Amazon Alexa forderte Kind zur gefährlichen „Penny Challenge“ auf

Amazon Alexa hatte in Großbritannien eine Zehnjährige zur sogenannten „Penny Challenge“ aufgefordert, nachdem das Mädchen die digitale Assistentin um eine neue Herausforderung gebeten hatte. Glücklicherweise passierte kein Unglück, denn zum einen war die Mutter zugegen und zum anderen hätte das Kind sich laut dem Elternteil auf die gefährliche Mutprobe so oder so nicht eingelassen.

Bedenklich ist das Verhalten der smarten Assistentin natürlich dennoch. Zustande kam die brisante Empfehlung wohl, weil Alexa bei der Frage nach einer Herausforderung (Challenge) relativ stumpf im Web recherchierte und dann eben jenen Social-Media-Trend, die Penny Challenge, entdeckte. Jene dreht sich um eine Steckdose, ein nur teilweise eingestecktes Smartphone-Ladegerät und eben ein Geldstück. Diese Challenge gilt, ihr erahnt es schon anhand der Komponenten, als im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich.

Laut Amazon habe man Alexa schnell durch ein Update korrigiert: Sie dürfte solche Challenges daher mittlerweile nicht mehr hervorheben. Letzten Endes zeigt der Vorfall aber, dass smarte Assistenten manchmal doch eher simpel gestrickt sind und eben nicht hinterfragen können, was sie so bei ihrer Recherche ausgraben. Blind vertrauen sollte man ihnen daher lieber nicht.

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Nuki Smart Lock 3.0 Pro angeschaut: Handy oder Smartwatch als Haustürschlüssel

Kurz nach der Vorstellung des Nuki Smart Lock 3.0 Pro habe ich dieses bei mir eingebaut. Ein paar Leute haben mich gefragt, ob ich etwas dazu sagen kann? Kann ich natürlich. Wer noch nie etwas von Nuki gehört hat: Unternehmen aus Österreich, welches smarte Türschlosser baut.

Die lassen sich per App öffnen (auch für Freunde und Bekannte lassen sich Rechte vergeben) – alternativ gibt’s App-Ausgaben für Wearables, externe Fingerabdruckleser von Dritt-Anbietern, Keypads und Nuki Opener. Integration in gängige Smart-Home-Assistenten ist natürlich auch vorhanden. Letzten Endes arbeitet die Version 3.0 grob wie das von uns getestete Nuki Smart Lock 2.0, dennoch gibt’s natürlich Unterschiede.

Der Anbau ist gewohnt easy. Das Smart Lock wird an der Innenseite der Tür auf den bestehenden Zylinder gesteckt oder geklebt. Beide Varianten sind rückstandslos entfernbar und so auch für Mietwohnungen geeignet. Ihr steckt quasi einen Mechanismus auf euren Schlüssel, der auf der Innenseite der Tür steckt.

Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro hat vor allem auch eine optische Neuerung, denn es kommt nun in Weiß daher. Das ist – je nach Tür – eine gute Sache. Bei mir passt es beispielsweise besser als das vorherige schwarze Modell. Ebenfalls hat das Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine integrierte Bridge für den Zugriff von Außen. Das ist dahingehend gut, weil vielleicht nicht alle eine Steckdose in der Nähe haben, um eine Bridge zu setzen. Wofür die Bridge ist? So verbindet sich das Türschloss direkt mit dem WLAN – ein Zugriff von extern, auch über das Nuki Web, ist möglich. Ebenso ist die Integration in Apple HomeKit möglich.

Neu ist auch der optionale Sensor (39 Euro), der überprüfen soll, ob die Tür geöffnet ist. Der ist flexibel anzubringen und einfach über die App einzurichten. Wie oft überprüft wird, ob die Tür auf ist, ist einstellbar. Funktioniert sogar. Kritikpunkt: Der Türsensor ist ein nicht so günstiger Zukauf und er funktioniert leider nur mit dem Schloss, er lässt sich nicht in anderen Systemen nutzen, was schade ist.

