#DHDL – cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel, Planty Fuel treten beim Weihnachts-Special vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Dienstag flimmert bei Vox das Weihnachts-Special der erfolgreichen Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der Festtags-Folge pitchen cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel und Planty Fuel.

cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel, Planty Fuel treten beim Weihnachts-Special vor die Löwen

Dienstag, 10. Dezember 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Und auch im Jubiläumsjahr, in der mittlerweile 16. Staffel, gibt es wieder ein Weihnachts-Special, in dem das mehrköpfige Löwenrudel fette Beute wittert. Die Festtags-Jury besteht diese Mal aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Beauty-Löwin Judith Williams.

Die DHDL-Startups des Weihnachts-Specials

cuci cuci aus Passau


Tina Califano (53) bringt alle Zutaten mit, die ein guter Weihnachtspitch braucht: glühende Leidenschaft, ein innovatives Produkt für Kinder – und Alpaka Finn. Und nicht nur seine großen Kulleraugen leuchten, als die Gründerin ihr Startup cuci cuci vorstellt. Auch die Investoren und Investorinnen sind von den DIY-Nähmaschinen-Sets für Kinder begeistert. Alpaka Finn ist das Maskottchen und steht Pate für eines der besonderen Kuscheltiere. Gemeinsam mit der 13-jährigen Sarah stellt die Gründerin ihr Startup cuci cuci (italienisch: “Na?he los!”) für Näh-Baukasten-Sets vor. “Als ausgebildete Pädagogin weiß ich, warum Nähmaschinen Kinder magisch anziehen. Sie wollen Erfolgserlebnisse sammeln und stolz präsentieren, was sie ganz allein geschafft haben”, so Tina Califano. Doch herkömmliche Schnittmuster sind für die Kinderhände viel zu kompliziert. Zudem verlangt der lange Nähprozess viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Mit ihren entwickelten Näh-Baukasten-Sets können schon die Kleinsten ihr eigenes Kuscheltier nähen und das in rund zwei Stunden. Die Sets enthalten alle Materialien, die für das Kuscheltier benötigt werden – darunter die Nähanleitung und -vorlage, Kuschelstoff, Schnittmuster und Arbeitsmaterial. Neben dem Alpaka gibt es im Sortiment u.a. ein Pferd, ein Einhorn oder ein Herz. Mit einem Investment von 60.000 Euro würde die Gründerin die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen ausbauen. Im Gegenzug bietet sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Gleich mehrere Löwen bangen um einen Deal und hoffen auf ihr Weihnachtswunder. Aber in wessen Hände schlägt Tina am Ende ein?

Doublededck aus Nürnberg


Weihnachtszeit bedeutet auch – ab auf die Piste in den Winterurlaub. Und DEN will dieser Gründer sicherer machen: Andreas Kramer (49) hat mit Doubledeck ein Snowboard entwickelt, das dank besonderer Taillierung nicht so leicht verkanten und somit Stürze reduzieren soll. Doch bevor der Gründer zu den Details kommt, lädt Andreas Kramer zu einer Aufwärmstunde ein – die Löwen machen sich mit Snowboardschuhen und -brillen für den Pitch bereit. “Das Doubledeck definiert den Snowboardsport komplett neu!”, ist Andreas Kramer überzeugt. “Drei patentierte Technologien ermöglichen es, das Snowboarden leichter zu erlernen und deutlich sicherer auf dem Brett zu stehen.” Doubledeck besteht aus zwei Elementen: Das Motherboard und ein zusätzlich auf dem Deck montierter konvex gewölbter Steg. Dies ermöglicht, durch den Druck über die patentierte CPS- Bogenkonstruktion, eine bessere Kraftübertragung auf die Kanten. Der höhere Stand auf dem Doubledeck unterstützt zusätzlich, im Vergleich zu herkömmlichen Snowboards. “Mit Eurer Unterstützung möchte ich Doubledeck als DAS Snowboard am Markt etablieren”, wendet sich der Gründer an die Investoren. Der Wintersport erfahrene Nils Glagau testet das Board auf Herz und Nieren. Er ist sichtlich interessiert, hadert aber mit der hohen Firmenbewertung von 500.000 Euro für fünf Prozent der Firmenanteile. Endet der Pitch mit einem besinnlichen Deal?

