VirtualBuddy 2.2 Beta 1 bringt neue Automatisierungen




Guilherme Rambo hat die erste Beta von VirtualBuddy 2.2 veröffentlicht. Die Software, die auf Apples Virtualization Framework (AVF) basiert, macht die Einrichtung virtueller Maschinen auf Apple Silicon Macs deutlich komfortabler. Nutzer müssen vor der Installation auf die Systemvoraussetzungen achten, da das Tool aufgrund von Problemen mit dem macOS 27 SDK auf älteren Host-Systemen vor macOS 26.5 beim Start abstürzen kann. Wer noch auf einer älteren Version unterwegs ist, sollte dieses Update ignorieren.

Die spannendste Neuerung betrifft die Einrichtung neuer virtueller Maschinen. VirtualBuddy erlaubt es jetzt, den kompletten Setup-Assistenten von macOS zu überspringen. Dafür legt man bereits bei der Konfiguration einen Benutzeraccount an, der beim ersten Booten automatisch erstellt wird. In diesem Zuge lässt sich auch direkt der automatische Login sowie SSH für den Fernzugriff aktivieren. Diese Funktion setzt allerdings macOS 27 sowohl auf dem Host als auch auf dem Gastsystem voraus.

Beim Erstellen neuer Instanzen gibt es zudem mehr Komfort, da sich die Konfiguration von bestehenden virtuellen Maschinen einfach kopieren lässt. Die Oberfläche zur Konfiguration erkennt nun anhand des gewählten Restore-Images genauer, welche Funktionen vom Gast und Host unterstützt werden. Das funktioniert über eine verbesserte Erkennung jetzt auch bei eigenen Images zuverlässiger.

Unter der Haube wurden die maximalen Festplattengrößen auf 8 TB angehoben und das Interface an das Liquid-Glass-Design angepasst. Die Software liefert zudem präzisere Fehlermeldungen, wenn die maximale Anzahl gleichzeitiger virtueller Maschinen erreicht ist. Fehler bei identischen MAC-Adressen wurden behoben und die Nutzung des Disk-Caches soll die Zuverlässigkeit der Mac-VMs erhöhen. Das Update steht ab sofort über GitHub bereit.

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iOS 27: FaceTime bekommt Dual-Kamera-Unterstützung

FaceTime soll unter iOS 27 auf kompatiblen iPhones eine Dual-Kamera-Funktion bekommen. Damit könnt ihr während eines Videoanrufs gleichzeitig das Bild der Frontkamera und der rückseitigen Kamera zeigen. Praktisch etwa, wenn ihr etwas vor euch zeigen wollt, aber selbst weiterhin im Bild bleiben möchtet.

Das Ganze erinnert an Dual Capture, das mit der iPhone-17-Familie in der Kamera-App eingeführt wurde. Dort lassen sich Frontkamera mit Center Stage und Rückkamera parallel für Videoaufnahmen nutzen. In FaceTime soll das ähnlich laufen. Auf iPhone 17, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone Air lässt sich der Modus über den „Flip“-Button aktivieren.

Nach aktuellem Stand bleibt die Frontkamera beim Wechsel auf die Rückkamera standardmäßig aktiv. Mit einem weiteren Tipp kann sie deaktiviert werden. Damit das funktioniert, müssen beide Teilnehmer iOS 27 nutzen. Ältere iPhones können den Modus offenbar nicht selbst starten, den Dual-Kamera-Stream der anderen Person aber sehen.

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Container Machine: Apple baut den Container-Support in macOS 27 aus

Apple hat zur WWDC 26 für macOS 27 eine neue Funktion namens Container Machine vorgestellt. Damit soll sich auf dem Mac eine persistente Linux-Umgebung betreiben lassen, die auf normalen OCI-Images basiert und sich stärker als eine kleine Linux-Maschine verhält als ein klassischer App-Container.

Auf der WWDC 25 hatte Apple bereits den Container-Support für macOS vorgestellt. Damals ging es darum, Linux-Container auf Apple Silicon auszuführen, inklusive Container-Images nach OCI-Standard. Container Machine setzt nun offenbar eine Ebene darüber an. Nicht nur einzelne Anwendungen stehen im Fokus, sondern eine komplette Linux-Umgebung mit Init-System, Benutzer-Mapping und eingebundenem Home-Verzeichnis.

