HP-Tablets: Vier neue Geräte mit Bildern und Specs geleakt, drei davon auf Basis von Huawei-Geräten

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Außen HP, innen Huawei: Mit dem HP Slate 7 VoiceTab Ultra, dem HP Slate 8 Plus sowie HP Slate 10 Plus und HP 10 Plus bringt der US-amerikanische Hersteller gleich vier neue Android-Tablets auf den Markt, von denen drei in Wahrheit aber eigentlich Huawei-Tablets unter eigenem Namen sind.

Wieso großartig in die Entwicklung neuer Produkte investieren, wenn man ganz einfach auf das Portfolio anderer Hersteller zugreifen kann? Diesen Gedankengang wird man wohl auch in der Chefetage von HP gehabt haben. Unter eigenem Namen bringt das kalifornische Unternehmen offenbar in Kürze vier Tablets auf den Markt, von denen drei bereits aus dem Hause Huawei bekannt sind. Die Kollegen von den Mobile Geeks haben am Wochenende Bilder, Specs und Informationen zu den Geräten ausgegraben.

HP Slate 7 VoiceTab Ultra: Schlankes Full HD-Tablet mit Telefonfunktion auf Basis des Huawei MediaPad X1 7.0

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Das erste geleakte Gerät ist das HP Slate 7 VoiceTab Ultra und damit ein Rebranding des Huawei MediaPad X1 7.0, das auf dem Mobile World Congress 2014 im Februar vorgestellt wurde und uns dort sehr gut gefallen hatte. Technisch gibt es beim HP-Tab keine Unterschiede zum MediaPad X1 7.0, dementsprechend haben wir es hier mit einem 7-Zoll-Tablet samt Full HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mit 324 ppi zu tun. Im Inneren werkelt ein HiSilicon Kirin 910 Quad Core-SoC mit 1,6 GHz Takt, der von der Mali-450 MP4 GPU sowie 2 GB RAM unterstützt wird. Der mittels microSD-Karte erweiterbare Speicher von 16 GB, eine 13 MP-Kamera samt Sonys leistungsstarkem Exmor RS-Sensor, eine 5 MP-Kamera an der Front sowie LTE machen das Angebot komplett.

Hier noch einmal unser Hands-On zum Huawei-Gerät auf vom MWC 2014:


(YouTube-Direktlink)

Auch mit dem Slate 7 VoiceTab Ultra wird man, der Name lässt es bereits vermuten, telefonieren können. Nur 239 Gramm bringt das Tab auf die Waage, bei Abmessungen von 183,5 x 103,9 x 7,18 Millimetern. Der Akku bietet 5.000 mAh, als OS-Version kommt Android 4.2.2 zutage. Das ist zwar nicht die neuste Version des Google-OS, doch im Gegensatz zu Huawei lässt HP Android relativ naturbelassen und verzichtet auf große Anpassungen.

HP Slate 8: Mittelklasse-Tablet mit 8 Zoll Bildschirmdiagonale auf Basis des MediaPad M1 8.0

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Das zweite Modell im Dreierbunde ist das HP Slate 8 Plus beziehungsweise die Abwandlung des Huawei MediaPad M1. Das 8-Zoll-Tablet positioniert sich in Bezug auf seine technischen Daten eher im Mittelfeld. So beträgt die Auflösung nur recht maue 1.280 x 800 Bildpunkte beziehungsweise 189 ppi. Dafür kann die Verarbeitung und das Design des Gerätes überzeugen, die deutlich das HTC One (M7) referenzieren. Als SoC kommt ein HiSilicon Kirin 910 zum Einsatz, dessen vier Kerne mit maximal je 1,6 GHz takten. Ihm stehen 2 GB RAM sowie eine Mali-450MP4 GPU zur Seite. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 5 MP auf, die an der Front eignet sich mit ihren 1 MP nur bedingt für Selfies oder Videotelefonie. Der interne 16 GB Speicher lässt sich via microSD-Karte erweitern. Stereo-Frontlautsprecher sind genauso dabei wie ein 4.800 mAh fassender Akku.