memperience aus Karlsruhe


“Erinnerungen sind die schönsten Geschenke, die man machen kann”, ist sich Gründer Manuel Mandel (24) sicher. Eine der schönsten Erinnerungen in der Höhle ist für Investorin Judith Williams ein Tanz mit Ralf Dümmel aus der Weihnachtssendung von 2023. Grund genug für die beiden, um zu den Klängen von Mariah Careys “All I Want For Christmas Is Yo”“ noch mal gemeinsam die Hüften zu schwingen. “Ralf, da wartet noch eine Karriere für uns auf dem Tanzparkett”, schwärmt die Löwin über ihren Tanzpartner. Werden die Löwen auch von dem Gründertrio und ihrem Startup begeistert sein? Mit memperience möchten die Brüder Cedric (26), Manuel (25) und Julian Mandel (29) Erinnerungsvideos ein neues Zuhause schenken, die sonst keinen Platz und keine technische Möglichkeit in Fotobüchern finden und auf den Handys verstauben. Zu dieser Idee kam Manuel während seiner Weltreise. Unterwegs hat er die tollsten Momente erlebt: von der Safari in Südafrika über das Schnorcheln mit Mantarochen auf den Fiji-Inseln bis hin zur Tour durchs australische Outback. “Alle diese Erfahrungen habe ich festgehalten. Auf Fotos, aber ganz besonders auch auf Videos. Und gerade mit Videos kann man diese Momente noch mal intensiv nacherleben”, so der Gründer. Fotobücher zu gestalten ist heutzutage einfach, aber die Videos werden aufgrund der fehlenden Möglichkeit meist nie wieder angesehen. Das löst memperience mit ihrem Produkt: Das VideoBook ist ein Fotoalbum, in welchem nicht nur Texte und Bilder, sondern auch echte Videos mit Ton direkt auf den Papierseiten angeschaut werden können. Durch Aufbla?ttern der jeweiligen Seite startet das Video automatisch, wird die Seite geschlossen, stoppt auch das Video. Wie die schon bekannten Fotobücher kann das VideoBook online über die Plattform individuell konfiguriert oder als sofort bestellbares Blankobuch gekauft werden. Jedes der hochgeladenen Videos bekommt ein ca. 1,5 Millimeter flaches Display und wird mit der Technik im Buch verbunden. Mit dem mitgelieferten USB-Kabel kann das VideoBook einfach im Bücherregal aufgeladen werden und ist so immer direkt einsatzfähig. Als besonderes Geschenk gibt es für die Investoren noch ein “Die Höhle der Löwen”-Weihnachtsvideobuch. Die Löwen schwelgen beim Öffnen des VideoBooks begeistert in Erinnerungen an die letzte Weihnachtssendung. Sind sie auch genauso angetan von dem Angebot der Brüder? Für 150.000 Euro bieten sie sieben Prozent ihrer Firmenanteile an.

Kezzel aus Bochum


Alexandros Zachos (59), Thomas Ifland (62) und Sabine Schröder (58) präsentieren mit Kezzel einen innovativen Wasserkocher für Induktionsherde, der keinerlei Elektronik hat und trotzdem automatisch abschaltet, wenn das Wasser kocht. Die beinhaltete magnetische Platte bewegt sich nach dem Betätigen des An-Knopfes nach unten. Der Induktionsherd erkennt durch den Glasboden des Kezzels diese magnetische Platte und beginnt so das Wasser zu erhitzen. Im Deckel ist eine Auslöseeinheit eingebaut, die ursprünglich aus der Weltraumtechnik stammt. Sie reagiert auf die Temperatur des Wasserdampfes und sorgt dann dafür, dass die magnetische Platte wieder hochkommt, der Induktionsherd stoppt die Energieübertragung und schaltet sich aus. Kezzel bietet einige Vorteile gegenüber einem normalen Wasserkocher: Er nimmt keinen festen Platz in der Küche ein, hat keine störenden Kabel oder Dockingstation, lässt sich leicht entkalken und sogar in der Spülmaschine reinigen und hält laut der Gründer ewig. Mit einem Investment von 250.000 Euro möchte das Gründertrio vor allem die Bereiche Marketing, Vertrieb und die Produktentwicklung ausbauen. Im Gegenzug bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Planty Fuel aus Oldenburg


