Google Aluminium OS: Leak zeigt den neuen Desktop-Ansatz




Google schraubt bekanntlich an einem neuen Betriebssystem namens Aluminium OS, das Android stärker auf den Desktop bringen soll. Bevor Google das System offiziell vorstellt, sind bereits Informationen durchgesickert. Der Leaker Mystic Leaks hat auf Telegram abgeliefert und neben Screenshots sogar ein 16 Minuten langes Video veröffentlicht, das das System im Einsatz zeigt. In dem Clip läuft die Software über den UTM-Emulator auf einem MacBook Pro.

Wer jetzt eine Revolution erwartet, wird eventuell enttäuscht, denn das Ganze wirkt momentan eher wie ein nacktes Android, das für große Bildschirme angepasst wurde. Optisch erinnert vieles an eine Mischung aus Android-Tablet und Samsung DeX. Es gibt ein Dock am unteren Rand mit Zugriff auf den App-Drawer, die bekannte Google-Suchleiste und die üblichen Verdächtigen wie den Play Store.

Nett sind die Desktop-Funktionen wie virtuelle Schreibtische, die über die Ansicht der letzten Apps verwaltet werden. Google integriert zudem eine App namens Link to iOS, was die Brücke zum iPhone schlagen soll. Ein Dämpfer für Produktiv-Fans ist bisher die App-Situation. Viele Anwendungen, auch die von Google selbst, laufen aktuell nur als Web-Apps in einem Fenster-Rahmen statt als echte Desktop-Software. Wer sich das Video anschauen möchte, sollte direkt bis zur Marke springen, um den langen Bootvorgang zu überspringen.

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Anzeige: OneOdio stellt den OneOdio Studio Max 2 vor – wenn Studio-Präzision kabellos wird

Es gibt Produkte, die bestehende Kategorien einfach verbessern. Und es gibt solche, die sie neu definieren. Der neue OneOdio Studio Max 2 gehört klar zur zweiten Kategorie. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen DJ und Produzenten KSHMR, verbindet er Studio-Referenzklang, extrem niedrige Latenz und kabellose Freiheit zu einem System, das sich konsequent an den Bedürfnissen moderner Musikschaffender orientiert.

Im Zentrum steht eine Idee, die in der Praxis oft als Widerspruch galt: echte Echtzeit-Performance ohne Kabel. Möglich wird das durch die neue RapidWill 3.0 Architektur, die eine Latenz von nur 9 Millisekunden erreicht. In der Praxis bedeutet das, dass jeder Beat, jede Bewegung und jede Entscheidung ohne spürbare Verzögerung zurückkommt – ein entscheidender Faktor für DJs, Produzenten und Live-Performer, die sich auf ihr Timing zu hundert Prozent verlassen müssen.

Doch Geschwindigkeit allein macht noch keinen Studio-Kopfhörer. Der Studio Max 2 setzt ebenso konsequent auf Klangtreue. Die 45-mm-High-Flux-Treiber liefern ein breites Frequenzspektrum von 20 Hz bis 40 kHz und sind Hi-Res zertifiziert. In Kombination mit Sony LDAC und einer Datenübertragung von bis zu 990 kbps entsteht ein Klangbild, das selbst feinste Details im Mix offenlegt – präzise, direkt und unverfälscht.

Dabei ist der Kopfhörer nicht nur für das Studio gedacht. OneOdio hat den Studio Max 2 bewusst als hybrides Werkzeug entwickelt, das sich nahtlos zwischen kreativen Umgebungen bewegt. Ob im Produktionsstudio, auf der Bühne oder unterwegs – die 4 Modi der Konnektivität, Bluetooth 6.0 mit Dual-Sync sowie die stabile 2.4G-Verbindung sorgen dafür, dass der Workflow nicht unterbrochen wird. Auch klassische Setups bleiben erhalten: Mit 3,5-mm- und 6,35-mm-Anschlüssen inklusive Spiralkabel lässt sich der Kopfhörer ohne Adapter direkt in bestehende Audio-Setups integrieren.

Ein besonderer Aspekt ist die Zusammenarbeit mit KSHMR. Sie spiegelt sich nicht nur im Sounddesign wider, sondern auch in einem exklusiven Sound Pack, das die klangliche Handschrift des Artists transportiert. Die Idee dahinter ist klar: ein Werkzeug zu schaffen, das nicht nur reproduziert, sondern inspiriert.