Die Abmessungen belaufen sich auf 214,4 x 120,7 x 7,9 Millimeter, das Gewicht beträgt 329 Gramm. Auch hier kommt ein relativ unbehandeltes Android 4.2.2 Jelly Bean als OS daher. Einen kleinen Unterschied zum MediaPad M1 bringt das HP Slate 8 Plus aber dann doch mit: Das HP-Tab kann anscheinend nur im 3G-Netz funken, das MediaPad M1 schafft hingegen den schnellen Mobilfunkstandard LTE.

Hier unser Hands-On zur Huawei-Vorlage:


(YouTube-Direktlink)

HP Slate 10 Plus: 10 Zoll-Tablet mit HD-Auflösung

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Als drittes „Außen HP, innen Huawei“-Tablet gibt es noch das HP Slate 10 Plus zu vermelden, bei dem offenbar das Huawei MediaPad 10 Link+ als Basis dient. Das in der Diagonale 10,1 Zoll messende Display löst mit 1.280 x 800 Pixeln auf und bietet damit eine unterdurchschnittliche Pixeldichte von 149 ppi. Ein auf 1,5 GHz taktender Quad Core-SoC (HiSilicon K3V2) soll das Tablet antreiben, der außerdem Zugriff auf 1 GB RAM hat.

Zur weiteren Ausstattung gehören eine VGA-Kamera an der Front, eine 3 MP-Kamera samt Autofokus auf der Rückseite sowie 16 GB an internem Speicher, der mittels microSD-Kartenslot erweitert werden kann. Mit 640 Gramm und einer Dicke von 9,9 mm gehört das HP 10 Plus nicht zu den leichtesten oder dünnsten 10-Zoll-Tablets. Als Betriebssystem kommt hier ebenfalls Android 4.2.2 ohne große Anpassungen zum Einsatz. 320 US-Dollar soll das Gerät kosten – angesichts der mittlerweile veralteten Technik ist das aus unserer Sicht zu teuer.

HP Plus 10: Weiteres Full HD-Tablet

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Zu guter Letzt kommt HP noch mit einem Tablet, welches offenbar nicht auf einem bekannten Huawei-Tab basiert – auch wenn wir angesichts der Optik vermuten, dass das HP Plus 10 ebenfalls von den Chinesen gefertigt wird. Das günstige Tablet bietet die Full HD-fähige Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, was auf einem 10,1 Zoll in der Diagonale messenden Display für eine ansehnliche Pixeldichte von 224 ppi reicht. Ein nicht näher spezifizierter 1 GHz starker Quad Core-SoC soll das 10 Plus antreiben, der von 2 GB begleitet wird. Außerdem sind noch 16 GB an internem Speicher dabei, der sich via microSD-Karte erweitern lässt, eine 2 MP-Kamera an der Front, eine 5 MP-Kamera samt Autofokus auf der Rückseite und ein Akku mit der Kapazität von 7.700 mAh. Bei einer Bauhöhe von 9,5 Millimetern ist das Tablet 660 Gramm schwer. Auch hier läuft Android 4.2.2. Jelly Bean in relativ unbehandelter Form.

Eine offizielle Vorstellung der neuen HP-Tablets steht noch aus, wenngleich einige Modelle bereits bei US-Händlern gelistet sind. Ob die Geräte auch zu uns in den Handel kommen und wenn ja, wie viel sie kosten werden, wird sich wohl erst in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Und was meint ihr zu den neuen HP-Tablets? Vielleicht eine interessante Alternative, um Huawei-Hardware ohne die Emotion UI des chinesischen Herstellers zu bekommen? Sagt es uns in den Kommentaren.

Quellen & Bilder: Mobile Geeks, (2), (3), (4)

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Weiterführende Artikel:

  • Sony Xperia Z3 Compact: Mutmaßliche Spezifikationen geleakt
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Gionee GN9005: Neues dünnstes Smartphone der Welt geleakt, ist nur 5 Millimeter dick

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Dünn, dünner, Gionee: Mit einer Dicke von jetzt nur noch 5 mm stammt das wohl dünnste Smartphone der Welt erneut aus der Feder des chinesischen Herstellers. Das Gionee GN9005 wurde jetzt bei der chinesischen Zulassungsbehörde TENAA zertifiziert und ist dort auch bereits auf ersten Bildern zu sehen.

