tado° sackt in letzter Finanzierungsrunde 46 Mio. Dollar ein

tado°, Hersteller der smarten Thermostate, soll wieder Geld von Investoren eingesammelt haben. 46 Millionen Dollar sollen es sein, so die Financial Times. Mit an Bord sind neue und alte Investoren, darunter weiterhin Amazon. Das deutsche Unternehmen, das nach eigenen Angaben bereits mehr als 1 Million seiner intelligenten Thermostate an den Kunden gebracht hat, konkurriert in einem zunehmend überfüllten Markt mit Unternehmen wie Hive, Honeywell und Google Nest. Nicht überraschend sei die größte Nutzerbasis in Deutschland, rund 30 Prozent des Umsatzes kommt aus unserem Land. Interessant ist, dass die Financial Times davon spricht, dass es die letzte Finanzierungsrunde vor einem Verkauf oder dem Börsengang sein soll. Die jüngste Finanzierungsrunde, angeführt von einer neuen Investition der in Hamburg ansässigen Noventic Group, erhöht die Gesamtsumme des Fundraisings bis heute auf 148 Millionen Dollar und bewertet das zehn Jahre alte Unternehmen im „hohen dreistelligen Millionenbereich“, so Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Kurz erklärt – Affective Computing

Affective Computing ist ein interdisziplinäres Gebiet bei dem Erkenntnisse aus der Computerwissenschaft Psychologie und kognitiven Wissenschaften einfließen und kombiniert werden. small

Affective Computing ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem Erkenntnisse aus der Computerwissenschaft, Psychologie und kognitiven Wissenschaften einfließen und kombiniert werden. Um Maschinen zu entwickeln, die nicht nur intelligent sind, sondern auch Gefühle richtig einordnen können, braucht es Wissen aus allen drei Bereichen. 1995 wurde der Begriff von Rosalind Picard geprägt und seitdem stetig weiterentwickelt.

Affective Computing basiert auf maschinellem Lernen. Hiermit wird der jeweilige Algorithmus trainiert, die Gefühle richtig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Ziel ist es, Computer mit emotionaler Intelligenz auszustatten und sie Empathie simulieren zu lassen, sodass eine angemessene Reaktion der Maschine auf die menschliche Aktion ausgewählt werden kann.

Um Gefühle zu erkennen, wird momentan auf vier verschiedene Datenquellen zurückgegriffen. Das können visuelle Daten durch Bilder oder Videos sein, Audio Daten, Texte oder physiologische Daten. Hierdurch kann die Maschine sowohl die Basisemotionen erkennen, wie auch auf nicht in Worte fassbare Gefühle angemessen reagieren.

Für die Auswertung aus Bild oder Videodaten wertet die Technologie die Gesichtsausdrücke von Personen aus. Die Gesichtsanalyse ist besonders einfach möglich, wenn eine Person eh vor dem PC oder Smartphone sitzt, da die Mimik einfach über die Webcam erfasst und ausgewertet werden kann.

Bei Telefongesprächen hingegen wird auf Audio Daten zurückgegriffen. Hier wird die Geschwindigkeit, die Tonlage und die Lautstärke der Stimme der entsprechenden emotionalen Verfassung zugeordnet. Ist eine Person zum Beispiel aufgeregt, wird die Stimme meist schneller und Worte werden verschluckt.

Ähnlich werden auch Texte durch die Sentiment Analyse ausgewertet. Sie werden durch intelligente Algorithmen in positive und negative Texte eingeteilt und so auch sehr umfangreiche Inhalte automatisiert ausgewertet. Die Stimmung ganzer Online Communities und ihre Einstellung gegenüber Ihrem Unternehmen kann durch die Textdaten zum Beispiel ausgewertet werden. Häufen sich negative Kommentare und Posts, könnte das auf einen anstehenden Shitstorm hindeuten und Ihnen noch frühzeitig Hinweise auf zu treffende Gegenmaßnahmen geben.

Kann auf keine der drei Datenquellen zurückgegriffen werden, können auch physiologische Daten akkurate Schlüsse auf die Emotion bieten. Durch die Herzfrequenz, die Oberflächentemperatur der Haut und Bewegungsmuster, wie Auf- und Abgehen, kann die Stimmung einer Person eingeordnet werden. Diese Daten werden vor allem durch Wearables oder Smartphones bereitgestellt. Ist beispielsweise die Herzfrequenz erhöht, die Hauttemperatur höher und bewegt sich die Person ruckartig und ziellos, kann das auf einen negativen Gefühlszustand, wie Stress oder Aggressivität, hinweisen.

