Apple veröffentlicht PICO-Forschungsprojekt: KI-Bildkompression soll Dateien deutlich kleiner machen

Apple hat ein neues Forschungsprojekt aus dem Bereich Machine Learning vorgestellt. Es hört auf den Namen PICO, ausgeschrieben „Perceptual Image Codec“, und beschäftigt sich mit dem Thema Bildkompression. Also damit, wie man Fotos möglichst klein bekommt, ohne dass sie für das menschliche Auge sichtbar schlechter aussehen. Interessant ist das Ganze, weil Apple hier nicht einfach nur an einem weiteren klassischen Codec schraubt. Die Kompression basiert nicht nur auf fest verdrahteten Regeln, sondern auf einem trainierten Modell, das stärker auf wahrgenommene Bildqualität optimiert wurde. Apple hat damit kein neues iPhone-Feature angekündigt und auch keinen HEIC-Nachfolger vorgestellt. PICO ist ein Forschungsprojekt.

Laut Apple erreicht PICO in eigenen Tests deutliche Einsparungen bei der Bitrate. Gegenüber AV1, AV2, VVC, ECM und JPEG-AI sprechen die Forscher von 2,3- bis 3-facher Einsparung bei gleicher wahrgenommener Qualität. Im Vergleich zu anderen modernen ML-Codecs sollen es immerhin noch 20 bis 40 Prozent weniger Daten sein. Das ist schon eine Ansage, auch wenn man bei solchen Werten natürlich im Kopf behalten sollte, dass es sich aktuell nur um ein Forschungspaper und ein paar Tests handelt. Im Paper ist von 74.925 paarweisen Bildvergleichen durch 610 Tester die Rede. Dabei wurden verschiedene Codecs blind gegeneinander und gegen Referenzbilder verglichen.

Ein zweiter Punkt ist die Geschwindigkeit. Viele KI-basierte Kompressionsverfahren sehen in Papers gut aus, sind aber für den Alltag zu langsam oder zu schwergewichtig. Apple betont deshalb die Laufzeit auf echter Hardware. Auf einem iPhone 17 Pro Max soll PICO ein 12-Megapixel-Bild in rund 230 Millisekunden kodieren und in rund 150 Millisekunden dekodieren können. Das wäre schnell genug, um auch im Produktiveinsatz bestehen zu können.

Technisch haben die Forscher an mehreren praktischen Problemen gearbeitet. PICO verarbeitet Bilder unter anderem in Kacheln, um schneller arbeiten und Aufgaben parallelisieren zu können. Genau das kann aber sichtbare Kachel-Artefakte erzeugen. Dafür nutzt Apple im Training zusätzliche Verlustfunktionen, die solche Übergänge reduzieren sollen. Auch Text in Bildern ist ein Thema. KI-basierte Verfahren können Details „schönrechnen“ oder halluzinieren. Bei normaler Fotografie fällt das vielleicht nicht sofort auf, bei Schrift wird es aber schnell hässlich. PICO gewichtet Textbereiche deshalb gesondert, damit kleine Schrift besser lesbar bleibt. Es gibt auch Einschränkungen. PICO ist auf natürliche Bilder optimiert. Bei sehr einfachen synthetischen Inhalten, etwa Cartoons oder sehr klaren Grafiken, kann ein klassischer Codec laut Paper effizienter sein.

Ob und wann daraus etwas für Nutzer wird, ist offen.

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Apple iOS 27: Frische Optik für die AirPods-Einstellungen

iOS 27 bringt laut Bloomberg-Bericht frischen Wind für die Verwaltung der AirPods. Apple plant zwar keine eigenständige App wie bei der Apple Watch oder der Vision Pro, krempelt dafür aber das bestehende Einstellungsmenü ordentlich um. Bisher verstecken sich viele Optionen tief in den Untermenüs, was bei den immer komplexer werdenden Funktionen wie Kopfbewegungsgesten oder der Hörgeräte-Funktion zunehmend unpraktisch wird.

Die neue Struktur soll funktionaler und deutlich aufgeräumter wirken, damit Anwender wichtige Features schneller finden und konfigurieren können. Diese Anpassungen ziehen sich durch das gesamte Ökosystem und werden gleichermaßen in iPadOS 27 und macOS 27 einfließen. Wer also mehrere Modelle besitzt oder häufig zwischen Geräten wechselt, bekommt eine konsistente Oberfläche serviert.

Apple reagiert damit auf die Kritik, dass die Kopfhörer-Steuerung im Vergleich zur Hardware hinterherhinkt. Statt einer neuen App gibt es also eine Kernsanierung des bestehenden Menüs, was im Alltag für weniger Sucherei sorgen dürfte. Die Änderungen betreffen alle aktuellen AirPods-Modelle und sollen die Bedienung spürbar vereinfachen.

Das Update wird voraussichtlich im Rahmen der üblichen Systemaktualisierungen im kommenden Jahr verteilt. Einen Vorgeschmack dürfte es natürlich schon mit den Betas geben, die im Rahmen der WWDC im Juni veröffentlicht werden.