Nicht nur Models und Promis scheinen dem Schlankheitswahn erlegen zu sein, auch Smartphone-Hersteller versuchen ständig, immer noch dünnere Geräte auf den Markt zu bringen. Der bisherige Spitzenreiter in der Magersucht-Kategorie, das Gionee Elife S5.5, auch bekannt als AllView X2 Soul und Blu Vivo IV, brachte noch eine Dicke von 5,5 mm mit, wird in Kürze aber vom nur 5 mm dünnen Gionee GN9005 aus demselben Haus in die Schranken verwiesen. Neben dem extrem schlanken Gehäuse präsentiert sich das Smartphone auch als echtes Leichtgewicht: Nur 94 Gramm bringt das GN9005 auf die Waage und ist damit tatsächlich leichter als eine Tafel Schokolade. Von einem so dünnen und leichten Smartphone darf man dann aber keine High-End-Hardware erwarten und so siedelt sich das 4,8 Zoll-Smartphone auch eher in der Mittelklasse an.

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Ein Blick ins bei der TENAA ebenfalls veröffentlichte Datenblatt verrät einen 1,2 GHz starken Quad Core-Prozessor, 1 GB RAM, das bereits erwähnte 4,8 Zoll messende AMOLED-Display samt 720p-Auflösung sowie 16 GB an internem Speicher, der offenbar nicht erweiterbar ist. Des Weiteren sind noch eine 8 MP-Kamera mit Videoaufnahme-Fähigkeit in 720p auf der Rückseite, eine 5 MP-Knipse an der Front und LTE an Bord. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2.050 mAh, die Abmessungen des Gerätes betragen 139,8 x 67,4 x 5,0 mm.

Ob das Gionee GN9005 auch den Weg in unsere Breitengraden finden wird, ist aktuell allerdings noch unklar. Das bisher dünnste Smartphone der Welt, das Gionee Elife S5.5, hat es zumindest als AllView X2 Soul in den deutschen Handel geschafft und ist seit Anfang Juni bestellbar, ähnliches wäre auch mit dem GN9005 denkbar.

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Was sagt ihr denn zu solch dünnen Smartphones? Legt ihr beim Kauf wert auf ein schlankes Äußeres oder sind euch solche Rekorde egal – vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass diese extrem dünne Bauweisen auch Nachteile mit sich bringet (Akku, Handhabung und so weiter)? Eure Meinungen dazu bitte in die Kommentare.

Quelle: TEENA (chinesisch) via GSMarena

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Google Play Store: Geleakte Screenshots zeigen Material Design-Optik

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Das Material Design kündigt sich erneut als künftige universelle Desighnsprache in Google-Produkten an, diesmal in Form einiger geleakter Screenshots des Google Play Store in einer neuen Version. Auffällig ist vor allem, dass bei der Ansicht von Apps und Medien die dazugehörigen Bilder stärker in den Vordergrund gerückt werden, wohingegen die Beschreibungen und Rezensionen weiter unten positioniert sind. Eine derartige Präsentation würde Inhalte sicherlich besser zur Geltung kommen lassen, final ist das Design jedoch noch nicht.

Google hat bereits angedeutet, dass das Material Design uns nicht erst urplötzlich mit dem finalen Release von Android L heimsuchen wird. Vielmehr werden bereits jetzt nach und nach Applikationen an die neuen Gestaltungsempfehlungen angepasst. So erhielten erst kürzlich Google Docs und Google Tabellen jeweils ein umfangreiches Update, welches neben zahlreichen neuen Funktionen auch eine dezente Anpassung an die neue Optik mit sich brachte. Auch der Google Play Store dürfte noch vor der finalen Veröffentlichung von Android L ein umfangreiches Redesign erhalten: Die Kollegen von Android Police haben eigenen Angaben zufolge die Möglichkeit gehabt, sich vom aktuellen Stand der Software-Entwicklung des Google Play Store unter Android ein Bild zu machen und untermauern dies durch zahlreiche Screenshots.

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Bislang habe sich freilich nur etwas bei der Ansicht von bestimmten Apps und Medien etwas getan, die Startseite sei hingegen, ebenso wie die restlichen Elemente, bislang noch unverändert geblieben. Dennoch sind bereits jetzt umfangreiche Änderungen am Design festzustellen, in erster Linie eine Reduzierung der Textinhalte zugunsten einer vereinfachten Oberfläche, welche zu den Inhalten dazugehörige Bilder in den Vordergrund stellt.

