Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 45/2013)

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Wieder eine Nexus 5-Woche bei androidnext: Seit vergangenen Dienstag befindet sich das neue Google-Smartphone endlich und gleich in dreifacher Ausführung in den Händen der Redakteure unserer launigen Seite und natürlich haben wir den 4,95 Zoller umfassend in Artikel- und Videoform beleuchtet. Doch auch andere Themen aus der Android-Welt waren in der Kalenderwoche 45 von Interesse — in den androinext-Charts schauen wir, welche das waren.

Die meistgelesenen androidnext-Artikel der Woche

Gleich auf Rang 5 steigt auch das Nexus 5 ein, bringt aber auch seinen Vorgänger, das ebenfalls von LG gebaute Nexus 4 mit: Wir haben das diesjährige mit dem letztjährigen Google-Smartphone im Video verglichen.

WhatsApp geht jeden etwas an — einfach weil beinahe jeder Smartphone-Nutzer den Messenger installiert hat. Und so ist es fast kein Wunder, dass der erst gestern erschienene Artikel des Kollegen Floemer, der euch 10 nützliche Addons und Erweiterungen zu WhatsApp vorstellt, heute bereits auf Platz 4 der anext-Charts landet.

Noch ist Android 4.4 beinahe exklusiv dem Nexus 5 vorbehalten, ein bisschen KitKat-Feeling können Besitzer anderer Geräte aber vorab wenigstens in Form der 4.4er-Tastatur erfahren: Die gibt es bei uns auf Position 3 bereits als APK-Download zum Selbstinstallieren.

Nicht nur das Neue bewegt die Gemüter, auch Altes, das Neues erhält, kann spannend sein: Die erste Android 4.3-Firmware für den Samsung-Oldie but Goldie Galaxy S3 jedenfalls interessierte so viele Leser, dass sich unser Artikel dazu mal schnell auf Rang 2 vorschob — nicht schlecht in so einer Nexus-Woche.

Meistgelesen respektive gesehen dann aber auf Platz 1 wieder das Nexus 5: Der gute Marques Brownlee von MKBHD hat das weiße und das schwarze Modell nebeneinander gehalten und mehr Unterschiede als nur die Rückenfärbung gefunden. Wir haben es ihm derweil nachgetan und das Ganze auch noch einmal in deutscher Sprache in Bewegtbildern festgehalten.

Was die androidnext-Redaktion bewegt hat

Aber eben nicht nur das Nexus 5 ist in der vergangenen Woche passiert, auch andere Geschehnisse haben das Android-Universum bewegt. Deswegen hier noch ein paar Artikel, die ebenfalls von Relevanz waren oder gar noch sind.

Neben dem blub!, der bekanntlich freitags die Themen der Woche in süffisanter Videoform zusammenfasst, präsentieren wir euch fortan von Montag bis Donnerstag unseren Kwik-E, der Ähnliches, nur eben täglich tut — heiß, kompakt und schnell, quasi als TV-Dinner für Android-Fans. Ab der kommenden Woche weisen wir übrigens nicht mehr mit einem gesonderten Artikel auf diese Schlagzeilen-Show hin, wer also keine Ausgabe verpassen möchte, abonniert am besten unseren YouTube-Kanal.

Samsung hat sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen: Biegsame und faltbare Displays, bessere eigene Chipsätze mit 64-Bit, Kameras mit ISOCELL-Technik und eine neue Generation des TouchWiz-UI dürfen wir in den kommenden Monaten von den Koreanern erwarten. Die vielversprechenden Details gibt’s in unserem Artikel zu den Zukunftsplänen Samsungs.

Seit Montag wissen wir, dass Motorola am kommenden Mittwoch, dem 13. November, der Welt das Moto G vorstellen wird — wir erwarten ein abgespecktes Moto X zum kleinen Preis für den internationalen Markt. Interesant ist derweil, dass Google, denen Motorola bekanntlich gehört, am selben Tag neue Features für Google Now ankündigen möchte … das kann kein Zufall sein und so wird das G wohl als erstes Gerät mit den neuen Funktionen des Suchassistenten protzen.

Das HTC One erfreut unsere Augen mit seinem immer noch tollen Design bereits seit Beginn dieses Jahres, dennoch wird es bald Zeit für einen Nachfolger. Der könnte nun erstmalig gesichtet worden sein, im Netz sind zumindest Fotos einer Rückabdeckung aufgetaucht, die zum HTC M8 gehören könnten.

