Konsumklima stürzt in Deutschland wegen des Iran-Kriegs ab

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Schlechte Nachrichten bezüglich des Konsumklimas in Deutschland, aber das überrascht wohl aktuell auch niemanden mehr. So hat der Iran-Krieg die Stimmung der Verbraucher in Deutschland abermals gedrückt. Der Konsumklima-Indikator weist nun -33,3 Punkte auf und ist damit im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,1 Punkte) um weitere 5,2 Punkte gesunken. Einkommenserwartungen und Anschaffungsneigung entwickeln sich ebenfalls negativ.

Allerdings ist laut den Marktforschern des NIM Konsumklimas powered by GfK auch die Sparneigung leicht gesunken, verbleibt aber auf einem hohen Niveau. Vielleicht geht vielen Menschen da auch langsam einfach der Spielraum aus, um Geld zur Seite zu legen? Auf die Gemüter drücken zudem die abgekühlten Konjunkturerwartungen und die anziehenden Preiserwartungen.

Sprich: In der Wirtschaft sieht es gefühlt jetzt und in Zukunft schlechter aus, die Preise steigen jedoch. Die Anschaffungsneigung zeigt in diesem Monat folgerichtig einen Rückgang um 3,5 Punkte auf -14,4 Punkte. Dies markiert laut NIM im längerfristigen Vergleich ein Zwei-Jahres-Tief. Die befragten Menschen verschieben also größere Anschaffungen tendenziell eher auf unbestimmte Zeit.

Die Inflationsrate ist in Deutschland bereits im März 2026 infolge der Verteuerung der Energiepreise durch den Iran-Krieg von 1,9 % auf 2,7 % gestiegen. Mittelfristig dürfte eine größere Teuerungswelle erst noch anrollen, denn die Sperrung der Straße von Hormus und damit ausbleibende Energie-, aber auch Warenlieferungen belasten im Grunde alle Bereiche. Besserung ist wohl erst zu erwarten, wenn der Iran-Krieg ein Ende findet.

Zu beachten: Das alles sind keine wissenschaftlichen, fundierten Daten, sondern die Ergebnisse aus einer Umfrage unter 2.000 Verbrauchern, die regelmäßig im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Das Konsumklima bezieht sich explizit auf die gesamten privaten Konsumausgaben.  Die Anschaffungsneigung ist – wie alle anderen Indikatoren auch – ein Stimmungsindikator. Da sind also sehr volatile Angaben, die sich auch bei einzelnen Befragten schnell wandeln können.

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