Interview mit Marcus Reischmann von Amazon

Amazon ist auf mich zugekommen und hat angefragt ob ich nicht ein Interview mit Marcus Reischmann führen möchte. Marcus Reischmann ist Associates Manager bei Amazon.de in Deutschland und damit für das Partnernetzwerk des Handelsriesen in Deutschland zuständig. Natürlich ist das nicht uninteressant, deswegen hier das Interview. Natürlich sind für die Veröffentlichung keine Geld- oder Sachbeträge geflossen.

Wie wichtig ist für Amazon das Affiliate Programm? Wie viele Partner hat Amazon in Deutschland?

Mit unserem Affiliate Programm bieten wir Website-Betreibern weltweit – von der kleinen Website eines privaten Nutzers bis hin zu großen Portalen – die Möglichkeit Amazon-Produkte und Inhalte einzubinden und für die Verkäufe eine Werbekostenerstattung von bis zu 10% zu verdienen. Wir bieten eines der ältesten Partnerprogramme in Internet an: In den USA gibt es das Amazon-Partnerprogramm seit 1996 und in Deutschland seit 1998. Weltweit haben wir derzeit mehrere hunderttausende von Partnern. Durch die Einbindung unseres Produktangebotes auf Partner-Websites ermöglichen wir Internetnutzern sich über unser Produktangebot im spezifischen Kontext zu informieren und schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit für unsere Angebote. Und dies nicht nur für Produkte, die Amazon selbst verkauft, sondern auch für neue und gebrauchte Produkte, die Drittanbieter im Rahmen von Marketplace über unsere Website verkaufen.

Amazon als einer der größten und ältesten Anbieter von Affiliate Programmen bietet seinen Partnern nun ein neues Tool. „Self-Optimizing-Links“ sollen nun die Konversionsrate für Amazon und den Werbepartner steigern. Erklären Sie uns wie das System funktioniert.

Amazon.de bietet mit „Self-Optimizing-Links“ Partnern die Möglichkeit, genau die Produkte an, für die sich ihre Zielgruppe interessiert sind, einzubinden. Die angezeigten Produkte werden auf Basis eines von Amazon entwickelten Algorithmus ausgewählt. Der Algorithmus beruht sowohl auf den Erfahrungen von Amazon als weltgrößter Onlinehändler als auch auf den Erfahrungen von A9.com.

Der Partner kann die Self-Optimizing-Links beinahe beliebig an das Erscheinungsbild seiner Website anpassen. Damit zielen die Self-Optimizing-Links nicht mehr nur auf traditionelle Bannerplätze ab, sondern eignen sich besonders gut auch dazu, die Produkte im Content einer Website zu platzieren. Die angezeigten Produkte können dadurch von einem Websitebetreiber so eingesetzt werden, dass Produktinformationen (Produktabbildung, Produkttitel, ständig aktualisierte Preise) weiterführende Inhalte für die Nutzer darstellen. Diese Art der Einbindung empfiehlt sich natürlich vor allem für Websites die produktnah sind (z.B. Blogs rund um Produktneuheiten, Seiten mit Produktreviews, etc).

Der erstellte Code der Self-Optimizing-Links muss vom Partner nur einmalig in ein Template eingefügt werden und in Abhängigkeit des im Template angezeigten Inhaltes werden dann auf der aufgerufenen Seite automatische Produktempfehlungen von Amazon.de angezeigt. Damit kann eine Website mit hunderten von DVD-Rezensionen zu jeder Filmbesprechung die passende DVD, den Soundtrack und weitere Produkte zum Film anbieten – innerhalb von nur wenigen Minuten. Neben der besprochenen DVD wird hier auch das Buch zu Film bzw. der Soundtrack in Rotation angezeigt.

Die Self-Optimizing-Links wurden von uns speziell für Websites konzipiert, die mit möglichst wenig Aufwand oder eigenem IT-Know-How die passenden Produkte zum Inhalt Ihrer Website anzeigen möchten. Es wird aber auch weiterhin Spezialisten Websites geben, die ein ganz spezifisches Produkt Ihren Nutzern empfehlen möchten (z.B. Eine ganz spezifische Produktempfehlung rund um das Thema Suchmaschinenoptmierung). Hier empfehlen wir dann den Einsatz eines Einzeltitellinks (Direkverlinkung zu einem ausgewählten Amazon.de Produkt).

