Signal: iOS-Version bekommt kleine Verbesserungen

Die Entwickler des Messengers Signal haben Version 5.36.1 für iOS veröffentlicht. Hiermit betreibt man Bugfixing, denn beim letzten Updates hatten sich ein paar Fehler eingeschlichen, aber es gab auch neue Funktionen.

Nutzer, die ein Video versenden, sehen die Dauer, bevor sie auf Senden klicken. Nutzer können jetzt auch Steuerquittungen für ihre Signal Sustainer- und Boost-Spenden einsehen. Die Quittungen werden lokal erstellt, um die Privatsphäre zu schützen, und sind daher nur für zukünftige Spenden verfügbar, so die Entwickler.

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Apple ändert Voraussetzungen für In-App-Käufe in den Niederlanden

Wer das Geschehen in der Technikwelt verfolgt, der hat es mitbekommen. Apple musste in den Niederlanden schon sehr hohe Strafen zahlen. Warum?

Vereinfacht gesagt: Dort wurde festgelegt, dass Apple es den Entwicklern von Dating-Apps erlauben muss, In-App-Käufe mit anderen Zahlungssystemen anzubieten. Sprich: Bezahlung vorbei am Store von Apple. Beschwert hatte sich die Match Group, zu der gehören unter anderem OkCupid und wohl die bekannteste Dating-App, Tinder.

Nachdem ein erstes Zwangsgeld in Höhe von 5 Millionen Euro gezahlt werden musste, gab Apple Änderungen am System bekannt. Die niederländischen Wettbewerbshüter waren damit aber noch nicht zufrieden. So sei man zu dem Schluss gekommen, dass die überarbeiteten Bedingungen, die Apple den Anbietern von Dating-Apps auferlegt hat, unangemessen sind und ein unnötiges Hindernis darstellen.

Nun, 6 Wochen und viele Millionen Euro Strafe später, weitere, von Apple kommunizierte Änderungen am StoreKit External Purchase Entitlement / StoreKit External Purchase Link Entitlement.

Apple hebt die Anforderung auf, dass Entwickler von Dating-Apps in den Niederlanden, die sich für die Nutzung der oben genannten Berechtigungen entscheiden, ein separates Binärprogramm erstellen und verwenden müssen. Diese Änderung bedeutet, dass Entwickler eine der beiden Berechtigungen in ihre bestehende Dating-App einbinden können, aber dennoch die Nutzung auf die App im niederländischen Store und auf Geräten mit iOS oder iPadOS beschränken müssen. Sprich: Mussten die Entwickler vorher jeweils zwei Apps (mit externem In-App-Kauf und ohne) anbieten, so ist es jetzt nur noch eine – die aber separat für die Niederlande.

Apple stellt auch aktualisierte und spezifischere Kriterien zur Bewertung von Nicht-Apple-Zahlungsdienstleistern bereit, die Entwickler von Dating-Apps in den Niederlanden nutzen können. Apps, die eine der beiden Berechtigungen nutzen, müssen ein In-App-Fenster enthalten, das den Nutzern erklärt, dass sie über ein externes Zahlungssystem einkaufen werden und welche Auswirkungen diese Entscheidung auf den Nutzer haben könnte. Apple passt den Wortlaut des Modalblattes an und reduziert die Anzahl der Anzeigen des Blattes.

Dennoch sagt Apple, dass man mit der ursprünglichen Anordnung der ACM (die niederländische Behörde für Verbraucher und Märkte) nicht einverstanden sei und dagegen Berufung einlegen werde.

Ob die Kuh damit vom Eis ist? Apple scheint mit der Entscheidung nicht zufrieden – und auch die ACM wird sicher etwas finden.

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VLC Media Player: Großes Update auf der iOS-Plattform

Den VLC Media Player muss man sicherlich keinem Nutzer mehr erklären. Die Open-Source-Software ist auf zahlreichen Rechnern gesetzt. Den VLC Media Player gibt’s für die gängigen Plattformen, natürlich auch für iOS und iPadOS. Und da gibt’s nach langer Zeit mal wieder ein Update. Ein sehr großes sogar. So gibt’s eine optisch angepasste Videowiedergabeoberfläche, eine Unterstützung für NFS- und SFTP-Netzwerkfreigaben und eine Integration von UPnP durch VLCs eigene, auf libupnp basierender Lösung. Ebenfalls gibt’s Downloadmöglichkeiten von SMB-Servern und die fast üblichen Performanceverbesserungen. Das Changelog listet noch zahlreiche weitere Verbesserungen, und so kann man Nutzern nur raten, einmal einen Blick in jenes zu werfen. Vielleicht auch denen, die VLC schon wieder aus den Augen verloren haben.

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Slack bekommt eine verbesserte iPad-App

Chatten, arbeiten, lieben und hassen – alles ist mit Slack möglich. Nun hat der Dienst für Business-Kommunikation eine aktualisierte iPad-App spendiert bekommen, die die Nutzbarkeit noch einmal erhöhen soll. In erster Linie bietet die neue iPad-App ein neu gestaltetes zweispaltiges Layout, das dem Layout der Desktop-Version ähnlicher ist. Das dürfte vermutlich für viele Nutzer von Slack ein Grund zur Freude sein. Nutzer, die einen Slack-Kanal oder eine Direktnachricht in der linken Seitenleiste auswählen, wird der Inhalt im rechten Fenster angezeigt. Dieses neue Layout macht es laut der Entwickler einfacher, Multitasking zu betreiben und produktiv zu bleiben:

Ferner wurde die  linke Seitenleiste der iPad-App mit neuen Verbesserungen versehen, die Nutzern helfen sollen, alle ihre Kanäle zu organisieren und einfach zu navigieren:

Auch verfügt die App jetzt über verbesserte Beschriftungen für die Bildschirmlesefunktion von Apples VoiceOver. Dies hilft Nutzern mit Sehbehinderungen, mehr Informationen über jede Unterhaltung zu erhalten, um deren Relevanz zu entscheiden. Die komplette Übersicht bekommen Slack-Nutzer auf dieser Seite hier. Alle anderen natürlich auch.

