Zweistellige Preiserhöhungen bei Smartphone-Chips erwartet

Qualcomm zieht die Zügel an: Der weltgrößte Entwickler von Smartphone-Prozessoren hat seine Kunden darüber informiert, dass ab dem 1. September erhebliche Preiserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich anstehen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben des US-Konzerns an seine Abnehmer.

Als Grund nennt der Halbleiter-Riese die anhaltenden Engpässe und gestiegenen Beschaffungskosten in der Halbleiter-Lieferkette. Bisherige Versuche, die höheren Einkaufspreise von Auftragsfertigern wie TSMC abzufedern oder auf alternative Lieferanten auszuweichen, seien an ihre Grenzen gestoßen. Der weltweite KI-Boom bindet enorme Fertigungskapazitäten und Speicherbausteine, was die Produktion von Standard-Chips für Smartphones, Tablets, Notebooks und Wearables spürbar verteuert.

Da Qualcomm zu den Hauptlieferanten von Herstellern wie Samsung, Xiaomi und Meta gehört, dürften die höheren Chip-Preise mittelfristig an die Endverbraucher weitergereicht werden. Das könnte bedeuten, dass kommende Smartphone-Generationen und mobilen Gadgets ab dem Herbst im Handel teurer werden.

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EU-Automarkt im ersten Halbjahr 2026: Reine Elektroautos knacken die 20-Prozent-Marke

Der europäische Automobilherstellerverband ACEA hat die Neuzulassungszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Trotz anhaltend schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen legte der EU-Neuwagenmarkt in den ersten sechs Monaten um 5,7 Prozent zu. Haupttreiber der Entwicklung bleibt der Trend zu elektrifizierten Antrieben.

Reine Elektroautos (BEV) verzeichneten im ersten Halbjahr insgesamt 1.220.890 Neuzulassungen und schraubten ihren Marktanteil in der EU auf 20,7 Prozent hoch,  im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei 15,6 Prozent. Besonders in den großen Märkten ging es kräftig aufwärts: Frankreich verzeichnete ein Plus von 62,9 Prozent, Deutschland legte um 48 Prozent zu und Dänemark wuchs um 41,2 Prozent.

Unangefochtener Spitzenreiter bei den Käufern bleiben allerdings Mild- und Vollhybride (HEV). Mit 2.198.148 Neuzulassungen stellen Hybridfahrzeuge mittlerweile einen Marktanteil von 37,3 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEV) legten ebenfalls leicht zu und sicherten sich mit 577.735 Einheiten einen Marktanteil von 9,8 Prozent (nach 8,5 Prozent im H1 2025).

Reine Verbrenner verlieren spürbar an Boden. Die Neuzulassungen von Benzinern gingen EU-weit um 17,2 Prozent zurück, was den Marktanteil von 28,4 auf 22,2 Prozent schrumpfen ließ. Noch deutlicher fällt der Rückgang beim Diesel aus: Hier sanken die Verkäufe um 16,5 Prozent, sodass Diesel-Pkw im ersten Halbjahr nur noch auf einen Marktanteil von 7,5 Prozent kamen. Zusammen machen Benziner und Diesel damit noch knapp 29,7 Prozent des EU-Gesamtmarktes aus.

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Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht: Erste Vorschau auf Staffel 3

Amazon Studios hat auf der San Diego Comic-Con den ersten Teaser-Trailer zur dritten Staffel von Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht enthüllt. Die neuen Folgen starten am 11. November 2026 auf Prime Video. In der dritten Staffel spitzt sich das Geschehen laut Angaben der Macher drastisch zu: Die Handlung geht mitten in den Krieg zwischen den Elben und Sauron über, während der Dunkle Herrscher alles daran setzt, den Einen Ring zu schmieden.

Simon Pegg (Shaun of the Dead, Star Trek) schließt sich dem Cast an und leiht dem Balrog im Original seine Stimme. Der Dämon aus den Tiefen von Khazad-dûm wird in der Serie erstmals überhaupt eine eigene Stimme erhalten und gesprochene Dialoge führen. Wie die Showrunner J.D. Payne und Patrick McKay verrieten, begegnet Sauron dem Balrog, um von ihm die Macht für das Schmelzen und Schmieden des Einen Rings zu erlernen.

Der Staffelauftakt erfolgt am 11. November mit vier Episoden auf einmal, gefolgt von zwei weiteren Folgen am 18. November sowie den letzten beiden Episoden am 25. November. Mal schauen, wie das wird. Die erste Staffel hat ja ordentlich Kritik bekommen, die zweite wurde meines Erachtens dann besser angenommen.