Wohin geht die Entwicklung im Affiliategeschäft?

Unser Ziel ist es, unsere tools kontinuierlich zu verbessern und unseren Partnern eine möglichst einfache und umfangreiche Einbindung unserer Produkte zu ermöglichen. Mit dem neuen Tool „Self-Optimizing-Links“ können Partner Produktlinks dem Look-and-Feel ihrer Website anpassen und neben der klassischen Bannerplatzierung auch in den redaktionellen Content einbinden. Eine wichtige Entwicklung ist die Automatisierung, das heißt Partner können einmalig einen Link auf ihrer Website einbinden und erhalten dann in Echtzeit aktuelle Informationen wie Produktpreise von der Amazon.de-Website überspielt. Ein Blogbetreiber muss sich durch den Einsatz der Self-Optimizing-Links jetzt nicht mehr mit der technischen Integration auseinandersetzen, sondern kann vom IT Know-How von Amazon profitieren. Im Beispiel einer Blogsite muss sich der Blogger auch nicht mehr um die Auswahl der angezeigten Produkte kümmern sondern kann sich ganz auf die Beiträge konzentrieren.

Neben dieser Einbindung gibt es selbstverständlich auch einen steigenden Bedarf an Partnern, die eigene Applikationen entwickeln möchten. Hierfür bieten wir die Amazon E-Commerce Services (ECS) an (www.Amazon.de/webservices). Mit den Amazon E-Commerce Services können unsere Partner auf eine Vielzahl unsere Katalogdaten (z.B.: Produktinformationen, Reviews, etc.) und auch auf Funktionalitäten der Amazon Website (z.B.: Anzeige von ähnlichen Artikeln, Warenkorbfunktionalität auf der Website des Partners, etc) zugreifen. Ein Beispiel das kürzlich mit den Amazon ecommerce Services erstellt wurde ist das Amazon.de Widget von Labpixies (siehe ).

Es geht gerade ein neuer Trend unter dem Schlagwort Web 2.0 durch das Internet. Wieweit wird das Affiliategeschäft durch die Web 2.0 Diskussion beeinflusst?

Wir bieten seit Jahren unseren Kunden an, selbst Inhalte zu generieren und auf unserer Website einzustellen: die Amazon Kundenrezensionen. Hier kann jeder Internetnutzer seine Meinung zu einem Buch, CD, DVD, aber auch Spielwaren und anderen Artikeln einstellen. Die innovativen Anwendungen die sich hinter Schlagwörtern wie Tagging, Soccial Commerce, Shopblogs, User Generated Content verbergen können unsere Partner mit den Tools von Web Services entwickeln. Die Website www.single.de bietet zum Beispiel eine Anwendung an, bei der Partnersuchende sich ein persönliches Profil an Hand ihrer Lieblingsmedienprodukte anlegen können. Partnersuchende können gezielt nach Personen mit dem gleichen Literatur- oder Buchgeschmack suchen. Die Amazon.de Medienprodukte werden hier als Tags (Produkt-Tags) verwendet, mit denen ein Nutzer sein eigenes Profil anreichern kann und dann auch Nutzer gesucht werden können, die dasselbe Medienprodukt bei Ihren Favoriten mit aufgeführt haben (siehe beigefügte Screenshots). Die Applikation von Single.de basiert wiederum auf den Amazon WebServices.

Aber auch bei der Entwicklung neuer Tools für unsere Affiliates orientieren wir uns stark am Web 2.0. So haben wir die Self-Optimizing-Links vor wenigen Wochen als Betaversion eingeführt und ziehen hier konsequent das Feedback unsere Partner mit in die Weiterentwicklung ein. Wir haben in den ersten Wochen einige sehr konstruktive Anregungen erhalten und sind ständig dabei die Self-Optimizing-Links auf Basis des Partnerfeedbacks weiter zu optimieren. Partner können uns Ihre Feedback jederzeit per Mail ([email protected]) an uns senden.

Was sind die größten Vorteile für den Merchant an dem Amazon Partner Programm?

Mit dem wachsenden Produktangebot von Amazon.de – im Juli haben wir mit „Sport & Freizeit“ unsere dreizehnte Produktkategorie gelauncht – wachsen die Möglichkeiten für Partner, Amazon.de-Produkte einzubinden. Bei Millionen von Produkten im Angebot von Amazon.de ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass für die User der Partner-Website genau das richtige Produkt angezeigt werden kann. Dazu kommt die hohe Verfügbarkeit der Produkte, sodass Kunden ihre bestellten Produkte schnell und zuverlässig erhalten.