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Vor allem bei der Tablet-Version des Store wird der Unterschied deutlich: Fand man zuvor noch so die meisten Informationen inklusive Rezensionen, Dateigröße und Anzahl der Downloads auf einem Blick vor, erhält der Nutzer jetzt im Prinzip nur noch den Blick auf ein eher karg wirkendes weißes Feld mit wenigen Details „above the fold“, abgesehen von der Bookmark-Funktion und dem Installations-Button. Erklärt werden könnte dies durch den noch unfertigen Stand der Entwicklung, vielleicht sehen die Entwickler die freie Fläche auch nicht als verschwendeten Platz, sondern absichtlichen Freiraum für bessere Übersichtlichkeit. Im Hintergrund scheint zumindest das seit einigen Play Store-Iterationen verschwundene Titelbild für Apps zurückzukehren, sehr wahrscheinlich in Verbindung mit einem Parallax-Effekt beim Scrollen.

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Die eigentlichen Informationen findet man künftig stattdessen beim Scrollen nach unten, von der Smartphone-Version sind diesbezüglich noch weitere Screenshots aufgetaucht, welche eine leicht überarbeitete Optik bei den Rezensionen und Kommentaren zeigen. Auch die Teilen-Funktion und die Angaben zum Entwickler heben sich durch eine neue Schriftformatierung besser vom Rest ab.

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Bei der Smartphone-Version ist ebenfalls ein großes aussagekräftiges App-Icon bzw. Medien-Cover jeweils im Vordergrund zu sehen, bei Musiktiteln nimmt dies aufgrund der quadratischen Form des Album-Covers sogar mehr als die Hälfte des Bildschirms ein. Auffällig sind des Weiteren die neuen Beschreibungen, denn fortan wird es offenbar einen kurzen, zentrierten Vorstellungstext in etwas größerer Schrift geben, welcher unmittelbar einen knappen Überblick bietet. Ein nettes zusätzliches Feature ist der Bereich „What’s new”, der direkt einen Blick auf die Veränderungen der letzten Aktualisierung erlaubt.

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Insgesamt lässt sich festhalten, dass die optische Erneuerung in die richtige Richtung geht – der Nutzer wird nicht unmittelbar mit sämtlichen Informationen „erschlagen“, sondern bekommt mit dem neuen Design eine „gefilterte“ Übersicht über die wichtigsten Details der Inhalte zu Gesicht. Andererseits müssen Play Store-Nutzer sich wohl auf mehr „Scrollarbeit“ einstellen. Da es sich aber noch um Screenshots einer Pre-Release-Version von Google Play handelt, lässt sich zur Endgültigkeit des geleakten Designs noch nicht viel sagen. Wir halten euch aber selbstredend auf dem Laufenden, sobald es neue Details gibt.

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Alcatel One Touch D820: High End-Modell mit neuem MediaTek-SoC und WQHD-Display im Benchmark aufgetaucht

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Bisher hat sich Alacatel vor allem als Hersteller von Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones hervorgetan, die trotz ihres geringen Preises noch vergleichsweise gut ausgestattet waren. Nun scheint das französische Unternehmen aber einen Angriff auf die Oberklasse zu wagen: Im GFXBench hat sich erstmals das Alcatel One Touch D820 gezeigt, welches die High End-Konkurrenz von Samsung, HTC & Co. mit einem WQHD-Display, 3 GB RAM und einem neuen Octa Core-Prozessor aus dem Hause MediaTek attackieren soll. 

Eines vorweg: Auch Benchmarks können natürlich manipuliert werden. Insofern sollten wir die Ergebnisse, die uns der GFXBench vom Alcatel One Touch D820 serviert, auch etwas mit Vorsicht genießen. Sollten sie aber korrekt sein, dürfte Alcatel hier – günstiger Preis vorausgesetzt – einen echten Kracher in der Hand haben. Laut System-Info soll das Smartphone ein WQHD-Display an Bord haben. Die Größe des Displays wird zwar mit 4,6 Zoll angegeben, da diese Angabe in Benchmarks grundsätzlich unzuverlässig ist (die Benchmark-Software kann bei einem unbekannten Modell nicht wissen, wie groß das Display ist und sie nur aus der Bildschirmauflösung und dem vom Hersteller eingestellten dpi-Wert näherungsweise errechnen), gehen wir viel eher von einem Display im Bereich 5,5 bis 6,2 Zoll aus.

