xTool O1 Omni vorgestellt: All-in-One-Drucker bedruckt nahezu jedes Material

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xTool ist bekannt für hochwertige Lasergravur- und Schneidegeräte. Das Unternehmen produziert Desktop-Laser wie den F2 Ultra, CO2-Laser wie den P3 und Multifunktionsgeräte wie den M1 Ultra. Mit dem O1 Omni Printer wagt man sich in eine neue Hardware-Kategorie vor: Man hat einen Desktop-Drucker vorgestellt, der nahezu alle Materialien bedrucken können soll. Von festem Material bis hin zu Stoff sind dem All-in-One-Drucker kaum Grenzen gesetzt.

Der O1 Omni Printer bündelt mit UV-, DTG-, DTF- und UV-DTF-Druck verschiedenste Druckverfahren in einem einzigen Gerät. Möglich macht das die Verwendung von zwei Druckköpfen, welche die Kluft zwischen dem Bedrucken starrer Materialien und Textilien schließen sollen. Bedrucken und damit personalisieren lassen sich verschiedenste Materialien, wie Holz, Acryl, Glas aber auch Metall oder Textilien. Auch die Herstellung von UV-DTF-Transferaufklebern oder Drucke mit 3D?Effekt sei möglich.

xTool hat in seinen All-in-One-Drucker diverse Hardware verbaut, welche das Bedrucken vereinfachen und intuitiv gestalten soll. So setzt man auf ein Pixel-Scan-Bildverarbeitungssystem, bei welchem ein lasergesteuerter Autofokus automatisch den höchsten Punkt des Objekts erkennen und die optimale Druckhöhe automatisch einstellen soll. Zudem liefert xTool direkt einen hochauflösenden Nahbereichsscan mit. Im Vergleich zu einer kamerabasierten Vorschau habe dies keine toten Zonen und erlaube einen Drop-and-Print-Workflow. Auch zylindrische Modelle werden in Verbindung mit einem Rotations-Tool automatisch in ein 3D-Modell für eine präzise Druckvorschau verwandelt. Das Druckbett hat eine Größe von 330 x 122 mm (bzw. x 420 mm beim großen Druckbett). Drucke können mit einer Auflösung von 720 x 1440 dpi erfolgen.

Ansonsten? Softwareseitig setzt man da mit xTool Studio auf das eigene Software-Ökosystem. Hier gibt es dann auch Workflows für die Verarbeitung, etwa den Zuschnitt mit einem Laser, und die Weiterverarbeitung im Drucker. Objekte sollen hier automatisch erkannt und ausgerichtet werden. Zudem gibt es eine Konturerkennung, um Designs passgenau zu erstellen und auch Aussparungen zu berücksichtigen. Es steht eine Bibliothek mit diversen Texturen für Reliefs (bis zu 7 mm hoch) zur Verfügung sowie ein Generator für dreidimensionale Effekte.

Der Betrieb sei wartungsarm konzipiert. Mittels SmartCycle 2.0 soll die regelmäßige Wartung des Druckers vollautomatisch durchlaufen werden, um Verstopfungen vorzubeugen. Auch längere Abwesenheiten sollen durch eine Wartungsfunktion das System betriebsbereit halten.

Den xTool O1 Omni gibt es in verschiedenen Ausführungen: Die Dual-Head UV Edition unterstützt neben hoher Druckgeschwindigkeit auch flexible, weiche und harte weiße Tinten sowie fluoreszierende (Neon-)Tinten für Schwarzlicht-Effekte. Die UV Fabric Edition verfügt über ein OEKO-TEX-zertifiziertes System, das sowohl DTG- als auch DTF-Drucke unterstützt – mehr als 50 Waschgänge ohne sichtbares Verblassen sollen Textildrucke hier überstehen.

Anwender können den O1 Omni für den Dual-UV-Druck konfigurieren, um mehrschichtige Effekte und höhere Produktionsgeschwindigkeiten zu erzielen, oder sich für eine Hybrid-Konfiguration aus UV- und Textildruck entscheiden. Dadurch lassen sich unterschiedlichste Materialien und Anwendungen mit nur einem System realisieren.

Vom O1 Omni gibt es verschiedene Konfigurationen, um unterschiedlichen Anwendungen sowie Nutzergruppen gerecht zu werden. Der O1 Omni in der UV-Edition richtet sich an Einsteiger und liegt preislich für Vorbesteller bei 1549 Euro (danach bei 2299 Euro). Die Dual-Head-UV-Edition schlägt für Vorbesteller mit 2499 Euro (3099 Euro UVP) zu Buche, während man für die UV Fabric Edition als ultimative Hybridversion als Vorbesteller mit 2549 Euro dabei ist (3199 Euro UVP).

Spannend ist bei solchen Geräten auch ein Blick auf die Preise für das Nachfüllen der Tinte. Da ist man, je nach Tinten-Art zwischen 20 und 33 Euro dabei.

Vorbestellt werden kann der O1 Omni ab sofort (bei entsprechender Anzahlung). Der Marktstart ist dann für Mitte Juli anvisiert, wobei man angibt, dass der Versand dann voraussichtlich erst ab August 2026 erfolgen soll.

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