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Apple Watch: Fokus auf Stabilität geplant

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Ultra 3

Das kommende watchOS-27-Update wird sich laut aktuellem Bericht eher auf Stabilität und Performance konzentrieren, statt große neue Funktionen einzuführen. Nutzer dürfen aber wohl mit Verbesserungen bei der Herzfrequenzmessung rechnen. Ein technischer Durchbruch könnte generell bei der non-invasiven Blutzuckermessung bevorstehen. Das Projekt stammt noch aus der Ära von Steve Jobs und zielt darauf ab, den Blutzuckerspiegel ohne Nadeleinstich zu messen, da gibt es keine Infos, ob man bei watchOS 27 schon so weit ist. Bisher bremste wohl eine eher vorsichtige Produktstrategie den Fortschritt im Gesundheitssektor.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Dokumentenmanagement am Mac: Oda setzt auf Minimalismus

Dokumentenmanagement am Mac ist oft so eine Sache. Wer beispielsweise jahrelang DEVONthink genutzt hat, kennt das Spiel: Die App kann im Grunde alles, erschlägt einen aber auch mit gefühlt hundert Optionen in zwanzig Untermenüs. Das ist super für Leute mit riesigen Datenbanken, aber für den normalen Kram wie Rechnungen, Verträge und Versicherungskram manchmal einfach zu viel des Guten. Man möchte am Ende ja nur Ordnung im Finder haben, ohne vorher ein Studium für die Software abzuschließen.

Genau hier setzt Oda an. Der Entwickler verfolgt einen interessanten Ansatz und lässt alles weg, was die Sache unnötig kompliziert macht. Das Einstellungsmenü besteht aus gerade einmal fünf Optionen auf einer einzigen Seite. Keine Tabs, keine verschachtelten Menüs. Dazu gibt es einen Backup-Button, der mit einem Klick alles sichert, egal ob Dokumente, Ordner oder Metadaten. Die Philosophie dahinter ist simpel: Software wird nicht durch immer mehr Funktionen besser, sondern indem man genau weiß, was man weglassen kann.

Das Tool funktioniert im Grunde als Aufsatz für den Finder. Alles, was innerhalb von Oda passiert, wird direkt in der Ordnerstruktur auf dem Mac umgesetzt. Wer die App irgendwann löscht, behält trotzdem seine sortierten Dateien auf der Festplatte. Für die tägliche Arbeit gibt es ein Kontextmenü per Rechtsklick auf Ordner, das zwölf Funktionen bietet. Das reicht vom Öffnen im Finder über das Festlegen als Import-Ordner bis hin zu einer Farbpalette mit 14 Farben oder dem Speichern von Vorlagen. Welche Features die App hat, könnt ihr hier einsehen. In meinem Testlauf machte Oda einen guten Job, man hat sich recht flott eingearbeitet und findet sich zurecht. Das finde ich immer wichtig.

Neben der App für macOS gibt es noch iPhone/iPad-Companion-Apps, mit denen ihr über lokales WLAN auf eure Daten zugreifen könnt. Da muss man als fortgeschrittener Nutzer natürlich schauen. Oda kostet einmalig 22,90 Euro. Wer ein NAS hat oder generell mit Docker auf dem Mac bastelt, der bekommt auch paperless-ngx zum Laufen – oder auch Papra.

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FileFluss: Version 1.2 bringt Feinschliff für den Dateimanager




Der Entwickler hinter dem Dateimanager FileFluss hat mit der Version 1.2 ein Update veröffentlicht, das sich vorrangig um die kleinen Details und den Komfort im Alltag kümmert. Wer viele Cloud-Konten nutzt, sieht den belegten und freien Speicherplatz jetzt direkt in der Statusleiste oder per Tooltip in der Seitenleiste. Die Seitenleisten lassen sich zudem unabhängig voneinander in der Größe anpassen oder auf eine reine Symbolansicht verkleinern, um mehr Platz für die eigentliche Dateiliste zu schaffen.

Die Bedienung lehnt sich stärker an bekannte Standards an. Über das Ansichtsmenü oder die Tastenkombinationen Befehl und Plus oder Minus lässt sich die Zeilengröße der Listen stufenweise verstellen. Wer die Spaltenbreite lieber automatisch kontrolliert, findet im Kontextmenü der Namensspalte eine Option zum automatischen Anpassen, die sich lokale Ordner und Cloud-Verzeichnisse getrennt merken. Ordner landen per Drag-and-Drop direkt in den Favoriten, wobei eine Markierung genau anzeigt, wo der Eintrag eingefügt wird.

In den Einstellungen lassen sich Zugangsdaten für bestehende Cloud-Konten nun direkt bearbeiten, was das Löschen und Neuanlegen bei Passwortänderungen erspart. Wer ein Konto entfernen möchte, erledigt das auf Wunsch über das Kontextmenü direkt in der Seitenleiste. Der Dialog zum Hinzufügen neuer Konten passt sich der Bildschirmgröße an und bricht bei einem Abbruch der Anmeldung im Browser nicht mehr ab.

Nutzer von S3-Speichern können beim Anlegen eines Kontos direkt einen Unterordner oder Bucket festlegen, damit die Ansicht sofort an der richtigen Stelle startet. Bei SFTP-Verbindungen gibt es Korrekturen für die Anzeige von Ordnerinhalten bei bestimmten Zeitstempeln oder SELinux-Listungen. Optisch wurde ebenfalls nachgebessert. Es gibt vierzehn neue Logos für Cloud-Anbieter und ein dunkles App-Icon, das sich dem macOS-Design anpasst. Im Hintergrund läuft die App laut Entwickler effizienter und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Bestehende Konten werden beim Update von Version 1.1.1 übernommen. Abschließend nützlich zu wissen: Open Source und aus dem gleichen „Hause“ wie NetFluss.

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