Nun vernachlässigt HTC aber in Erwartung des kommenden Flaggschiffs nicht etwa das aktuelle: Das One kommt seit Dienstag in Deutschland endlich in den Genuss von Android 4.3 und Sense 5.5. Beides sehr willkommen, wir freuen uns über neue Features, 25 GB Drive-Speicher und die ordentliche Produktpflege der Taiwaner.

Das war die Kalenderwoche 45 — nur noch siebeneinhalb Weitere bis 2014 …

Euer androidnext-Team

Weiterführende Artikel:

  • blub! #52: GoT und Gravity, CM 11 und Caller ID – das reimt sich!
  • androidnext Kwik-E am 7.11.2013: Samsung, HTC M8 und Sternenpixel
  • Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 44/2013)


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Samsung Galaxy Note 2: Android 4.3-Update in den Startlöchern

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Während das Samsung Galaxy S4 und seit ein paar Tagen auch das Galaxy S3 zumindest in einigen Regionen von offizieller Seite mit offiziellen Software-Aktualisierungen auf Basis von Android 4.3 versorgt werden, gab es für das Galaxy Note 2 bisher nicht mehr als Leaks früher Test-Firmwares. Aus Indien erreichen uns nun aber Beweise dafür, dass sich eine finale 4.3-Version bereits bei den Samsung Service-Centern befindet.

Die Ende Oktober geleakte Android 4.3-Firmware für das Galaxy Note 2 hörte noch auf die Bezeichnung N7100XXUEMJ5, die Version, die ein indischer Phablet-Nutzer nun nach einem Besuch bei einem Samsung Service-Center auf seinem Gerät vorfand, trägt die Ordnungsnummer N7100XXUEMJ9 und wurde am 31. Oktober kompiliert. Damit ist sie deutlich frischer und korrespondiert hinsichtlich der „9“ auch mit der 4.3-Software, die in einigen europäischen Staaten bereits für das Galaxy S3 ausgerollt wird. Es spricht also einiges dafür, dass diese Version in den nächsten Tagen die Note 2s dieser Welt dann auch großflächig erreichen wird.

Bhanu Soi, so der Name des glücklichen Note 2-Besitzers, hat auch ein paar Screenshots der neuen Software gezwitschert und den Kollegen von SamMobile zugespielt:

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Wir erkennen das neue TouchWiz-Einstellungsmenü, sehen aber auch, dass Samsungs umstrittene Sicherheitslösung KNOX in der Firmware vorinstalliert ist. Inwieweit die neuen S Pen-Features vom Note 3 auf den Vorgänger portiert wurden, lässt sich allerdings nicht ablesen, auch hat der gute Bhanu sich dazu nicht weiter geäußert.

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Auch wenn somit also ein baldiger Rollout von Android 4.3 von offizieller Seite auf das Note 2 als sehr wahrscheinlich angenommen werden kann, sollten hiesige Phablet-Besitzer ihre Hoffnungen noch etwas zurückhalten — schließlich hat das finale Firmware-Update für das Galaxy S3 trotz grundsätzlicher Verfügbarkeit in anderen EU-Staaten uns in Deutschland bis heute nicht erreicht. Richten wir uns also lieber auf ein paar zusätzliche Tage Wartezeit ein …

Quelle: SamMobile via allaboutSamsung

Weiterführende Artikel:

  • Samsung Galaxy S3: Android 4.3-Rollout offiziell gestartet — in Irland
  • Samsung Galaxy Note 2: Weitere Android 4.3-Test-Firmware geleakt
  • Samsung Galaxy S4: Android 4.3-Update wird ausgeliefert


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Android 4.4 KitKat: Die Google-Suche ist der Launcher

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Google hat mit Android 4.4 den Launcher nicht nur optisch überarbeitet, sondern unter der Haube elementare Änderungen vorgenommen. Wie Ron Amadeo von Ars Technica herausfinden konnte, wurde die Launcher-App durch die Google-Suche, also dem Kern-Element des Unternehmens aus Mountain View, ersetzt und fungiert nun praktisch als Homescreen. Er vergleicht dieses Konzept mit Facebooks Home-Launcher, der letztlich auch als eine Verlängerung des sozialen Netzwerks verstanden werden kann.

„Back to the Roots“ – zu gut Deutsch: „Zurück zu den Wurzeln“ – so kann man Googles Herangehensweise an den Android 4.4-Homescreen wohl verstehen. Anstelle der bisherigen Vorgehensweise, einen separaten Launcher zu entwickeln und diesen mit entsprechendem Such-Widget und Google Now-Shortcut zu versehen, hat Google sein Kernprodukt – namentlich die Suche – zum eigentlichen Launcher umgemodelt.

