eufyCam C37: 2K-Solarcam mit 360-Grad-Blick ohne Abo-Zwang

eufy schiebt mit der eufyCam C37 eine neue Outdoor-Kamera in den Handel, die ein paar Punkte vereint, die hierzulande oft gefragt sind: kabellos, 2K-Auflösung, dreh- und schwenkbar für Rundumblick und das Ganze ohne laufende Abo-Kosten. Preislich liegt das Set bei 99 Euro, was im Segment der smarten Außenkameras eher im unteren bis mittleren Bereich ist.

Beim Modellnamen spricht eufy von der T814X. Die Kamera hängt im WLAN, setzt also auf das heimische Netzwerk und keinen separaten Funkstandard. Gedacht ist das Ganze für den Außenbereich. Der Clou ist die Stromversorgung: Ein abnehmbares 3-Watt-Solarpanel sitzt mit an Bord. Das Panel lässt sich separat zur Sonne ausrichten, während die Kamera selbst so montiert werden kann, wie es für den Blickwinkel passt. Im Idealfall läuft das System danach im Alltag wartungsfrei durch, ohne Nachladen oder Batteriewechsel.

Beim Bild setzt eufy auf 2K-Auflösung. Laut Hersteller sollen das 77 Prozent mehr Pixel als Full HD sein, was in der Praxis schlicht für ein etwas schärferes Bild sorgen soll. Wichtig im Alltag ist weniger die Zahl, sondern ob Gesichter, Kennzeichen und Kleidung halbwegs klar erkennbar sind, vor allem bei Nacht. Dafür bringt die eufyCam C37 eine Farb-Nachtsicht mit Spotlight mit. Das Spotlight leuchtet den Bereich aus, statt nur auf IR-Infrarot mit Graustufen zu setzen.

Spannender ist die 360-Grad-Funktion. Die Kamera unterstützt Pan und Tilt, kombiniert mit einer KI-Personenerkennung. Laut eufy soll die Kamera Personen automatisch verfolgen und so eine echte Rundumsicht liefern, ohne tote Winkel. Statt mehrere fixe Cams aufzuhängen, reicht im Idealfall eine, die sich mitdreht und Bewegungen im Blick behält. Wie sauber das Tracking arbeitet, entscheidet später der Praxistest, auf dem Datenblatt klingt es aber nach einem flexiblen Setup, etwa für Hof oder Garten.

Ein Punkt, mit dem eufy schon länger wirbt: keine laufenden Abo-Kosten. Auch bei der eufyCam C37 fallen laut Hersteller keine Cloud-Gebühren an. Funktionen werden lokal abgewickelt, Aufnahmen landen auf einer microSD-Karte, die separat gekauft werden muss. Unterstützt werden bis zu 256 GB. Alternativ: Die eufyCam C37 funktioniert mit HomeBase 3 und HomeBase Mini, aber nicht mit HomeBase 2. Apple Home/HomeKit wird übrigens nicht unterstützt.

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SwitchBot Bot Rechargeable: Klassiker mit Akku-Update

SwitchBot legt den kleinen Taster-Roboter neu auf. Der SwitchBot Bot Rechargeable tritt die Nachfolge des bekannten SwitchBot Bot an und bringt im Kern eine Änderung mit: einen fest verbauten, per USB-C ladbaren Akku. Am Grundprinzip ändert sich nichts. Der Bot klebt neben einem Lichtschalter, einem Knopf oder einer Wippe und drückt physisch darauf, statt irgendetwas fest zu verkabeln oder Schalter auszutauschen.

Im Inneren steckt ein 370-mAh-Lithiumakku. Laut Hersteller hält eine Ladung bis zu 6 Monate durch, gerechnet mit einem Tastendruck pro Tag. Geladen wird per USB-C, Batteriewechsel fällt damit weg. Gerade wer mehrere dieser Teile in der Wohnung verteilt hat, spart sich damit einiges an Gefummel mit Knopfzellen.