Amazon.de ist eine bekannte Marke im E-Commerce und verfügt über Millionen von Kunden in Deutschland – Kunden vertrauen Amazon.de und nutzen gern die schnelle und bequeme Möglichkeit einzukaufen. Darüber hinaus verfügt Amazon.de über einen erstklassigen Kundenservice und ein sehr gutes LogistikManagement – einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren im E-Commerce. Die positiven Erfahrungen, die ein Kunde beim Einkauf bei Amazon.de macht, verbindet er natürlich auch mit der Website, die ihn zu Amazon.de geleitet hat.

Noch drei Fragen zu Ihrer Person:

Welche Webseiten lesen Sie regelmäßig?

Berufskrankheit: Alexa.com – hier entdecke ich immer wieder spannende neue Websites.

Welche Webseiten surfen Sie zur Entspannung an?

Webseiten rund um das Thema Windsurfen, Mountainbiken und (im Winter) Snowboarden.

Was haben Sie wann und wo zuletzt im Web gekauft?

Das ist sehr einfach zu beantworten, da das erst gestern war: Das waren 20 Powerbars (Sporternährung) aus unserem neuen Sport & Freizeit Shop und eine elektronische Schall-Zahnbürste aus unserem Küche, Haushalt und Garten Shop.

Zur Person:

Marcus Reischmann ist seit Januar 2005 bei Amazon.de tätig und ist als Associates Manager DE verantwortlich für das Partnerprogramm bei Amazon.de. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung der Amazon.de Partnerprogrammplattform und die Entwicklung neuer Online-Werbeformen für Amazon.de, u.a. für die kontextbezogenen Produktbanner (Self-Optimizing-Links), die im Mai 2006 bei Amazon.de eingeführt wurden.

Vor seinem Start bei Amazon.de war Marcus Reischmann von 2000 bis 2004 als Manager und Senior Consultant bei der SinnerSchrader AG für die Konzeption und Realisierung von E-Commerce-Projekten im Bereich Handel und Finanzdienstleistungen tätig. Davor arbeitet er 2 Jahre für die ReSEArch International GmbH im Bereich Werbewirkungsforschung. Marcus Reischmann ist Diplom-Kaufmann (Universität Siegen).

Vielen Dank für das Interview.

Update: 14.8. 16:46


Neben dem E-Commerce-Blog sind auch noch Exciting Commerce und Basic Thinking angefragt worden.

Interview mit Amazon Experten Florian Berger von ShopDoc

ECB: Hallo Florian würdest du einleitet ein paar Sätze zu dir sagen ?

Zu meiner Person: Ich bin schon seit vielen Jahren im Bereich Online Marketing unterwegs und habe mich vor allem in den letzten 2 Jahren ausschließlich um das Thema Amazon gekümmert, weil Du mit keiner anderen Online Marketing Maßnahme so schnell und effektiv dein (passives) Online Business aufbauen kannst, wenn Du Produkte vertreibst. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen – aber ich spreche von der Regel

ECB: Du bist ja ein sozusagen ein Amazon Guru warum gerade Amazon ?

Wie schon gesagt, bietet Dir Amazon so viele Möglichkeiten, die wirklich jeder auch mit geringem Budget (damit meine ich nicht die 2000-Euro-Harakiri-FBAler) nutzen kann. Es gibt meines Wissens nirgends mehr erfolgreiche Beispiele als bei Amazon, wo Seller innerhalb kürzester Zeit mit tollen Produkten sehr attraktive Umsätze erzielen – zum größten Teil eben passiv.

Der ganze Logistik-Aufwand, Support, teuere Online Marketing Maßnahmen für Traffic usw. entfallen, da Amazon Dir das alles aus einer Hand bietet, egal ob Du nur in Deutschland oder sogar europa- und weltweit verkaufen möchtest.

ECB: Du bietest einen Amazon Video-Kurs an, den ich selbst sehr gut finde, für wenn ist der Kurs und was darf der Nutzer erwarten?

Wir erhalten tatsächlich ausschließlich positives Feedback zu unserem Amazon seo Kurs. Dieser ist in erster Linie für Händler gedacht, die mehr aus ihren Produktlistings machen möchten um noch erfolgreicher auf Amazon zu sein. Der Nutzer erhält in kompakter Form quasi alle wichtigen Informationen rund um das Thema Optimierung, egal ob es um Keyword-Recherchen, Produktoptimierungen oder Bilder geht.