Auch im Alltag zeigt sich der Studio Max 2 erstaunlich ausdauernd. Mit bis zu 120 Stunden Laufzeit im Bluetooth-Modus und Schnellladung, die in wenigen Minuten mehrere Stunden Wiedergabe ermöglicht, ist er für lange Sessions und Tourbetrieb ausgelegt. Die drehbaren Ohrmuscheln für Single-Ear-Monitoring sowie die robuste EVA-Hardcase-Lösung unterstreichen den professionellen Anspruch zusätzlich.

Der OneOdio Studio Max 2 erscheint als streng limitierte Edition mit nur 1.000 signierten Einheiten weltweit. Zum Launch begleitet OneOdio die Veröffentlichung mit einem zeitlich begrenzten Angebot: Im offiziellen Store sowie auf Amazon gibt es derzeit 15 % Rabatt mit dem Code U3V8STHC. Die Aktion ist gültig bis zum 30. Juni.

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Am Ende bleibt ein Eindruck, der sich durch das gesamte Produkt zieht: Der Studio Max 2 ist nicht einfach ein kabelloser Kopfhörer mit niedriger Latenz. Er ist ein Versuch, die Grenze zwischen Studio und Bühne vollständig aufzulösen – und Musikschaffenden genau das zurückzugeben, was im digitalen Workflow oft verloren geht: unmittelbare Verbindung zum Klang.

Amazon Kindle Scribe: Bald auch ohne Frontlicht am Start

Amazon hat seinem digitalen Notizblock bekanntlich seinerzeit ein Update verpasst und schickt den Kindle Scribe der neuesten Generation am 10.6. in Deutschland ins Rennen. Die auffälligste Änderung vorab ist der Preis und die Ausstattung, denn das Gerät kommt in dieser Version ohne Frontlicht daher und wechselt für 449,99 Euro den Besitzer. Dafür gibt es ein 11 Zoll (27,94 Zentimeter) großes Display, das mit 300 ppi ordentlich scharf auflöst und dank der strukturierten Oberfläche ein Schreibgefühl wie auf echtem Papier vermitteln soll.

Das Gehäuse ist mit 5,4 Millimetern ziemlich schlank geraten und bringt 400 Gramm auf die Waage. Im Inneren stecken 16 GB Speicher für Bücher und Notizen. Der beiliegende Eingabestift wiegt 17 Gramm und kommt ohne Akku aus, muss also nie geladen werden. Wer viel liest, kommt mit einer Akkuladung laut Hersteller bis zu 16 Wochen hin, beim aktiven Schreiben sind es etwa zweieinhalb Wochen.

Neu sind vor allem die Softwarefunktionen unter der Haube. Amazon setzt auf KI-Tools, mit denen sich handschriftliche Notizen zusammenfassen oder verfeinern lassen. Man kann seine Klaue auch in maschinellen Text umwandeln lassen, um die Ergebnisse einfacher zu teilen. Ein nettes Feature ist Active Canvas, womit man direkt in Büchern oder Word-Dokumenten schreiben kann und der ursprüngliche Text automatisch Platz macht, damit nichts überdeckt wird.

Die Anbindung an die Cloud wurde ebenfalls ausgebaut. Dokumente lassen sich direkt von Google Drive oder Microsoft OneDrive importieren und bearbeitete Notizen landen auf Wunsch bei Microsoft OneNote. Per Send to Kindle landen auch PDFs, EPUBs oder Bilder auf dem Gerät.

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SwitchBot Kata Friends: KI-Haustiere sollen euch durch den Alltag begleiten

Der japanische Hersteller bringt seine KI-Haustiere der Reihe Kata Friends nach Deutschland. Bei uns starten bald zwei Versionen: Noa und Niko. Die putzigen Begleiter erinnern, das ist vermutlich kein Zufall, vage an den Totoro aus dem japanischen Anime-Klassiker „Mein Nachbar Totoro“. Laut SwitchBot grenzen sich die Kata Friends von anderen Smart-Home-Produkten dadurch ab, dass sie nicht allein auf praktische Funktionen ausgerichtet worden sind. Vielmehr sollen sie als Begleiter dienen, die mit euch zusammenleben, lernen und sich weiterentwickeln.

Die Kata Friends sollen daher auch nicht wie Roboter, sondern wie lebendige Begleiter wirken. Sie haben auch ein wenig was von Lustikus – Fans von „Die Simpsons“ wissen, worauf ich anspiele. SwitchBot attestiert dem Gadget gar eine Persönlichkeit, die sich weiterentwickeln soll – abhängig davon, wie ihr mit dem Gerät interagiert. Noa und Niko verfügen über jeweils 12 berührungsempfindliche Zonen – deswegen können sie z. B. auf Umarmungen oder Gesten reagieren. Auch können sie sich dank kleiner Rollen bewegen und so etwa selbstständig eine Ladestation aufsuchen, wenn ihnen der Strom ausgeht.