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Google hat, wie Ron Amadeo von Ars Technica während einer Untersuchung des Android 4.4-Codes entdecken konnte, dem klassischen Launcher den Rücken gekehrt und mit KitKat eine komplette Neuentwicklung vollbracht, die sich im Ansatz an Facebook Home orientiert. So ist die Such-App nicht nur ein Bestandteil des Home-Screens – sie IST der Homescreen. Alles, was man auf dem Homescreen sieht – also Wallpaper, App-Icons, Widgets und der App-Drawer, werden allesamt über die Such-App bezogen.

Aus diesem Grund ließ sich auch vermutlich die am gestrigen Freitag nicht einfach die aufgetauchte GoogleHome-Launcher-APK separat installieren. Es war stattdessen erforderlich, dass sowohl die neue Google-Such-App als auch die neue Version der Google Play-Services im Bundle installiert werden mussten.

Um diese Abkehr vom klassischen Launcher hin zum Google-Suche-„Launcher“ näher zu belegen, hat Amadeo eine Übersicht erstellt, mit der aufgezeigt wird, dass viele der Launcher-Funktionen in die Google-Such-App ausgelagert wurden. Seinen Aussagen zufolge fungiert die GoogleHome-APK lediglich als eine Art Assistenz-Anwendung, mit der die Google-Suche als Homescreen-App identifiziert wird:

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Durch diese neue Herangehensweise kann Google sein Kernprodukt tiefer in Android integrieren. Dass die Suche nun der Launcher ist und Google Now – letztlich auch ein Bestandteil der Suche – zu einem Teil des Homescreens wird, könnte nur den Anfang einer weiter reichenden Entwicklung darstellen. Wie dieser Weg aussieht, ist schwer vorherzusagen, es könnte aber durchaus sein, dass Google Now noch prominenter in Android eingebunden werden könnte.

Eine weitere aktuelle Neuerung, die aufzeigt, dass Google auf eine engere Verknüpfung von Suche und Android abzielt, zeigt sich übrigens auch in der neuen Funktion App-Indexing. Denn Entwickler haben mit dieser Funktion die Möglichkeit, bestimmte Inhalte einer Website oder eines Suchergebnisses direkt mit eine korrespondierenden Android-App zu verknüpfen.

App Indexing erklärt:


(YouTube-Direktlink)

Bleiben wir aber im Jetzt und dem neuen Launcher, denn KitKat ist noch nicht einmal offiziell – außer für das Nexus 5 – verfügbar, wenngleich erste Custom ROMs bereits die Runde machen. Der GoogleHome-Launcher könnte womöglich seinen Weg auch in den Play Store finden und somit für viele Nutzer verfügbar werden, um die neue Google-Experience nutzen zu können – dies deutete sich schon vor Wochen an. Auch Ron Amadeo geht fest davon aus, da es sich letzen Endes „nur“ um eine neue Version der Google-Suche-App handelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Google die neue Version freigibt, die nach aktuellen Informationen Android 4.1 voraussetzt.

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Der neue Google-Experience-Launcher lässt sich bereits jetzt, beispielsweise auf dem Nexus 4, installieren

In diesem Artikel zeigen wir, wie man den Android 4.4-Launcher bereits jetzt installieren kann.

Was denkt ihr über diese Entwicklung – wird euch das nun zu viel des Guten, oder haltet ihr es für den richtigen Weg, mit dem Google eine noch bessere User-Experience liefern dürfte?

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Neuromarketing im E-Commerce

Neuromarketing wird auch online immer wichtiger, wenn sich Unternehmen tatsächlich dauerhaft von ihrer Konkurrenz abheben möchten und zugleich die eigene Position am Markt zu festigen wünschen. Neuromarketing basiert, wie der Name bereits vermuten lässt, auf Erkenntnisse aus der Neurologie, also der Hirnforschung. Dem Grundsatz des Neuromarketing liegt immer zu Grunde, dass Entscheidungen von Käufern nur bedingt rational getroffen werden. Viel mehr sorgen verschiedene kognitive Prozesse, die automatisch vom Gehirn ausgelöst werden, für eine positive oder negative Entscheidung zum Kauf. Die kognitiven Prozesse stehen immer in direktem Konträr zu rationalen Aspekten, also beispielsweise Preis und Nutzen eines Produkts oder einer Dienstleistung. Indem jedoch gezielt kognitive Prozesse genutzt werden, um verkaufsfördernde Emotionen in Gang zu setzen, würde sich dieser Umstand auch positiv auf die Conversions und den erzielten Umsatz auswirken. Unter diesem Aspekt versucht Neuromarketing eine Brücke zwischen gängiger Verhaltensmuster, etablierter Marketingtechniken und wissenschaftlichen/medizinischen Erkenntnissen zu ziehen, welche langfristig dabei helfen sollen, dass Kunden besser vom Kauf überzeugt werden können.

