#Brandneu – 5 neue Startups: Skalar, Verrano, outcoach, EasyTaxCMS, Enao Vision

#Brandneu

Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Skalar, Verrano, outcoach, EasyTaxCMS und Enao Vision.

5 neue Startups: Skalar, Verrano, outcoach, EasyTaxCMS, Enao Vision

Dienstag, 12. Mai 2026VonVeronika

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.

Skalar

Das Münchner Unternehmen Skalar möchte sich als „Steuerkanzlei für Unternehmen“ etablieren. Hinter dem TaxTech stecken der Steuerberater Florian Lang und Stocard-Gründer Björn Goß (Exit an Klarna). Zielgruppe von Skalar sind Unternehmen zwischen 500.000 Euro und 20 Millionen Umsatz.

Verrano

Bei Verrano aus Frankfurt am Main, von Felix Linnenschmidt, Maximilian Bubenheim und Manuel Siskowski gegründet, dreht sich alles um „gereiftes und geräuchertes Wurzelgemüse“. Dazu schreibt das Team: „Innerhalb von fünf Wochen reifen Steckrübe, Rote Bete und Sellerie zu einem neuen Geschmackserlebnis.“

outcoach

Hinter dem Hamburger Startup outcoach, von Torsten Sander an den Start gebracht, verbirgst ein Live-Coach für Sales-Gespräche. „Outcoach hört im Call zu, coachen dich in Echtzeit und hilft dir, genau dann die richtigen Antworten zu finden, wenn Einwände, Fragen oder Preisverhandlungen entstehen“, heißt es zum Konzept. 

EasyTaxCMS

EasyTaxCMS aus Herford, von Florian Knupp ins Leben gerufen, entwickelt eine Plattform, mit der steuerliche Prozesse strukturiert, visualisiert und nachvollziehbar dokumentiert werden können. Die Lösung des Startups richtet sich an Steuerabteilungen in mittelständischen und großen Unternehmen.

Enao Vision

Die Berliner Jungfirma Enao Vision setzt auf „KI-gestützte Qualitätskontrolle für die Fertigung, die auf iPhones statt auf teuren Industriekameras läuft“. Damit möchte das Team der Gründer Korbinian Kuusisto und Ferdinand von den Eichen Herstellern helfen, „Ausschuss zu reduzieren, Kosten zu senken und bessere Produkte zu liefern – innerhalb von Stunden“.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – „Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache“

#Interview

“Am Anfang dachten wir, dass ein starkes Produkt und technologische Exzellenz ausreichen würden”, sagt Katharina Hesseler, Gründerin von Omegga. “In der Realität muss man Technologie, industrielle Skalierung und Go-to-Market gleichzeitig sauber aufsetzen”, führt sie aus.

„Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache“

Dienstag, 12. Mai 2026VonAlexander

Das Münchner BioTech Omegga, 2022 von Katharina Hesseler, Till Nöllgen, Paul Günther, Kyle Hiroyasu, Moritz Eder und Clara Kaufhold gegründet, entwickelt eine „optische, Methode zur in-ovo Geschlechtsklassifizierung von frühembryonalen Hühnern“. Das Team möchte so „Millionen männliche Küken davor bewahren, direkt nach dem Schlüpfen getötet zu werden“.

Der englische DeepTech-Investor IQ Capital, der Kölner Investor Capnamic und EIC Fund investierten kürzlich 10 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die „kommerzielle Skalierung der Lösung zur In-Ovo-Geschlechtsbestimmung“ fließen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründerin Katharina Hesseler einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei Omegga.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Omegga erklären?

Stell dir vor, bevor ein Küken schlüpft, können wir schon im Ei erkennen, ob es ein Hahn oder eine Henne wird. Die Geflügelindustrie tötet heute Milliarden männlicher Küken direkt nach dem Schlüpfen, weil sie keine Eier legen. Mit künstlicher Intelligenz lösen wir das, bevor es so weit kommt.

War dies von Anfang an Euer Konzept?

Von Anfang an war klar: Wir wollen etwas mit echtem Impact bauen. Wir haben verschiedene Bereiche analysiert und bei der Geschlechtsbestimmung im Ei den größten Gap zwischen Kundenbedarf und verfügbaren Lösungen gesehen – also haben wir genau dort angesetzt.