Gründerin Anna Lessing (27) ist eine junge Unternehmerin mit einem starken Engagement für vegane Ernährung und Lebensmittelzubereitung. Bereits 2021 gründete sie Veeze für hochwertige vegane Käsealternativen. Ihre neuste Produktidee: vegane Creme-Liköre. Herkömmliche Eier-, Kaffee- oder Haselnussliköre bestehen teilweise aus Eiern oder Sahne. Mit Planty Fuel verzichtet die Oldenburgerin komplett auf tierische Produkte: “Das sind wunderbar cremige rein vegane Liköre, die dem tierischen Pendant weder im Geschmack noch in der Wirkung nachstehen.” In ihrem Sortiment bietet sie ihre Liköre in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Pistazie-Orange, Kaffee-Karamell, Schoko-Haselnuss oder Vanille sowie auch eine alkoholfreie Variante an. “Fehlen darf natürlich heute nicht `Santas Bester Likör`, der wunderbar weihnachtlich nach Lebkuchen, Zimt und Kakao schmeckt und perfekt zum Festtagsmenü schmeckt.” Die Löwen testen sich begeistert durch die verschiedenen Liköre und bekommen zum Abschluss noch ein Stückchen ihrer veganen Käsealternative gereicht. “Mein Ziel ist es, eine Dachmarke für vegane Qualitätsprodukte aufzubauen”, so Anna Lessing. Ihr Angebot an die Löwen: 80.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech und lixl.

Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

Montag, 30. September 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

Rollerback aus Bisingen


Stilecht in High Heels tritt Investorin Judith Williams ordentlich in die Pedale – beim Pitch von Rollerback! Die Gründer Andreas Tscheinig (60) und Josef Bogenschütz (58) haben eine Rückenstütze fürs Fahrrad entwickelt. Diese soll das Radfahren ergonomischer gestalten und eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Dazu wird der Rollerback einfach unter den Sattel montiert. Josef Bogenschütz: “Die speziell verdrehbaren Rollen stützen dabei den gesamten Oberkörper ab und leiten gleichzeitig die Kraft direkt in die Beine. Dadurch werden Hände, Arme und Schultern komplett entlastet.” Auch soll man so automatisch zentraler auf dem Sattel sitzen und speziell beim Bergfahren soll das ständige Abrutschen über den Sattel verhindert werden. Aktuell gibt es den Rollerback in zwei Varianten und passt auf jedes handelsübliche Fahrrad – ob für den sportlichen oder gemütlichen Radfahrer. Ausgiebig testen Judith Williams und Ralf Dümmel die Stütze. Sehen sie und die anderen Löwinnen und Löwen einen Nutzen im Produkt? Oder wird der Kampf um ein Investment für die Gründer zum Kraftakt? Für 150.000 Euro bieten Andreas Tscheinig und Josef Bogenschütz 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