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Webentwickler fordern die Erlaubnis alternativer Browser-Engines für iOS

Es gibt doch verschiedene Browser im App Store für iOS-Geräte werden manche sicherlich sagen. Und grundsätzlich haben sie dabei recht, denn Apple verbietet es nicht einen eigenen Browser für das iPhone oder das iPad zu bringen. Bedingung des Ganzen ist allerdings die Basis WebKit, so schreibt es Apple in den Regularien für den App Store vor. Ob nun Chrome, Firefox oder Edge, hinter den Kulissen und einer alternativen Oberfläche steckt dann doch nur Safari. Damit hat letzten Endes doch wieder Apple die Rendering-Engine und damit die Zügel für Browser auf dem mobilen Betriebssystem in der Hand. Das stößt diversen Entwicklern – insbesondere Webentwicklern – oftmals sauer auf.

Die neu gegründete „Open Web Advocacy“ will Online-Apps helfen, mit nativen Apps zu konkurrieren. Erklärtes Ziel der Gruppe hinter den Entwicklern Stuart Langridge, Bruce Lawson und weiteren ist ein offeneres Web. Von der Gruppe werden deshalb Forderungen laut, entsprechende Beschränkungen für iOS-Browser zu lockern. Sie sind davon überzeugt, dass diese Politik dem Wettbewerb schadet. Hierbei verfolge man keine tiefergehenden Interessen, wie Profit, so der Zusammenschluss aus unabhängigen, einzelnen Entwicklern gegenüber The Register. Mit dem Vorhaben wandte man sich bereits an die britische Kartellbehörde, die hegte die Sorge, dass Safari zum „nächsten Internet Explorer“ wird. Hierbei spielt man auf Microsofts Update-Trägheit für jenen rund um die Jahrtausendwende. Ein Beispiel, welches auch vom deutschen Bundeskartellamt oftmals als Paradebeispiel für Auswirkungen bei fehlendem Wettbewerb und der Ausnutzung einer „Monopolstellung“ angeführt wird. Microsoft veröffentlichte damals nämlich über Jahre keinerlei Updates für den Internet Explorer.

Während sich die Kartellrechtsklage von Epic Games vorrangig auf das Zahlungssystem für den App Store fixiert, gäbe es bislang keine (rechtlichen) Ambitionen sich für alternative Web-Engines auf Apples Ökosystem einzusetzen. Apple wiederum stellt in diesem Zuge aber auch Web-Apps als „echten Konkurrenten“ für native Apps aus dem App Store dar. Aber auch jene sind durch die WebKit-Regeln eingeschränkt.

Das sieht auch die britische Kartellbehörde so. Man äußerte sich wie folgt: „Wir haben festgestellt, dass Apple die Qualität und Funktionalität aller Browser auf iOS-Geräten kontrolliert und einschränkt, indem es von allen Browsern auf iOS-Geräten verlangt, seine WebKit-Browser-Engine zu verwenden. Dies schränkt auch das Potenzial für konkurrierende Browser ein, sich von Safari zu unterscheiden“. Eine konkrete Entscheidung und mögliche Weisung gegenüber Apple wird in den kommenden Monaten erwartet.

Weiter noch mokiert man, dass Browser auf Basis von WebKit zudem nicht konkurrenzfähig seien, da Apple nicht vollumfänglich Zugang zu denselben APIs gewährt. Im Paper „Bringing Competition to Walled Gardens“ führt die Open Web Advocacy zudem weitere Punkte an, die alternative Web-Engines unter iOS ausmerzen könnten.

So ist nur Safari in der Lage Videos im Vollbildmodus zu zeigen, für alternative Browser erlaubt Apple dies nicht. Ähnliches gilt für Spiele im Vollbildmodus. Nur Safari erlaubt das „installieren“ von Web-Apps bzw. das Anlegen entsprechender Verknüpfungen auf dem Home-Bildschirm. Lediglich Safari sei in der Lage Browser-Erweiterungen, beispielsweise zum Blockieren von Werbung, zu verwenden. Außerdem sei auch die Apple-Pay-Integration in Browsern von Drittanbietern eingeschränkt. Zudem konsultiert iOS – auch bei der Wahl eines alternativen Browsers, die inzwischen bekanntlich möglich ist – bei In-App-Browsern Safari. Im Paper sind zudem weitere fehlende Funktionen und APIs gelistet. Darunter Push-Benachrichtigungen, etc. Zudem kritisiert die Entwickler-Gruppe die Update-Frequenz von Safari. Während Chrome alle vier Wochen neue Updates erhält, liefert Apple in der Regel solche Updates nur mit einem neuen iOS-Update aus.

Apple ist sich der benannten Kritik bewusst, hat aber bislang keine weiteren Schritte unternommen oder Stellungnahmen abgegeben.

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