Wie funktioniert Neuromarketing im Internet?


Neuromarketing kann als Marketingform natürlich auch digital im Netz umgesetzt werden. Auch vor dem PC können gezielte Prozesse im Gehirn des Menschen (und potentiellen Käufers) diverse Emotionen freisetzen, die wahlweise die Eintrittsschwelle zum Kauf reduzieren oder diese anheben – letzterer Fall soll natürlich vermieden werden. Die Erkenntnisse im Neuromarketing basieren auf wissenschaftliche Studien, die unter anderem eine intensivere Aktivität im Präfrontal-Cortex des Menschen untersuchen und diese in Beziehung zu einer Handlung setzen. Daher sind diese Erkenntnisse und Strategien auch nicht nachzubilden oder eigenständig zu erforschen. Dennoch kann anhand der eigenen Erfahrungen eine Aussage getroffen werden, ob sich Neuromarketing bei dem eigenen Angebot lohnt und wie stark sich die neue Form des Marketings auf die eigenen Umsätze auswirkt. Das Feld vom Neuromarketing, bezüglich der Kaufentscheidungen, wird immer in limitierte, extensive, impulsive und habitualisierte Entscheidungen unterteilt. Jeder Käufer, der ein Produkt kauft oder den Kauf überhaupt in Erwägung zieht, nutzt auch mindestens einen dieser Sektoren. Zusätzlich werden diese durch die kognitive Abschätzung des Kaufes ergänzt. Das sind all die Informationen, die der Mensch automatisch bei einem Kauf nutzt und bei denen er versucht, Rückschlüsse auf Nutzen und zum Beispiel Preis-/Leistungsverhältnis zu treffen. Die kognitive Abschätzung ist der Effekt, der vom Käufer bewusst genutzt wird, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Dieser Effekt steht aber, wie bereits eingangs erwähnt, im Konträr zu den vier Sektoren einer Entscheidung. Neuromarketing, auch im Internet, beansprucht vor allem den limitierten, impulsiven und extensive Sektor.  Unternehmen wie E-Commerce-consulting/“>Tradeers integrieren diese Maßnahmen bereits in ihr E-Commerce Consulting Programm, doch steht die effektive Anwendung des Neuromarketings noch in den Startlöchern und hat noch viel Luft nach oben. Wichtig ist dabei immer, dass das Produkt absolut in den Vordergrund rücken muss. Um die neurowissenschaftlichen Impulse tatsächlich auszulösen beziehungsweise anzuregen, muss dem Gehirn, umgangssprachlich ausgedrückt, genug Freiraum zum Denken gewährt werden. Die Präsentation des Produktes setzt voraus, dass dieses Produkt direkt einen inneren Wunsch befriedigt oder einen verstecken Impuls auslöst. Vor allem Artikel im hochpreisigen Segment sollten alleingestellt in das Design eingebunden werden. Bei Untersuchungen mittels MRT wurde festgestellt, dass das Hirn am meisten auf Produkte reagiert, die elegant und „einzigartig“ präsentiert werden. Die besten Conversions konnten immer dann erzielt werden, wenn das Produkt komplett in den Vordergrund rückte. Dazu gehört ein schlichter, unauffälliger Hintergrund genauso wie der Verzicht auf unnütze Navigationselemente oder Cross-Selling-Versuche. Gerade Cross Selling, beispielsweise über Elemente wie „..das könnte Sie auch interessieren“ werden vom Gehirn eher als störend empfunden. Während sie eigentlich zum weiteren Kaufen anregen sollen, überladen sie den eigentlichen Kaufimpuls beim bereits geöffneten Produkt so stark, dass der neurowissenschaftliche Impuls vom Gehirn komplett im Keim erstickt wird. Zusätzlich schüren Cross-Selling-Elemente auch die Angst im Gehirn. Mehrere Preise auf einer Seite rufen finanzielle Bedenken und niedere Überlebensinstinkte hervor. Plötzlich realisiert der (potentielle) Kunde also, dass er sich bei einem Kauf eines oder mehrere Produkte unter Umständen finanziell übernimmt. Aus Sicht des Neuromarketings sollte daher auch auf Cross-Selling verzichtet werden. Stattdessen gehört das eigentlich angeklickte Produkt wie eine Trophäe in den Vordergrund gedrängt.

Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen nutzen


Neuromarketing wird selbstverständlich nicht nur in Form von Bildern wahrgenommen. Auch inhaltlich können verkaufsfördernde Impulse gestärkt werden. Löst eine Produktbeschreibung oder ein Produktvideo positive Emotionen aus und weckt ein Gefühl der Sicherheit im Kunden, reduziert dies wiederum die Hemmschwelle zum Kauf. Auch ein ansprechendes Design der Webseiten weckt in den Köpfen der Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Der identische Fall trifft auch auf Gütesiegel zu, welche gewissermaßen auch ein Teil des Neuromarketings, wenn auch in abgewandelter Form, darstellen. Um die einzelnen Reize des menschlichen Gehirns in eine positive Richtung zu drängen, muss Onlineshopping zu einem Erlebnis werden, bei dem sich der Käufer wohlfühlt und zugleich Geborgenheit schätzt. Auch muss der niedere Instinkt des Sicherheitsgefühls und entsprechender Bedürfnisse befriedigt werden, indem dieser Shop weder in seiner Gestaltung, noch Aufmachung oder inhaltlicher Konzeption Zweifel zulässt. Im Neuromarketing nennt man diese Faktoren auch Stimulanz, Dominanz und Balance. Alle drei Kategorien enthalten einzelne Bestandteile, die sich zwischen jeweils zwei Kategorien vermischen. Stimulanz und Dominanz umfassen beispielsweise Macht, Kampf, Freiheit, Autonomie oder auch Risikofreude und Kreativität. Alle Menschen verfügen über Teile dieser Bedürfnisse, welche der Online Shop versuchen muss zu stillen. Daher spielt beim Neuromarketing auch die Zielgruppe eine gewichtige Rolle. Nicht nur reagiert das Gehirn im Alter anders auf einzelne Komponenten, auch verändern sich die moralischen Gepflogenheiten und Wertansichten des Menschen und damit auch seine versteckten neurologischen Bedürfnisse. Sind einem aufstrebenden Unternehmer Mitte 20 noch Elite, Status und Leistung wichtig, kann der gleiche Mensch im Alter von 70 Jahren eher auf Genuss, Offenheit und Familie reagieren.

Fazit: Zielgruppe beachten ist Pflicht!


Neuromarketing funktioniert daher auch nur dann, wenn es passend zur Zielgruppe eingebunden wird. Allgemeine Spielregeln, wie die separate Darstellung des Produktes ohne Ablenkung, gelten jedoch immer. Auch große, hochauflösende und sehr hochwertig dargestellte Produktbilder haben einen positiven Neuro-Effekt für den Online-Kauf. Eine Modelinie, die sich im hochpreisigen Segment befindet, kann beispielsweise durch abenteuerliche Landschaften und typische Statussymbole von Luxus und kosmopolitischer Lebensweise überzeugen – und damit auch neurowissenschaftlich die Zielgruppe und deren Bedürfnisse aus Stimulanz, Dominanz und Balance erreichen.

Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 44/2013)

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Das war sie also, die 44. Kalenderwoche 2013, die zweifelsohne sehr monothematisch ausgelegt, an Spannung aber trotzdem kaum zu überbieten war. Schließlich war bis zuletzt nicht sicher, wann Google seine neuen Produkte denn endlich vorstellen würde. Nun sind Android 4.4 und Nexus 5 aber offiziell – damit kehrt endlich ein wenig Entspannung in die Gerüchteküche ein, was aber gewiss nur von kurzer Dauer sein dürfte. Blicken wir jetzt aber erst einmal mit unseren androidnext-Charts zurück auf die ausgehende KW 44.

 

Die meistgelesenen androidnext-Artikel der Woche

Platz 5 belegt unser Endspurt zur Vorstellung des Nexus 5. Dieser Rundumschlag behandelt diverse Informationen und Gerüchte um das neue Google-Phone, die sich letztlich größtenteils als korrekt herausstellten – lediglich die vermeintlichen 100 GB Google Drive-Speicher, die jedem Nexus 5-Besitzer geschenkt werden sollen, stellte sich leider als nicht korrekt heraus.