WC-Star aus Warendorf


Michael Grundmann (61, Handwerksmeister für Sanitär und Heizungstechnik aus Warendorf) und Francesco La Pica (57, aus Neu-Ulm) möchten mit ihrem Problemlöser das WC zum Star des Abends machen. “Auch wenn wir uns nur ungern mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein wichtiger Ort in unserem Zuhause. Durchschnittlich verbringen wir drei Jahre in unserem Leben auf dem WC, das sind 20 Minuten am Tag”, führt Michael Grundmann aus. Um die Toilette vor Kalk und Schmutz zu schützen, nutzen viele Einweg-WC-Reiniger – doch die Halter verursachen riesige Mengen an Plastikmüll. Die Gründer wollen dieses Problem in den Griff bekommen und haben den WC-Star entwickelt – ein praktischer und nachhaltiger Mehrweg-Speicher für WC-Hygienesteine für handelsübliche Aufputz-Spülkästen. Einfach in den Spülkasten einhängen, mit einem Hygiene- und einem Antikalkstein bestücken und schon macht der WC-Star seine Arbeit. Francesco La Pica: “Der Hygienestein hält ca. vier bis sechs Wochen für ca. 400 Spülgänge. Damit haben unsere Kunden den Vorteil, dass sie dadurch eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten haben.” Neben dem Starter-Set gibt es auch ein Nachfüll-Set für den WC-Star. Um jetzt richtig durchstarten zu können, benötigen Michael Grundmann und Francesco La Pica die Unterstützung eines Löwen. Ihr Angebot: 25.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.

Lanin Labs aus München


Mit Lanin Labs stellt Azuka Stekovics (39) ein Pflegeserum vor, das auf melaninreiche Haut spezialisiert ist. Melanin ist das biologische Pigment, was unter anderem für die Farbe der Haut verantwortlich ist. “Vereinfacht gesagt, Menschen mit wenig Melanin haben einen helleren Hauttyp, Menschen mit viel Melanin einen dunkleren Hauttyp. Allein in Europa sind das mindestens 22 Millionen Menschen, die aber in der Beauty-Industrie noch nicht ausreichend repräsentiert sind”, so die Gründerin. Dunklere Hauttypen haben den Vorteil, dass sie wesentlich langsamer altern. Der Nachteil: Die Haut hat Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wirkstoffe auch in den unteren Hautschichten aufzunehmen und das kann zu Trockenheit und Unreinheiten führen. “Was das heißt, weiß ich leider selbst zu gut. In dem Heilungsprozess hat meine Haut einen Überschuss an Melanin produziert, um Pickel und Entzündungen zu reduzieren. Dadurch entstehen dunkle Flecken, Hyperpigmentierung und Narben, die teilweise erst nach Monaten wieder verblassen.” Doch geeignete Pflegeprodukte für ihre Haut fand die 39-Jährige nicht. Handelsübliche Produkte werden laut der Gründerin zu 99 Prozent an heller Haut getestet. Produkte, die speziell für People of Colour vermarktet werden, beinhalten oft Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich reizen. Daher hat Azuka Stekovics spezielle Pflegeprodukte für die melaninreiche Haut entwickelt: “Das Geheimnis unserer effektiven Formel ist ein Wirkstoffkomplex, der die Wasserkanäle in der Haut öffnet, so dass die Inhaltsstoffe und die Feuchtigkeit nun endlich in den unteren Hautschichten ankommen.” Zusätzlich sind neun natürliche Melanin-Blocker, darunter Weidenrindenextrakt, Papaya, Lakritze und Vitamin C enthalten. So sollen bestehende Flecken aufgehellt und gleichzeitig aber auch die Bildung von neuen dunklen Flecken verhindert werden. “Mit Lanin Labs schließe ich nicht nur eine Lücke im Markt, sondern öffne die Tür für Veränderungen. Denn gesunde Haut ist schöne Haut und wir alle möchten uns schön und vor allem gesehen fühlen”, schließt die Münchnerin ihren Pitch ab. Wird sie die Löwen überzeugen können, 130.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile in ihr Startup zu investieren?