Die Bauform bleibt kompakt, die Montage läuft weiter ohne Werkzeug über Klebepad. Unterstützt werden wie gehabt einfache Knöpfe und Kippschalter mit Wippe. Gesteuert wird der Bot per App (die in Deutschland nach einiger Abwesenheit wieder verfügbar ist), bei Kopplung mit einem SwitchBot-Hub gibt es zusätzlich Sprachsteuerung und Fernzugriff.

Ein Matter-fähiger Hub bindet den Bot in Alexa, Google Assistant und Apple Home ein. Darüber lassen sich dann Routinen anlegen, etwa zeitgesteuertes Einschalten oder Aktionen auf Basis von Sensoren im SwitchBot-Ökosystem. Der SwitchBot Bot Rechargeable liegt laut Hersteller bei 33,99 Euro.

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Roborock und Matter: Workaround für den „Aktualisieren“-Fehler unter iOS

Kurzer Tipp für alle, die ihren Roborock-Staubsauger via Matter in Apples Home-App eingebunden haben. Eigentlich soll Matter ja alles einfacher machen und herstellerübergreifend für Ordnung sorgen, doch aktuell stolpern Nutzer über einen kuriosen Fehler in der iOS-App, der erst einmal nach einem Verbindungsabbruch aussieht.

Wer seinen Roborock unter iOS in der Home-App öffnet, sieht oft nur den Status „Aktualisieren…“. Es wirkt, als hätte der Bot die Verbindung verloren oder sei offline. Das Kuriose an der Geschichte: Die Verbindung steht eigentlich stabil. Man kann beispielsweise über die Geräteeinstellungen problemlos einen Such-Ton abspielen lassen, aber die direkte Steuerung für das Saugen oder Wischen bleibt in der UI unerreichbar. Ich schrieb in einem Testbericht ja schon über das Problem – und mir bestätigten das auch bereits andere Nutzer eines entsprechenden Robos.

Spannend ist zudem: Schaut man in die Home-App am Mac, wird der Roboter meist völlig korrekt und einsatzbereit angezeigt. Es handelt sich also offensichtlich um einen reinen Darstellungsfehler innerhalb der iOS-Version der Home-App.

Bis Apple oder Roborock hier mit einem Software-Update nachbessern, müsst ihr nicht auf die Automatisierung verzichten. Der Fehler betrifft nämlich primär die visuelle Oberfläche der Home-App. Die Befehle im Hintergrund lassen sich weiterhin triggern. Ihr müsst also nicht zwingend die Roborock-App bemühen, sondern könnt in der Home-App eigene Szenen anlegen. In diesen legt ihr fest, was und in welchem Raum gemacht werden soll – und das funktioniert nach Klick oder Sprachbefehl eben auch dann, wenn der Robo angeblich aktualisiert.

Sollte bei euch also auch permanent „Aktualisieren“ stehen, obwohl das Netzwerk steht: Nicht verzweifeln, einfach kurz die Automation basteln. Und falls ihr einen Staubsaugerroboter einer anderen Marke mit diesem Problem habt – checkt das gerne dennoch mal wie hier beschrieben aus.

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Aqara Life: Experimentelle Smart-Home-App mit neuartigem Bedienkonzept

Der Smart-Home-Hersteller Aqara hat mit Aqara Life eine experimentelle, mobile App für Android- und iOS-Nutzer veröffentlicht. Hierbei steht der Gedanke im Mittelpunkt, Smart-Home-Geräte an den eigenen Geschmack und die eigenen Nutzungsmöglichkeiten anzupassen. Geräte in Aqara Life sollen entsprechend ihrer tatsächlichen Funktionalität zugeschnitten arbeiten und sind nicht auf ihre Standardfunktionalität eingeschränkt. Der Einsatz von Smart-Home-Gerätschaften ist vom Usecase nämlich oftmals eine sehr individuelle Geschichte. Mit Aqara Life will man Nutzern die Möglichkeit geben, das Verhalten ihrer Geräte entsprechend ihrem Nutzen anzupassen.