Euer Repository bleibt im macOS-Home, ihr könnt weiter mit Mac-Editor oder IDE arbeiten und innerhalb der Container-Machine bauen oder ausführen. Auch macOS-Tools wie Browser, Profiler oder Debugger greifen auf dieselben Dateien zu, ohne dass ihr Artefakte kopieren müsst. Mit Images, die systemd mitbringen, lassen sich zudem Dienste wie Datenbanken als Service starten.

Mehrere Zielumgebungen sind ebenfalls möglich, etwa Alpine, Ubuntu oder Debian. Gesteuert wird alles per Terminal. CPU, RAM und Home-Mount lassen sich anpassen. Änderungen greifen nach einem Neustart der Maschine.

Für Entwickler ist das eine ziemlich praktische Ergänzung, wenn Builds und Tests möglichst nah an Linux laufen sollen, die tägliche Arbeit aber weiter auf macOS stattfindet. Die Details findet ihr direkt im GitHub-Projekt von Apple.

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Smart Home: Apple und Google bringen Thread 1.4 auf die ersten Geräte

In der Smart-Home-Welt tut sich endlich etwas an der Thread-Front. Apple und Google rüsten ihre Streaming-Hardware auf den neuen Standard Thread 1.4 auf. Konkret taucht die Unterstützung in der tvOS 27 Entwickler-Beta für den Apple TV auf, während Google seinen TV Streamer bereits per Software-Update versorgt. Die Neuerung ist bestenfalls die Basis für das Ende des Netzwerk-Chaos in den eigenen vier Wänden. Bisher kochte jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, was oft dazu führte, dass mehrere Thread-Netzwerke parallel nebeneinander existierten, anstatt ein stabiles Mesh-Netzwerk zu bilden.

Thread 1.4 führt einen standardisierten Weg ein, um Anmeldedaten zwischen Border Routern auszutauschen. Das funktioniert im Grunde wie das Teilen eines WLAN-Passworts. Wer den Google TV Streamer nutzt, findet in den Einstellungen bereits eine Option zum Teilen der Netzwerkdaten, auch wenn die Funktion laut Berichten in ersten Tests noch hakelig reagiert. Bei Apple ist die Version 1.4 zwar unter der Haube aktiv, aber sichtbare Menüs zum Austausch der Zugangsdaten fehlen in der aktuellen Beta noch. HomePods und die Nest-Hub-Reihe sind momentan noch außen vor, hier stehen die Updates noch aus.

Wird Zeit, dass da was passiert und auch Geräte unterschiedlicher Herstellerart miteinander ein Thread-Netz haben. Da war ja damals eh der Plan. Wobei, nicht falsch verstehen: PRINZIPIELL geht das jetzt schon, auch ohne Thread 1.4 – nur nicht mit allen Herstellern, stabil und ganz so komfortabel, teilweise muss man die Credentials händisch rumschieben.

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visionOS 27: Apple Vision Pro bekommt Thórsmörk als neue Umgebung

visionOS 27 bringt für die Apple Vision Pro eine neue immersive Umgebung mit, nämlich Thórsmörk. Das Ganze spielt in den isländischen Highlands, inklusive Bergpanorama, See und offenbar auch Nordlichtern. In der WWDC-Keynote bekam diese Neuerung nicht wirklich viel Luft, dürfte für Nutzer der Vision Pro aber trotzdem ganz nett sein.

Die Umgebungen kennt man bereits. Damit lässt sich die reale Umgebung ausblenden oder teilweise ersetzen, während ihr Apps wie Safari, Mail und andere nutzt. Apple hatte zuletzt mit visionOS 26 unter anderem eine Jupiter-Umgebung nachgelegt, die in Zusammenarbeit mit der NASA entstanden ist.

Apple still sets the bar for software design.

The way movies on Vision Pro reflect in the icy river of the new Iceland environment during the day, and how the snow softly glows at night, genuinely gives me goosebumps. pic.twitter.com/8S80tjA6p5

— Phil Traut ? (@SpatiallyMe) June 8, 2026

Interessant bei Thórsmörk ist vor allem der Effekt beim Anschauen von Videos. Die Szene soll auf Farben des Bildschirminhalts reagieren, inklusive Schnee und Wasser. Gerade mit aktivierter dunkler Darstellung dürfte das für etwas mehr Atmosphäre sorgen, ohne dass es gleich eine riesige neue Funktion ist.

Praktisch also eher Feinschliff für die Immersion als ein Grund, die Vision Pro neu zu bewerten.

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