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Marantz Model 70 (Vollverstärker) und CD 70 für Hi-Fi-Fans vorgestellt

Marantz nimmt zwei neue Hi-Fi-Geräte ins Programm auf: den Vollverstärker Model 70 sowie den CD-Player CD 70. Zu erwähnen ist aber, dass es sich um Modelle handelt, die laut dem Hersteller die „Designsprache, die Raffinesse und Eleganz der Premium-Serie“ in die Einstiegsklasse übertragen sollen. Als grobe Referenzen dienen daher die höherwertigen Modelle PM6007 und CD6007.

Die neuen Modelle sind in den Farbvarianten Schwarz und Silber-Gold erhältlich. Der Vollverstärker Marnatz Model 70 arbeitet mit einer weiterentwickelten Current-Feedback-Class-A/B-Verstärkertopologie und liefert 50 Watt pro Kanal. Die von Marantz entwickelte HDAM-Schaltungstechnik soll für den typischen Sound sorgen. Zudem ist auch eine MM-Phono-Vorstufe für den direkten Anschluss eines Plattenspielers vorhanden.

Der HDMI-ARC-Anschluss hilft im Heimkino aus und sogar Bluetooth könnt ihr einsetzen. Da unterstützt man sogar nicht nur AAC und SBC als Standardcodecs, sondern auch Qualcomm aptX Adaptive und aptX HD. Zusätzlich gibt es zahlreiche physische analoge und digitale Eingänge sowie Pre-Out- und Subwoofer-Ausgänge.

Der Marantz CD 70 nutzt denselben D/A-Wandler wie der Model 70 und verfügt ebenfalls über die HDAM-Schaltungstechnik. Zudem unterstützt der USB-A-Anschluss Formate wie FLAC HD, ALAC, AIFF und DSD. Ihr könnt also mehr als nur CDs wiedergeben. Ein verbessertes Netzteil, ein doppellagiges Chassis, Isolationsfüße und Kupferkomponenten sollen das Design abrunden. Ein volldiskreter Kopfhörerverstärker ist hier auch verbaut.

Der neue Marantz Model 70 sowie der CD 70 sind ab dem 15. August 2026 erhältlich. Der Model 70 kostet 850 Euro. Für den CD 70 fallen 600 Euro an.

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Zähler Tracker: Kostenloser und werbefreier Nachfolger für die beliebte ECAS-App unter Android

Aus der Praxis für die Praxis: Der Entwickler einer neuen Android-App namens „Zähler Tracker“ hat uns kontaktiert und sein herstellerunabhängiges Projekt vorgestellt. Die Geschichte hinter der App dürfte dem einen oder anderen bekannt vorkommen: Jahrelang wurden die Zählerstände für Strom, Wasser und Gas mit der ehemals sehr verbreiteten Android-App „ECAS“ erfasst. Da diese in die Jahre gekommen ist und auf modernen Android-Geräten den Dienst verweigert, stand der Entwickler vor dem Problem, seine mühsam gepflegte Datenbasis nicht verlieren zu wollen. Kurzerhand baute er mit dem Flutter-Framework eine moderne, zeitgemäße Alternative für sich selbst, die nun kostenlos für alle im Google Play Store bereitsteht.

Das Tool bringt ein Beuteschema mit, das wir hier im Blog besonders schätzen: Der Zähler Tracker arbeitet zu 100 % lokal. Es gibt keine Cloud-Anbindung, keinen Registrierungszwang, kein Tracking und keinerlei Werbung. Alle eingepflegten Daten landen in einer lokalen SQLite-Datenbank direkt auf eurem Smartphone. Um die Privatsphäre zu wahren, verlangt die App keine unnötigen Berechtigungen; die Zählerstände werden ganz klassisch und verlässlich von Hand eingepflegt. Backups lassen sich bei Bedarf optional auch verschlüsselt abspeichern, zudem ist eine integrierte Ablese-Erinnerung mit an Bord.

Besonders praktisch für Umsteiger: Der Entwickler hat viel Arbeit in den Import alter ECAS-Sicherungs-Datenbanken gesteckt. Dieser kann importierte Daten sogar nahtlos an bereits bestehende Zähler anfügen und erkennt im Altsystem durchgeführte Zählertausche. Neben dieser Historien-Pflege bietet die App verschiedene Import- und Exportfunktionen sowie grafische Auswertungen des Verbrauchs, sobald eine ausreichende Datenbasis vorhanden ist. Auch der laufende Zählertausch im echten Leben sowie die Hinterlegung von Tarifen werden unterstützt. Wer es simpler mag, kann zudem in einen integrierten „einfachen Modus“ schalten, der die Fülle an Funktionen auf das Wesentliche reduziert.

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