Treye Tech aus Mannheim


Anton Wachner (38) ist ein echter Ausnahme-Gründer. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit seiner Geburt körperlich stark beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Damit er Computer, Tablets und Smartphones auch ohne Hände bedienen kann, hat er eine bahnbrechende Software entwickelt: FourWays ermöglicht das Steuern der Geräte mittels Kopfbewegungen. So können alle gewöhnlichen Webcams oder Frontkameras in Blicksteuerungen verwandelt werden. Dabei nutzt das Programm ein patentiertes Bedienkonzept, dass gezielte Kopf- und Augenbewegungen von unkontrollierten oder unbeabsichtigten Bewegungen unterscheidet. Die Nutzung von Computer, Tablet oder Handy wird somit für alle, die ihre Hände nicht benutzen können, im Kopfumdrehen erleichtert. “Das Besondere an unserer Lösung ist, dass sehr viel persönliche Erfahrung von Anton mit einfließt, die sich in unserer einzigartigen User-Experience widerspiegelt”, hebt Sophia Kramer (30) hervor. “Denn mit unserer Software können selbst Menschen mit starker Bewegungsstörung ihr Gerät gezielt, kontrolliert und vor allem auch stressfrei bedienen.” Erste Anwender benutzen bereits FourWays, um selbstständig ihre Computer zu bedienen, können Programme und Apps öffnen und steuern, sie können autonom ihre Pflegekraft rufen und manchen Menschen ist so erst möglich per Sprachausgabe zu kommunizieren. Anton Wachner beeindruckt die Investorinnen und Investoren mit einer enormen Expertise, ausgesprochener Willenskraft und seiner innovativen Erfindung: “Ich bin ein Kämpfer! Ich gebe nie auf!” Stehen alle Zeichen auf Deal? Das Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

lixl aus Karlsruhe


“Wir zeigen euch heute Licht in einer neuen Dimension!”, versprechen Chris Herbold (41) und Patrick Fomferra (31) den Löwen. lixl erzeugt dreidimensionale dynamische Lichteffekte, die auch auf Umgebungssound, wie z.B. auf Popsongs reagieren. “Als Licht-Ingenieure merken wir immer wieder, wie mächtig Beleuchtung ist, um die Wirkung in einem Raum zu beeinflussen. Und wenn sich dann im Licht die Dynamik meines Lieblingssongs, meines Computerspiels oder meiner Lieblingsserie widerspiegelt, dann lässt sich ein umfassendes Raum-Erlebnis erschaffen”, so Chris Herbold. Und aus diesem Grund haben die Gründer lixl entwickelt. Die unterschiedlich großen Licht-Paneelen bestehen aus einem Aluminium-Rahmen, mehreren LED-Modulen, Technik für die Ansteuerung und einem Textilgewebe aus Kunststofffasern. Diese Fasern sind so gewebt, dass das Licht nicht gerade durchtritt, sondern in einer Vorzugsrichtung abgelenkt wird. Wird die Lichtquelle durch das Textil betrachtet, erscheint das Licht gekrümmt. Patrick Fomferra: “Dabei werden aus Lichtpunkten Lichtlinien und diese erzeigen einen einzigartigen Tiefeneffekt, den es so im Gaming-Zimmer noch nicht gegeben hat.” lixl lässt sich einfach per App ansteuern und in jede beliebige Farbe verwandeln – einzelne Farbtöne oder auch Farbverläufe, die sich dann über mehrere lixl ausbreiten können. “Damit Streamer und Gamer besonders viel Freude an lixl haben, unterstützt es die Smart-Home-Integration und die Synchronisation mit dem Computerspielen. So wird aus jedem Gaming-Zimmer ein echter Showroom”, ist Chris Herbold überzeugt. Werden die Löwen auch Freude an lixl haben und 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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#DealMonitor – Myne sammelt 40 Millionen ein – matriq erhält 1 Million – group.one übernimmt Shore

#DealMonitor

#DealMonitor Myne sammelt 40 Millionen ein Arcus investiert in Bedrop matriq erhält 1 Million group.one übernimmt Shore Ecclesia übernimmt die Wefox-Tochter Assona Nitrado kauft Multicraft Wunderland Capital geht an den Start

Myne sammelt 40 Millionen ein – matriq erhält 1 Million – group.one übernimmt Shore

Donnerstag, 1. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 1. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Myne


