Menu Bar Controller für Sonos mit neuen Features

Den Menu Bar Controller für Sonos hatte ich euch in der Vergangenheit schon vorgestellt. Eine gut laufende Software, die es schon vor den ganzen Vibe-Coding-Geschichten gab. Einfaches Tool, um sein Sonos-System über die Menüleiste des Macs zu steuern.

Nun kann die App noch mehr. Die App bekommt in der neuen Version ein komplett überarbeitetes Fenster für die Musiksteuerung spendiert. Das Ziel ist sportlich gesteckt, denn das Tool möchte die offizielle Sonos-App unter macOS vollständig ersetzen. Ich hoffe, meine Screenshots reichen euch da, um das Ganze „greifen“ zu können.

Das Timing passt ganz gut, da die offizielle Sonos-Software mit dem kommenden macOS 15 (Sequoia) auf älteren Intel-Macs nicht mehr unterstützt wird. Und mit der Entwicklung ist eh Feierabend.

Neben der optischen Auffrischung bastelte der Entwickler an sogenannten Szenen. Damit lassen sich vordefinierte Lautsprecher-Konfigurationen mit einem Klick abrufen. Kleinere Neuerungen wie ein Equalizer und Einstellungen für Loudness runden das Paket ab. Wer die App bereits nutzt oder nach einer schlanken Alternative sucht, findet hier die passenden Werkzeuge für sein Setup. Preislich bleibt alles beim Alten, 14,99 Euro Einmalkauf oder eben 19,99 Euro für die ganze Familie.

Über Alternativen zur generellen Sonos-App hatte ich ja bereits ausführlich berichtet. Das ist mein Favorit: Choragus, ehemals SonosController. Da sind jüngst auch viele Updates erfolgt.

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Kompakt: Schlanker Bild- und Videokompressor für die macOS-Menüleiste




Wer oft Bilder oder Videos für das Netz verkleinern muss, kennt vielleicht das Spiel mit überladenen Tools. Kompakt verfolgt hier einen angenehm minimalistischen Ansatz direkt unter macOS. Die App (Open Source) nistet sich unauffällig in der Menüleiste ein und wartet dort auf ihren Einsatz. Sobald eine unterstützte Datei per Drag-and-Drop bewegt wird, erscheint am rechten Bildschirmrand eine Dropzone. Dort wird die Datei einfach reingeworfen, woraufhin die Anwendung die Optimierung übernimmt und die Ersparnis an Speicherplatz anzeigt. Der gesamte Vorgang verzichtet auf Upload-Seiten, Dateiwähler oder separate Export-Fenster.

Die Einstellungen fallen sehr übersichtlich aus. Nutzer wählen zwischen verlustfreier Kompression oder der Option für kleinere Dateien mit geringen Qualitätsverlusten. Bei Videos besteht die Wahl, die originale Auflösung beizubehalten oder auf 1080p beziehungsweise 720p herunterzuskalieren. Die optimierten Dateien ersetzen entweder das Original oder landen als Kopie auf der Festplatte. Über das Icon in der Menüleiste lassen sich die letzten Vorgänge einsehen sowie Updates und Einstellungen verwalten.

Das Projekt steht noch am Anfang und konzentriert sich momentan auf den simplen Workflow. Der Entwickler plant für die Zukunft bereits Erweiterungen wie Dateikonvertierungen, überwachte Ordner, die Optimierung der Zwischenablage sowie eine Integration in den Finder und die Kurzbefehle-App. Für Bilder würde ich aktuell eher eine Lösung wie ImageOptim empfehlen, da das Ganze dort etwas skalierbarer ist. Ich selbst habe mir übrigens da etwas mit Kurzbefehlen gebastelt, so kann ich flott Bilder per Drag & Drop skalieren und auch komprimieren.

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Apple registriert neue Kopfhörer bei der US-Behörde FCC

Apple hat laut Bericht bei der US-Zulassungsbehörde FCC ein neues Produkt mit der Modellnummer A3577 angemeldet. Die Unterlagen beschreiben das Gerät schlicht als Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörer. Da die AirPods Max 2 bereits unter der Nummer A3454 laufen, handelt es sich hier vermutlich um etwas anderes. Details hält Apple wie üblich unter Verschluss, die eingereichten Skizzen zur Positionierung der Labels zeigen lediglich ein neutrales Ohrmuschel-Design ohne markante Merkmale. Es liegt meiner Ansicht nach nah, dass hier ein Update der Marke Beats im Anmarsch ist. Die aktuellen Beats Studio Pro kamen im Sommer 2023 auf den Markt und sind somit fast drei Jahre alt. Ein Nachfolger wäre nach dieser Zeitspanne keine Überraschung. Weitere Informationen sickern hoffentlich durch, sobald die Geheimhaltungsfristen der Behörde auslaufen oder die Hardware offiziell vorgestellt wird.

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iPad und iPhone: Mathematische Notizen nutzen

Das iPad hat ja bekanntermaßen seinerzeit eine eigene Taschenrechner-App spendiert bekommen. Aber Apple hat nicht einfach nur die iPhone-Version großgezogen, sondern mit den „Mathematischen Notizen“ ein ziemlich smartes Werkzeug integriert. Egal, ob ihr im Unterricht neue Konzepte lernt, schnell ein Event budgetieren wollt oder beim Hausumbau rechnet, ihr könnt hier tippen, mit dem Apple Pencil kritzeln und sogar Variablen nutzen.

