Irgendwie typisch: Der umstrittene Internetunternehmer Kim Dotcom, alias Kim Schmitz, will sich wohl ein Hochzeitsgeschenk der ganz besonderen Art machen. Der seit vielen Jahren in Neuseeland lebende Kieler heiratete gestern die 23-jährigen Elizabeth Donnelly und kündigte gleichzeitig eine „Milliardenklage auf Schadenersatz“ gegen die Neuseeländische Regierung an. Die habe die unrechtmäßige Zerstörung seiner Internet-Tauschplattform Megaupload ermöglicht und die Beschlagnahmung seines Vermögens ermöglicht, schreibt Dotcom.
Good to be back in the news with something positive. Let’s try and keep it that way, PLEASE? @nzherald @NZStuff pic.twitter.com/4mSs1fdDge
— Kim Dotcom (@KimDotcom) 20. Januar 2018
Der Norddeutsche kämpft derzeit zudem auch gegen seine Auslieferung in die USA wegen Betrugsvorwürfen.
Die US-Ankläger hatten dem Megaupload-Gründer und seinen Mitarbeitern ursprünglich Copyright-Betrug im großen Stil vorgeworfen. Durch den illegalen Austausch von geschütztem Material sollen Copyright-Besitzer um eine halbe Milliarde Dollar gebracht worden sein. Im Februar entschied ein Gericht in Neuseeland, dass Dotcom zwar nicht wegen Urheberrechtsverletzung ausgeliefert werden könne, wo Continue reading “Kim Dotcom droht Neuseeland mit Milliardenklage auf Schadenersatz – und heiratet”
Von Anfang an ist die intelligente Assistentin von Microsoft, Cortana, fest in die Windows 10-Suche implementiert. Dass das nicht jedem Nutzer des Betriebssystems so richtig gefällt, hat auch Microsoft begriffen, wie es scheint. Denn bei den Kollegen von Windows Central will man erfahren haben, dass Cortana ein neues Zuhause im Betriebssystem verpasst bekommen soll. Doch nicht nur das. Windows 10-Nutzer sollen bald nicht mehr nur noch per Sprache mit Cortana interagieren können, sondern auch per Texteingabe.
So wie es aussieht, soll Cortana unten rechts in das sogenannte Action Center der Oberfläche wandern. Wie Windows Central äußert, sollen die Schnelleinstellungen von hier verschwinden und in ein eigenes neues Kontrollzentrum verschoben werden.
So könnte das Action Center zu einer reinen Cortana-Zentrale werden, wo der Nutzer unter anderem dann auch seine Anfragen in einer Art Chat eingeben können soll. Immerhin mag nicht jeder so gern mit seinem Rechner reden, da kommt eine „stumme Alternative“ durchaus gelegen. Die Spracheingabe für Cortana soll natürlich weiterhin erhalten bleiben. Aktuell erwartet man die entsprechenden Änderungen im Herbst dieses Jahres, natürlich alles ohne Gewähr.
Wir haben hier im Blog schon einmal versucht aufzuzeigen, wie es um den Stromverbrauch einiger Lautsprecher und smarter Assistenten bestellt ist. Man stellt sich vielleicht die Bude damit voll, weiss aber letzten Endes gar nicht, was die Folgekosten auf das Jahr gerechnet sind. Das sind natürlich nur ungefähre Angaben, die ich hier machen kann – denn ein smarter Lautsprecher mit Assistent verbraucht nicht konstant die identische Anzahl Watt.
Je nach Lautstärke und Nutzung kann dies variieren und ich bitte dies zu bedenken. Beim Echo Show kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, nämlich das Display. Dieses verbraucht je nach Anwendung und eingestellter Helligkeit jeweils mehr oder weniger Energie. Ich habe einmal versucht, dies so halbwegs aufzuschlüsseln und diverse Szenarien durchzuspielen.
Ich habe den Bildschirm im Standby getestet, also bei der reinen Anzeige von Terminen und Nachrichten. Das habe ich bei der höchsten, niedrigsten und der mittleren Bildschirmhelligkeitsstufe gemacht.
