Synology Surveillance Station: Kein Zugriff auf Netatmo-Kameras

Sollte man auf die Surveillance Station von Synology setzen, um Kameras einzubinden (um beispielsweise dauerhaft aufzunehmen), dann gibt es seit kurzem Schwierigkeiten bei Geräten von Netatmo. Laut Synology habe Netatmo den Zugriff auf nötige Schnittstelle ohne Ankündigung gesperrt, man sei aber mit den Entwicklern des Unternehmens in Gesprächen, dieses Problem zu lösen. Laut Netatmo ist es wohl so, dass man den Zugriff temporär gesperrt habe, da zu viele Zugriffe von Synology-NAS-Geräten erfolgen. Solltet ihr euch also tatsächlich Kameras von Netatmo gekauft haben, um diese mit der Synology Surveillance Station zu nutzen, dann könnte euch das derzeit betreffen.

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Verschlüsselungssoftware: VeraCrypt 1.26.14 veröffentlicht

VeraCrypt ist eine Open-Source-Software, die Daten verschlüsselt, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Sie kann Dateien, Ordner und ganze Festplatten verschlüsseln. VeraCrypt verwendet verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen, um hohe Sicherheit zu gewährleisten.

Vor vielen Jahren haben wir hier im Blog VeraCrypt als Alternative zu TrueCrypt vorgestellt. Die Entwickler von TrueCrypt hatten die Entwicklung ihrer Software eingestellt und sie als unsicher bezeichnet. VeraCrypt basiert auf TrueCrypt, wurde jedoch mit Sicherheitsverbesserungen und Änderungen versehen. Nun steht die Software, die für Windows, macOS und Linux zu haben ist, in Version 1.26.14 zum Download bereit.

Das ist das erste offizielle Release-Update in 10 Monaten. Laut der Entwickler gibt es grundsätzlich keine großen Neuerungen, allerdings hat man einen ordentlichen Schwung an Fehlern behoben – über alle Plattformen hinweg. Das Changelog findet ihr hier. Wie schaut es bei unseren Lesern aus, VeraCrypt-Nutzer dabei?

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Bitwarden: Verbesserungen beim Autofill für Karten und Identitäten

Bitwarden hat sein Autofill-System aktualisiert, um Nutzern die sichere Eingabe von Kreditkarten- und Identitätsinformationen über die Browsererweiterung zu erleichtern. Dank der neuen Funktion lassen sich bei der Verwendung vertrauenswürdiger Webseiten relevante Karten und Identitäten schneller auswählen.

Das Update ermöglicht es, dass beim Erkennen eines Zahlungsformulars die im Vault gespeicherten Kreditkarten angezeigt werden. Nutzer sehen dabei den Namen, den Kartentyp und die letzten vier Ziffern der Kartennummer. Um den Bezahlvorgang zu beschleunigen, kann die gewünschte Karte im Menü ausgewählt werden, was die Eingabe der Informationen in das Formular automatisiert.

Bitwarden autofill identities

Sollten noch keine Karten in Bitwarden gespeichert sein, wird beim Ausfüllen eines Zahlungsformulars die Option „Neue Karte“ angeboten. Dadurch öffnet sich eine Ansicht, in der die eingegebenen Zahlungsinformationen automatisch vorausgefüllt sind. Ihr müsst dann nur noch einen Namen für die Karte vergeben und könnt diese dann speichern, um sie bei zukünftigen Zahlungen schnell wieder abrufen zu können.

Außerdem lassen sich nun persönliche Daten wie Adresse oder Kontaktdaten schneller in Online-Formulare eintragen. In Bezug auf kommende Funktionen verspricht Bitwarden, weiterhin an der Verbesserung der Autofill-Erfahrung zu arbeiten. Zukünftige Updates könnten die Integration von Authentifizierungscodes und Passwortgenerierung im Inline-Menü sowie die Möglichkeit, nach mehreren übereinstimmenden Elementen zu filtern, umfassen.

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Android: Einstellungen für Vertrauenswürdige Orte künftig wohl schneller zu erreichen

Android-Smartphones lassen sich automatisch an vertrauten Orten automatisch entsperren. Mir ist zwar niemand persönlich bekannt, der das so handhabt, aber die Funktion gibt es. Am Google Pixel ist sie recht versteckt, man muss sich durch die Tiefen der Einstellungen wählen. Konkret: Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Mehr Sicherheit und Datenschutz > Erweitertes Entsperren > PIN-Eingabe > Vertrauenswürdige Orte. Das wird man wohl zukünftig vereinfachen, in den Play Services 24.34.33 (Beta) ist das Ganze schon verankert und sorgt dafür, dass man die Orte schneller unter Einstellungen > Standortdienste > Vertrauenswürdige Orte findet. Kleiner Tipp am Rande: Viele nicht so leicht zugängliche Einstellungen kann man mit dem Activity Launcher flotter erreichen.