Im Inneren soll ein Octa Core-SoC von MediaTek werkeln, der von 3 GB RAM begleitet wird. Notabene: Es handelt sich nicht um den älteren MT6592-Octa Core-Chip mit der vergleichsweise leistungsschwachen ARM Mali-450MP4, ARM Cortex A7- und a15-Kernen sowie maximal 3G-Konnektivität. Stattdessen ist dies das MediaTeks High End-SoC MediaTek MT6595, das eine leistungsstarke PowerVR Series6-GPU, ARM Cortex-A17-Prozessorkerne und optional LTE-Konnektivität mitbringt. In den ersten Grafik-Benchmark-Ergebnissen erreicht das Gerät, je nach Test, zwischen 33 % und 75 % der Leistung des LG G3 mit derselben Bildschirmauflösung und Snapdragon 801. Es könnten beim Test allerdings auch noch Beta-Software und nicht optimierte Treiber verwendet worden sein, sodass die finale Version des Gerätes besser performt.

Nachdem sich der Chiphersteller nun der Developer-Community öffnen will, könnten Geräte mit MediaTek-Chip auch mehr Anklang bei Power-Usern finden, die an der Software ihrer Smartphones herumbasteln möchten.

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Darüber hinaus soll 16 GB an interner Speicher verbaut sein – über einen eventuell vorhandenen microSD-Kartenslot gibt es zwar keine Infos, in Anbetracht des geringen internen Speichers ist eine Erweiterungsmöglichkeit aber durchaus wahrscheinlich. Ebenso dabei sind die üblichen Sensoren und Funkmodule wie etwa WLAN, GPS, Bewegungssensor oder Bluetooth. Schade: NFC hat es nicht ins Alcatel One Touch D820 geschafft. Ob das Gerät mit dem schnellen Mobilfunkstandard LTE funkt, darüber gibt der Benchmark-Leak keinen Aufschluss. Die 8 MP-Kamera auf der Rückseite nimmt auch Videos in 4K auf – Video-Enthusiasten dürfte das sicherlich freuen. Softwareseitig setzt Alcatel auf Android 4.4.2 KitKat und damit, zumindest aus heutiger Sicht, auf die fast neueste Version des Google-OS. Allerdings steht die Google I/O und damit vielleicht schon eine neue Android-Version ins Haus.

Ein Release in westlichen Gefilden ist zumindest denkbar, denn der Konzern hinter der Marke Alcatel heißt TCL und bringt seine Geräte im Heimatland China auch unter ebendiesem Namen auf den Markt – Alcatel heißen die Geräte nur in Amerika und Europa.

Noch gibt es keine genaueren Infos zum Alcatel One Touch D280, etwa über die Größe des Akkus, ob es wieder ein Dual-SIM-Gerät wird oder zum Preis oder zur Verfügbarkeit des Smartphones. Ein möglicher Vorstellungstermin wäre die IFA 2014, die Anfang September wieder in Berlin stattfindet. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Informationen gibt.

Nach der technischen Ausstattung zu urteilen: Was haltet ihr vom Alacatel One Touch D820? Und wie viel wärt ihr bereit, für das Smartphone auf den Tisch zu legen? Continue reading “Alcatel One Touch D820: High End-Modell mit neuem MediaTek-SoC und WQHD-Display im Benchmark aufgetaucht”

Widgets für Windows im Video: Microsoft testet interaktive Live-Tiles

Microsoft Research hat kurz auf der eigenen Website ein paar Informationen und Videos über eine neue Funktion veröffentlicht. Die Videos sind von Microsofts Seite zwar wieder entfernt worden, es gibt aber schon zahlreiche Kopien auf YouTube. Es geht um interaktive Live-Tiles, die wie Widgets agieren. Sieht ziemlich gut aus, ob und wann die Funktion kommt ist unklar. Auch geht aus dem Leak nicht hervor, ob Microsoft die überarbeiteten Live-Tiles auch auf Windows Phone bringen wird.

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