Gut ist, dass nun das Nuki Power Pack (wiederaufladbar, bis zu 4 Monate Saft) direkt dabei ist. Mit Batterien hatte ich vor langer Zeit mal das Problem, dass diese nicht erkannt wurden und ich nicht gewarnt wurde, dass die Batterien bald leer wären. Glücklicherweise hat Nuki klasse Entwickler und eine tolle Community, sodass mein Problem kurze Zeit später durch ein Firmware-Update behoben wurde. Wichtig zu wissen: Nutzer können ihre Tür weiterhin von außen mit dem Schlüssel auf- und zusperren, sofern der Zylinder über eine Not- und Gefahrenfunktion oder Prioritätsfunktion verfügt.

Wie erwähnt: Anbauen ist gewohnt einfach, einrichten auch. Man kommt schnell zu einem Erfolg und kann das Schloss smart nutzen. Persönlich muss ich jetzt nach einiger Zeit sagen, dass ich nicht aktualisieren würde, hätte ich denn ein Smart Lock 2.0 im Einsatz. Das würde mir nur wenig Mehrwert bringen. Ja, das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist leiser als sein Vorgänger und öffnet gefühlt geschmeidiger (hier einmal ein kurzes Video, dann wisst ihr auch, warum ich selten über Siri öffne, sondern direkte über die App, das geht nämlich schneller). Ist für mich aber relativ egal, da ich einen Vorraum habe, da ist die Tür eh zu. Wer aber ein leiseres Schloss sucht, der müsste zum 3er greifen. Dennoch sei gesagt: Ein echter Schlüssel lässt sich natürlich leiser betätigen. Spitze Ohren hören auch easy das 3er. Integriertes WLAN? Auch kein besonderes Plus, wenn man den Vorgänger mit der Bridge hat.

In meinem Alltag arbeitete das Schloss bei mir und meiner Frau fehlerfrei, wobei wir in 99 Prozent aller Fälle manuell per Apple Watch die Haustür öffnen. Nuki unterstützt auch Auto Unlock – also das Aufschließen in der Nähe -, da hat man mit einem Update gerade erst die Problemchen von iOS 15 angepackt. Es lief nach dem Update bei mir etwas besser im Test, wobei ich das automatische Öffnen eh deaktiviert habe.

Was bleibt nach einem knappen Monat mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro?

Mein Lieblings-Türschloss ist noch besser geworden.

  • Einfache Montage
  • Wertige Verarbeitung
  • Super einfache Einrichtung
  • Einfache Funktion
  • Neuer Türsensor funktioniert besser als das alte Modell

Die Unterschiede zum Vorgänger in Kurzform:

Unter der Haube hat sich viel getan!

  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist bereits mit einem integrierten Wi-Fi-Modul ausgestattet. Nutzer benötigen somit keine Bridge mehr, um es aus der Ferne zu steuern und es in das Smart Home einzubinden.
  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro erhält man nun standardmäßig mit dem Nuki Power Pack für mehr Power.
  • In Smart Lock 3.0 und Smart Lock 3.0 Pro ist jetzt eine farbige LED verbaut, die Nutzer bei niedrigem Batteriestand oder Fehlern informiert.
  • Beide Smart Locks der neuen Generation unterstützen den neuen Nuki Door Sensor. Die neue Technologie hinter dem verbesserten Türsensor ermöglicht eine hohe Zuverlässigkeit bei minimalem Batterieverbrauch. Zudem ist die Montage des Nuki Door Sensors flexibel möglich und wird über die Nuki App begleitet. Der Door Sensor ist dabei in der Farbe Weiß erhältlich und somit unauffällig am Türrahmen befestigt.

Nuki 3 Smart Lock vs. Nuki 3 Pro Smart Lock

Nuki 3 Smart Lock

Nuki 3 Pro Smart Lock

Abmessung & Gewicht

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 460g

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 580g

Stromversorgung

4x AA-Batterien

Akku PowerPack 2.500mAh

Türsensor

X

X

Bluetooth

Bluetooth 5

Bluetooth 5

WLAN

X

2.4 GHz

Fernsteuerung

X (über Bridge)

Ja

Sprachsteuerung

  • Apple Siri (weitere Sprachassistenten via Bridge)