 Die Private-Equity-Firma Limestone Capital, Motive Ventures und Scope Hanson investieren 40 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in Myne. Über das Berliner PropTech, 2021 von Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale gegründet, können Onliner:innen Anteile an Ferienimmobilien erwerben. Das Schlagwort dabei lautet “Co-Ownership Plattform”. Insgesamt flossen bereits über 60 Millionen in das Unternehmen. “Myne wird das Kapital nutzen, um seine Technologie- und Finanzierungsplattform auszubauen und das Portfolio in den bestehenden Märkten zu erweitern”, heißt es in einer Presseaussendung. Derzeit arbeiten 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Myne. Mehr über Myne

Bedrop


Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Arcus Capital investiert in Bedrop. “Unser neuer PE löst nicht nur unsere bisherigen Investoren Good Brands und Cleo Impact ab, sondern wird unser neuer Partner sein, mit dem wir weitere strategische Ziele für die Company erreichen werden!”, schreibt Gründerin Betül Yönak-Bein auf Linkedin. Das Unternehmen aus Mannheim, 2020 von Florian Bein und Betül Yönak-Bein gegründet, setzt auf “natürliche Bienenprodukte wie Propolis, Gelee Royal und Manuka Honig”. Mehr über Bedrop

matriq 


 Startfeld sowie Cadfem und kickfund investieren 1 Million Schweizer Franken in matriq. Das Unternehmen aus St Gallen, 2019 gegründet, entwickelt eine Markierungstechnologie. “matriq offers its patented inline DynamicMold technology to mark all types of products made of plastics with a unique, individual, and forgery-proof datamatrix code”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

group.one – Shore


Das schwedische Unternehmen group.one, zu dem Marken wie one.com, Zoner und profihost gehören, übernimmt das Münchner Startup Shore, eine Software-as-a-Service-Lösung zur digitalen Termin- und Kundenverwaltung (Zielgruppe: Friseure, Sportanbieter und Ärzte). “The acquisition will introduce three new key areas to group.one’s product offering that perfectly match group.one’s customer demands”, teilt das Unternehmen mit. Das Software-Startup Shore, 2012 von Alexander Henn und Philip Magoulas gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen Euro ein – unter anderem von der Metro, SquareOne, Senovo, High -Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital, den zalando-Gründern und Funke Digital. Zuletzt, nach einigen sehr schweren Jahren und massiven Veränderungen im Unternehmen, hielt allerdings Dr. Max Iann Invest rund 25 % an Shore. Weitere 24 % entfielen auf den Düsseldorfer Unternehmer Peer Knauer. Im Jahre 2022 erwirtschaftete das Unternehmen 4,9 Millionen Umsatz (Vorjahr: 4,2 Millionen. Der Jahresfehlbetrag lag bei 8,3 Millionen (Vorjahr: 3,2 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Shore bis Ende 2022 bereits rund 49 Millionen. Mehr über Shore

Ecclesia – Wefox – Assona


Der Detmolder Versicherungsmakler Ecclesia übernimmt die Wefox-Tochter Assona, die Versicherungen für E-Bikes, Fahrräder, Elektronikgeräte und Boote anbietet. “Die Versicherungsvermittlungs-Aktivitäten im deutschen Markt gehen im Rahmen einer zweiten Transaktion an die Firma IWV-Versicherungsservice” – schreibt das Handelsblatt. Das kriselnde InsurTech-Unicorn Wefox, 2015 von Julian Teicke, Fabian Wesemann und Dario Fazlic gegründet, positioniert sich als Digitalversicherer. Zuletzt sorgte das Unicorn (Bewertung: 4,5 Milliarden US-Dollar) mit einem Machtkampf für Schlagzeilen. Zur neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmen gehört auch der Rückzug aus Deutschland. Assona gehörte seit 2021 zu Wefox. Mehr über wefox

