Windows 11: Microsoft verteilt außerplanmäßiges Update gegen Performance-Probleme

Microsoft hat ein außerplanmäßiges Out-of-band-Update (KB5121767) für Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2 veröffentlicht. Da es sich um ein kumulatives Update handelt, bringt es alle bisherigen Sicherheits- und Qualitätsverbesserungen mit, konzentriert sich im Kern aber auf die Behebung eines ganz bestimmten Fehlers, über den wir auch berichteten.

Das Update richtet sich an Nutzer, die nach den jüngsten Windows-Updates mit Leistungseinbußen zu kämpfen hatten. Konkret behebt der Patch ein Problem auf Geräten mit einem installierten Treiber für das Intel Innovation Platform Framework (Intel IPF). Dieser Fehler konnte auf einer begrenzten Anzahl von Geräten zu spürbaren Schwankungen bei der Systemleistung, einem erhöhten Stromverbrauch oder unerwartetem Systemverhalten führen, so Microsoft.

Betroffen waren unter anderem auch diverse Dell-Geräte, die aufgrund dieses Treiber-Konflikts vorübergehend für das reguläre Juli-Sicherheitsupdate (KB5101650) gesperrt wurden. Mit dem neuen Patch ist die Update-Sperre für diese Geräte aufgehoben. Microsoft betont, dass die Installation nur für Systeme empfohlen wird, die tatsächlich von diesem Intel-Treiber-Problem betroffen sind. Läuft euer Rechner rund, müsst ihr also nicht zwingend aktiv werden.

Wer in den Windows-Update-Einstellungen die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert hat, bekommt den Patch ab sofort automatisch eingespielt. Alternativ lässt sich die Installation manuell über die Windows-Update-Suche oder direkt über den Microsoft Update Catalog anstoßen – das Spiel kennt ihr ja.

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Mobile Games in Deutschland m Aufwind: 2,7 Milliarden Euro Umsatz auf Smartphones und Tablets

Foto von I’M ZION auf Unsplash

Das Smartphone ist und bleibt die mit Abstand beliebteste Spieleplattform der Deutschen. Wie der Branchenverband game auf Basis aktueller Marktdaten von YouGov und Sensor Tower mitteilt, kletterte der Umsatz mit Mobile Games im Jahr 2025 hierzulande auf rund 2,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2021 ist der Markt für Spiele-Apps damit um satte 25 Prozent gewachsen.

Über 28 Millionen Menschen in Deutschland daddeln mittlerweile auf ihren mobilen Geräten. Die Community ist dabei erstaunlich bunt gemischt und bricht mit alten Gamer-Klischees: Das Durchschnittsalter der Mobile-Gamer liegt bei 38,8 Jahren, was fast punktgenau dem Altersschnitt aller Gamer in Deutschland (38,3 Jahre) entspricht. Zudem greifen mit 56 Prozent mehr Frauen als Männer (44 Prozent) zum Smartphone oder Tablet, um zu spielen.

Wenig überraschend: Die Haupteinnahmequelle der Entwickler bleibt das Free-to-Play-Prinzip. Ganze 97 Prozent des Gesamtumsatzes, also rund 2,6 Milliarden Euro, wurden im vergangenen Jahr über In-App-Käufe generiert, bei denen Nutzer echtes Geld für virtuelle Gegenstände, Leben oder Kosmetika ausgeben.

Klassische Premium-Spiele, die vorab einmalig bezahlt werden müssen, machen mit 19 Millionen Euro Umsatz gerade einmal einen mickrigen Anteil von einem Prozent aus. Etwas besser sieht es bei Abo-Diensten wie Apple Arcade oder dem Google Play Pass aus: Diese Online-Gaming-Services spülten im Jahr 2025 immerhin rund 56 Millionen Euro in die Kassen der Anbieter.

Daddelt ihr selbst regelmäßig auf dem Smartphone, oder zieht es euch für eine Runde Zocken dann doch eher vor den PC und die klassische Konsole?

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KeeForge für iOS: Open-Source-KeePass-Client mit neuen Funktionen

KeeForge ist ein schlanker Open-Source-Client für KeePass unter iOS, der komplett ohne Tracker, Werbung oder Abonnements auskommt. Vorgestellt habe ich euch das Projekt ausführlich in diesem Beitrag. Die App ist GPL-3.0-lizenziert und erlaubt euch die Verwaltung eurer verschlüsselten Passwörtertresore im KDBX-Format direkt auf dem iPhone oder iPad, inklusive AutoFill-Integration und Synchronisation über iCloud, Dropbox oder WebDAV. Nun hat der Entwickler ein neues Update veröffentlicht, das einige nützliche Verbesserungen im Gepäck hat und auch deutsche Nutzer freuen dürfte.

Das Changelog im Überblick:

– KeeForge und die AutoFill-Funktion lassen sich jetzt vollständig auf Deutsch nutzen.


