#DealMonitor – Reliant AI sammelt 11,3 Millionen ein – XO Life bekommt 7 Millionen – Flowit erhält 4 Millionen

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#DealMonitor Reliant AI sammelt 11,3 Millionen ein XO Life bekommt 7 Millionen Flowit erhält 4 Millionen Optiml streicht 4 Millionen ein Tediro erhält siebenstellige Summe Finanzspritze für Leaders21  Contentful übernimmt Ninetailed

Reliant AI sammelt 11,3 Millionen ein – XO Life bekommt 7 Millionen – Flowit erhält 4 Millionen

Donnerstag, 22. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Reliant AI


Tola Capital, Inovia Capital und Mike Volpi investieren 11,3 Millionen US-Dollar in Reliant AI. Das Startup mit Sitz in Berlin und Montreal (Kanada), von Karl Moritz Hermann, Marc Bellemare und Richard Schlegel gegründet, entwickelt eine KI-Workbench, die die Datenverarbeitung in der Biopharma-Industrie beschleunigen soll. “The product helps life science analysts find scientific evidence for their decisions through automated systematic reviews, asset scans, comprehensive analyses, and a customizable data platform – with Reliant AI, anything can be queried”, teilt das Team mit. Mehr über Reliant AI

XO Life 


 Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners, Bayern Kapital, aescuvest, Isartal Ventures, Winning Mindset, MediVentures, capacura und Co. investieren 7 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und München, das 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet wurde, setzt auf eine Patienten Insights-Plattform für Medikamente und Therapien. SeedLink, MediVentures, Aescuvest und Co. investierten zuletzt mehr als 2 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über XO Life 

Flowit


 Vi Partners, Alstin Capital und Daniel Gutenberg investieren 4 Millionen Schweizer Franken in Flowit. Das Startup aus Glattpark, 2020 von Yasemin Tahris, Bilâl Tahris, Hosam Shahin und Stephan Müller gegründet, möchte mit “seinem KI-basierten ‘digitalen Coach’ traditionelle Ansätze der Personalentwicklung revolutionieren”. “Das Team soll bis Ende 2025 von derzeit 20 auf 50 Mitarbeitende wachsen, um die steigende Nachfrage zu bewältigen und die Internationalisierung voranzutreiben”, heißt es in einer Presseaussendung.

Optiml 


BitStone Capital, Kompas, Innovation Endeavors und Planet A Ventures investieren 4 Millionen US-Dollar in Optiml. Das Startup aus Zürich, das von Evan Petkov und Jordi Campos gegründet wurde,  möchte Immobilieneigentümer und Berater bei der “Ermittlung der besten Kosten- und CO2-Strategien für ihre Gebäude” unterstützen. Planet A Ventures und Innovation Endeavors investierten zuvor bereits in Optiml. “Das Kapital soll die Entwicklung weiterer Software-Features beschleunigen”, teilt das Team mit. Mehr über Optiml

Tediro


 Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, bm-t beteiligungsmanagement thüringen (bm|t), der Robotikhersteller MetraLabs und Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in Tediro. Das Unternehmen aus Leipzig, 2020 von Anke Mayfarth und Christian Sternitzke gegründet, entwickelt eine “mobile Robotik-Plattform für Therapie- und Diagnostik in medizinischen Einrichtungen”. Mehr über Tediro

Leaders21 


Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark investiert eine sechsstellige Summe in Leaders21. Das Startup mit Sitz in Leonding und Wien, das von Runtastic-Macher Florian Gschwandtner und Thomas Kleindessner gegründet wurde, möchte Führungskräften moderne Methoden beibringen. Calm/Storm Ventures und mehrere Business Angels investieren zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Mehr über Leaders21 

MERGERS & ACQUISITIONS

Contentful – Ninetailed


 Das Berliner Unicorn Contentful, ein Headless CMS-Unternehmen, übernimmt das Berliner Startup Ninetailed, das sich um “strukturierte Content-Personalisierung” kümmert. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, sammelte zuletzt 5 Millionen Euro ein unter anderem von Mosaic Ventures, Cherry Ventures und First Momentum Ventures. “Mit der Übernahme von Ninetailed schaffen wir eine skalierbare, KI-gesteuerte Personalisierungslösung, die bereits vollumfänglich in der Contentful-Plattform integriert ist, und ermöglichen unseren Kunden damit reibungslose Workflows ohne Programmieraufwand und eine starke Konnektivität”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Contenful

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Foto (oben): azrael74

#Interview – “Gründen war schon immer ein Traum von mir”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Ich würde anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, dass sie keine Angst haben sollen anzufangen: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt. Perfektionismus bringt niemanden weiter”, sagt Evan Petkov von Optiml.

