iPad und iPhone: Mathematische Notizen nutzen

Das iPad hat ja bekanntermaßen seinerzeit eine eigene Taschenrechner-App spendiert bekommen. Aber Apple hat nicht einfach nur die iPhone-Version großgezogen, sondern mit den „Mathematischen Notizen“ ein ziemlich smartes Werkzeug integriert. Egal, ob ihr im Unterricht neue Konzepte lernt, schnell ein Event budgetieren wollt oder beim Hausumbau rechnet, ihr könnt hier tippen, mit dem Apple Pencil kritzeln und sogar Variablen nutzen.

Warum ich über dieses nicht neue Feature berichte? Weil ich weiß, dass es viele nicht kennen. Ich selbst kannte es zwar, musste es aber bislang nicht benutzen. Allerdings mache ich mittlerweile gelegentlich gemeinsam Hausaufgaben mit dem Sohnemann. Und da nutze ich gerne das iPad nebst Pencil. Der Taschenrechner kommt dabei nicht als Cheat-Tool zum Einsatz, sondern zum Überprüfen unserer Rechenwege und Ergebnisse. Neulich war z. B. die Umrechnung von Periodenzahlen in Brüche dran. Aber um die soll es hier nicht gehen, sondern um die generelle Funktion.

Um loszulegen, öffnet ihr die neue Rechner-App auf dem iPad. Tippt dort auf das entsprechende Symbol und wählt oben rechts Mathematische Notizen aus. Ihr könnt nun entweder eine alte Notiz öffnen oder eine komplett neue starten.

Das Prinzip ist einfach:

  • Horizontal rechnen: Schreibt oder tippt einfach eure Rechnung auf, zum Beispiel 15 34, und setzt am Ende ein Gleichheitszeichen (=). Zack, die App spuckt das Ergebnis aus.
  • Vertikal rechnen: Ihr könnt auch klassisch Zahlen untereinander schreiben. Zieht mit dem Pencil einfach einen horizontalen Strich darunter, und das iPad addiert die Werte. Braucht ihr eine andere Rechenoperation, schreibt einfach ein Plus oder Minus neben die jeweiligen Ziffern.

Die Notizen beachten natürlich Punkt-vor-Strich-Rechnung. Und falls ihr mal Einheiten mischt (z. B. 42 Meter 143 Fuß =), konvertiert die App das völlig automatisch. Solltet ihr doch mal unleserlich schreiben, hilft euch das System: Rote gestrichelte Linien weisen auf Fehler hin, blaue auf mehrdeutige Zeichen.

Richtig cool wird es, wenn ihr nachträglich Werte ändern wollt, um zu sehen, wie sich das Ergebnis verändert. Das geht so:

  1. Tippt auf eine beliebige Zahl in eurer Gleichung.
  2. Es erscheint ein sogenannter Scrubber (ein kleiner Schieberegler) über der Zahl. Wischt einfach nach links oder rechts, um den Wert stufenlos zu verringern oder zu erhöhen.
  3. Alternativ für Pencil-Nutzer: Haltet den Apple Pencil einfach kurz über die Zahl, bis der Regler auftaucht, und wischt dann.

Der Clou daran: Alle Endergebnisse und sogar zugehörige Graphen, die von diesem Wert abhängig sind, updaten sich in Echtzeit.

Variablen festlegen und nutzen

Für die etwas komplexeren Fälle (oder den Matheunterricht) könnt ihr Variablen deklarieren.

  • Schreibt einfach einen Buchstaben oder ein Wort, gefolgt von einem =. Also zum Beispiel: Budget = 500.
  • In den Zeilen darunter könnt ihr diese Variable nun fröhlich nutzen: Budget - 120 =. Das iPad weiß sofort, dass 380 herauskommen muss.

Wichtig dabei: Das iPad liest wie wir, von oben links nach unten rechts. Ihr müsst die Variable also zwingend deklarieren, bevor ihr sie in der nächsten Rechnung nutzt, sonst gibt es eine Fehlermeldung.

