amazon hat da aufgeführt, wie lange jedes eurer Geräte Software-Sicherheitsupdates bekommt, allerdings mit derselben Einschränkung wie eben beschrieben: Das gilt derzeit nur für aktuelleren Generationen.

AngebotBestseller Nr. 1

AngebotBestseller Nr. 2

AngebotBestseller Nr. 3

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Prime, Alexa und Co: Amazon hat ein Profil-Problem

Amazon ist mittlerweile nicht nur Shopping-Gigant, man ist auch für viele Dreh- und Angelpunkt in Sachen Musik, Video, digitaler Assistenz und Smart Home. Das kann durchaus mal ein paar nervige Probleme geben. Manchmal sind es nur unschöne Details, die mich aber verzweifeln lassen. Wo ich mich frage, warum man für manche Fehler seit 3 oder mehr Jahren keine Lösung gefunden hat und es zahlreiche Nutzer gibt, die sich beschweren.

Als Beispiel lasst uns mal Profile nehmen. Ein Amazon-Prime-Kunde hat Zugriff auf Prime Video. Prime Video erlaubt das Anlegen von Profilen für Nutzer und für Kinder – unter einem großen Haupt-Account.

Nächster Schlenker Richtung Smart Home und Amazon Alexa. Auch dort gibt’s einen Haupt-Account, dafür aber die Möglichkeit, Profile mit eigener Stimm-ID zu nutzen – die sogenannten Alexa-Profile.

Das sind alles eigenständige Dienste und Profile, die unter einem Konto von Amazon laufen und nichts mit Haushaltsprofilen zu tun haben.  Habt ihr mehrere Profile, dann kennt ihr das ja: Ihr könnt beim Einloggen in die Amazon-Alexa-App das eigene Profil wählen – oder eure Freundin könnte ein eigenes erstellen.

Kann man ein neu erstelltes Profil in der Amazon-App löschen? Nein. Ist einfach nicht vorgesehen. Stimm-ID löschen klappt, das Profil bleibt. Das kann richtig nervig sein.

Was aber macht Amazon? Die bauen eine stümperhafte Seite zusammen, die man nach 100 Jahren des Suchens findet – denn verlinkt ist sie in der App natürlich nicht. Auf jener Seite namens „Meine Profile verwalten“ finden sich zusammengewürfelt Profile aus Prime Video, aber auch jene Alexa-Profile. Sieht so aus:

Kann man dort die Prime-Video-Profile löschen? Jau, das klappt. Kann man Alexa-Profile löschen, wie es der Screenshot über diesem Absatz suggeriert? Nun, ich hoffte es, für meinen inneren Monk. Stattdessen wird euch Amazon nach Klick auf „Dieses Profil entfernen“ wie folgt informieren:

Wir können dieses Profil momentan nicht entfernen, da mindestens eine der folgenden Einschränkungen darauf zutrifft:

  • Profile, die Alexa verwenden, können derzeit nicht entfernt werden.
  • Wenn das Profil Amazon Halo verwendet, rufen Sie bitte die Einstellungen in der Halo-App auf und löschen Sie die Gesundheitsdaten des Profils, bevor Sie das Profil von hier entfernen.
  • Profile, die Amazon Pharmacy verwenden, können derzeit nicht entfernt werden. Wenn Sie Hilfe zu Ihrem Pharmacy-Konto benötigen, wenden Sie sich bitte direkt unter 855 7455725 an den Kundenservice von Amazon Pharmacy.
  • Profile, die Amazon Dx verwenden, können derzeit nicht entfernt werden.

Es gibt dafür anscheinend keine One-Click-Lösung, wenn man Alexa-Profile loswerden will – in den Community-Foren von Amazon wird das seit über 3 Jahren diskutiert, man soll sich in diesem Fall an den Support wenden. Gar nicht mal so gut.

Um das Ganze komplett zu machen: In eurem Profil in der Alexa-App kann man seit neuestem eine PIN hinterlegen. Zum Schutz von „privaten Daten“, was Amazon nicht genau erklärt:

Erstellt man eine PIN, dann sollen irgendwelche Einstellungen geschützt werden. Welche das sind, konnte ich nicht herausfinden, weder durch Fragen an Alexa, noch in der App. Testweise wollte ich die PIN dann wieder entfernen. Ratet mal. Richtig. Ich konnte eine neue setzen, mehr aber auch nicht.

Naja, mal Daumen drücken – vielleicht baut Amazon gerade auch um und feuert halbgare Sachen raus. Eigentlich schade. So viele Möglichkeiten, teils aberwitzige Ärgernisse.