Auch habe ich Prime Video getestet. Dieses auf zwei Arten. Bei der höchsten, niedrigsten und der mittleren Bildschirmhelligkeitsstufe, jeweils mit der Lautstärke 3 und der Lautstärke 6. Insgesamt habe ich so neun Werte bei der Messung herausbekommen, die ich dann mal auf ein Jahr hochrechne. Wie erwähnt: Wie bei allen Tests nur wenig aussagekräftig, da jeder die Kiste anders nutzt. Aber vielleicht dennoch mal ganz nützlich für euch, wenn ihr das einschätzen könnt, was es kostet, die Kiste dauerhaft am Strom zu haben. Ich habe hier einmal den Grundpreis von 30 Cent pro Kilowatt als Grundlage genommen.
Das war der von mir gemessene Verbrauch des Amazon Echo Show:
Standby-Bildschirm 100 Prozent – 6,2 Watt
Standby-Bildschirm 50 Prozent – 5,5 Watt
Standby-Bildschirm 0 Prozent – 4,3 Watt
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 100 Prozent – 8,7 Watt
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 50 Prozent – 8,3 Watt
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 0 Prozent – 6,9 Watt
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 100 Prozent – 9 Watt
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 50 Prozent – 8,8 Watt
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 0 Prozent – 7,1 Watt
Rechnet man dies auf das Jahr um – also wenn man diese eine Einstellung durchgängig ein Jahr laufen lassen würde, dann käme wie folgt heraus:
Standby-Bildschirm 100 Prozent – 54,16 kWh = 16,25 Euro im Jahr
Standby-Bildschirm 50 Prozent – 48,05 kWh = 14,41 Euro im Jahr
Standby-Bildschirm 0 Prozent – 37,56 = 11,27 Euro im Jahr
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 100 Prozent – 76 kWh = 22,80 Euro im Jahr
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 50 Prozent – 72,51 kWh = 21,75 Euro
Prime Video, Lautstärke 3, Bildschirm 0 Prozent – 60,28 kWh = 18,08 Euro im Jahr
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 100 Prozent – 78,62 kWh = 23,59 Euro im Jahr
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 50 Prozent – 76,88 kWh = 23,06 Euro im Jahr
Prime Video, Lautstärke 6, Bildschirm 0 Prozent – 62,03 kWh = 18,61 Euro im Jahr.
In diesem Sinne: Vielleicht habt ihr ja mehrere Geräte und überdenkt nun, wie ihr einsparen könnt – beispielsweise durch Abschalten in der Nacht oder ähnliches. Pro-Tipp beim Amazon Echo Show: „Alexa, schalte den Bildschirm aus“. Sind dann 3,3 Watt Leistungsaufnahme. Oder aber auch 28,83 kWh, was in Euro 8,65 Euro im Jahr wären. Alternativ den Ton-aus-Button ein paar Sekunden betätigen. Das schaltet den Echo Show komplett aus.
Der ehemalige Windows Phone-Chef Joe Belfiore wird seit Monaten von Windows Phone-Fans per Twitter um eine Klarstellung zu Windows Phone gebeten. Beinahe zwei Jahre lang hat man sich bei Microsoft diesen Fragen nicht gestellt, doch nachdem Groove eingestellt und Microsoft Edge für iOS und Android veröffentlicht wurde, schien der öffentliche Druck dem Microsoft-Manager zu viel geworden zu sein.
In einer Serie von Tweets antwortete er auf zahlreiche Fragen von Windows Phone-Fans, darunter auf die Frage, ob es Zeit ist, die mobile Windows-Plattform zu verlassen, weshalb es keine Live-Tiles für Android gibt, weshalb man die mobile Windows-Plattform nicht weiter unterstützt und schließlich, weshalb Windows Phone gescheitert ist. Wir haben seine Antworten im Folgenden für euch zusammengefasst.
Wird man Windows Phone für Endkunden weiter unterstützen?
Joe Belfiore antwortet darin, dass man natürlich weiter Bugfixes und Sicherheitsupdates für die Plattform ausrollen wird, allerdings sind neue Features und Hardware nicht der Fokus.