  • Google Assistant

  • Amazon Alexa

  • Apple Siri

Apple HomeKit

Ja

Ja

Farben

  • weiß

  • weiß

  • schwarz

Kosten

149,- Euro OVP

249,- Euro OVP

Gibt’s eine generelle Empfehlung? Nein, die gebe ich ungern und nur äußerst selten ab. Es gibt mit dem Yale Linus, dem tedee und dem Homematic-Schloss noch Mitbewerber. Meine Wahl wäre aber Nuki, da ich Soft- und Hardware kenne, sie einschätzen kann – und ich Entwickler und Community klasse finde. Als Neueinsteiger in diesem Bereich muss man natürlich schauen, was man möchte. Die Unterschiede von Nuki Smart Lock 3.0 Pro und Nuki Smart Lock 3.0 habe ich ja oben noch einmal aufgeführt. Wenn man nur direkt vor der Tür aufsperren will, dann kann man sich die Bridge und das Powerpack sparen und das günstigere Modell nehmen. Smart-Home-Enthusiasten greifen vermutlich – so wie ich – zum Nuki Smart Lock 3.0 Pro. Ein gutes Allround-Paket, um die Haustür smart zu machen. Lasst euch aber von mir sagen: Ein Upgrade vom 2er würde ich nicht anstreben, das „tut nicht Not“.

-> Nuki Onlineshop

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Neue Hintergründe für Apple HomeKit

Ich hatte in der Vergangenheit schon auf Möglichkeiten hingewiesen, wie man Apple HomeKit „schöner“ macht. Nutzer können bekanntlich eigene Hintergründe hinterlegen. Da hatten wir damals einen ganzen Schwung verlinkt und ich möchte diesen Beitrag nutzen, um auf ein paar weitere hinzuweisen, die ein Reddit-Nutzer erstellt hat. So etwas ist natürlich immer Geschmackssache. Bei den früheren Beiträgen war beispielsweise auch eine Vorlage dabei, damit man sich selbst seine Hintergründe anpassen kann.

Zu bedenken ist bei den HomeKit-Hintergründen natürlich, dass diese leider nur auf ein Gerät bezogen sind, solltet ihr also mehr als eines haben, so werden die von euch genutzten Hintergründe nicht automatisch auf ein anderes iPhone oder iPad synchronisiert. Vielleicht auch besser, so sehen für das iPhone angepasste Hintergründe vielleicht nicht so toll auf dem iPad aus. Mittlerweile gibt’s sogar Apps für das Erstellen dieser Hintergründe. HomePaper beispielsweise, welches einen knappen Euro kostet.

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Monsieur Cuisine connect trend im Handel, neuer Monsieur Cuisine smart vor der Tür

Alle Jahre wieder… nimmt LIDL unter der Eigenmarke SILVERCREST den Monsieur Cuisine ins Angebot. Hierbei handelt es sich um den beliebten und smarten Küchenhelfer, von vielen als günstiger Thermomix-Klon bezeichnet. Für viele Glaubens – oder Geldfrage, was man da nimmt.

Der Monsieur Cuisine Connect kann ins heimische WLAN eingebunden werden und über jenes Rezepte und Updates herunterladen. Bedient wird das Gerät (integrierte Waage, rühren, mixen kochen etc.) über ein 7 Zoll großes Touch-Display, zahlreiche Rezepte sind vorinstalliert, allerdings findet man online auch unfassbar viele – und ich weiß auch von Besitzern des Monsieur Cuisine Connect, dass die „Thermomix-Rezepte“ auch meistens 1:1 gut gelingen.

Durchaus wichtig zu erwähnen, da ich sowohl Besitzer als auch Interessierte kenne: Der Monsieur Cuisine Connect SKMC 1200 kam bereits für 349 Euro im letzten Jahr auf den Markt. LIDL hat da nichts neu erfunden, sondern mit dem SILVERCREST Monsieur Cuisine connect trend „SKMC 1200F6“ Verbesserungen einfließen lassen, im konkreten Fall hat man da nun ein neues Heizelement an Bord. Auch der Preis ist ein anderer, denn der „Neue“ liegt mittlerweile bei 399 Euro. Das sind die Eckdaten:

Technische Daten

  • Kochfunktion: 1.050 Watt
  • Mixen: 800 Watt
  • Drehzahl: ca. 120 bis 5.200 U/min
  • Temperatureinstellung von 37 bis 130 °C
  • Temperatur in 5 °C Schritten einstellbar – für punktgenaues Garen