– Bestätigungscodes, die von den bekannten Plugins KeeOTP und KeeOtp2 gespeichert wurden, werden ab sofort unterstützt.


– Das AutoFill für Einmalcode-Felder (TOTP) wurde korrigiert, inklusive direktem Ausfüllen bei nur einem Treffer sowie einer Auswahlmaske bei mehreren Treffern.


– Ein Fehler mit veralteten lokalen Datenbankkopien nach dem Löschen oder Ersetzen von Dateien in der iOS-Dateien-App wurde behoben.


– Erstverbindungen zu vertrauenswürdigen lokalen HTTP-WebDAV-Tresoren wurden korrigiert.


– Aus Sicherheitsgründen erfordert das Anzeigen und Kopieren von Passwörtern jetzt immer zwingend die Authentifizierung des Gerätebesitzers per Face ID, Touch ID oder PIN.

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Hohe Bildwiederholraten: Experiment zeigt die Auswirkungen aufs Gaming

LG Display hat ein kleines Experiment durchgeführt: Man wollte untersuchen, ob hohe Bildwiederholraten beim Gaming wirklich Vorteile bringen. Schließlich bietet man ja selbst als Zulieferer entsprechende OLED-Panels mit bis zu 720 Hz an. „Überraschung“: Das hauseigene Experiment hat gezeigt, dass beim Zocken tatsächlich Vorteile entstehen.

Ein Hinweis: Solche Studien solltet ihr immer mit Vorsicht genießen, da die Hersteller natürlich so ihre Motive haben. Immerhin hat LG Display bzw. dessen Team das Paper aber auf einer wissenschaftlichen Konferenz vorgestellt. Es trägt den Titel „A study on the impact of refresh rate on real-time FPS gaming performance“. Ist natürlich interessant, was dabei herausgekommen ist. Und wer schon einmal mit einem High-Refresh-Rate-Monitor gespielt hat, wird die Ergebnisse wahrscheinlich abnicken.

Laut der Untersuchung hilft ein Monitor mit hoher Bildwiederholrate dabei, Objekte in dynamischen Szenen klar zu erkennen. Spieler steigern somit ihre Reaktionszeiten und Präzision. Das überrascht nicht, denn mit hohen Bildwiederholraten werden Bewegungen klarer dargestellt. In diesem Bezug rührt LG Display dann natürlich auch wieder die Werbetrommel für die OLED-Technik, welche LCDs in der Bewegungsdarstellung haushoch überlegen ist. Denn die Pixelreaktionszeiten sind bei OLEDs vielfach niedriger.

LG Display hat im Rahmen der Untersuchung 31 erwachsene Spieler mit vier unterschiedlichen Bildwiederholraten in zufälliger Reihenfolge einen Shooter zocken lassen – 60 Hz, 240 Hz, 360 Hz und 480 Hz. Gemessen hat man dabei etwa quantitative Aspekte wie die erfolgreichen Treffer an Gegnern, die Intervallzeiten zwischen Sichtung des Gegners und dessen Eliminierung sowie qualitative Aspekte wie die subjektive Wahrnehmung der Flüssigkeit der Darstellung.

Am Ende fiel die Trefferrate der Gamer mit 480 Hz um 38 % höher aus als bei nur 60 Hz. Selbst im Vergleich mit 240 Hz lag 480 Hz um 10 % vorne. Zudem gaben die Tester an, bei 480 Hz ein deutlich angenehmeres und flüssigeres Bild zu erleben. Klar konnte man auch belegen, dass die Eingabeverzögerung bei der Erhöhung der Bildwiederholrate von 60 auf 480 Hz um 10 ms gesunken ist.

Schlussfolgerung von LG Display: Monitore mit hohen Bildwiederholraten lohnen sich für Spieler und man wird entsprechende Panels weiter forcieren.

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Immer wieder sonntags KW 29: Schwere Pakete, leichte Updates und PayPal

Moin zusammen! Die Tech-Welt schläft auch Mitte Juli 2026 absolut nicht und bringt reichlich Gesprächsstoff für das Wochenende. Wir sehen gerade ein paar extrem spannende Entwicklungen: Während PayPal nicht nur seine App in Deutschland optisch runderneuert, sondern im Hintergrund sogar vor einer spektakulären Übernahme stehen soll, krempelt Google ab nächster Woche den Play Store mit einer weitreichenden Änderung um, zumindest in den USA. Wobei auch die EU ordentlich zugeschlagen hat. Auch im Alltag tut sich einiges: Die Bundesregierung beschließt das lang erwartete Zentralregister für Online-Ausweise, Lidl führt das neue europäische Bezahlsystem Wero ein und DHL fordert zum Schutz der Zusteller ein striktes Limit für schwere Pakete. Egal ob neue Sender im Free-TV, praktische Apps ohne Cloud-Zwang oder Hardware-Preise im Aufwind: Schnappt euch einen Kaffee, hier ist euer kompakter Überblick:


DHL fordert Verbot von Paketen mit mehr als 23 kg Gewicht

Der Paketriese DHL macht Druck auf die Politik und fordert eine gesetzliche Obergrenze von maximal 23 Kilogramm für Paketsendungen im Standardversand. Sollte der Vorschlag Gehör finden, müssten schwerere Sendungen künftig zwingend über Speditionen oder spezielle Zwei-Mann-Teams abgewickelt werden.

PayPal soll vor Übernahme stehen

In der Finanz- und Tech-Branche braut sich ein gigantischer Deal zusammen: Gerüchten zufolge steht der US-Bezahldienst PayPal kurz vor einer Übernahme. Obwohl offizielle Bestätigungen beider Seiten noch ausstehen, reagierte die Aktie an der Börse bereits mit deutlichen Kurssprüngen nach oben. Ein solcher Verkauf könnte den Online-Zahlungsmarkt und die künftige Ausrichtung der Plattform grundlegend umgestalten.

Beben im Play Store: Ab nächster Woche mit großer Änderung

Google krempelt den Play Store in den USA um und rollt ab nächster Woche eine einschneidende Änderung aus. Dritt-App-Stores dürfen dann direkt aus dem Store installiert werden.

Bezahlen bei Lidl: So funktioniert die Zahlung mit Wero

Der Discounter Lidl integriert in Deutschland das neue europäische Bezahlsystem „Wero“ in seinen Online-Shop. Kunden können damit ihre Käufe begleichen.

Fridgify: Die private, kostenlose Kühlschrank-App ohne Cloud-Zwang und nervige Abos

Wer seine Vorräte und das Mindesthaltbarkeitsdatum im Kühlschrank ohne Datenhunger tracken will, sollte einen Blick auf die Open-Source-App „Fridgify“ werfen. Das kleine Tool verzichtet komplett auf nervige Registrierungen, Abonnements oder einen Cloud-Zwang und speichert alle eingetragenen Lebensmittel ausschließlich lokal auf dem Smartphone.

PC-Markt im Sinkflug: Preise steigen um bis zu 40 Prozent

Der globale PC- und Notebook-Markt hat mit einem drastischen Einbruch der Verkaufszahlen zu kämpfen, während gleichzeitig die Hardware-Preise massiv anziehen. Experten prognostizieren für die kommenden Monate Preiserhöhungen von bis zu 40 Prozent bei Komplettsystemen und einzelnen Komponenten. Als Hauptursachen gelten die anhaltend hohen Logistikkosten, gestiegene Rohstoffpreise und eine Verknappung bei der Produktion fortschrittlicher Halbleiter-Chips.

Sonos bekommt ein Update per Opt-in: Das ist neu

Sonos-Nutzer aufgepasst: Der Audio-Spezialist stellt ein neues System-Update bereit, das diesmal jedoch nicht automatisch installiert, sondern ausschließlich per manuellem Opt-in über die App-Einstellungen angestoßen wird. Aktiviert ihr den Zauber, bekommt ihr ein neues Menü angeboten.

PayPal baut seine App um: Neues Design rollt in Deutschland an

Zusätzlich zu den Übernahmegerüchten verpasst PayPal seiner offiziellen Smartphone-App für Android und iOS einen radikalen optischen Umbau, der ab sofort in Deutschland verteilt wird. Die Benutzeroberfläche wird deutlich entschlackt, um den schnellen Zugriff auf Kernfunktionen wie das Senden und Anfordern von Geld (P2P-Zahlungen) in den Mittelpunkt zu rücken. Auch die Verwaltung von hinterlegten Zahlungskarten und Händler-Abos wurde übersichtlicher gestaltet.

Zuwachs für die Senderfamilie: ProSiebenSat.1 startet neuen Free-TV-Sender SAT.2

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 baut sein Angebot im frei empfangbaren Fernsehen aus und schickt mit „SAT.2“ einen brandneuen Free-TV-Kanal an den Start. Der Sender soll als direkte Ergänzung zum Hauptprogramm SAT.1 fungieren und setzt den Fokus vor allem auf Ausstrahlungen beliebter Shows, Dokus sowie europäische Fiction-Eigenproduktionen. Der Sendebetrieb soll im Laufe des kommenden Quartals sowohl über Kabel und Satellit als auch über Joyn starten.

Ausweise und Reisepässe online beantragen: Bundesregierung beschließt neues Zentralregister

Die Bundesregierung hat den gesetzlichen Grundstein für eine spürbare Verwaltungsvereinfachung gelegt und den Aufbau eines neuen, nationalen Zentralregisters beschlossen. Dieses Register soll es Bürgerinnen und Bürgern künftig ermöglichen, Personalausweise und Reisepässe vollständig digital von zu Hause aus zu beantragen, ohne für die Identifikation das Bürgeramt aufsuchen zu müssen. Die Einführung soll schrittweise erfolgen, um höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards zu garantieren.


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