Ölpreis-Chaos nach Iran-Krieg: JP Morgan nennt 4 Maßnahmen, um den Markt zu beruhigen

Die Blockade der Straße von Hormus treibt die Ölpreise nach oben.

Die Blockade der Straße von Hormus treibt die Ölpreise nach oben.

Frederic J. BROWN / AFP via Getty Images

Die historische Volatilität der Ölpreise bringt die Märkte im Zuge des US-Iran-Kriegs weiterhin durcheinander.

Analysten von JP Morgan untersuchten Maßnahmen, die die USA ergreifen könnten, um den Ölmarkt zu beruhigen.

Dennoch bleibt die Straße von Hormus der wichtigste Faktor dafür, wie sich die Preise entwickeln werden, so die Analysten.

Die Ölpreise brachen ein, nachdem sie zuvor über 100 Dollar pro Barrel gestiegen waren, als Präsident Donald Trump signalisierte, dass der Krieg mit dem Iran bald enden könnte. Dennoch setzte sich die Volatilität am Dienstag fort.

Laut JP Morgan gibt es einige Maßnahmen, die die USA ergreifen könnten, um die starken Schwankungen am Ölmarkt einzudämmen, die seit Beginn des Iran-Kriegs Anfang dieses Monats zu beobachten sind. Der Preis für Brent-Rohöl lag am Dienstag bei etwa 88 Dollar (etwa 81 Euro) pro Barrel und damit 11 Prozent niedriger, befindet sich aber weiterhin deutlich über dem Vorkriegsniveau von rund 70 Dollar (etwa 64 Euro).

Diese historische Volatilität hat die Märkte ins Chaos gestürzt: Aktienkurse sind gefallen und Prognosen sagen eine Phase der Stagflation voraus. JP Morgan ging in einer Mitteilung am Dienstag auf das Thema ein und erörterte die Optionen, die den USA zur Verfügung stehen, um die extreme Volatilität der Ölpreise zu dämpfen. Hier ist, was die Bank sagt, kurzfristig getan werden könnte.

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Strategische Ölreserven als kurzfristige Entlastung

Die USA erwägen, Öl aus ihren strategischen Erdölreserven freizugeben – ein Schritt, über den auch andere G-7-Länder diskutieren. Laut dem US-Energieminister Chris Wright würde eine koordinierte Maßnahme bedeuten, dass teilnehmende Länder insgesamt 300 bis 400 Millionen Barrel freisetzen, und zwar in einem Tempo von 1,2 Millionen Barrel pro Tag.

JP Morgan hält dies jedoch nicht für die effektivste Lösung. „Das wäre zwar hilfreich, aber dieses Tempo würde ein Defizit von 16 Millionen Barrel pro Tag nicht wesentlich ausgleichen und wahrscheinlich nur eine erste Entlastung bieten, solange Lieferungen aus der Zeit vor der Eskalation noch eintreffen“, heißt es in der Mitteilung. „Sobald diese Lieferungen abgewickelt sind und neue Ladungen nicht mehr ausgeliefert werden, wäre eine Freigabe von 1,2 Millionen Barrel pro Tag nicht ausreichend, um mögliche Verluste von rund 12 Millionen Barrel pro Tag innerhalb von zwei Wochen auszugleichen.“

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Exportbeschränkungen könnten Ölpreise drücken

Die Analysten von JP Morgan sehen im International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) wahrscheinlich den direktesten Weg für Präsident Trump, um zu versuchen, die Ölpreise zu stabilisieren. Dieses Gesetz gibt dem US-Präsidenten die Befugnis, während eines nationalen Notstands den Export von Rohöl und anderen raffinierten Produkten einzuschränken.

Allerdings sei dies nicht unbedingt die beste langfristige Lösung, so die Bank.

„Kurzfristig würde eine Beschränkung der US-Exporte von Rohöl und raffinierten Produkten wahrscheinlich die inländischen Ölpreise senken, weil das Angebot in den USA festgehalten wird. Langfristig würde dies jedoch die Produktion entmutigen und die globalen Märkte verknappen, was letztlich sowohl die weltweiten als auch die US-amerikanischen Kraftstoffpreise nach oben treiben würde.“

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Der Jones Act bremst den Öltransport in den USA

Dieses wenig bekannte Gesetz könnte eine mögliche Lösung für das Problem der Ölpreise darstellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ohne Komplikationen wäre.