AngebotBestseller Nr. 1

AngebotBestseller Nr. 2

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

IKEA Symfonisk: Tischleuchte mit WiFi-Speaker (2021) startet

Wir hatten vorab darüber berichtet, dass die Symfonisk Tischleuchte mit WiFi-Speaker (2021) von IKEA bereits online gelistet ist. Sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Sonos und IKEA. Das neue Modell ist etwas anders aufgebaut ist als der Erstling. Die Symfonisk Tischleuchte mit WiFi-Speaker (2021) bietet jetzt nicht nur mehr Anpassungsmöglichkeiten durch austauschbare Schirme, auch den Sound wollen IKEA und Sonos verbessert haben. Seit heute ist das neue Modell käuflich zu erwerben. In Deutschland ist die Symfonisk Tischleuchte mit WiFi-Speaker mit einem Textilschirm für 159 Euro und mit einem Glasschirm für 179 Euro erhältlich. IKEA hält auch Wort, denn es gibt den Rabatt für „IKEA Family Mitglieder“, da gehen dann noch 20 Euro runter. Gesteuert wird über die Sonos-App, auch direktes Ansprechen per AirPlay ist machbar.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Govee Lyra: Smarte Stehlampe angeschaut

Ich hatte in den letzten zwei Wochen die Zeit, mir am Abend die Govee Lyra anzuschauen, die ja mittlerweile in Deutschland verfügbar ist. Schaut man sich das Design der Produkte von Govee an, dann könnte man meinen, dass man sich ein wenig von Philips Hue inspirieren lässt. Das betrifft nicht nur die Verpackungen, sondern auch das Design der Lampen.

Die smarte Stehlampe Lyra erinnert an die Signe von Philips Hue. Govee hat sich seine Beleuchtungstechnologie namens RGBIC patentieren lassen und jene kommt auch zum Einsatz. Das Darstellen mehrerer (bis zu 15) Farben ist also auch mit der Aluminium-ummantelten Lyra möglich, wenn man die 145 cm hohe LED-Beleuchtungslösung nutzt. Neben dem Einstellen eurer Farbkombinationen gibt es auch Unterstützung für Szenen. 1.500 Lumen nennt das Unternehmen für die Leuchtkraft. Eine Farbtemperatur von 2.200 bis 6.500 Kelvin ist angegeben.

Die Govee Lyra kommt in einem überschaubaren Karton, was daran liegt, dass man sie noch zusammenbauen muss. Das ist recht fix erledigt. Ihr habt einen Fuß und ein paar Aluschienen, in die das Leuchtmittel eingebaut wird. Überraschenderweise handelt es sich dabei „nur“ um einen Lichtschlauch, der aus flexiblem Kunststoff ist. Der sorgt für den ganzen Zauber.

Nun hätte ich persönlich gedacht, dass man das Netzteil im Fuß verbaut, um etwas mehr Ästhetik zu bewahren – doch Fehlanzeige. Das Netzteil sitzt direkt am Stecker. Sofern der kleine Kasten außerhalb des Sichtfeldes ist oder euch nicht stört, bewertet man dies aber wohl nicht als Nachteil.

Der Fuß selbst ist aus Kunststoff, hier darf jeder für sich entscheiden, wie das Design gefällt. Der eine wird es vermutlich geraffelig finden, der andere spricht von zeitloser Eleganz – Geschmäcker sind verschieden. Nach dem Zusammenschieben und Befestigen über Schrauben (an dieser Stelle Lob, es sind doppelt so viele dabei wie benötigt), kann es schon ans Einrichten gehen.

Govee hat eine brauchbare App. Lampen werden über Bluetooth identifiziert und dann ins WLAN eingebunden. Unterstützt wird die App als solche, allerdings gibt es auch die Möglichkeit, über Google Assistant und Amazon Alexa zu steuern. Bonus: Solltet ihr so etwas wie Homebridge nutzen, dann könnt ihr die Govee Lyra auch in HomeKit einbinden. Es gibt ein Plugin für Govee-Produkte, da muss man nicht lange frickeln, sondern nur über die Govee-App einen API-Schlüssel anfordern, um die Lampen einzubinden. Zwei-Minuten-Sache und bisher stabil und funktionierend bei mir.

Zu bedenken: Das An- und Ausschalten über HomeKit geht flott. Dann wird auch immer die letzte Szene oder Farbe gewählt. Ein Anpassen der einzelnen Segmente ist nicht machbar. Schaltet man in HomeKit Farben für das ganze Element um, dann kann dies 5 Sekunden dauern und die genauen Farben des Farbpickers werden auch nicht angenommen. Aber nun gut – HomeKit wird ja auch nicht offiziell unterstützt. Mir reicht es da für das Schalten über Zeit, manuell sowie Bewegungsmelder.

Alternativ: Eine Fernbedienung erlaubt ebenfalls die Steuerung von warm nach kalt, inklusive Dimmen sowie die Möglichkeit, dass die Lampe im Takt der Musik arbeitet. Die App reagierte unter iOS gut und flüssig. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit bei vielen Herstellern, leider. Die Modi lassen sich flott schalten, die Lampe reagiert dementsprechend ohne große Verzögerung. Routinen über die App? Ebenfalls möglich. Die Szenen in der App sind nett ausgewählt. Da sollte für jeden etwas dabei sein. Alternativ kann man sich durch die zahlreichen und teils unübersichtlichen „empfohlenen Farbschemas“ wühlen.

Was bleibt denn am Ende? Die Farben wirken ok, die Helligkeit ist gut. Wer diese Art der Leuchten mag, der wird am reinen Licht- und Farbbild nicht viel zu meckern haben. Die Verarbeitung der Lampe ist gut. Letzten Endes muss man aber bedenken, dass man hier knapp 150 Euro für einen vertikal in einem Fuß steckenden und von Aluschienen ummantelten Lichtschlauch zahlt. Wer die Möglichkeiten des Lichts da eher weniger nutzt, der sollte sich woanders umschauen. Lampen dieser Art gibt’s auch für weniger.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies