Apple erweitert Xcode und Foundation Models für KI-Funktionen in Apps

Apple hat neue Werkzeuge für Entwickler vorgestellt, die KI-Funktionen stärker direkt in Apps bringen sollen. Im Mittelpunkt stehen Änderungen am Foundation-Models-Framework sowie Erweiterungen für Xcode, vorwiegend rund um sogenannte agentische Coding-Workflows.

Das Foundation-Models-Framework unterstützt künftig auch Bildeingaben. Entwickler können damit Bilder zusammen mit Text an On-Device-Modelle übergeben. Dazu kommen eigene Skills und die Möglichkeit, Modelle auch serverseitig auszuführen. Das dürfte vor allem für Apps interessant sein, die nicht alles lokal auf dem Gerät erledigen können oder wollen. Ebenfalls neu ist ein Core-AI-Framework, zu dem Apple weitere Details nennen will.

In Xcode wird der Coding Assistant ausgebaut. Er soll künftig unter anderem bei der Lokalisierung von Apps helfen und mit simulierten Geräten interagieren können. Auch hier sollen Entwickler die Möglichkeiten über eigene Skills erweitern können. Praktisch klingt zudem, dass App-Previews leichter skaliert und bedient werden können. Weitere Details sollen in den kommenden Sessions und in der State of the Union folgen.

Das Ganze richtet sich klar an Entwickler. Apple versucht damit, die eigenen Entwicklungswerkzeuge stärker auf KI-gestützte Arbeitsabläufe auszurichten, ohne dabei nur auf Cloud-Modelle zu setzen. Da muss man schauen, wie gut das am Ende funktioniert und wie brauchbar die neuen Assistenten im Alltag wirklich sind.

Ebenfalls erwähnt wurde eine Erweiterung der App Intents. Damit sollen Drittanbieter-Apps Siri mehr Aktionen anbieten können, die dann im Auftrag des Nutzers ausgeführt werden. Apple nannte hier Line als Beispiel. Für Nutzer wird das erst spannend, wenn Entwickler die neuen Schnittstellen auch sauber einbauen. Sobald es weitere Details gibt, reichen wir sie nach.

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iOS 27: Siri könnte Nutzer an Pausen erinnern

iOS 27 enthält offenbar Hinweise auf eine neue Schutzfunktion für Siri AI. In Code-Zeilen ist von einer „Take a Break Message“ die Rede. Siri könnte Nutzer also nach sehr langen Unterhaltungen darauf hinweisen, mal eine Pause einzulegen.

Die gefundene Meldung soll sinngemäß sagen, dass man bereits seit mehreren Stunden in der Unterhaltung sei und eine Pause in Betracht ziehen solle. Dazu kommt der Hinweis, dass Siri keine echte Person ist, aber später wieder bereitsteht. Das Ganze passt zu Maßnahmen, die man inzwischen auch bei anderen KI-Chatbots sieht. ChatGPT oder Claude können Nutzer nach längeren Sessions ebenfalls daran erinnern, Abstand zu nehmen, Wasser zu trinken oder schlicht mal aufzuhören.

Einen festen Zeitpunkt scheint es nach aktuellem Stand nicht zu geben. Apple könnte also weitere Signale einbeziehen oder die Grenze flexibel halten.

In iOS 27, if you use the new Siri for too long, you may receive a “take a break messsage”

“You’ve been in this conversation for hours – consider taking a break.

Siri is not a person, but will be here when you’re ready to continue” pic.twitter.com/X63Vd2ehTS

— Aaron (@aaronp613) June 9, 2026

Offiziell bestätigt ist die Funktion nicht. Aktuell handelt es sich nur um Code-Referenzen. Trotzdem zeigt der Fund, dass Apple dieses Thema bei Siri AI zumindest auf dem Zettel hat.