Wie hat sich Omegga seit der Gründung entwickelt?

Seit unserer Gründung 2022 ist unser Team auf 20 Mitarbeitende gewachsen. 2024 konnten wir einen non-dilutiven EIC-Grant in Höhe von 2,4 Millionen Euro sichern. Ein Kunde ist bereits vollständig operativ, zwei weitere befinden sich in der Implementierungsphase. Mit der Anfang 2026 abgeschlossenen Finanzierungsrunde über 10 Millionen Euro werden wir unser Team nun verdoppeln.

Wie seid Ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?

Netzwerk, Netzwerk, Netzwerk. Wir haben Multiplier aus unserem Netzwerk aktiviert, die warme Intros für uns machen. Netzwerkaufbau ist keine einmalige Sache, sondern eine Beziehungspflege über Jahre.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

Am Anfang dachten wir, dass ein starkes Produkt und technologische Exzellenz ausreichen würden. In der Realität muss man im DeepTech-Umfeld Technologie, industrielle Skalierung und Go-to-Market gleichzeitig sauber aufsetzen. Diese Komplexität und die enge Verzahnung der Themen haben wir anfangs unterschätzt. Heute arbeiten wir deutlich integrierter, mit schnelleren Feedback-Loops zwischen Kunden, Produktentwicklung und Operations.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Wir haben früh auf schnelle Prototypen-Iterationen gesetzt und sehr eng mit unseren Kunden zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir ihren Blickwinkel direkt in das Produktdesign einfließen lassen. Statt Perfektion im ersten Schritt anzustreben, haben wir schnell iteriert, gelernt und uns kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig ist es uns gelungen, uns früh über Grants zu finanzieren. Gerade für ein CAPEX-intensives Vorhaben mit starkem Forschungsfokus war das essenziell, weil diese Finanzierungsspielräume schafft, ohne kurzfristig rein nach Umsatz bewertet zu werden.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Mein wichtigster Tipp ist: Arbeitet Kunden-fokussiert. Der echte Stresstest für jedes Produkt ist nicht die interne Meinung, sondern ob der Markt es wirklich annimmt. Deshalb so früh wie möglich mit Kunden sprechen, Feedback einholen, testen und daraus lernen. Wer nah am Kunden baut, trifft in der Regel deutlich bessere Entscheidungen – schneller und mit weniger Umwegen.

Wo steht Omegga in einem Jahr?

In einem Jahr wollen wir unser Team deutlich ausgebaut, weitere Kunden operativ live und unsere Technologie im Markt noch breiter etabliert haben. Gleichzeitig soll Omegga als einer der führenden Anbieter in unserem Segment deutlich sichtbarer geworden sein – personell, technologisch und kommerziell.

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Foto (oben): Omegga 

#Brandneu – 5 neue Startups: LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind, Space Acceleration

#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind und Space Acceleration.

5 neue Startups: LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind, Space Acceleration

Mittwoch, 6. Mai 2026VonVeronika

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

LetsVibe

Das Münchner Startup LetsVibe, von Sebastian Kraiker und Theresa Villinger an den Start gebracht, setzt auf so genanntes Vibe-Dating. In den Profilen der Plattform gibt es neben Fotos auch „eine faire Bewertung des Verhaltens“. So sollen alle Nutzenden gleich sehen können, „welche Mitglieder angenehme Kontakte sind – und alle müssen sich mehr Mühe geben“.

fertig.ai

Bei fertig.ai aus Halberstadt und Berlin dreht sich alles um „Intelligente Voice-Bot und KI- Lösungen für Unternehmen“. Das Team der Gründer Paul Winter und Reza Jaber schreibt dazu: „Wir bauen die Infrastruktur dafür, wie Arbeit im nächsten Jahrzehnt erledigt wird – angetrieben von intelligenten, autonomen Agenten, die tatsächlich Dinge erledigen.“

Voico

Die Jungfirma Voico aus Hamminkeln, von Dean Koenning, Saman Ahmadifar und Nico Lichtenstein gegründet, bringt sich als „AI Telephony Platform“ in Stellung. „Mit unseren Voico Voice-Agenten automatisieren Sie: Termine, Anfragen und Reservierungen und sparen dabei tausende Euro im Monat“, verspricht das Team.