Nitrado – Multicraft


Das Karlsruher Server-Unternehmen Nitrado übernimmt Multicraft, eine “Minecraft Server Hosting Solution”. “Das umfangreiche Know-how von Multicraft in Kombination mit Nitrados Entwicklungsressourcen ermöglicht es, fortschrittliche neue Funktionen zu kreieren, den Betrieb von Multiplayer-Servern zu vereinfachen und die Benutzeroberflächen sowie Nutzererfahrungen signifikant zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer gegründet, gehört seit Frühjahr 2021 zu Flex Capital. Mehr über Nitrado

VENTURE CAPITAL

Wunderland Capital


 Lukas Bennemann, Noel Zeh (beide früher Alstin Capital) und Dirk Rudolf, Gründer von Fintecsystems, starten mit Wunderland Capital einen so genannten Dachfonds (Fund of Funds) – siehe Finance Forward. Der Fokus von Wunderland Capital liegt auf Venture Capital-Gebern, die in B2B-Technologien investieren. Im Topf (First Closing) sind bisher rund 50 Millionen Euro. Insgesamt möchte das Team 150 Millionen einsammeln.

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Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Veda bekommt 17 Millionen – Codesphere erhält 16,6 Millionen – apoQlar sammelt 10 Millionen ein

#DealMonitor

#DealMonitor Veda bekommt 17 Millionen Codesphere erhält 16,6 Millionen apoQlar sammelt 10 Millionen ein Cowa Thermal Solutions bekommt 1,9 Millionen Portabiles HealthCare Technologie erhält 1,9 Millionen BSI übernimmt riskine

Veda bekommt 17 Millionen – Codesphere erhält 16,6 Millionen – apoQlar sammelt 10 Millionen ein

Freitag, 17. Mai 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 17. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Veda


CIBC Innovation Banking investiert 17 Millionen Euro in Veda. Der Alsdorfer HR-Software- und Payroll-as-a-Service-Anbieter, 1977 gegründet, gehört seit Anfang 2024 zum  Investmentunternehmen Investcorp Technology Partners (ITP). “Veda will use the funding from CIBC Innovation Banking to develop its buy-and-build strategy, prioritising payroll software companies and payroll services. It will also explore new international markets such as Benelux, the UK and the Nordics.”, teilt das Unternehmen mit. Rund 170 Mitarbeitende arbeiten derzeit für Veda. Im Jahr 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von circa 20 Millionen Euro. Mehr über Veda

Codesphere


Der schwedische Venture Capitalist Creandum und OpenAI-Investor Firestreak investieren 16,6 Millionen Euro in Codespheresiehe auch Handelsblatt. Das deutsch-amerikanische Startup mit Sitz in Redwood und Karlsruhe, das 2020 von Elias Groll, Jonas Zipprick und Roman Frolov gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Plattform für die Entwicklung von WebApps”. Insgesamt sammelte das Team bisher 24,4 Millionen ein – unter anderem von Begin Capital, 42CAP, LEA Partners, NewForge und 468 Capital. Über das geplante Investment von Creandum haben wir bereits Mitte April im Insider-Podcast berichtetMehr über Codesphere

apoQlar 


YZR Capital, IFB Innovationsstarter sowie Business Angels investieren 10 Millionen Euro in apoQlar. Das Unternehmen aus Hamburg, 2017 von Sirko Pelz und Marc-Angelo Bisotti  gegründet, setzt auf holografische Medizin. “By harnessing advanced holographic imaging technologies, apoQlar enables medical professionals to visualize complex medical data and patient anatomy in three dimensions”, heißt es in einer Presseaussendung. Das frische Kapital soll insbesondere die Produktentwicklung beschleunigen, in den Ausbau des Vertriebsnetzes fließen und “die regulatorischen und forschungsbezogenen Fähigkeiten verbessern, um die wachsende weltweite Nachfrage zu befriedigen”. Mehr über apoQlar

Cowa Thermal Solutions


Nicht genannte “Business Angels aus der Schweiz und den USA” investieren 1,9 Millionen Schweizer Franken in Cowa Thermal Solutions. Das GreenTech aus Root, 2019 von Remo Waser, Simon Maranda und Jörg Worlitschek gegründet, entwickelt thermische Energiespeicher für den Gebäudesektor. “Zielkunden von Cowa sind in erster Linie Hersteller und Reseller von erneuerbaren Heizsystemen. Die Speicher von Cowa lassen sich ideal mit Wärmepumpen kombinieren”, heißt es in einer Presseaussendung.