ECB: Du bist nebenbei noch bei ShopDoc, was genau ist der ShopDoc?

Bei ShopDoc bin ich nicht nebenbei – das ist unser Hauptbusiness. Mit ShopDoc bieten wir ein umfangreiches Amazon-Tool an, mit welchem die Händler nicht nur ihre Conversions, Sales, Bewertungen usw. prüfen und überwachen können, sondern auch deren Mitbewerber, Gründe für Ranking-Veränderungen, Nischenprodukte, kommende Bestseller, Lagerbestandsverwaltung uvm. (nach der kostenlosen Betaphase)

Da gerade im Bereich Amazon extrem viel Bedarf an Expertenwissen besteht, bieten wir zusätzlich neben unseren kostenlosen Informationen und Webinaren auch professionelles Amazon Consulting an, um bei Kundenproblemen (mit Amazon) zu helfen, marktfähige Produkte zu gestalten, Launch-Services, bessere Produktlistings zu erstellen, externe Traffic-Quellen aufzubauen, mehr Umsatz zu generieren, usw.

ECB: Wann würdest du Händlern Amazon empfehlen, oder anders rum gefragt für wenn ist Amazon nicht geeignet?

Über Amazon wird nicht nur ein Großteil des gesamten deutschen Ecommerce-Umsatzes erzielt, sondern die Umsatzzahlen bei Amazon wachsen jährlich 2-stellig. Es ist somit fahrlässig, Amazon zu ignorieren und seine Produkte nicht über diesen Marktplatz anzubieten. Daher kann ich jedem Händler empfehlen auf Amazon aktiv zu sein und die Möglichkeiten zu nutzen, die Amazon bietet. Amazon ist dann nicht geeignet, wenn Du Fertighäuser oder Flugzeuge verkaufst – aber das kommt vielleicht noch Ralf Kleber kann dir da sicherlich mehr dazu sagen.

ECB: Was sind deine Tipps um erfolgreich bei Amazon zu starten?

Meine Tipps:

  • überlege dir vorher ganz genau was Du willst
  • fange nicht mit einem kleinen Startkapital von wenigen tausend Euros an, außer Du bist extrem risikofreudig und nimmst auch mal Markenrechtsprobleme, Fehlinvestitionen & Co. in Kauf
  • wähle dein Produkt mit Bedacht aus – es ist das A & O und entscheidet über deinen Erfolg oder Misserfolg auf Amazon. Der Aufwand ist jedes Mal sehr identisch, egal ob Du ein 1000 Euro oder 100.000 Euro launchst
  • berücksichtige alle steuerlichen und rechtlichen Punkte und spare hier nicht an professioneller Hilfe
  • verkaufe ein besseres Produkt als deine Mitbewerber und sei innovativ, biete den mit Abstand besten Kundenservice, begeistere diese und überzeuge durch Kompetenz
  • ruhe dich nie auf irgendwelchen Erfolgen aus – ich kenne keinen Händler der über 5, 8, 10 Jahre kontinuierlich mit einem Produkt dauerhaft auf 1 steht – das birgt logischerweise gleichzeitig allen anderen Händlern die Chance, ebenfalls ganz nach oben zu kommen
  • tracke deine Ergebnisse und nutzen alternative Online Marketingmaßnahmen – der Wettbewerb auch auf Amazon wird immer stärker und mit der Optimierung der Produktlistings ist es schon lange nicht mehr getan
  • frage in unserer Amazon SEO Gruppe auf Facebook wenn Du nicht mehr weiter weißt – hier bekommst Du immer guten Rat oder direkt bei mir.

ECB: Wie beurteilst du die Entwicklung von Amazon?

Die Entwicklung von Amazon ist sehr beeindruckend. Ich kenne kaum ein Unternehmen, welches einen besseren Kundenservice bietet und auch deshalb von Jahr zu Jahr wächst wie keine zweite Firma in dieser Größenordnung. Jeder Unternehmer muss daher selber für sich entscheiden, ob er diese Chance nutzt oder ignoriert.

ECB: Wo wir die Reise bei Amazon hingehen, hast du ein paar Insights die du uns verraten kannst?