Auf Platz 4 unserer Top 5 rangiert die offizielle Vorstellung des Nexus 5, die Punkt 19 Uhr mitteleuropäischer Winterzeit durch eine Ankündigung im Google-Produkte-Blog und der Einbindung der Geräte auf Google Play erfolgte. Über das Nexus 5 war im Vorhinein durch eine Unzahl an Leaks so ziemlich alles bekannt, sodass es kaum Überraschungen gab – lediglich Verfügbarkeit und Preis konnte Google zum Teil für sich behalten.

Außer Nexus 5 und Android 4.4 hatte Google auch das Factory Image für das neue Google Phone veröffentlicht. Aus dieser Firmware wurden bereits kurz nach Freigabe diverse Systemapps extrahiert, die sich auch auf anderen Geräten installieren lassen – auch der KitKat-Launcher ist mit von der Partie. Dieses Thema schaffte es auf Platz 3 der Lesercharts.

Etwas „Unruhe“ in unsere Android 4.4/Nexus 5-lastigen Charts bringt das Google+Event, das am vergangenen Dienstag abgehalten wurde. Die Veranstaltung, die per YouTube-Stream live übertragen wurde, förderte diverse Neuerungen rund um die Fotofunktionen des sozialen Netzwerks zutage. Auf Platz 2 schaffte es diese Veranstaltung wohl auch, weil beinahe bis zuletzt vermutet wurde, dass Googles Vic Gundotra das Nexus 5 als Überraschungsgast aus dem Hut zaubern könnte.

In dieser Woche unangefochten auf Platz 1 rangiert unser umfangreicher Übersichtsartikel zu den neuen Features von Android 4.4 KitKat. Angesichts dessen, dass nicht nur Nexus-Geräte bei Zeiten in den Genuss dieser Software-Süßigkeit gelangen werden, ist dies wohl nicht verwunderlich.

Was die androidnext-Redaktion bewegt hat

Sicherlich spielt das Nexus 5 auch eine gewisse Rolle in unseren Redaktionscharts, allerdings gab es in der heute endenden Woche noch weitere Themen, die wir für relevant halten:

Zu allererst sei der blub! zu erwähnen, der nun in der 51. Ausgabe vorliegt und – toi, toi, toi – nach einer längeren Urlaubsphase wieder regelmäßig erscheinen soll. Schwerpunkt unseres blub! 51 – wie soll es anders sein – sind unter anderem die Neuvorstellungen aus dem Hause Google.

(YouTube-Direktlink)

Kollege Tamannai hat sich intensiv mit dem Samsung Galaxy Note 3 beschäftigt und einen sehr umfangreichen Test zum Phablet der Südkoreaner verfasst. Was der „Ledernacken mit Stylus“ so auf dem Kasten hat, lest ihr in seinem Galaxy Note 3-Review.

Wo wir schon beim ans Herz legen sind: Kollege Ritter hat sich die Mühe gemacht, einen großen Einkaufsberater zu Smartphones und Tablets diverser Preisklassen zu verfassen. Wer derzeit auf der Suche nach einem neuen Device ist, sollte sich den Artikel auf jeden Fall zu Gemüte führen.

Machen wir noch einen kleinen Abstecher zu Android 4.4 KitKat, beziehungsweise dem Launcher, den Google seiner neuen Iteration verpasst hat. Denn diesen hat Google komplett neu entwickelt – und zwar auf Grundlage der Google-Suche. Dies bedeutet kurz zusammengefasst: Die Google-Suche ist der Launcher. Es ist davon auszugehen, dass er auch über kurz oder lang als Stand-Alone-App im Play Store für andere Devices bereitgestellt werden dürfte.

Und noch einmal in eigener Sache: Die Entwickler des modularen Smartphones Phonbebloks haben ein neues Video veröffentlicht, mit dem über den Status Quo ihrer Entwicklungen und der frisch angekündigten Kooperation mit Motorola  informiert werden soll. In diesem Video sind die beiden Kollegen Frank und Lukas in Minute 0:31 zusehen, wie sie sich im blub! 48 über dieses besondere Konzept unterhalten. Auch an dieser Stelle nochmals Danke an die zahlreichen Tippgeber!

(YouTube-Direktlink)

Damit ist die KW44 Nexus-Woche nun auch wirklich vorüber. Einen guten Start in die neue Woche wünscht euch

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