
Vor einigen Jahren hatte ich im Rahmen eines Testberichts das UniFi-LTE Pro als Mobilfunkbackup fürs UniFi-Netz vorgestellt. Mit dem UniFi 5G Backup gibt es nun einen 5G-fähigen Nachfolger, der überraschend auch noch wesentlich kostengünstiger ausfällt und in einem schmaleren Gehäuse um die Ecke kommt.
UniFi 5G Backup bohrt ein vorhandenes UniFi Gateway um Mobilfunkfähigkeiten auf und soll hier als Failover dienen. So lässt sich das 5G Backup an einen beliebigen Ethernet-Port im Setup klemmen und per Standard-PoE mit Strom versorgen. Es bedarf nicht extra eines WAN-Ports. Dies erlaubt eine flexible Platzierung für entsprechende Signalstärke. Ubiquiti verspricht eine unkomplizierte Konfiguration und eine nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur – Plug-and-Play eben. Sollte die primäre Internetverbindung ausfallen, springt das UniFi 5G Backup ein und soll eine nahtlose Netzversorgung sicherstellen.
Es lassen sich sämtliche Daten-Tarife nutzen. Unterstützt wird neben einer physischen nanoSIM auch eine eSIM, um schnell zwischen verschiedenen Anbietern zu wechseln. Der maximale Downlink im 5G-Netz (5G SA) beträgt 220 Mbps bzw. 120 Mbps im Uplink. Damit kann man sicherlich nicht die maximalen 5G-Raten ausschlachten, dafür ist das Gerät aber auch nicht gedacht. Im 4G-Netz fallen die Raten nur minimal geringer aus.

Auf der Front gibt es ein 1,14 Zoll (ca. 3 cm) großes Display für Statusmeldungen, wie die Empfangsstärke. Die weitere Einrichtung und Verwaltung erfolgt via UniFi Network 10. Dort lässt sich das Failover-Verhalten anpassen und aktivieren, für welche Netzwerke oder Clients das Backup aktiviert sein soll.
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