Menüleistensymbole unter macOS: Thaw 2.0 steht vor der Tür: Das steckt in der neuen Version

Der Entwickler von Thaw arbeitet an Version 2.0 des Werkzeugs für die Verwaltung und Anordnung von Menüleisten-Elementen unter macOS. Hatte ich euch schon ein paar Mal vorgestellt. Mit dem aktuellen Release Candidate 2.0.0-rc.1 nähert sich die neue Hauptversion dem finalen Release. Zu den wichtigsten Neuerungen der 2.x-Reihe gehört eine verbesserte Verwaltung von Displays. Thaw soll nun stabiler arbeiten, wenn Monitore angeschlossen, getrennt oder gewechselt werden. Gerade bei Multi-Monitor-Setups war das in der Vergangenheit eine potenzielle Fehlerquelle.

Neu hinzugekommen ist außerdem eine Einstellung, die vor dem erneuten Anwenden von Abständen („Spacing“) auf einzelnen Displays eine Warnung anzeigen kann. Diese Einstellung wird nun pro Profil gespeichert. Nutzer mit unterschiedlichen Arbeitsumgebungen können dadurch individuelle Konfigurationen hinterlegen. Ebenfalls überarbeitet wurde die Behandlung von Control-Center-Elementen. Laut Changelog behebt die aktuelle Vorabversion ein Problem bei der Auflösung beziehungsweise Darstellung generischer Slots, die über das macOS-Kontrollzentrum bereitgestellt werden.

Bereits die vorangegangenen Vorabversionen der 2.0-Reihe brachten weitere größere Änderungen mit:

– Individuelle Tastenkürzel für einzelne Elemente


– Verbesserungen bei der Verwaltung von Menüleisten-Layouts


– Optimierungen bei der Ersteinrichtung (Onboarding)


– Erweiterte Unterstützung für unterschiedliche Menüleisten-Konfigurationen


– Stabilitätsverbesserungen


– Reduzierter Speicherverbrauch


– Verbesserte Reaktionsgeschwindigkeit der Oberfläche

Da es sich aktuell noch um einen Release Candidate handelt, können bis zur finalen Version 2.0 noch weitere Änderungen hinzukommen. Wer die Neuerungen auschecken möchte, kann ja zum RC greifen. Machte auf mich nen guten Eindruck. Letzten Endes ne gute Software, wenn man meint, man habe ein Menüleisten-Chaos.

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Razer Soma Chroma: Gaming-Stuhl mit RGB-Beleuchtung kostet 530 Euro

Razer hat mit dem Razer Soma Chroma einen Gaming-Stuhl mit dynamischer Razer-Chroma-RGB-Beleuchtung vorgestellt. Er sei das erste Produkt seiner Art, er ist kabellos und soll für einen immersiven Effekt beim Zocken sorgen.

Der Razer Chroma ist ein Gaming-Stuhl mit RGB-Beleuchtung. 6,8 Millionen Farben und 10 individuelle Presets lassen sich hinterlegen. Diese ist in den Stuhl eingelassen und lässt sich dank Chroma-Technologie dynamisch und reaktiv passend zu mehr als 300 Spielen steuern – wie man das auch von anderen Razer-Produkten kennt. Über Razer Synapse lässt sich die Beleuchtung individuell und passend zur Stimmung einstellen. Die Verbindung zum PC erfolgt kabellos per 2,4-GHz-Dongle. Mobile Geräte können den Stuhl über App per Bluetooth ansteuern.  Zudem gibt es ein integriertes Bedienfeld, um Helligkeit und Beleuchtungseffekte einzustellen.

Der Soma Chroma wird über USB-C mit Strom versorgt. Das kann wahlweise über eine Steckdose passieren, alternativ und zum Reduzieren des Kabelsalats auch über eine Powerbank.

Der Stuhl setzt auf einen verstärkten Stahlrahmen. In Sachen Sitzkomfort setzt der Soma Chroma auf einen integrierten ergonomischen Lendenbogen mit einem Sitzpolster aus Dual-Density-Kaltschaum. Die Rückenlehne lässt sich bis zu 155 Grad neigen, was neben einer aufrechten Position eine Liegeposition ermöglicht.

Razer ruft für den Razer Chroma Soma einen Preis von 530 Euro auf.

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Forel: Kostenlose Hazel-Alternative für den Mac erschienen

Wer seinen Mac ordentlich halten will, stolpert vielleicht früher oder später über Hazel. Die Automatisierung für Ordner ist mächtig, kostet aber auch Geld. Mit Forel gibt es nun ein neues Open-Source-Projekt, das eine ähnliche Bresche schlägt und komplett kostenlos unter der GPLv3-Lizenz bereitsteht. Die App setzt auf macOS 14 oder neuer und wurde in Swift 6 geschrieben. Der Ansatz ist simpel: Man definiert Regeln für bestimmte Ordner, und Forel kümmert sich im Hintergrund um den Rest. Quasi: JPGs kommen in Ordner XY > dann Ordner Z.

Die Software läuft als native Menüleisten-App und verarbeitet alles lokal auf dem Rechner. Es gibt keine Cloud-Anbindung, keine Telemetrie und keinen Kontozwang. Das Tool überwacht Ordner in Echtzeit über die macOS-eigenen FSEvents. Dateien lassen sich nach Namen, Endungen, Dateityp, Größe oder Datum filtern. Auch Finder-Tags und Farbetiketten werden unterstützt. Als Aktionen stehen das Verschieben, Kopieren, Umbenennen oder Löschen zur Auswahl. Wer speziellere Wünsche hat, kann eigene Skripte einbinden.