Portabiles HealthCare Technologie


EIT Health, Business Angels, das Privatinvestoren-Netzwerk Companisto und Co. 1,9 Millionen Euro in Portabiles HealthCare Technologie. Das Unternehmen aus Erlangen, 2016 gegründet, kümmert sich um die Versorgung von Parkinson-Patientinnen und – Patienten. “Die Kombination aus der sensorbasierten digitalen Technologie ParkinsonGo und einem hochqualifizierten Nurseservice begleitet Patient*innen in ihrem Alltag”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

BSI – riskine


Der Schweizer Softwarehersteller BSI übernimmt das Wiener FinTech riskine. Das junge Unternehmen, 2016 von Ralf Widtmann und Johannes Seebacher gegründet, positioniert sich als digitale Beratungslösungen für Banken und Versicherungen. “Bei dem Zukauf steht der strategische Mehrwert beider Unternehmen und ein klares Ziel im Vordergrund: Innovation und Kundenzentrierung weiter vorantreiben”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. Mehr über riskine

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#Brandneu – 6 neue Startups: Formic, Daylight Eco, Comet Rocks, Energon, Bubbles, Exazyme

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Formic, Daylight Eco, Comet Rocks, Energon, Bubbles und Exazyme.

6 neue Startups: Formic, Daylight Eco, Comet Rocks, Energon, Bubbles, Exazyme

Dienstag, 1. August 2023VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Formic


Formic aus Karlsruhe entwickelt ein “universelles modulares Transportsystem, das schwere Lasten unterschiedlicher Größe und Gewichte sicher bewegen kann”. Zum Konzept schreibt das Team der Gründer Benedikt Klee und Maximilian Hochstein : “Das System besteht aus einer flexiblen Anzahl Fahrzeugen, die beliebig an der Last angeordnet werden können.”

Daylight Eco


Das Münchner Startup Daylight Eco hat sich vorgenommen, “Solarenergie für jeden möglich zu machen”. Auf der Website der von Michael Biberger, Nicolas Erdle und Franco Saworski gegründeten Firma heißt es: “Unser intelligentes Heimkraftwerk ermöglicht es unseren Kunden, den eigenen Solar-Strom zu speichern und automatisiert ins eigene Hausstromnetz einzuspeisen.”

Comet Rocks


Comet Rocks, von Coya-Gründer Andrew Shaw und Amit Siwal in Berlin ins Leben gerufen, setzt auf Embedded Commerce. Zur Idee heißt es: “Comet rocks is building a new distributed/embedded commerce infrastructure for enterprise brands to sell directly in publisher apps, without giving up any control and fulfil orders BAU.”

Energon


Die Jungfirma Energon aus Neuss entwickelt ein Energie-Management-System. Auf der Website des von Leonhard Böß gegründeten Unternehmens heißt es: “Energon – efficient electricity consumption enabling lower consumer costs, renewables and grid stability with secure home energy management solutions.”

Bubbles


Bubbles aus Hamburg möchte die Interaktionen in Communities verbessern. “With Bubbles you can reach your members wherever they are. Our API allows you to publish your updates and announcements on various apps which build on Bubbles. No more silos. More exposure”, verspricht das Team der Gründer André Geest und Daniel Resas.

Exazyme


Das Startup Exazyme, von Ingmar Schuster, Philipp Markert und Jelena Ivanovska in Berlin gegründet, setzt auf eine KI-basierte Lösung, um “aus Milliarden möglicher Proteine die beste Option für jede Anwendung zu identifizieren”. Die KI wird dabei “trainiert, um die Eigenschaften neuer Proteinvarianten vorherzusagen”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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