Warum ich über dieses nicht neue Feature berichte? Weil ich weiß, dass es viele nicht kennen. Ich selbst kannte es zwar, musste es aber bislang nicht benutzen. Allerdings mache ich mittlerweile gelegentlich gemeinsam Hausaufgaben mit dem Sohnemann. Und da nutze ich gerne das iPad nebst Pencil. Der Taschenrechner kommt dabei nicht als Cheat-Tool zum Einsatz, sondern zum Überprüfen unserer Rechenwege und Ergebnisse. Neulich war z. B. die Umrechnung von Periodenzahlen in Brüche dran. Aber um die soll es hier nicht gehen, sondern um die generelle Funktion.

Um loszulegen, öffnet ihr die neue Rechner-App auf dem iPad. Tippt dort auf das entsprechende Symbol und wählt oben rechts Mathematische Notizen aus. Ihr könnt nun entweder eine alte Notiz öffnen oder eine komplett neue starten.

Das Prinzip ist einfach:

  • Horizontal rechnen: Schreibt oder tippt einfach eure Rechnung auf, zum Beispiel 15 34, und setzt am Ende ein Gleichheitszeichen (=). Zack, die App spuckt das Ergebnis aus.
  • Vertikal rechnen: Ihr könnt auch klassisch Zahlen untereinander schreiben. Zieht mit dem Pencil einfach einen horizontalen Strich darunter, und das iPad addiert die Werte. Braucht ihr eine andere Rechenoperation, schreibt einfach ein Plus oder Minus neben die jeweiligen Ziffern.

Die Notizen beachten natürlich Punkt-vor-Strich-Rechnung. Und falls ihr mal Einheiten mischt (z. B. 42 Meter 143 Fuß =), konvertiert die App das völlig automatisch. Solltet ihr doch mal unleserlich schreiben, hilft euch das System: Rote gestrichelte Linien weisen auf Fehler hin, blaue auf mehrdeutige Zeichen.

Richtig cool wird es, wenn ihr nachträglich Werte ändern wollt, um zu sehen, wie sich das Ergebnis verändert. Das geht so:

  1. Tippt auf eine beliebige Zahl in eurer Gleichung.
  2. Es erscheint ein sogenannter Scrubber (ein kleiner Schieberegler) über der Zahl. Wischt einfach nach links oder rechts, um den Wert stufenlos zu verringern oder zu erhöhen.
  3. Alternativ für Pencil-Nutzer: Haltet den Apple Pencil einfach kurz über die Zahl, bis der Regler auftaucht, und wischt dann.

Der Clou daran: Alle Endergebnisse und sogar zugehörige Graphen, die von diesem Wert abhängig sind, updaten sich in Echtzeit.

Variablen festlegen und nutzen

Für die etwas komplexeren Fälle (oder den Matheunterricht) könnt ihr Variablen deklarieren.

  • Schreibt einfach einen Buchstaben oder ein Wort, gefolgt von einem =. Also zum Beispiel: Budget = 500.
  • In den Zeilen darunter könnt ihr diese Variable nun fröhlich nutzen: Budget - 120 =. Das iPad weiß sofort, dass 380 herauskommen muss.

Wichtig dabei: Das iPad liest wie wir, von oben links nach unten rechts. Ihr müsst die Variable also zwingend deklarieren, bevor ihr sie in der nächsten Rechnung nutzt, sonst gibt es eine Fehlermeldung.

Vielleicht wollt ihr gar nicht, dass das iPad euch die Lösung sofort vor die Nase setzt, weil ihr selbst nachdenken möchtet. In der geöffneten Notiz könnt ihr über die Einstellungen festlegen, wie die App reagiert:

  • Ergebnisse einfügen: Das ist der Standard. Ergebnisse tauchen sofort auf.
  • Ergebnisse vorschlagen: Hier taucht nur ein „Lösen“-Button auf. Erst wenn ihr den antippt, wird das Ergebnis eingesetzt.
  • Aus: Wer das iPad nur als dummes Stück Papier für Rechnungen nutzen will, schaltet die Automatik einfach ab.

Zuletzt noch ein Tipp für die Optik: Standardmäßig starten die Mathematischen Notizen mit einem dunklen Hintergrund. Wer lieber auf „weißem Papier“ schreibt, tippt einfach oben auf das Menü und wählt Hellen Hintergrund verwenden. Und ja, ihr könnt auch Linien und Gitter auf das Papier bannen:

Habt ihr die Math Notes schon in euren Arbeitsablauf integriert oder greift ihr dafür weiterhin lieber zu Zettel, Stift oder Excel – oder gar einer anderen App? Ich bin ja bekanntlich Fan der eingebauten Apps und versuche, so viel wie möglich mit so wenig wie nötig zu erledigen.

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Apple TV: „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ bekommt zweite Staffel

Apple TV hat eine zweite Staffel von „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ angekündigt. Die Doku-Serie rund um die Michelin-Sterne-Küche geht damit in acht neuen Folgen weiter. Produziert wird das Ganze erneut von Studio Ramsay Global, mit Gordon Ramsay als Executive Producer. Moderiert wird die Reihe von Jesse Burgess von Topjaw.

Inhaltlich bleibt man beim bekannten Ansatz. Über eine komplette Michelin-Saison hinweg begleitet die Serie Spitzenköche und Restaurants, bei denen es um den ersten Stern, den nächsten Stern oder auch den möglichen Verlust einer Auszeichnung geht. Genau dieser Druck dürfte den Reiz der Serie ausmachen, denn hinter dem schönen Teller steckt eben auch ein ziemlich gnadenloses Geschäft.

Die erste Staffel ist bereits weltweit bei Apple TV verfügbar, wurde für einen BAFTA Television Award 2026 in der Kategorie Factual Entertainment nominiert und kommt bei Rotten Tomatoes auf 100 Prozent Kritikerwertung. Einen Starttermin für Staffel zwei nennt Apple in der Ankündigung bislang nicht.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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