Of course we'll continue to support the platform.. bug fixes, security updates, etc. But building new features/hw aren't the focus. https://t.co/0CH9TZdIFu
— Joe Belfiore (@joebelfiore) October 8, 2017
Warum Joe Belfiore nicht mehr Windows Phone nutzt
Als Endnutzer hat er die Plattform gewechselt wegen der App und Hardware-Auswahl unter Android, antwortet er im zweiten Tweet auf die Frage, ob es Zeit ist, die mobile Windows-Plattform zu verlassen.
(2/2) As an individual end-user, I switched platforms for the app/hw diversity. We will support those users too! Choose what's best 4 u. https://t.co/LKQBL3w7gA
— Joe Belfiore (@joebelfiore) October 8, 2017
Ist es Zeit, die mobile Windows-Plattform zu verlassen?
Es kommt darauf an, wer man ist, schreibt Joe Belfiore. Viele Unternehmen nutzen weiterhin Windows 10 Mobile-Geräte und diese wird Microsoft weiterhin unterstützen.
(1/2) Depends who you are. Many companies still deploy to their employees and we will support them! … https://t.co/LKQBL3w7gA
— Joe Belfiore (@joebelfiore) October 8, 2017
Warum ist Windows 10 Mobile gescheitert?
We have tried VERY HARD to incent app devs. Paid money.. wrote apps 4 them.. but volume of users is too low for most companies to invest. ☹️ https://t.co/ePsySxR3LB
— Joe Belfiore (@joebelfiore) October 8, 2017
Der Nutzer richtet sich nicht einmal direkt an Joe Belfiore, verwendet allerdings den Hashtag #Windows10Mobile, woraufhin der ehemalige Windows Phone-Chef antwortet. Die Forderung des Nutzers lautete, man solle mehr Entwickler locken, für Windows 10 Mobile zu entwickeln. Das größte Problem sei nämlich der App-Mangel.
Darauf antwortet Belfiore, dass man alles versucht habe, um App-Entwickler auf die Plattform zu locken. Man bezahlte Geld, was man hier übrigens zum ersten Mal öffentlich zugibt, schrieb Apps für sie, allerdings konnte man aufgrund der insgesamt niedrigen Nutzung der Plattform keine weiteren Unternehmen finden, die bereit waren, zu investieren.
Schlusswort: Was ist in Joe Belfiore gefahren?
Dass Joe Belfiore einen solchen „Tweetstorm“ absetzt, ist zwar für den Manager selbst nicht ungewöhnlich, jedoch angesichts der aktuellen Situation von Windows 10 Mobile sehr verwunderlich. In der Vergangenheit hat Joe Belfiore als Windows Phone-Chef viel getwittert, allerdings hauptsächlich, um die Plattform zu vermarkten.
Heute hat der Manager, der nun für Microsoft Edge verantwortlich ist, allerdings erstmals Klartext über Windows 10 Mobile gesprochen. Microsoft hat sich monatelang nicht mehr zur eigenen mobilen Plattform geäußert und mit dieser Reihe an Tweets ist nun zumindest bekannt, wie man bei Microsoft in Redmond darüber denkt. Die Wahrheit über Windows Phone ist zwar aus der Perspektive von Microsoft verfasst, doch seine Worte auf Twitter klingen überraschend ehrlich.
Natürlich gibt es darin wenige Zukunftshoffnungen und weiterhin heißt es, der Fokus liege nicht auf dem Bau von Hardware, doch, dass er überhaupt sein Scheitern mit Windows Phone so offen thematisiert, ist vollkommen neu. Angesichts dessen ist die Frage durchaus berechtigt, was Joe Belfiore zu diesen offenen Äußerungen bewogen hat.
Es ist aber jedenfalls erfrischend, wenn auch die Nachrichten keine Guten sind. Offene Kommunikation aus dem Hause Microsoft ist leider viel zu selten geworden.
Quelle: Twitter
Der Beitrag Joe Belfiore spricht die unverblümte Wahrheit über Windows Phone erschien zuerst auf WindowsArea.de.
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