“Gründen war schon immer ein Traum von mir”

Freitag, 26. Juli 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Evan Petkov, Gründer von Optiml. Das Zürcher SaaS-Start-up bietet “Immobilienunternehmen und Beratern eine Plattform, um finanziell und ökologisch ausgewogene Entscheidungen für Sanierungs- und Dekarbonisierungsstrategien zu treffen”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Als Gründer eines Startups ähnelt der Arbeitsalltag oft einer Achterbahnfahrt. Man schlüpft in viele verschiedene Rollen, das ist aber auch genau der Reiz an der Position. An manchen Tagen ist der Kalender voll mit Kundengesprächen, operativen Aufgaben und, hoffentlich nicht, zu dringenden Problemlösungen. An anderen Tagen kann ich strategischer und durchdachter vorgehen, ohne dass ich viele Termine habe oder für Probleme auf Abruf bereit bin. Was ich jeden Tag versuche, ist, den Tag mit ein bis zwei Stunden für mich allein zu beginnen, um die Morgenstunden konzentriert zu nutzen.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Sport bietet mir den besten Ausgleich. Aber es kann schwierig sein, ihn einzuplanen, besonders während den kalten Monaten. Wenn es wärmer ist, betreibe ich hauptsächlich Ausdauersport wie Radfahren, Laufen und Schwimmen. Hier hilft es, sich selbst kleine Motivationen zu setzen. Dieses Jahr habe ich mich zum Beispiel für den Zürcher Triathlon angemeldet. Als ich noch an der Uni war, habe ich als Hobby zwischendurch selbst Bier gebraut. Ich genieße also noch heute ab und zu ein gutes Bier.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Als Entwickler des ersten Produkts der Optiml-Software während meines PhDs fiel es mir bei der Gründung schwer, das Produkt loszulassen und den Stab an das Team zu übergeben. Dieser Schritt war aber nötig, damit ich mich auf den Aufbau von Optiml als Firma konzentrieren konnte. Ich hätte vorher nicht erwartet, dass mir – als Ingenieur im Herzen – die technischen Details so fehlen würden! Ich wünschte, ich hätte vorher gewusst, wie viel es bedeutet, in eine Führungs- und Management-Rolle hineinzuwachsen. Vor allem, wenn diese Rolle so gar nicht der eigenen Ausbildung entspricht. Trotzdem bin ich froh, heute da zu sein, wo ich bin, denn Gründen war schon immer ein Traum von mir.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?


Als Amerikaner war es definitiv nicht einfach, ein Spin-off an der ETH Zürich zu gründen, es gab Visaprobleme und rechtliche Fragen zu klären. Diese wichtigen und “showstopping” rechtlichen Aspekte waren definitiv der härteste Teil, vor allem weil diese am Anfang in einer so fragilen Unternehmensphase zu bewältigen waren. Gerade im Vergleich mit einer Gründung in den USA hatten wir überraschend viele Hürden zu überwinden.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast und was hast Du aus diesen gelernt?