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Apple verschärft Regeln gegen App-Store-Spam

Apple hat seine App Store Review Guidelines angepasst und geht damit noch deutlicher gegen Apps vor, die aus Sicht des Unternehmens keinen echten Mehrwert liefern. Konkret betrifft das Abschnitt 4.3(b). Neue Apps, die kaum von bereits massenhaft vorhandenen Angeboten zu unterscheiden sind, sollen es künftig schwerer haben.

Genannt werden unter anderem Dating-Apps, Taschenlampen, Soundeffekte, Wallpaper, einfache Timer oder Wahrsage-Apps. Neue Einreichungen aus diesen Bereichen will Apple nur noch akzeptieren, wenn sie eine spürbar andere oder bessere Erfahrung bieten. Bereits vorhandene Apps können zudem entfernt werden, wenn sie nicht gepflegt werden, keine Nutzer finden oder sich nicht verbessern.

Der Schritt kommt nicht überraschend. Tim Cook sprach zur WWDC von über 1.000 App-Einreichungen pro Stunde. Gleichzeitig machen KI-Tools die App-Erstellung einfacher. Praktisch für gute Ideen, aber eben auch ein Einfallstor für viel schnell zusammengeschraubten Kram.

Zusätzlich ergänzt Apple Regeln zu nutzergenerierten Inhalten sowie zum Missbrauch von Live Activities für Spam, Phishing oder unerwünschte Nachrichten. Für Nutzer dürfte das Ganze vor allem bessere Auffindbarkeit bedeuten, Entwickler sollten künftig aber noch klarer zeigen, warum ihre App mehr ist als die nächste Kopie.

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Apple aktualisiert die Statistik zur Verbreitung der Betriebssysteme




Apple hat frische Zahlen zur Nutzung von iOS und iPadOS veröffentlicht, die auf den App-Store-Zugriffen vom 7. Juni 2026 basieren. Bei den iPhones, die innerhalb der letzten vier Jahre auf den Markt kamen, liegt iOS 26 mit einem Anteil von 86 Prozent klar vorn. Dahinter folgen iOS 18 mit 11 Prozent und ältere Versionen mit 3 Prozent. Betrachtet man alle aktiven iPhones im Feld, landet iOS 26 bei 79 Prozent, während iOS 18 noch auf 14 Prozent kommt und der Rest sich auf 7 Prozent verteilt.

Beim iPad sieht es etwas anders aus, da die Nutzer ihre Tablets oft länger behalten. Von den Modellen der letzten vier Jahre setzen 79 Prozent auf iPadOS 26, 16 Prozent nutzen iPadOS 18 und 5 Prozent sind mit älteren Systemen unterwegs.

Über alle iPad-Modelle hinweg erreicht die aktuelle Version 68 Prozent. Hier sind 17 Prozent noch mit iPadOS 18 und stolze 15 Prozent mit ganz alten Softwareständen im Netz. Die Zahlen zeigen das gewohnte Bild einer schnellen Adaption bei neuer Hardware, während der Altbestand bei den iPads die Statistik ein wenig bremst.

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macOS 27: Sidecar bekommt endlich echte Touch-Unterstützung

Apple hat auf der WWDC bekanntlich die Katze aus dem Sack gelassen und macOS 27 Golden Gate präsentiert. Eine Neuerung sticht dabei hervor, auf die viele Nutzer seit der Einführung von Sidecar gewartet haben. Die Funktion Direct Touch erlaubt es nun, Mac-Programme auf dem iPad-Bildschirm direkt mit dem Finger zu bedienen. Bisher war Sidecar eine eher einseitige Kiste, bei der man für Klicks oder das Verschieben von Fenstern zwingend zum Apple Pencil oder zur Maus greifen musste, während die Finger nur zum Scrollen und Zoomen gut waren. Wichtig zu wissen: Grundsätzlich ändert sich nichts an den Voraussetzungen. Momentan müssen beide die 27er-Beta nutzen, in der Nähe zueinander und mit derselben Apple ID angemeldet sein.

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