Die Kata Friends reagieren auch auf Gesten und Sprachbefehle. Da sie euer Verhalten und eure Routinen beobachten, können sie euch z. B. morgens nach dem Aufstehen begrüßen, abends an der Haustür warten, wenn ihr von der Arbeit zurückkehrt, oder sogar emotionale Anspannung in eurer Stimme erkennen und darauf reagieren. In Familien können sie auch unterschiedliche Haushaltsmitglieder erkennen und je nach Person verschieden reagieren. Je mehr Zeit ihr mit den kleinen Maschinen verbringt, desto besser merken sie sich individuelle Vorlieben und Interaktionsmuster.

SwitchBot verkauft auch allerlei Zubehör für die Kata Friends

Die Kata Friends können auch in einem Tagebuch gemeinsame Erlebnisse dokumentieren oder Fotos digital abheften. Zudem will SwitchBot euch zum Kauf zusätzlicher Accessoires, wie etwa austauschbarer Outfits, animieren. Für die Interaktionen integrieren die Spielzeuge / Haustiere Kameras und Sensoren sowie natürlich Mikrofone. Über ein On-Device-LLM verstehen sie Spracheingaben, benötigen aber keine dauerhafte Internetverbindung. Gesten- und Gesichtskennung sollen daher auch lokal ablaufen. Freilich gibt es auch einen Chat-Modus, um Gespräche zu führen. Der läuft dann jedoch über die Cloud und benötigt eine Online-Verbindung.

SwirchBot will die Kata Friends im ersten Schritt in Deutschland nur über seine eigene Website vertreiben. Ein Verfügbarkeitsdatum nennt man zwar noch nicht, dafür aber den Preis. Der beträgt satte 599,99 Euro pro Exemplar. Ich selbst blicke da eher skeptisch auf die Geräte, denn über die Datenschutzmechanismen wüsste ich gerne mehr.

Spätere Updates sollen im Übrigen z. B. Smart-Hub-Funktionen nachrüsten. Harte Sache: Trotz des Verkaufspreises benötigt ihr auch ein Abonnement, um den vollen Funktionsumfang zu nutzen. EU-Preise fehlen noch, aber in den USA gibt es Monats- und Jahresabos in zwei Stufen: Essential und Premium. Das Essential-Jahresabo kostet 129,99 US-Dollar, während der Premium-Tarif stolze 499,99 US-Dollar im Jahr kostet. Das Premium-Abo beinhaltet auch die Wartung der Hardware sowie eine jährliche Reinigung des Roboters.

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Samsung One UI 9 Beta startet für das Galaxy S26

Samsung schickt die nächste Runde seiner Benutzeroberfläche ins Rennen. Ab dieser Woche öffnet das Unternehmen das Beta-Programm für die One UI 9, die auf Android 17 basiert. Den Anfang macht die Galaxy S26-Serie. Nutzer in Deutschland gehören zum Kreis der Auserwählten und können sich über die Samsung Members App für den Testlauf anmelden.

Die Neuerungen ziehen sich durch das gesamte System. Samsung Notes bekommt frische Werkzeuge wie dekorative Klebebänder und zusätzliche Stiftstile spendiert. In der Kontakte-App ist nun das Creative Studio direkt integriert, womit sich Profilkarten ohne Umwege basteln lassen. Das Quick Panel lässt sich flexibler umbauen, da Helligkeit, Lautstärke und der Medienplayer jetzt eigenständig in der Größe angepasst werden können.

Beim Thema Barrierefreiheit legt Samsung ebenfalls nach. Es gibt eine einstellbare Geschwindigkeit für die Maustasten-Steuerung und ein zusammengefasstes TalkBack-Paket, das die bisher getrennten Funktionen von Google und Samsung bündelt. Eine neue Text-Spotlight-Funktion vergrößert markierte Inhalte in einem schwebenden Fenster, was das Lesen erleichtert.

In Sachen Sicherheit schärft das System nach und warnt vor risikobehafteten Apps. Die Ausführung und Installation solcher Anwendungen wird blockiert, zudem empfiehlt das System die Löschung durch aktualisierte Sicherheitsrichtlinien. Später im Jahr sollen mit den neuen Flaggschiffen weitere KI-Funktionen folgen, die den Alltag mit dem Smartphone noch flüssiger gestalten sollten. Neben Deutschland startet die Beta auch in Indien, Korea, Polen sowie in den USA und im Vereinigten Königreich.

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