Aqara setzt in der Life-App auf ein pluginbasiertes Funktionssystem, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, zwischen verschiedenen Plugins zu wechseln, um ihren Geräten neue Verhaltensweisen bzw. Verhaltenslogiken sowie Interaktionsmöglichkeiten zu geben und in verschiedensten Funktionsweisen zu agieren. Die App löst sich damit von herkömmlichen Bedienkonzepten und Oberflächen – und gestaltet die Nutzung auf Wunsch auch spielerisch.

Aqara nennt im Zuge der Vorstellung auch erste Beispiele. So wird ein smartes Leuchtmittel zum Teil eines Spiels. Das Licht wird direkt mit dem Spielgeschehen in Echtzeit synchronisiert. Mittels verschiedener Plugins lässt sich das Leuchtmittel wahlweise in Sprungspiele integrieren.

Als Weiteres beschreibt man die Umfunktionierierung eines herkömmlichen Wasserleckssensors. Im genannten Beispiel wird dieser zur Wasserstandsanzeige für Aquarien umfunktioniert. Mit Erkennen des Status „Wasser vorhanden“ zeigt man mit dem passenden Plugin einen normalen Wasserstand. „Kein Wasser“ signalisiert, dass der Wasserstand zu niedrig ist und nachgefüllt werden muss. In der App visualisiert man das auch entsprechend.

Alternativ gibt es auch diverse Visualisierungen für Tür- und Fensterkontakte, um diese an die entsprechende Funktionsweise von Tür oder Fenster anzupassen:

Derzeit befindet sich die Aqara-Life-App im Beta-Stadium. iOS-Nutzer können über einen Testflight-Zugang bereits reinschmökern. Auch für Android-Nutzer steht eine entsprechende APK mit der Beta-App zum Download bereit, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Falls ihr das Ganze ausprobiert, lasst uns gerne mal in den Kommentaren wissen, wie ihr die App nutzt und ob sie euch den gewünschten Mehrwert bietet.

Zum Start sind nur ausgewählte Plugins verfügbar und man unterstützt nur 23 Typen. Derzeit ist der Store nur für Leuchten, Schalter, Tür-/Fenstersensoren und Wasserlecksensoren verfügbar. Aqara ist auf entsprechendes Feedback sowie Usecases mit anderen Gerätekategorien gespannt.

Aqara glaubt an eine Zukunft von personalisierten Apps und auch die Unterstützung von KI-gestützten Funktionen wird da künftig eine Rolle spielen.

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Itsyhome nun auch für iOS: Kompakter Apple-Home-Controller fürs iPhone




Itsyhome kennt man vielleicht schon vom Mac. Die schlanke HomeKit-App gibt es jetzt auch fürs iPhone. Die Idee bleibt gleich: Apple Home steuern, ohne jedes Mal die Home-App anwerfen zu müssen. Da muss man natürlich abwägen, wie sinnvoll das ist, auf dem iPhone gibt es schon zig Apps zur flotten Steuerung (mit Widgets und so), auf dem Mac bediente Itsyhome schön Apple Home über die Menüleiste.

Die App setzt auf eine kompakte Oberfläche im Stil der iOS-Einstellungen. Geräte werden automatisch gruppiert, was gerade in größeren Setups hilft, den Überblick zu behalten. Dazu kommt eine Kamera-Ansicht als Kachelübersicht, sodass mehrere HomeKit-Kameras parallel im Blick bleiben. Das Layout der Oberfläche lässt sich anpassen, inklusive eigener Icons für Zubehör und Szenen. Automationen werden ebenfalls unterstützt, sodass nicht nur einzelne Geräte, sondern auch Abläufe schnell erreichbar sind.

Itsyhome für iOS gibt es als Universal-Kauf zusammen mit der Mac-Version. Das Modell: drei Tage kostenlos testen, danach einmalig 14,99 Euro für Itsyhome Pro. Wer die Pro-Version (eingeschränkt kostenlos nutzbar) bereits auf dem Mac bezahlt hat, kann in der iOS-App den Kauf wiederherstellen und muss nicht noch einmal zahlen.

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