Telegram entfernt die Funktion „Personen in der Nähe“

Der Messengeranbieter Telegram hat eine Funktion aus seiner App entfernt, nämlich das Auffinden von Personen in der Nähe. Nutzer, die selbst ihren Standort freigeben, konnten so andere Telegram-Nutzer sehen – inklusive der ungefähren Entfernung. Da sah man nicht nur „normale“ Nutzer, sondern eben auch Bots, irgendwelche Drogentaxen, Prostitution und Gruppen in der Nähe. Der Punkt ist nun weggefallen, andere Nutzer in der Nähe also nicht mehr auffindbar. Verifizieren konnte ich das Ganze mit Nutzern aus Deutschland, wie es in anderen Ländern ist, weiß ich derzeit nicht. Dass die Benutzer in der Nähe weggefallen sind, ist vielleicht für viele egal, aber die Gruppenfunktion war für den einen oder anderen ganz nett – wobei zumindest in meinem Umfeld keine einzige gepflegte Gruppe zu finden war.

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Terramaster F8 SSD Plus: Mini-NAS nimmt 8 SSDs auf

Im Bereich der Network Attached Storages hat es schon immer ein paar Unternehmen gegeben. Bekannt sind natürlich Synology oder QNAP, in den letzten Jahren haben sich abseits dieser Branchengrößen auch einige andere in der Sparte versucht – mehr oder weniger erfolgreich. Relativ neu ist beispielsweise Ugreen auf dem Markt, die ermöglichen u. a. die Installation eines anderen Systems auf dem NAS, alternativ ist auch Terramaster eine Marke, die sicherlich einige kennen.

Die haben nun ganz neu das F8 SSD Plus vorgestellt. Interessant ist es sicherlich, weil es sehr kompakt ist und Platz bis zu 8 SSDs (M.2 2280 NVMe Slot) bietet. Intern setzt man auf den Intel i3 N305, einen 2023 vorgestellten Prozessor der Einstiegsklasse. Ansonsten sind 16 GB Speicher drin, wer mehr möchte, muss den einen Slot auf 32 GB leveln. Anschlusstechnisch bietet man 3x den USB3.2 Host Port, HDMI sowie RJ-45 10GbE. 177 x 160 x 140 mm ist das Gerät groß und es wiegt im Leerzustand lediglich 600 Gramm.

Terramaster spricht von einer durchschnittlichen Lautstärke von 19 dB. 45 Watt werden verbraucht, wenn das Gerät ausgelastet ist, ansonsten sind es 9 Watt mit einer SSD im Ruhezustand. Laut der Übersichtsseite ist viel drin, was sich kleine Unternehmen und Heimanwender wünschen, der Spaß möchte allerdings auch bezahlt werden, 840 Euro kostet das NAS ohne SSDs. Unabhängig vom Preis, der hoffentlich mal fällt: nettes Gerät.

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Bitwarden: Neue, native iOS-App startet

Den Passwortmanager Bitwarden begleiten wir hier quasi von Anfang an. Vor einiger Zeit berichteten wir über die Tatsache, dass die Entwickler neue, native Apps für die Plattformen Android und iOS entwickeln. Die bisherige mobile App wurde mit einer Technologie namens Xamarin erstellt, einem von Microsoft bereitgestellten Framework, mit dem Entwickler eine einzige App erstellen können, die sowohl auf iOS als auch auf Android funktioniert.  Nun ist die iOS-Version von Bitwarden auf die Version 2024.8.1  aktualisiert worden. Sie setzt nun auf den nativen Swift-Code und sollte somit fluffiger laufen, des Weiteren fühlt sich das Interface iOS-mäßiger an. Nutzer müssen zukünftig bei dieser Version auf iOS 15 setzen. Unschön: Nach einer kurzen Recherche habe ich mitbekommen, dass ich nicht der einzige bin, der nach einem Login eine Fehlermeldung bekommt. Es half, sich über die App-Einstellungen aus- und wieder neu einzuloggen.

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Clearview AI: Hohe Strafe in den Niederlanden

30,5 Millionen Euro. Das ist die Strafe, die das Unternehmen Clearview AI in den Niederlanden zahlen muss. Clearview ist ein amerikanisches Unternehmen, das Gesichtserkennungsdienste anbietet. Unter anderem hat Clearview eine illegale Datenbank mit Milliarden von Fotos von Gesichtern aufgebaut, darunter auch von Niederländern. Die niederländische Datenschutzbehörde DPA warnt, dass die Nutzung der Dienste von Clearview ebenfalls verboten sei.