Das 1920 verabschiedete Gesetz schreibt vor, dass alle Güter, die zwischen US-Häfen transportiert werden, von im Inland gebauten Schiffen befördert werden müssen. Der Präsident kann es vorübergehend aussetzen, was die inländischen Transportkosten senken könnte. Doch wie JP Morgan hervorhebt, könnte allein die Aufhebung des Gesetzes nur begrenzte Auswirkungen haben.

„Die Kombination einer Freigabe aus der strategischen Ölreserve (SPR) mit einer vorübergehenden Aussetzung des Jones Act würde die Maßnahme wirksamer machen“, erklärten die Analysten. „Ohne eine solche Aussetzung könnte die begrenzte Kapazität von Tankern unter US-Flagge einschränken, wie schnell Öl aus der SPR wichtige Raffineriezentren oder Regionen mit Versorgungsdefiziten erreicht.“

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Steuererleichterungen auf Benzin und Diesel

JP Morgan hob außerdem hervor, dass die Regierung Verbraucher entlasten könnte, indem sie Steuern auf Diesel und Benzin aussetzt. Die Analysten sehen dies jedoch nicht als einfache Lösung, da dafür ein Beschluss des Kongresses erforderlich wäre. Sie betonten allerdings, dass Bundesstaaten diese Option leichter umsetzen könnten.

„Unter begrenzten Umständen kann die Exekutive vorübergehend administrative Entlastungen gewähren“, erklärten sie. „Eine landesweite, langfristige Aussetzung der bundesweiten Benzin- oder Dieselsteuer würde jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Gesetzgebung durch den Kongress erfordern.“

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Straße von Hormus bleibt der entscheidende Faktor

Vor allem machte JP Morgan deutlich, dass die meisten politischen Maßnahmen wahrscheinlich wenig Wirkung zeigen werden, solange die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet wird. Zudem ist weiterhin unklar, wie sich der Krieg entwickeln wird.

Die Meerenge ist ein kritischer Engpass für globale Ölströme und hat sich schnell zu einem der strategisch wichtigsten Instrumente Irans im Krieg entwickelt. Die Analysten erklärten, dass die bisherigen Maßnahmen der USA nicht ausgereicht hätten, um den Zugang zur Schifffahrtsroute wiederherzustellen.

„Es gibt weiterhin keine Ankündigung der US-Marine oder des US-Zentralkommandos (CENTCOM), dass die Straße für eine sichere Passage geöffnet ist, und es gibt keine Hinweise auf Minenräumung oder andere Planungen für Geleitzüge“, so das JP-Morgan-Team.

Lest den Originalartikel auf Business Insider US.

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ARCHIV - 31.08.2022, Baden-Württemberg, Neuhausen auf den Fildern: Eine Frau tankt an einer Tankstelle. (zu dpa: «Tanken war im Februar teurer») Foto: Marijan Murat/dpa     dpa-Bildfunk

Darum solltet ihr den Traum vom Eigenheim noch einmal überdenken

Margarethe Honisch schreibt für Business Insider die Kolumne

Margarethe Honisch schreibt für Business Insider die Kolumne „Aus Geld mehr machen“.

Margarethe_Honisch

Unsere Kolumnistin Margarethe Honisch ist skeptisch, ob es tatsächlich noch sinnvoll ist, sich ein eigenes Haus zu kaufen. Viele junge Menschen würden die laufenden Kosten unterschätzen.

Würde man zu Beginn noch den vermeintlichen „Traum vom Eigenheim“ leben, könnte sich das in ein paar Jahren mit etwaigen teuren Reparaturen an Dach und Heizung schon bald ändern.

Besonders Paare würden ein hohes Risiko tragen, wenn sie sich ein Haus gemeinsam kaufen würden. Im Falle einer Scheidung könne die Immobilie Menschen dann in finanzielle Schwierigkeiten bringen.

Okay, vielleicht nicht gleich vergessen – aber zumindest mal überlegen, was passiert, wenn sich der Traum vom Eigenheim zum Albtraum entwickelt.

Den Wunsch nach einem Eigenheim haben viele: Ein Zuhause, in dem man sein eigener Herr ist, tun und lassen kann, was man möchte, die Kinder aufwachsen sieht und dieses Haus dann schließlich vererben kann. Was so idyllisch klingt, sieht in der Realität oft anders aus: Wer sich mit Mitte 30 ein Haus baut, kann damit rechnen, dass pünktlich zum Rentenbeginn die ersten Renovierungsarbeiten anstehen. Hat man davon geträumt, sich im Rentnerdasein im abbezahlten Heim die Miete zu sparen, kommen erst einmal Kosten auf einen zu: Das Dach muss repariert oder die Heizung ausgetauscht werden. Und schon geht’s an die Ersparnisse, statt zum Entspannen nach Gran Canaria.

