Sicherheitslücke aus den 90ern macht Safari und den Stock-Android Browser anfällig für Hacker-Angriffe

Ein Kryptographen-Team hat eine Sicherheitslücke entdeckt, die Nutzer von Apples Browser Safari für Mac und iOS sowie Googles Stock-Browser für Android anfällig für Hacks macht. Der Knackpunkt bei der Sicherheitslücke ist, dass sie seit den 1990er Jahren besteht.

MacBook

Die Sicherheitslücke wurde von den Kryptographen “Factoring attack on RSA-EXPORT Key” oder kurz “FREAK-Attack” getauft. Diese soll Safari für den Mac und iOS und den Stock-Browser für Android auf bestimmten Seiten  anfällig für fremde Zugriffe machen. Auf einer dedizierten Seite der FREAK-Studie werden die betroffenen Seiten aufgelistet, unter denen sich eine Handvoll deutsche Seiten wie Giga.de, Testberichte.de, Filmstarts.de usw. befinden.

Grund für die Anfälligkeit ist eine Verschlüsselungsmethode der US-amerikanischen Regierung aus den 90er Jahren, die damals Webseitenbetreibern vorschrieb, dass Besucher aus Übersee nur mit einer schwachen 512-bit Verschlüsselung auf die Seiten zugreifen dürfen, wohingegen Amerikaner mit einer sichereren Verschlüsselung Seiten besuchen konnten. Damals gab es noch keine SSL-Verschlüsselung, bzw. befand sie sich damals noch in der Entwicklungsphase.

Doch die SSL-Entwickler hatten damals einen Mechanismus entwickelt, der beide Verschlüsselungen bewerkstelligen konnte. Als die US-Regierung die Vorschrift wieder einstampfte, war es schon zu spät und der Mechanismus wurde bereits in unzähliger Software genutzt.

Das Kryptographen-Team war laut eigener Aussage demnach in der Lage besagten Browser die schwache 512-bit Verschlüsselung aufzuzwingen, die schlussendlich nach sieben Stunden mithilfe von 75 Computern gehackt waren. Zum Vergleich: Mit einer 1024-bit Verschlüsselung würde das Team ein paar Millionen Computer und rund ein Jahr benötigen, um einen der Browser zu hacken.

Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, meldete sich Professor Matthew Green, seines Zeichens Forscher am Johns Hopkins Institute zu Wort. Er meint, dass diese zweigleisige Verschlüsselungsmethode in der Theorie dazu dienen konnte, der NSA Zugriff auf die Kommunikation von ausländischen Besuchern zu ermöglichen. Dies lässt natürlich Fragen offen, inwieweit die NSA dies in den letzten 20 Jahren bereits für sich genutzt hat, um Hintertüren in Software oder Webseiten einzubauen.

Jedenfalls sind sich sowohl Apple als auch Google der Sicherheitslücke bewusst und versprachen ein Sicherheitsupdate. Apple will ein Update für Safari für iOS und Mac bereits in der kommenden Woche ausrollen. Auch Google arbeitet an einem Patch, jedoch hängt der Rollout zeitlich von den jeweiligen Mobilfunkanbietern und Herstellern ab, da diese final den Patch an die Geräte ausliefern müssen. Wer nun verunsichert ist, könnte in der Zwischenzeit zum Chrome Browser für PC, Mac oder Mobile überwechseln. Dieser ist offenbar nicht für die Sicherheitslücke anfällig.

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ProSiebenSat.1 bringt Bezahl-App für Tablets

Filed under: Fernsehen

ProSiebenSat.1 hat den Start einer neuen Tablet-App bekannt gegeben: Sie heißt „7TV” und bietet künftig alle Sender des Konzerns im Livestream an. Darüber hinaus können die Nutzer der App zahlreiche TV-Sendungen auf Abruf sehen. ProSiebenSat.1 hat für 7TV eine Vertriebskooperation mit einem großen Mobile-Anbieter geschlossen, wie es am Rande einer Pressemeldung zu den Quartalszahlen heißt. 7TV startet demnach im Juni 2014.

Laut einer Studie der Arbeitsgemeinschaft für Fernsehforschung (AGF) schaltet weniger als die Hälfte aller Unter-Dreißig-Jährigen regelmäßig den Fernseher ein. Diese Zielgruppe will ProSiebenSat.1 nun mit einer Tablet-App besser erreichen. Das berichtet die FAZ, und sie weiß auch, wie viel die App der Münchner Sendergruppe kosten wird: Für 2,99 Euro im Monat bietet sie die sechs Sender Pro Sieben, Sat1, Kabel1, Sixx, Sat1Gold und den neuen Sender Pro Sieben Maxx.

Via FAZ

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Chromebooks machen 2013 21% der Notebook-Verkäufe in den USA aus

Filed under: Laptops

Es mag aus unserer Sicht mehr wie ein Märchen klingen, aber es scheint als hätten Chromebooks in den USA sich im letzten Jahr zu einer eigenen Gattung gemausert, die Microsoft-Notebooks langsam gefährlich werden könnte. NPD hat in der neuesten Statistik Chromebooks mit 21% aller verkauften Notebooks in den USA gelistet und sogar 10% aller Computer und Tablets. Letztes Jahr waren die Verkäufe hingegen kaum messbar. Und auch Amazon in den USA zeigt, dass Chromebooks gewaltig auf dem Vormarsch sind. Gleich zwei unter den ersten drei best verkauften Notebooks zur Weihnachtszeit sind Chromebooks und der dritte das Asus Transformer Book, ein Tablet-Laptop Zwitter. Weihnachten ist in der NPD Studie noch gar nicht einberechnet. Gleichzeitig hat dadurch das gesamte Notebook-Geschäft endlich auch mal wieder einen messbaren Aufschwung bekommen. 25,4% mehr wurden im Vergleich zu 2012 verkauft (im Vorjahr gab es trotz Windows 8 nur eine Steigerung von 3,1 Prozent). Im gleichen Zeitraum haben Windows 8 Notebooks übrigens keine Steigerung der Verkäufe hinbekommen, Desktops aber immerhin um 10 Prozent zugelegt.

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Xmas-Fieber | Studie: Gutscheine besonders populäre Geschenke zu Weihnachten

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Das nervenaufreibende Abklappern von Geschäften könnten sich vor Weihnachten viele sparen: Einfach nur Geld als Geschenk wünschen sich die meisten Bürger in Deutschland, wie eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Demnach freut sich mehr als ein Drittel der Befragten über Geld (38 Prozent).

29 Prozent wünschen sich gemeinsame Zeit – etwa Ausflüge – mit ihren Liebsten. 27 Prozent nannten “Gutscheine” als Antwort auf die Frage, über was sie sich “persönlich besonders freuen” würden.

Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich. 15 Prozent der Teilnehmer wünschen sich nichts zu Weihnachten, 5 Prozent gaben an, das Fest überhaupt nicht zu feiern.

Am beliebtesten sind Geldgeschenke bei den Jüngeren – mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gaben an, sich über finanzielle Präsente zu freuen. Zum Vergleich: Bei der Altersgruppe ab 55 Jahren freuen sich nur 28 Prozent über Gel Continue reading “Xmas-Fieber | Studie: Gutscheine besonders populäre Geschenke zu Weihnachten”

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