Arc Browser: Sicherheitsbulletins und Bug-Bountys angekündigt

Wir berichteten neulich darüber, dass im Arc Browser eine Sicherheitslücke klaffte. Die wurde zwar behoben, warf aber einige Fragen über das generelle Vorgehen des Unternehmens bei Vorfällen dieser Art auf. Der Browser, der vermutlich in seiner nächsten großen Version 2.0 kostenpflichtig wird, bekommt nun bezüglich der Sicherheit etwas mehr Transparenz. Der Browser-Hersteller The Browser Company hat offiziell ein Bug-Bounty-Programm gestartet (Finderlohn für das Finden und Melden von Lücken), um die Sicherheit seines auf Chromium basierenden Browsers zu gewährleisten. Das Unternehmen führt außerdem ein neues Sicherheitsbulletin ein, um eine „transparente und proaktive Kommunikation“ mit Benutzern und Sicherheitsforschern über Fehlerbehebungen und -berichte aufrechtzuerhalten.

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Chrome: 129.0.6668.70/.71 für den Desktop veröffentlicht

Google hat den Browser Chrome in Version 129.0.6668.70/.71 für Windows und macOS sowie Version 129.0.6668.70 für Linux veröffentlicht. Laut der Entwickler habe man 5 Schwachstellen beheben können, vier von denen, die man genannt hat, haben dabei den Schweregrad „Hoch“.  Aus Sicherheitsgründen sind noch nicht alle Details aufgeschlüsselt, da wird, wie so oft, gewartet bis ein Großteil der Nutzer aktualisiert hat.

Normalerweise werden Updates auf dem Rechner im Hintergrund ausgeführt, wenn Nutzer den Browser ihres Computers schließen und wieder öffnen. Wenn Anwender ihren Browser allerdings schon längere Zeit nicht geschlossen haben, sehen sie möglicherweise ein ausstehendes Update.

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Achtet rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Wenn ein Update verfügbar ist, wird das Symbol farbig angezeigt:
    • Grün: Ein Update wurde vor weniger als zwei Tagen veröffentlicht.
    • Orange: Ein Update wurde von etwa vier Tagen veröffentlicht.
    • Rot: Ein Update wurde vor mindestens einer Woche veröffentlicht.

So aktualisiert ihr Google Chrome:

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Klickt rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Klickt auf Hilfe und dann Über Google Chrome.
  4. Klickt auf Google Chrome aktualisieren.
    • Wichtig: Wenn Nutzer diese Schaltfläche nicht sehen, haben sie bereits die neueste Version.
  5. Klickt auf Neu starten.

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Winamp: Quellcode wurde freigegeben

Im Mai berichteten wir hier, dass der Quellcode von Winamp (Legacy-Version)  veröffentlicht werden soll. Ich hatte mir das Ganze auf Termin gelegt, um zu schauen, was da passiert – schließlich war die Ankündigung extrem schwammig. Vor ein paar Stunden ist dann die entsprechende Seite auf GitHub live gegangen, die Entwicklern erklärt, wie sie vorgehen müssen, um mit dem Code von Winamp zu arbeiten.

Interessant sind ein paar Dinge, wobei ich nicht weiß, ob es Standardtexte sind. Laut der Lizenz ist es nämlich nicht erlaubt, geänderte Versionen, weder im Quell- noch im Binärformat, zu verbreiten. Des Weiteren spricht sich die Lizenz dagegen aus, dass Dritte Forks von Winamp erstellen.

Mal schauen, was da noch passiert mit Winamp, wäre doch schon amüsant, ein paar Forks zu sehen. Im Code gibt es übrigens Kommentare, die davon sprechen, dass es sich um eine gecrackte Version handelt (supplied by deadbeef, cracked by rOn, 32kb cool intro by lone), hierbei soll es sich aber nur um ein Easter Egg der früheren Entwickler handeln (Easter Egg: ein verstecktes Feature oder eine versteckte Nachricht).

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macOS 15: Abfrage zur Berechtigung für die Bildschirmaufzeichnung deaktivieren

Bereits in der Betaversion von macOS 15 (Sequoia) fragte das System regelmäßig ab, ob eine Screenshot-App berechtigt ist, Aufnahmen zu machen (wir berichteten). Es soll wohl so sein, dass diese Berechtigungen einmal im Monat abgeklopft werden, bzw., wenn dieser Zeitraum zwischen der Nutzung der App vergangen ist.

Diese Sicherheitsfunktion finden einige wohl nervig (erinnert sich jemand an die Windows UAC?). Abhilfe schafft dann ein manuelles Eingreifen, alternativ steht mit Amnesia auch ein kostenloses Werkzeug bereit (man kann auch spenden), welches sich so justieren lässt, dass Apps dauerhaft auf einer Erlaubt-Liste sind. Grundsätzlich empfehle ich keinem Nutzer, die Systemsicherheit zu gefährden, allerdings weise ich mit diesem Beitrag die Anwender auf die Möglichkeit hin, die „wissen, was sie tun“.

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Delta Emulator erhält Online-Multiplay-Modus für Nintendo-DS-Spiele

Der Delta-Emulator hat mittlerweile eine Menge Nutzer angezogen und wird demnächst noch besser werden. Der Entwickler Riley Testut hat auf Threads den Online-Multiplayer angekündigt und zeigt in seinem Post unter anderem, wie zwei Spieler in Mario Kart DS gegeneinander antreten.

Das Ganze basiert auf melonDS und greift auf Drittanbieter-Nintendo-Server wie Wimmfi, AltWFC oder Kaeru zu. Das heißt zwar, dass eine Menge Spieler online antreten können, limitiert die Funktion aber aktuell auch auf Spiele des Nintendo DS. Davon sollen jedoch alle Titel mit Nintendo WFC unterstützt werden. Die Funktion soll keine extra Kosten verursachen.

Patreon-Abonnenten von Testut werden das Ganze als Erstes in einer kommenden Beta ausprobieren können. Ein Datum für das öffentliche Release gibt es noch nicht.

Post by @rileytestut

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