familymind

Hinter familymind aus München, von Mousa Abdelmaksoud, Rosaria Di Donna und Ariane Vogel ins Leben gerufen, steckt ein „All-in-One Familien-KI-Assistent“. Die Plattform deckt dabei insbesondere Themen wie Essens- und Terminplanung sowie Routineaufgaben ab. Das Motto dabei lautet: „Mit familymind bleibst du nicht nur organisiert – du delegierst.“ 

Space Acceleration

Space Acceleration aus Bremen, von Manuel Constantin Olariu angeschoben, bietet eine „technologische Infrastruktur und skalierbare Marktplatzlösungen für die neue Weltraumwirtschaft“. Konkret möchte das Team „den globalen Austausch von Weltraumressourcen“ vorantreiben. 

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#DealMonitor – SAP kauft Prior Labs

#DealMonitor

#DealMonitor SAP kauft Prior Labs Mobility Signage erhält 1,8 Millionen Invertix bekommt 1,7 Millionen Enviotech sammelt 1 Million ein

SAP kauft Prior Labs

Montag, 4. Mai 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 04. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

MERGERS & ACQUISITIONS

SAP – Prior Labs

Der deutsche Softwaregigant SAP übernimmt das junge KI-Startup Prior Labs. „Prior Labs wird auch nach Abschluss der Übernahme weiterhin als eigenständige Einheit operieren. SAP verpflichtet sich, in den kommenden vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro zu investieren, um Prior Labs zu einem weltweit führenden Frontier?AI?Labor für strukturierte Daten auszubauen – jene Daten, auf denen die Geschäfte der Welt basieren“, heißt es in einer Presseaussendung. Zum Kaufpreis machten die Beteiligten leider keine Angaben. Die Jungfirma, 2024 vom AutoML-Forscher Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir in Freiburg im Breisgau, gegründet, entwickelt mit TabPFN ein „Modell, das die Analyse von Tabellendaten grundlegend verbessert“. Das Team ermöglicht es „Unternehmen präzisere Vorhersagen auf Grundlage ihrer Daten zu treffen“. Balderton Capital, TX Ventures, Hector Foundation, Atlantic Labs und Galion.exe sowie Business Angels investierten zuletzt 9 Millionen Euro in die Jungfirma. Balderton Capital hielt zuletzt 16 an Prior Labs. Mehr über Prior Labs

INVESTMENTS

Mobility Signage

Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Berliner UrbanTech-Geldgeber 2bX investieren 1,8 Millionen Euro in Mobility Signage. Das Münchner Startup, 2023 von den VEOMO-Gründern Stefan Rademacher und Dominik Nouri gegründet, entwickelt „ein zentrales Fahrgastinformationssystem für Verkehrsbetriebe, sowie Städte und Bahnbetreiber im öffentlichen Nah- und Fernverkehr“. Zu den Kunden des Startups gehören BVG, SSB und Deutsche Bahn. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „sein Team ausbauen und die Entwicklung seines Data Hub sowie des Applikations-Layers vorantreiben“. Mehr über Mobility Signage

Invertix

Der Berliner Frühphasengeldgeber Vireo Ventures, Italian Founders Fund aus Mailand und Business Angels investieren 1,7 Millionen Euro in Invertix. Das Startup aus München, 2025 von Joseph Perrotta und Kaan Durmaz gegründet, entwickelt „autonome KI-Mitarbeiter, die den Betrieb erneuerbarer Energieanlagen übernehmen“. Das frische Kapital soll unter anderem in den „Ausbau des Engineering-Teams“ fließen. Mehr über Invertix

Enviotech

Business Angels wie Jürgen Fitschen, Joachim Drees, Alexander Eyhorn und Danilo Jovicic-Albrecht investieren rund 1 Million Euro in Enviotech. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2022 von Adrian Rhaese und Linh Pham gegründet, entwickelt „intelligente Nachrüstlösungen für Straßenbeleuchtung“. Konkret geht es darum „bestehende Straßenbeleuchtung intelligent nachzurüsten, anstatt sie kostenintensiv vollständig ersetzen zu müssen“. Mehr über Enviotech

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Foto (oben): azrael74

#Interview – „Gute Technologie allein reicht nicht“

#Interview

Bei Odonata, 2021 gegründet, dreht sich nach einem großen Pivot jetzt alles um unbemannte Logistik. Das Team aus Bayern entwickelt mit Pantala eine autonome Dual-Use-Langstrecken-Drohne. Der erste Schwebetest ging kürzlich erfolgreich über die Bühne.