Maße

  • Geräteabmessung: ca. 49,5 x 31,0 x 37,5 cm
  • Netzkabellänge: ca. 110 cm – Kabelstaufach mit -aufwicklung

Gewicht

  • Gerät: ca. 7,1 kg
  • Gerät inkl. Zubehör: ca. 10,6 kg

Lieferumfang

  • Großer, abnehmbarer Edelstahl Mixbehälter mit einem Kochvolumen von 3 Litern bei einem Fassungsvermögen von 4.5 Litern
  • Inklusive Deckel mit Einfüllöffnung
  • Messbecher
  • Dampfgaraufsatz (tief und flach) mit Deckel
  • Kocheinsatz
  • Messereinsatz
  • Rühraufsatz und Spatel
  • Das komplette Zubehör ist spülmaschinengeeignet

Nun habe ich vorletzte Woche aber gesehen, dass man in Frankreich bei LIDL schon eine neue Version bekommt. Das ist dann der SILVERCREST Monsieur Cuisine connect smart. Der funktioniert beispielsweise mit dem Google Assistant und hat auch ein größeres Display, nämlich 8 Zoll, der oben beschriebene Monsieur Cuisine connect trend kommt weiterhin mit 7-Zoll-Display. Jedenfalls munkelt man, dass 2022 der neue Monsieur Cuisine connect smart auch nach Deutschland kommen könnte (der schon für „teuer Geld“ von Importeuren bei eBay Deutschland verkauft wird).

Auf der von uns verlinkten LIDL-Seite gibt’s dann noch Videos und technische Informationen. 399 Euro will man für den SILVERCREST Monsieur Cuisine connect smart in Frankreich haben.

Neuerungen des Smart:

> Reaktionsschnellerer und größerer 8-Zoll-Bildschirm


> Neuer ergonomischer Griff für Einhandbedienung


> 1000 W: Es ist jetzt möglich, doppelt so viel Teig zu verarbeiten


> Videogeführtes Kochen für eine Auswahl an Rezepten


> Anpassung von Rezepten


> Neue Funktionen der Rezeptanwendung: Einkaufslisten erstellen, Wochenplanungsfunktion, personalisierte Rezeptvorschläge, verbesserte Filterkriterien


> Neue Multifunktionsfunktionen: köcheln (Slow Cooking), Eier kochen, Wasser erhitzen, Smoothies zubereiten und Sous Vide kochen

Keine Infos gibt’s, wann und zu welchem Preis er nach Deutschland kommen wird. Aber wie gesagt: Müsste ich nicht zwingend so ein Gerät haben, würde ich wohl warten, bevor ich mich ärgere, den SILVERCREST Monsieur Cuisine connect trend gekauft zu haben.

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Yeelight bekennt sich zum Smart-Home-Standard Matter

Der neue Smart-Home-Standard Matter verzögerte sich bekanntlich, soll nun aber in der ersten Jahreshälfte in 2022 starten. Der Standard soll es einfach machen, Smart-Home-Geräte diverser Hersteller in euer System einzubinden und zu nutzen sowie interoperabel zu verzahnen. Dabei spielt es beispielsweise keine Rolle, ob ihr auf Google Assistant, Amazon Alexa, Apple HomeKit oder was anderes setzt. Matter (ehemals: CHIP), setzt auf drei Funkstandards: Bluetooth LE für das Setup, WLAN für die Benutzung, wenn hohe Bandbreiten erforderlich sind, z. B. Videostreaming über eine Kamera, und außerdem Thread für Sensoren, Leuchtmittel und andere Szenarien, in denen wenig Bandbreite benötigt wird.

Leuchtmittel ist das passende Stichwort zur Überleitung auf Yeelight. Die kündigten jetzt ebenfalls ihre Unterstützung für den Matter-Standard an. Man werde als einer der ersten Hersteller auf Matter-kompatible Produkte setzen und man sei bereit, sobald der Standard offiziell 2022 eingeführt wird. Nutzer mit einem Yeelight-Pro-Gateway erhalten die Anbindung an Matter beispielsweise über ein OTA-Update. Auch seitens Philips Hue hatte man entsprechende Kompatibilität über ein Update für die Hue-Bridge angekündigt.

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