Qualcomm zieht die Zügel an: Der weltgrößte Entwickler von Smartphone-Prozessoren hat seine Kunden darüber informiert, dass ab dem 1. September erhebliche Preiserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich anstehen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben des US-Konzerns an seine Abnehmer.
Als Grund nennt der Halbleiter-Riese die anhaltenden Engpässe und gestiegenen Beschaffungskosten in der Halbleiter-Lieferkette. Bisherige Versuche, die höheren Einkaufspreise von Auftragsfertigern wie TSMC abzufedern oder auf alternative Lieferanten auszuweichen, seien an ihre Grenzen gestoßen. Der weltweite KI-Boom bindet enorme Fertigungskapazitäten und Speicherbausteine, was die Produktion von Standard-Chips für Smartphones, Tablets, Notebooks und Wearables spürbar verteuert.
Da Qualcomm zu den Hauptlieferanten von Herstellern wie Samsung, Xiaomi und Meta gehört, dürften die höheren Chip-Preise mittelfristig an die Endverbraucher weitergereicht werden. Das könnte bedeuten, dass kommende Smartphone-Generationen und mobilen Gadgets ab dem Herbst im Handel teurer werden.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision – ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.