Ran an die Ersparnisse statt auf zum Entspannen

Gemäß Paragraph 28 der 2. Berechnungsverordnung des Wohnungsbaugesetzes beträgt die empfohlene Rückstellung für ein Haus, das seit mindestens 22 Jahren bezugsfertig ist, neun Euro pro Quadratmeter und Jahr. Bei einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern sind dies bereit 1.350 Euro pro Jahr. In 30 Jahren muss ich also 40.500 Euro beiseitegelegt haben – Inflation noch nicht mitgerechnet. Und manchmal reicht selbst das nicht aus.

In einem meiner Finanzbildungs-Kurse erzählte mir die Teilnehmerin, dass sie knapp 50.000 Euro für den Austausch der kompletten Heizungsanlage zahlen musste. Und zwar ganz allein, da sie nach der Trennung von ihrem Mann allein in dem Haus lebte. Ein ganzes Haus für sich allein! Manche Introvertierten unter euch würde dies vielleicht freuen. Je älter man wird und je weniger Freunde zu Besuch kommen, desto einsamer wird man allerdings auch.

Halbes Heim, Glück allein?

Dieser Aspekt kommt eben noch hinzu: Was passiert, wenn die Liebe doch nicht hält? Ein gemeinsames Aktiendepot lässt sich schnell und unkompliziert aufteilen: Depotumzug für die entsprechenden Anteile beantragen und schon ist das Thema durch. Beim Haus kann man nicht sagen: Du bekommst die drei Schlafzimmer und ich nehme dafür die teure Küche. Entweder ist man also in der Lage, die andere Person auszubezahlen oder man muss das Haus verkaufen.

Wer das Haus behält, muss sich nicht nur die Ablöse, sondern auch die laufenden Kosten leisten können: Grundsteuer, Strom, Gas, Abfallentsorgung, Schornsteinfeger, und so weiter. Monatlich sollte man dafür 4 Euro pro Quadratmeter beiseitelegen. In unserem Beispiel sind das stolze 600 Euro pro Monat. So viel zum Thema „Miete sparen“. 

Dann besser doch verkaufen? Blöd nur, wenn das Haus irgendwo in der Uckermark steht, weil es so schön günstig war – nun will aber niemand hier wohnen und das Haus kaufen.

Bleiben wir alle wirklich für immer hier?

Gleiches gilt übrigens auch fürs Vererben: Wäre es nicht schön, wenn die Kinder einst das Haus erben und die nächsten Generationen dort leben werden, auf dem Grund und Boden, den man selbst geschaffen hat? Die Kinder haben aber vielleicht ganz andere Pläne: Während die Tochter eine internationale Karriere verfolgt und um die Welt jettet, will sich der Sohn als digitaler Nomade/Yogi/Kellner auf Bali wiederfinden – und dort bleiben. Anstatt sich zu freuen, mal ein Haus zu erben, müssen die sich dann mit Themen wie Erbschaftssteuern herumschlagen und einen Makler finden, der das mittlerweile alte Haus verkaufen kann.

Und was passiert, wenn man selbst nicht mehr dort leben möchte? Vielleicht nervt die Uckermark auch irgendwann einfach und man will doch dorthin wo die Action ist und lieber mit den anderen rüstigen Rentnern auf Mykonos abhängen. Warum auch nicht? Schließlich zahlen ausländische Pensionäre hier nur sieben Prozent Einkommenssteuer.

Trefft rationale Entscheidungen – keine emotionalen

Ein Eigenheim ist ein hoch emotionales Thema und viele von euch werden sich vielleicht sagen: Nein, bei mir wird es ganz anders sein! Ich kaufe im Speckgürtel von Berlin oder München etwas, unser Immobilienwert wird explodieren, ich bleibe für immer mit meinem Partner oder meiner Partnerin zusammen und die Kinder werden sogar auf unserem Grundstück für sich selbst und ihre Kinder anbauen.