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Video Station fliegt raus: Synology DSM 7.2.2-72803 veröffentlicht

Es war erstaunlich lange ruhig im Bereich der Updates für den DiskStation Manager von Synology. Nun hat der Hersteller von Kameras, Routern und NAS-Geräten die Aktualisierung auf Version 7.2.2-72803 veröffentlicht. Eine durchaus große Änderung dürfte einigen Nutzern nicht gefallen. Das Paket Video Station ist ab der Version 7.2.2 nicht mehr verfügbar.

Aufgrund der weitverbreiteten Unterstützung von Videocodecs auf Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Computern und Smart-TVs lagert Synology die Medienverarbeitung in allen Versionen von DiskStation Manager (DSM) und BeeStation OS auf Client-Geräte aus, um die Effizienz der Systeme zu erhöhen – so die offizielle Aussage. Letzten Endes ist dies wohl das Ende der HEVC (H.265)-, AVC (H.264)- und VC-1-Transkodierung auf DSM- und BeeStation OS-Plattformen. Vielleicht ist es gar eine Lizenzgeschichte.

Laut des Unternehmens können Anwender auf die Wiedergabemöglichkeiten von Synology Drive, File Station oder Drittanbieter-Pakete wie Emby oder Plex zugreifen. Eine entsprechende FAQ-Seite hat Synology hier veröffentlicht. Das Changelog für Synology DSM 7.2.2-72803 ist recht lang, man hat zahlreiche Probleme behoben und auch Schwachstellen geschlossen. Wie immer kann es länger dauern, bis das Update ankommt, der Rollout geschieht in Wellen. Wer nicht warten möchte, kann das Paket für sein NAS von den Synology-Servern laden.

Behobene Probleme

  1. Verbesserter Schutz gegen das Löschen unveränderlicher Snapshots.
  2. Verbesserte Behebung von Dateisystemfehlern.
  3. Ein Problem wurde behoben, bei dem das Sichern von freigegebenen WriteOnce-Ordnern in Hyper Backup möglicherweise zusätzlichen Speicherplatz beanspruchte.
  4. Die Leistung von Thick Provisioned LUNs wurde verbessert, wenn das Volume fast voll ist.
  5. Verbesserte Dateisuchleistung, wenn eine große Anzahl von Dateien mit demselben Namen vorhanden ist.
  6. Ein Problem wurde behoben, bei dem ein Neustart des Systems während einer vollständigen Systemsicherung dazu führen konnte, dass Volumes nicht richtig bereitgestellt wurden.
  7. Ein Problem wurde behoben, bei dem geplante Aufgaben zum Leeren von Papierkörben möglicherweise Ordner nicht löschen konnten, die nur die Datei „desktop.ini“ enthalten.
  8. Es wurde ein Problem behoben, bei dem das Auslösen von Adaptive MFA oder die Eingabe falscher Kontoanmeldeinformationen dazu führen konnte, dass die automatische Blockierungsfunktion die Anmeldeversuche ungewöhnlich hoch zählte.
  9. Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise kein OTP für die Anmeldung einrichten konnten.
  10. Ein Problem wurde behoben, bei dem das Hochladen von IdP-Metadaten beim Einrichten von SAML-SSO-Clients fehlschlagen konnte.
  11. Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer nach der Verwendung der OIDC SSO-Anmeldung möglicherweise nicht zu DS Cam oder DS Finder zurückkehrten.
  12. Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise keine E-Mails mit Notfallcodes erhielten, wenn sie 2FA für die DSM-Anmeldung verwendeten.
  13. Ein Problem wurde behoben, bei dem die Datensynchronisierung beim Erstellen von Sicherungs- oder Replikationsaufgaben auf einem Remote-Zielserver über Snapshot Replication, Hyper Backup oder andere Pakete fehlschlagen konnte.
  14. Ein Problem wurde behoben, bei dem die Anmeldung beim Erstellen von Sicherungs- oder Replikationsaufgaben auf einem Remote-Zielserver über Snapshot Replication, Hyper Backup oder andere Pakete fehlschlagen konnte.
  15. Ein Problem wurde behoben, bei dem OpenVPN Gateways möglicherweise nicht deaktivieren konnte.
  16. Ein Problem wurde behoben, bei dem die Verwendung von SAML SSO für die DSM-Anmeldung fehlschlagen konnte, wenn die Antwort des IdP zu lang war.
  17. Ein Problem wurde behoben, bei dem das System beim Einrichten von OIDC-SSO-Clients möglicherweise nicht mehr reagierte.
  18. Ein Problem wurde behoben, bei dem der Ressourcenmonitor unter „Verbindungen > Verbundene Benutzer“ möglicherweise abnormale Verbindungszeiten anzeigte.
  19. Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise keinen Hardware-Sicherheitsschlüssel für die DSM-Anmeldung verwenden konnten.
  20. Eine Sicherheitslücke in Bezug auf Ghostscript (CVE-2024-29510) wurde behoben.
  21. Sicherheitslücken in Bezug auf Netatalk (CVE-2024-38439, CVE-2024-38440, CVE-2024-38441) behoben.
  22. Eine Sicherheitslücke in Bezug auf den Terrapin-Angriff (CVE-2023-48795) wurde behoben.
  23. Eine Sicherheitslücke in Bezug auf glibc (CVE-2023-4911) wurde behoben.

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