Vielleicht wollt ihr gar nicht, dass das iPad euch die Lösung sofort vor die Nase setzt, weil ihr selbst nachdenken möchtet. In der geöffneten Notiz könnt ihr über die Einstellungen festlegen, wie die App reagiert:

  • Ergebnisse einfügen: Das ist der Standard. Ergebnisse tauchen sofort auf.
  • Ergebnisse vorschlagen: Hier taucht nur ein „Lösen“-Button auf. Erst wenn ihr den antippt, wird das Ergebnis eingesetzt.
  • Aus: Wer das iPad nur als dummes Stück Papier für Rechnungen nutzen will, schaltet die Automatik einfach ab.

Zuletzt noch ein Tipp für die Optik: Standardmäßig starten die Mathematischen Notizen mit einem dunklen Hintergrund. Wer lieber auf „weißem Papier“ schreibt, tippt einfach oben auf das Menü und wählt Hellen Hintergrund verwenden. Und ja, ihr könnt auch Linien und Gitter auf das Papier bannen:

Habt ihr die Math Notes schon in euren Arbeitsablauf integriert oder greift ihr dafür weiterhin lieber zu Zettel, Stift oder Excel – oder gar einer anderen App? Ich bin ja bekanntlich Fan der eingebauten Apps und versuche, so viel wie möglich mit so wenig wie nötig zu erledigen.

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Apple TV: „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ bekommt zweite Staffel

Apple TV hat eine zweite Staffel von „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ angekündigt. Die Doku-Serie rund um die Michelin-Sterne-Küche geht damit in acht neuen Folgen weiter. Produziert wird das Ganze erneut von Studio Ramsay Global, mit Gordon Ramsay als Executive Producer. Moderiert wird die Reihe von Jesse Burgess von Topjaw.

Inhaltlich bleibt man beim bekannten Ansatz. Über eine komplette Michelin-Saison hinweg begleitet die Serie Spitzenköche und Restaurants, bei denen es um den ersten Stern, den nächsten Stern oder auch den möglichen Verlust einer Auszeichnung geht. Genau dieser Druck dürfte den Reiz der Serie ausmachen, denn hinter dem schönen Teller steckt eben auch ein ziemlich gnadenloses Geschäft.

Die erste Staffel ist bereits weltweit bei Apple TV verfügbar, wurde für einen BAFTA Television Award 2026 in der Kategorie Factual Entertainment nominiert und kommt bei Rotten Tomatoes auf 100 Prozent Kritikerwertung. Einen Starttermin für Staffel zwei nennt Apple in der Ankündigung bislang nicht.

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Apple TV: Neue Peanuts-Inhalte mit Snoopy für den Sommer angekündigt

Apple TV legt im Sommer bei den Peanuts nach. Am 26. Juni startet die zweite Staffel von „Camp Snoopy“, am 31. Juli folgt mit „Snoopy Presents: There’s No Place Like Home, Snoopy“ ein neues Special. Darin wird Snoopys Hundehütte versehentlich bei einem Garagenverkauf verkauft, woraufhin Charlie Brown mit ihm loszieht, um sie wiederzufinden.

Dazwischen kommen auch zwei Klassiker erstmals zu Apple TV. „This Is America, Charlie Brown“ startet am 3. Juli, „The Charlie Brown and Snoopy Show“ folgt am 10. Juli. Letztere umfasst 18 Episoden aus den Jahren 1983 bis 1986 und adaptiert klassische Comic-Geschichten rund um Charlie Brown, Snoopy und die restliche Peanuts-Truppe.

Apple TV bleibt damit weiter die zentrale Streaming-Heimat für Peanuts-Inhalte. Die entsprechende Partnerschaft mit WildBrain, Peanuts Worldwide und Lee Mendelson Film Productions läuft laut Apple bis 2030.

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Apple räumt im App Store auf: Milliardenbetrug verhindert

Wer im App Store einkauft, verlässt sich meist blind darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Apple hat nun Zahlen für das Jahr 2025 vorgelegt und die zeigen, dass hinter den Kulissen ordentlich geschrubbt wird. Insgesamt hat der Konzern betrügerische Transaktionen im Wert von über 2,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,03 Milliarden Euro) gestoppt. In den letzten sechs Jahren summiert sich das Ganze sogar auf mehr als 11,2 Milliarden US-Dollar (rund 10,34 Milliarden Euro). Das ist kein Pappenstiel und zeigt, wie massiv die Angriffsversuche mittlerweile sind.