Klar, kann natürlich auch genau so laufen. Die Sache bei finanziellen Entscheidungen ist jedoch die: Man muss auch immer rational an die Sache herangehen und das Schlimmste Szenario zumindest mal mental und finanziell durchspielen: Was machen wir, wenn wir uns trennen? Haben wir genug Geld, das wir für Reparaturen zur Seite legen können oder schaffen wir es nur mit Ach und Krach den Kredit abzubezahlen? Was passiert, wenn einer von uns beiden nicht mehr da ist? Ist die andere Person dann abgesichert (Stichwort: Risikolebensversicherung)?

Wenn ihr all diese Szenarien durchgespielt und durchgerechnet habt und dann immer noch der Meinung seid, ein Eigenheim ist euer Ding, dann zieht es durch. Aber lauft niemals mit einer rosaroten Brille in eine lebenslange Finanzierung, die nicht nur negative Auswirkungen auf euch, sondern vielleicht auch auf eure Kinder haben kann.

Margarethe Honisch ist Finanzbloggerin und Buchautorin. Auf ihrer Website Fortunalista und ihrem gleichnamigen Instagram-Account gibt sie Tipps rund um Altersvorsorge und Geldanlage. Für Business Insider schreibt sie die Kolumne „Aus Geld mehr machen“.

Ein Experte erklärt, wie Superreiche auf Angst vor der Inflation und dem Ukraine-Krieg reagieren

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Ein Experte erklärt, wie Superreiche auf Angst vor der Inflation und dem Ukraine-Krieg reagieren

Superreiche ziehe es unter anderem nach Argentinien, sagt ein Experte (Symbolbild)

Superreiche ziehe es unter anderem nach Argentinien, sagt ein Experte (Symbolbild)

Getty Images / Westend61

Auch Superreiche treiben die Inflation und der Ukraine-Krieg um. Viele von ihnen seien „total verunsichert“, sagt der Reichenforscher Thomas Druyen im Interview mit der „Wirtschaftswoche„.

Die Ängstlichen gerieten in Panik und redeten jeden Tag mit ihren Privatbankern. „Konservative Reiche kommen eher auf die Idee, sich ein Haus in der Schweiz zu kaufen“.

Dieses Gefühl der Unsicherheit ist aber offenbar nicht neu. Seit rund 15 Jahren baue es sich auf. Es habe mit Digitalisierung und radikaler Beschleunigung zu tun, sagt der Forscher.

Der Ukraine-Krieg und die stark gestiegene Inflation treiben die Menschen um – und das seit Monaten. Laut einer neuen Umfrage haben aufgrund der gestiegenen Preise beispielsweise 73 Prozent der Deutschen ihr Einkaufsverhalten angepasst. Im März dieses Jahres ergab eine Umfrage, dass zwei Drittel der deutschen Bevölkerung Angst vor einem Dritten Weltkrieg haben.

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Diese Themen scheinen aber längst nicht mehr nur normale Bürger zu beschäftigen, sondern auch Superreiche. Auf die Frage, wie sie auf die Bedrohungen Pandemie, Ukraine-Krieg und Klimawandel reagierten, antwortete der Reichenforscher Thomas Druyen im Interview mit der „Wirtschaftswoche„: Viele von ihnen seien „total verunsichert“. Die Ängstlichen gerieten in Panik und redeten jeden Tag mit ihren Privatbankern. „Konservative Reiche kommen eher auf die Idee, sich ein Haus in der Schweiz zu kaufen“.

Reichweite der Atombombe in Wahl des Heimatlands einkalkuliert

Andere wiederum scheinen sich so sehr vor einem atomaren Schlag zu fürchten, dass sie fliehen. „Die Rigorosen zieht es ganz raus aus Europa, da sie die Reichweite einer Atombombe in die Wahl ihrer neuen Quartiere einbeziehen“, sagt Druyen. So komme man schnell auf Neuseeland oder Australien, auch Südamerika oder Südafrika stünden auf der Agenda. Das südamerikanische Land Argentinien sei ein Hotspot, so der Experte zur „Wirtschaftswoche“.

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Dieses Gefühl der Unsicherheit ist aber offenbar nicht neu. Seit rund 15 Jahren baue es sich auf. Es habe mit Digitalisierung und radikaler Beschleunigung zu tun. Auch spielten politische Verschiebungen mit rein. Beispielsweise, dass Amerika nicht mehr der starke große Bruder sei. „Das irritiert die Wohlhabenden“.

ls

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Die Macher von Karls Erdbeerhof wollen einen „Bibi und Tina“-Freizeitpark in Brandenburg eröffnen

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Die Macher von Karls Erdbeerhof wollen einen „Bibi und Tina“-Freizeitpark in Brandenburg eröffnen

Bekommt Zuwachs: Neben Karls Erlebnis-Dorf soll jetzt ein Bibi-und-Tina-Freizeitpark entstehen.

