
Wer sich einen Mähroboter in den Garten stellt, will meistens nicht nur Freizeit gewinnen, sondern auch einen ordentlichen Rasen sehen. Bisher konzentrierten sich Prüfsiegel oft auf die reine Sicherheit oder technische Basics. Der TÜV Rheinland legt jetzt mit dem Standard Lawn Care nach, der explizit die Rasenschonung unter die Lupe nimmt. Hersteller können ihre Geräte nun darauf testen lassen, wie pfleglich die Messer und Räder mit dem Grünzeug umgehen, während sie ihre Bahnen ziehen.
Die Prüfer schauen sich dabei nicht nur den Standardbetrieb an, sondern simulieren eine Nutzung über einen ganzen Monat. Dabei fließen die Mähleistung bei unterschiedlicher Grasdichte, die Schnittqualität und das Verhalten bei Steigungen in die Bewertung ein. Auch das Fahren in alle Richtungen sowie das Manövrieren in verwinkelten Gärten stehen auf dem Prüfstand, um zu sehen, ob der Roboter den Boden eher aufwühlt oder sauber hinterlässt. Neben der Hardware wird auch das Bedienkonzept mitsamt App und Wartung bewertet.
Die erste Zertifizierung nach diesem neuen Standard wurde im April 2026 in China vergeben. Laut TÜV Rheinland reagiert man damit auf die steigenden Ansprüche der Kunden, denen ein effizienter Schnitt allein nicht mehr reicht. Das Zertifikat ergänzt das bereits existierende Q-mark und soll Käufern mehr Transparenz bieten, damit der teure Helfer das heimische Grün nicht unnötig stresst. Am Ende geht es schlicht um die Frage, ob das Gerät den Rasen langfristig gesund hält oder nur plattfährt. Wer also beim Kauf auf solche Details Wert legt, bekommt nun einen weiteren Anhaltspunkt an die Hand.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.