„Gute Technologie allein reicht nicht“

Montag, 4. Mai 2026VonAlexander

Das Münchner Unternehmen Odonata, das 2021 von Daniel Etter, John Griesbacher, Dominik Weigl und Dennis Furchheim gegründet wurde, entwickelt mit Pantala eine autonome Langstrecken-Drohne (für zivile und militärische Einsätze). „Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte“, sagt Gründer Furchheim.

Der erste Schwebetest von Pantala ging bereits erfolgreich über die Bühne. „Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend“, erzählt Furchheim.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Odonata-Macher einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei seinem Startup.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Odonata erklären?

Wir bauen ein Fluggerät, das wie ein Helikopter vertikal starten und landen kann, in der Luft aber wie ein Flugzeug fliegt, nur eben ohne Pilot und vollautonom von A nach B. Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte, in Regionen mit schwacher Infrastruktur oder dort, wo Straßen durch Verkehr zu langsam sind und Helikopter zu teuer wären.

War dies von Anfang an Euer Konzept?

Nein, ursprünglich wollten wir ein personentragendes eVTOL mit hybridem Wasserstoff-Antrieb entwickeln. Wir haben dann aber bewusst einen Pivot gemacht, weil wir früh erkannt haben, dass unbemannte Logistik deutlich realistischer, weniger kapitalintensiv und schneller in den Markt zu bringen ist. Der Vorteil war, dass wir die Technologie aus den ersten eVTOL-Ansätzen in die deutlich kleinere Drohne übernehmen konnten – das hat Zeit und Resourcen gespart. 

Wie hat sich OdonataUn seit der Gründung entwickelt?

Wir haben uns von einer Vision zu einem echten Technologie-Startup entwickelt. Aus ersten Konzepten ist ein Full-Scale-Prototyp geworden mit knapp 8m Wingspan. Der entscheidende Unterschied ist: Wir reden nicht mehr nur über unsere Vision, wir bauen sie bereits.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?

Ganz klar der erste erfolgreiche Hover-Test unseres PANTALA-Drohnen-Prototyps. Das war ein besonderer Moment, weil sichtbar wurde, dass aus intensiver Entwicklungsarbeit ein reales fliegendes System entstanden ist. Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

Wir mussten lernen, dass im DeepTech-Segment gute Technologie alleine nicht reicht. Timing, Kapitalmarkt und Fokus sind mindestens genauso wichtig. Der größte Einschnitt war die Erkenntnis, dass unser ursprünglicher Ansatz für das Marktumfeld zu kapitalintensiv war. Besonders, wenn gerade große Player in dem Feld aufgeben, dann ist das nicht hilfreich für die eigene Kapitalbeschaffung – auch wenn das eigene Konzept ganz andere Technologien und Märkte hat. Das haben wir nicht kommen sehen und die Folgen unterschätzt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Wir haben uns nicht an unserer ersten Idee festgeklammert. Stattdessen haben wir ehrlich auf Markt, Machbarkeit und Bedarf geschaut und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen. Wir haben versucht möglichst viele Erkenntnisse und Technologien aus dem ersten Entwicklungsfokus zu dem personentragendes eVTOL auf unser aktuelles Projekt zu übertragen – das hat Zeit und Kosten gespart und wir haben die Lernkurve bei vielen Themen schon einmal durchlaufen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Verliebt euch nicht in eure erste Lösung, sondern in das Problem, das ihr lösen wollt. Und verwechselt Durchhaltevermögen nicht mit Starrsinn.

Wo steht Odonata in einem Jahr?

In einem Jahr wollen wir deutlich näher an der operativen Anwendung sein. Die Zulassung von Luftfahrzeugen ist komplex, aber wir sind guter Dinge, dass wir nach weiteren Flugtests bereits erste Pilotprojekte mit Kunden starten können. Unser Ziel ist klar: Aus der Pantala echten Nutzen zu machen.

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Foto (oben): Odonata

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