Bekommt Zuwachs: Neben Karls Erlebnis-Dorf soll jetzt ein Bibi-und-Tina-Freizeitpark entstehen.

picture alliance / ZB | Jens Kalaene

In Elstal in Brandenburg soll ein neuer Freizeitpark entstehen.

Direkt neben Karls Erlebnis-Dorf will Karls-Chef Robert Dahl mit seinem Team den neuen Park bauen, der sich thematisch dem Universum der „Bibi und Tina“-Geschichten widmen soll.

Auf dem Gelände des Freizeitparks soll auch ein Themen-Hotel gebaut werden.

Nur 30 Autokilometer von Berlin entfernt soll laut Plänen des Erdbeer-Imperiums „Karls“ ein Freizeitpark entstehen. Das hat Karls-Chef Robert Dahl in der am Freitag veröffentlichten Folge des Podcasts „How to Freizeitpark“ erzählt. Der Freizeitpark soll direkt neben Karls Erlebnis-Dorf in der 4500-Einwohner-Gemeinde Elstal in Brandenburg gebaut werden.

Auch Karla Kolumna soll vorkommen

Dahl will dort alles unter das Motto „Bibi & Tina“ stellen. Die Kult-Kindergeschichte ist ein Ableger der Hörspielserie um Bibi Blocksberg. Der Regisseur Detlev Buck hat die Geschichte in mehreren Folgen verfilmt. Neben dem Freizeitpark soll dann auch ein Themen-Hotel entstehen. Nicht nur die Figuren Bibi und Tina sollen im Freizeitpark präsent sein, sondern auch die Charaktere aus der ursprünglichen Geschichte um Bibi Blocksberg, wie zum Beispiel die berühmte Figur der Journalistin Karla Kolumna.

Karls-Chef Dahl erzählt im Podcast, dass er die Macher von Bibi und Tina kennt, weil sie auch Karlchen, das Maskottchen von Karls, geschaffen haben. So habe man sich angefreundet. „Wir haben jetzt sehr lange daran gearbeitet, wie so etwas ausssehen könnte“, sagt er im Podcast – und dass er sich „tierisch“ auf den neuen Freizeitpark freue.

cm

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In diesen Startups steckt das Vermögen von Profi-Fußballer Mario Götze

  • Portfolio-Check

In diesen Startups steckt das Vermögen von Profi-Fußballer Mario Götze

  • Profielfoto Lisa Ksienrzyk

Vor über zwei Jahren hat Profisportler Mario Götze einen zweiten Karriereweg eingeschlagen: Investor. Einen Exit hat der Weltmeister bereits zu verbuchen.

Im Portfolio von Mario Götze befinden sich 15 deutsche Startups.

Im Portfolio von Mario Götze befinden sich 15 deutsche Startups.

ANP / Getty Images

Vor acht Jahren hat Mario Götze das entscheidende Finaltor geschossen und Deutschland zum Weltmeister gemacht. Da war er 22 Jahre alt. Heute darf er sich nicht nur Profi-Sportler und Fußball-Weltmeister nennen, sondern auch Investor. 2018 gründete Götze die Firma Companion-M, ursprünglich als Berater für Marketingdienstleistungen. Seit zwei Jahren wickelt er über das Unternehmen auch seine Startup-Investments ab.

Eigenen Angaben zufolge listet sein Porfolio mehr als 20 Tech-Firmen weltweit. „Ich sehe viele Parallelen zu meinem aktuellen Beruf“, sagte Götze einmal in einem Interview. Als Fußballer sei er Teil einer Mannschaft, die zusammenarbeitet und wiederum von einem Verein gefördert wird. Als Wagniskapitalgeber unterstütze er ebenfalls Teams, die langfristig eigene Ideen entwickeln und Rückhalt benötigen.

Nicht nur Finanzinvestor, auch strategischer Sparringspartner

Wie viel Geld Mario Götze in die Startups investiert, ist nicht öffentlich bekannt. In der Regel beteiligt er sich an frühen Runden, also Seed- und Series-A-Finanzierungen. Ihm gehören dann häufig weniger als ein Prozent der Anteile.

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