Ich würde sagen, es gibt zwei Dinge, die ich als größere Fehler betiteln kann. Zum einen habe ich aufgrund mangelnder Hiring-Erfahrung zu Beginn zwei Mitarbeitende schnell wieder entlassen müssen. Der Fehler lag also darin, die falschen Personen für unser Startup eingestellt zu haben. Die beiden haben die Software in ihrer Gänze nicht verstanden und standen entsprechend auch nicht zu 100 Prozent hinter dem Produkt. So etwas findest du am Anfang schwer in Interview-Gesprächen heraus, ist mir aber doch ein großes Learning. Fehler Nummer zwei ist, dass wir uns zu Anfang vermehrt auf den Schweizer Markt konzentrieren wollten, was gar nicht nötig war, wie wir kurz darauf feststellen durften. Das Interesse an unserer Dekarbonisierungs- und Sanierungsoftware für Immobilien war so groß, dass es weit über die Grenzen von Europa hinausreichte. Wir haben bereits vor dem offiziellen Software-Launch im April 2024 Pilotprojekte mit den größten Gebäudeeigentümern in Europa und den USA durchgeführt. Und nun im April im DACH-Raum und UK gelauncht. Mit anderen Worten: Wir konzentrieren uns von jetzt an auf mehrere Länder, und natürlich vor allem auf die, wo wir das meiste Potential für die Dekarbonisierung von Immobilien sehen – Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, die CO2-Emissionen des Gebäudesektors so schnell wie möglich und kosteneffizient herunterzufahren.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Die Einstellung der Mitarbeiter:innen ist meiner Meinung nach der wichtigste Aspekt für Unternehmen in der Frühphase, aber auch eine der am schwersten fassbaren, wenn man sich meine Geschichte von gerade anhört. Man kann auf dem Papier erstaunlich gute Kandidaten und Kandidatinnen haben, trotzdem kann die Persönlichkeit nicht zum Team passen. Einer der besten Wege, die wir für uns gefunden haben, ist, die Stellenbeschreibung mehrmals zu iterieren. Und auch, die Stellenausschreibung umfassend zu gestalten, um sehr verschiedene Profile anzusprechen. Wir führen zudem mehrere Interviews durch und veranstalten auch ein kleines “lockeres” Treffen mit allen Teammitgliedern, um zu schauen, wie der kulturelle Fit ist. Die Rollen im Startup entwickeln sich so schnell, dass man Menschen braucht, die unternehmerisch und “out of the box” denken können.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Ich würde anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, dass sie keine Angst haben sollen anzufangen: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt. Perfektionismus bringt niemanden weiter. Versendet eure Prototypen, führt Gespräche, holt euch Kundenfeedback ein und iteriert. Wenn euer Produkt bereits funktioniert, habt ihr quasi zu spät mit diesen Prozessen angefangen. Es gibt so viel zu sagen zu einer Gründung, aber am wichtigsten ist es denke ich, tolle und auch passende Investoren zu finden, solche, die euch eure Geschichte selbst erzählen lassen und die euer Team vervollständigen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): Optiml

#Brandneu – 6 neue Startups: reebuild, Eqoh, Nala, Optiml, Pinpoint, cleverlohn

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: reebuild, Eqoh, Nala, Optiml, Pinpoint und cleverlohn.

6 neue Startups: reebuild, Eqoh, Nala, Optiml, Pinpoint, cleverlohn

Dienstag, 27. Juni 2023VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

reebuild


Das Wiener Unternehmen reebuild kümmert sich um Bauprojekte und möchte dabei Bauunternehmen, Industrie und Handel miteinander vernetzen. “Vom Erhalt des Leistungsverzeichnisses bis zur Rechnungsprüfung verarbeitet reebuild Produkt-, Logistik- und Umweltdaten in einer sicheren Cloud”, heißt es zur Idee der Gründer Paul Lind, Lucas Iser und Alexander Kornell.

Eqoh


Eqoh aus Hannover, das von Michael Husmann und Felix Meumann gegründet wurde, setzt auf “sofort einsatzbereite, steckerfertige Energie-Systemlösungen”. Das Schlagwort dazu lautet Convenience-Energie-Systemlösungen. Gemeint sind damit Komplettsets für eine eigene Mini-Solaranlage. 

Nala


Das Berliner Startup Nala, das von Outfittery- und Planetly-Gründerin Anna Alex sowie Nick Zumbühl und Nicolas Somogyi gegründet wurde, bietet eine “Software, die es Unternehmen ermöglicht ihren Einfluss auf die Natur und Biodiversität zu messen und zu managen”.

Optiml


Optiml aus Zürich, von Evan Petkov und Jordi Campos gegründet, möchte Immobilieneigentümer bei der “Ermittlung der besten Kosten- und CO2-Strategien für ihre Gebäude” unterstützen. Konkret geht es um “intelligente, kostengünstige und CO2-arme Investitionsstrategien für bestehende Gebäude”.

Pinpoint


Beim Chemnitzer Unternehmen Pinpoint dreht sich alles um Indoor-Navigation. “Die UWB-Genauigkeit ermöglicht neue standortbezogene Dienste wie intelligentes Ticketing, Freisprecheinrichtungen, virtuelle Warteschlangen, Lieferung ans Telefon, Fluchtwegführung und vieles mehr”, schreibt das Team um die Gründer Marko Rößler und Thomas Graichen.

cleverlohn


cleverlohn aus Berlin möchte sich als “clevere Lohnbuchhaltung” etablieren. Das Team der Gründer:innen Darleen Warda und Ole Wohltmann teilt zum Konzept mit: “Unsere Plattform reduziert und vereinfacht Prozessschritte durch digitale Datenerfassung und -verwaltung mithilfe von online Personalbögen, Mitarbeiterprofilen und mehr.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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