„Gesichtserkennung ist eine äußerst aufdringliche Technologie, die man nicht einfach auf jeden auf der Welt loslassen kann“, sagt der niederländische DPA-Vorsitzende Aleid Wolfsen. „Wenn es im Internet ein Foto von Ihnen gibt – und gilt das nicht für uns alle? –, dann können Sie in der Datenbank von Clearview landen und verfolgt werden. Das ist kein Untergangsszenario aus einem Horrorfilm. Und es ist auch nichts, was nur in China passieren könnte.“

Clearview teilt mit, dass das Unternehmen seine Dienstleistungen ausschließlich Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden außerhalb der EU anbietet. „Das ist bereits bedenklich genug“, bemerkt Wolfsen. „Es darf auf keinen Fall weiter ausgedehnt werden. Wir müssen klare Grenzen setzen, um den Missbrauch solcher Technologien zu verhindern.“

Wolfsen unterstreicht zwar die Wichtigkeit der Sicherheitsgewährleistung und der Verbrechensaufklärung durch staatliche Organe, sieht jedoch den Einsatz von Technologien wie der Gesichtserkennung kritisch. „Dies sollte sicherlich nicht durch private Unternehmen erfolgen. Und staatliche Behörden sollten dies nur in absoluten Ausnahmefällen tun. Beispielsweise sollte die Polizei selbst die Software und Datenbanken verwalten, dies jedoch unter strengen Bedingungen und unter der strengen Aufsicht der niederländischen Datenschutzbehörde sowie weiterer Kontrollinstanzen.“

Clearview hat die Verstöße nach der Untersuchung durch die niederländische Datenschutzbehörde nicht eingestellt, so der Bericht. Aus diesem Grund hat die niederländische Datenschutzbehörde Clearview angewiesen, diese Verstöße einzustellen. Sollte Clearview dies nicht tun, muss das Unternehmen zusätzlich zur Geldbuße Strafen für die Nichteinhaltung in Höhe von maximal 5,1 Millionen Euro zahlen.

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SwitchBot Smart Tracker-Karte arbeitet im Find-My-Netzwerk von Apple

SwitchBot, Hersteller von Smart-Home-Produkten, hat im Vorfeld der IFA offiziell das erste neue Produkt des Unternehmens vorgestellt. Letzten Endes nichts wirklich Neues, doch sicherlich erwähnenswert. Die SwitchBot Smart Tracker-Karte ist mit einer Dicke von 2,5 mm so dünn wie eine Münze und eignet sich daher für Geldbörsen und Kartentaschen.

Dort arbeitet die Tracker wie ein AirTag von Apple. Die Smart Tracker-Karte unterstützt das Apple-eigene Find-My-Netzwerk. Es wird keine zusätzliche App benötigt und es werden die klassischen des Find-My-Netzwerk geboten: Teilen mit der Familie, Entfernungserinnerungen und eine gemeinsame Nutzung durch die Familie nebst Ortung. Wer die SwitchBot-App nutzt, der kann das Ganze auch unter Android nutzen, da fällt dann aber das weltweite Tracking raus.

Die Smart Tracker-Karte dient aber nicht nur zur Ortung. Sie kann auch als Hausschlüssel dienen und unterstützt die NFC-Kartenfunktionalität, wenn sie mit dem SwitchBot Keypad/Keypad Touch verwendet wird, selbst wenn die Batterie der Smart Tracker-Karte vollständig entladen ist.

Außerdem kann sie als Bluetooth-Standortkarte fungieren, wenn sie mit einem SwitchBot Hub verbunden ist. Dies ermöglicht die automatische Steuerung des Hauses, z. B. das Einschalten der Beleuchtung oder die Einstellung der Klimaanlage, wenn sich der Benutzer dem Haus nähert. Die SwitchBot Smart Tracker-Karte ist mit einem 540-mAh-Akku ausgestattet und kann mit einer einzigen Ladung bis zu drei Jahre lang verwendet werden.

Bei niedrigem Batteriestand werden die Benutzer daran erinnert, ihre Karte zu ersetzen, oder sie können die NFC-Funktionalität weiter nutzen, wenn die Batterie vollständig entladen ist. Letzten Endes also für viele, die es nur als Tracker nutzen, ein Wegwerfprodukt. 25 Euro werden fällig.

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