Sämtliche Einstellungen und der Verlauf landen in einer lokalen SQLite-Datenbank. Die Bedienung erfolgt über einen Regel-Editor, wobei sich einzelne Regeln direkt über das Menüsymbol an- und ausschalten lassen. Wer Forel ausprobieren möchte, kann die App manuell laden oder direkt über Homebrew mit dem Befehl brew install –cask lab421/tap/forel installieren.

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#StartupTicker – +++ Stark +++ Finn +++ Taktile +++ Varm +++ Almetra +++ Jupus +++ Flagright +++ House of Gaia +++

Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu

In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: voigency, allseven, Aretea Group, Rewired, Reo, therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP, DACL Technologies, urly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi. Mehr im Startup-Radar

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 Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Formove, prismedi, Kyrok, ARmazing, ROSI, BodyWision, Yovo, nemedus, Tawo, TaxGraph, Ampelo, re_source, Ora Computing, lawsuite und Soul of Concrete. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

Stark

Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital, Nato Innovation Fund (NIF), Project A Ventures, Air Street Capital, 201 Ventures, Advent und Döpfner Capital investieren 500 Millionen Euro in Stark. Mehr über Stark

Finn

Der kanadische Geldgeber Portage, Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital, Picus Capital, SevenVentures, BC Partners Credit und Runway Growth Capital investieren 140 Millionen Euro (darunter 40 Millionen Fremdkapital) in FINN. Mehr über Finn

Taktile 

Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Mehr über Taktile

Varm

Der niederländische Impact-Investor ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa investieren 17,5 Millionen Euro in Varm. Mehr über Varm

Almetra

 Der Investor blisce/ (Paris, New-York), NAP, Merantix Capital, Robin Capital, Underline und Critical Ventures sowie Business Angels investieren 16,3 Millionen Euro (Series A) in Almetra, früher als Deltia bekannt. Mehr über Almetra

Jupus

Semapa Next, der Venture-Arm der portugiesischen Semapa Group, NRW.Venture, Acton Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 13 Millionen Euro in Jupus. Mehr über Jupus

Flagright

Der US-Investor Infinity Ventures, Sella Direct Ventures, Frontline und Y Combinator investieren 12,5 Millionen Dollar in Flagright. Mehr über Flagright

Maple Aviation

ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Mehr über Maple Aviation

Talentir

Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Mehr über Talentir

MERGERS & ACQUISITIONS

House of Gaia – Codio Impact

Das erst kürzlich formierte House of Gaia-Gruppe übernimmt das 2022 gegründete Berliner Startup Codio Impact, das sich um Nachhaltigkeitsmanagement kümmert. Mehr über House of Gaia

beglaubigt.de – firma.de

Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. Mehr über beglaubigt.de

VENTURE CAPITAL

Robin Capital

Zweiter Fonds nimmt Fahrt auf! Der Berliner Geldgeber Robin Capital, der von Robin Haak (Solo GP) geführt wird, verkündet das Second Closing seines zweiten Fonds. Dabei liegen inzwischen 12 der angepeilten 15 Millionen Euro bereit, das Final Closing soll später im Jahr folgen. (LinkedinMehr über Robin Capital

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Foto (oben): Shutterstock

Privacy Display: Chinesische Hersteller straucheln offenbar, Samsung behält Alleinstellungsmerkmal

Samsung hat in diesem Jahr gemeinsam mit dem Galaxy S26 Ultra eine Technik namens Privacy Display eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Funktion, die das Display mit einem Sichtschutz versehen kann, der die Blickwinkel stark einschränkt. Dadurch soll euch z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln niemand so einfach auf den Screen luschern können. Erreicht hat man das Ganze durch eine Kombination aus Hard- und Software. Chinesische Hersteller wollten dem eigentlich schnell nacheifern. Offenbar ist es ihnen aber bisher nicht gelungen, eine anständige Qualität zu erreichen.

Schon im Februar 2026 hieß es ja, Xiaomi wolle z. B. künftige Smartphones ebenfalls mit einer vergleichbaren Technik versehen – möglicherweise noch in diesem Jahr. Auch andere Hersteller hegten offenbar derlei Pläne. Das Spielchen kennen wir ja auch generell: Ein Hersteller legt mit einer Innovation vor, die bei Kunden Eindruck schindet, und schnell sind dann Konkurrenten zur Stelle, um sie für sich ebenfalls zu adaptieren.

In China wollte laut Berichten aus dem Land z. B. ein Zulieferer namens Yaozi vergleichbare Techniken an Hersteller liefern. Doch die Fortschritte bei der Entwicklung stagnieren offenbar. Insgesamt konnte kein Qualitätslevel erreicht werden, das mit Privacy Display bei Samsung mithalten könnte. Als Folge haben viele Hersteller erst einmal von dem Gedanken abgelassen. So heißt es, dass Samsung bzw. dessen Tochter Samsung Display wohl ab 2028 sowieso Partner mit entsprechender Bildschirmtechnologie beliefern könnte. So lange wollen viele chinesische Hersteller jetzt schlichtweg warten.

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