Dazu darf ich leider nichts sagen – Spaß beiseite Amazon hat als Buchhändler angefangen und bietet heute nicht nur alle möglichen Produkte des Alltags an, sondern auch Cloudservices für Unternehmen, Filme, Lebensmittel innerhalb 1 h und vieles mehr und das Ganze können wir bequem vom Sofa aus nutzen, mit ein, zwei Klicks oder neuerdings mit unserer Stimme. Das alles haben wir uns vor wenigen Jahren nicht vorstellen können – daher kann ich dir ehrlich gesagt nicht vorhersagen was Jeff noch alles aus dem Ärmel zaubern wird.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es demnächst auch Reisen, Fahrservices, Versicherungen, Dienstleistungen aller Art etc. geben wird – zumindest wundert mich nichts mehr und wenn ich nächstes Mal über selbstfliegende Drohnen lese die dir deine Ware per Post bringt, wird das bestimmt nicht am 1. April berichtet.

ECB: Amazon hat Echo einen Sprachassistent wie Cortana, Siri oder Google Now heraus gebracht. Wird das in Zukunft das Kaufverhaten der Nutzer ändern?

In Amerika haben diese Produkte ziemlich gut eingeschlagen und soweit ich weiß hat auch Google´s Eric Schmidt mal gesagt, dass Siri ein ernstzunehmender Konkurrent werden wird. Da man heute auch z.B. bei WhatsApp & Co. sogar auf das Schreiben verzichtet, kann ich mir durchaus vorstellen dass auch diese Produkte unser Kaufverhalten verändern werden und statt mit der Verkäuferin im Geschäft, redet man dann eben mit Amazon´s Echo.

ECB: Aktuell reden viele über Amazon Payment, konntest du schon Erfahrungen damit sammeln?

Ja, und zwar als ich vor Kurzem ausnahmsweise in einem anderen Onlineshop bestellt habe. Aufgrund eines Gutschein-Fehlers, waren dort alle Artikel um 60 % reduziert und daher hat es sich gelohnt, vor allem weil man bequem mit seinem Amazon Kundenkonto zahlen konnte.

Es zeigt aber auch, dass Paypal & Co. sich nicht auf ihren Erfolgen ausruhen können, da Amazon viel, extrem viel Vertrauen von den Verbrauchern genießt.

ECB: Vielen dank für das Interview, wie immer gehen die letzten Worte an unserer Leser!

Danke dir für das Interview. Ich hoffe, dass ich den Lesern ein paar interessante Punkte mitteilen konnte und würde mich freuen, wenn man sich in der Amazon SEO Gruppe auf Facebook sieht oder vielleicht auch mal persönlich auf einer der vielen interessanten Veranstaltungen rund um den Bereich E-Commerce & Amazon.

Sprachsteuerung im E-Commerce steht vor der Tür

Das US-amerikanische Kultunternehmen Apple integriert Sprachsteuerung in E-Commerce. Die in Kürze erscheinende Version des iOS-Betriebssystems 6.1 wird es dem Verbraucher durch eine Verbesserung von Siri möglich machen, Kinokarten sprachgesteuert zu kaufen.

 Zwar wird es uns Europäern noch eine Weile vorenthalten bleiben, doch auch wir dürfen uns darauf freuen, schon bald sprachgesteuert Online-Kaufakte zu tätigen. Den Anfang der Multichanneloptimierung machen dabei Kinokarten, jedoch ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Sprachsteuerung auch in anderen Bereichen des E-Commerce möglich werden. So könnten die Unternehmen das Kaufen und Suchen via Sprachsteurung möglich machen und einen solchen Service in ihre App integrieren. Das Potenzial ist groß und ohne Zweifel wird sich die Interaktion im Internet und vor allem in Onlineshops via Sprachsteuerung durchsetzen können. Das kalifornische Unternehmen Apple könnte als Pionier so einen neuen Hype auslösen, auch Google scheint an einer ähnlichen SprachsteuerungsSoftware zu arbeiten, und vielleicht werden auch wir bald unsere Weihnachtseinkäufe sprachlich über unser Smartphone tätigen – eine Zukunftsvision.

Sprachsteuerung stellt Unternehmen vor Herausforderungen

Der mobile E-Commerce entwickelt sich rasant schnell weiter und in der Zukunft sind vor allem die Unternehmen gefragt sich auf diese Änderungen zugunsten des Verbrauchers einzustellen. In Sachen Sprachsteuerung im E-Commerce müssen die Unternehmen, besonders Onlineshops, das Kaufen und Suchen und Eventuell sogar das Verwalten via Sprachsteuerung gewährleisten und die Neuheit schnellstmöglich in ihre App integrieren.

Robert Klatt

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