Besonders im Fokus stehen gefälschte Accounts. Apple hat allein im letzten Jahr 1,1 Milliarden Versuche abgeblockt, betrügerische Kundenkonten zu erstellen. Weitere 40,4 Millionen bestehende Konten flogen wegen Missbrauchs raus. Eine kaum vorstellbare Zahl. Auch bei den Entwicklern wird ausgesiebt. 193.000 Konten wurden wegen Betrugsverdacht dichtgemacht und 138.000 Registrierungen direkt abgelehnt. Man will so verhindern, dass ehrliche Entwickler gegen schwarze Schafe antreten müssen, die mit Bot-Netzwerken Charts manipulieren oder Fake-Rezensionen streuen.

Das Thema App Review bleibt ein Dauerbrenner. Über 9,1 Millionen Einreichungen landeten auf den Prüftischen. Davon wurden mehr als zwei Millionen Apps abgelehnt, weil sie nicht den Richtlinien entsprachen. Oft stecken dahinter Lockvogelangebote. Da tarnt sich eine App als harmloser Taschenrechner oder simples Spiel, um nach der Freigabe Schadcode nachzuladen oder Nutzer finanziell über den Tisch zu ziehen. Knapp 59.000 solcher Apps wurden entfernt. Auch der Datenschutz ist ein dicker Brocken: Über 443.000 Ablehnungen gab es allein wegen Verstößen in diesem Bereich.

Interessant ist der Blick auf die Technik. Apple kombiniert menschliche Prüfer mittlerweile mit künstlicher Intelligenz. Die KI hilft dabei, komplexe Muster zu erkennen und Ähnlichkeiten zwischen Apps zu analysieren. Das ist bei den Massen an Einreichungen auch bitter nötig. Selbst bei den Bewertungen wird gefiltert. Von 1,3 Milliarden verarbeiteten Rezensionen wurden 195 Millionen als Fake entlarvt und gar nicht erst veröffentlicht.

Auch außerhalb des offiziellen Stores ist Apple aktiv. 28.000 raubkopierte oder schädliche Apps auf Piraten-Webseiten wurden blockiert. Im letzten Monat unterband das System zudem 2,9 Millionen Startversuche von Apps, die illegal über alternative Kanäle verteilt wurden. Beim Zahlungsverkehr setzt man auf maschinelles Lernen, um gestohlene Kreditkarten aufzuspüren. Über 5,4 Millionen geklaute Karten wurden so blockiert.

Für Familien gibt es ebenfalls Filter. In der Kinder-Kategorie flogen 5.000 Apps raus, weil sie die strengen Regeln für Werbung oder Altersfreigaben nicht einhielten.

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Apple Sports jetzt mit WM 2026 und mehr

Apple Sports macht sich fit für die Weltmeisterschaft 2026. Das aktuelle Update auf Version 4.0 steht ab sofort zum Download bereit und bringt eine Dateigröße von 68,4 MB auf die Waage. Apple integriert mit diesem Sprung bereits jetzt die Funktionen für das große Turnier. Sobald der Ball im Juni rollt, liefert die App detaillierte Einblicke und natürlich die Ergebnisse. Der integrierte Turnierplan zeigt alle Begegnungen und Ergebnisse an, während Live-Updates den aktuellen Stand der Dinge auf das iPhone bringen. Wer die App nutzt, bekommt die Informationen gewohnt zügig serviert, ohne erst mühsam in verschiedenen Quellen suchen zu müssen.

Zu den neuen Features, mit denen Nutzer während des gesamten Turniers auf dem Laufenden bleiben und noch tiefer ins Geschehen eintauchen können, gehören:

  • Turnierbaumansicht: Die übersichtliche, scrollbare Ansicht von Begegnungen und Ergebnissen jeder Runde ermöglicht es Fans, den Weg einer Mannschaft von der Gruppenphase bis ins Finale einfach zu verfolgen.
  • Visuelle Aufstellungen: Erweiterte Spielkarten zeigen die Aufstellung der Startelf jedes Teams und bieten so vor jedem Spiel tiefere taktische Einblicke.

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