#DealMonitor – Myne sammelt 40 Millionen ein – matriq erhält 1 Million – group.one übernimmt Shore

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#DealMonitor Myne sammelt 40 Millionen ein Arcus investiert in Bedrop matriq erhält 1 Million group.one übernimmt Shore Ecclesia übernimmt die Wefox-Tochter Assona Nitrado kauft Multicraft Wunderland Capital geht an den Start

Myne sammelt 40 Millionen ein – matriq erhält 1 Million – group.one übernimmt Shore

Donnerstag, 1. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 1. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Myne


 Die Private-Equity-Firma Limestone Capital, Motive Ventures und Scope Hanson investieren 40 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in Myne. Über das Berliner PropTech, 2021 von Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale gegründet, können Onliner:innen Anteile an Ferienimmobilien erwerben. Das Schlagwort dabei lautet “Co-Ownership Plattform”. Insgesamt flossen bereits über 60 Millionen in das Unternehmen. “Myne wird das Kapital nutzen, um seine Technologie- und Finanzierungsplattform auszubauen und das Portfolio in den bestehenden Märkten zu erweitern”, heißt es in einer Presseaussendung. Derzeit arbeiten 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Myne. Mehr über Myne

Bedrop


Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Arcus Capital investiert in Bedrop. “Unser neuer PE löst nicht nur unsere bisherigen Investoren Good Brands und Cleo Impact ab, sondern wird unser neuer Partner sein, mit dem wir weitere strategische Ziele für die Company erreichen werden!”, schreibt Gründerin Betül Yönak-Bein auf Linkedin. Das Unternehmen aus Mannheim, 2020 von Florian Bein und Betül Yönak-Bein gegründet, setzt auf “natürliche Bienenprodukte wie Propolis, Gelee Royal und Manuka Honig”. Mehr über Bedrop

matriq 


 Startfeld sowie Cadfem und kickfund investieren 1 Million Schweizer Franken in matriq. Das Unternehmen aus St Gallen, 2019 gegründet, entwickelt eine Markierungstechnologie. “matriq offers its patented inline DynamicMold technology to mark all types of products made of plastics with a unique, individual, and forgery-proof datamatrix code”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

group.one – Shore


Das schwedische Unternehmen group.one, zu dem Marken wie one.com, Zoner und profihost gehören, übernimmt das Münchner Startup Shore, eine Software-as-a-Service-Lösung zur digitalen Termin- und Kundenverwaltung (Zielgruppe: Friseure, Sportanbieter und Ärzte). “The acquisition will introduce three new key areas to group.one’s product offering that perfectly match group.one’s customer demands”, teilt das Unternehmen mit. Das Software-Startup Shore, 2012 von Alexander Henn und Philip Magoulas gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen Euro ein – unter anderem von der Metro, SquareOne, Senovo, High -Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital, den zalando-Gründern und Funke Digital. Zuletzt, nach einigen sehr schweren Jahren und massiven Veränderungen im Unternehmen, hielt allerdings Dr. Max Iann Invest rund 25 % an Shore. Weitere 24 % entfielen auf den Düsseldorfer Unternehmer Peer Knauer. Im Jahre 2022 erwirtschaftete das Unternehmen 4,9 Millionen Umsatz (Vorjahr: 4,2 Millionen. Der Jahresfehlbetrag lag bei 8,3 Millionen (Vorjahr: 3,2 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Shore bis Ende 2022 bereits rund 49 Millionen. Mehr über Shore

Ecclesia – Wefox – Assona


Der Detmolder Versicherungsmakler Ecclesia übernimmt die Wefox-Tochter Assona, die Versicherungen für E-Bikes, Fahrräder, Elektronikgeräte und Boote anbietet. “Die Versicherungsvermittlungs-Aktivitäten im deutschen Markt gehen im Rahmen einer zweiten Transaktion an die Firma IWV-Versicherungsservice” – schreibt das Handelsblatt. Das kriselnde InsurTech-Unicorn Wefox, 2015 von Julian Teicke, Fabian Wesemann und Dario Fazlic gegründet, positioniert sich als Digitalversicherer. Zuletzt sorgte das Unicorn (Bewertung: 4,5 Milliarden US-Dollar) mit einem Machtkampf für Schlagzeilen. Zur neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmen gehört auch der Rückzug aus Deutschland. Assona gehörte seit 2021 zu Wefox. Mehr über wefox

Nitrado – Multicraft


Das Karlsruher Server-Unternehmen Nitrado übernimmt Multicraft, eine “Minecraft Server Hosting Solution”. “Das umfangreiche Know-how von Multicraft in Kombination mit Nitrados Entwicklungsressourcen ermöglicht es, fortschrittliche neue Funktionen zu kreieren, den Betrieb von Multiplayer-Servern zu vereinfachen und die Benutzeroberflächen sowie Nutzererfahrungen signifikant zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer gegründet, gehört seit Frühjahr 2021 zu Flex Capital. Mehr über Nitrado

VENTURE CAPITAL

Wunderland Capital


 Lukas Bennemann, Noel Zeh (beide früher Alstin Capital) und Dirk Rudolf, Gründer von Fintecsystems, starten mit Wunderland Capital einen so genannten Dachfonds (Fund of Funds) – siehe Finance Forward. Der Fokus von Wunderland Capital liegt auf Venture Capital-Gebern, die in B2B-Technologien investieren. Im Topf (First Closing) sind bisher rund 50 Millionen Euro. Insgesamt möchte das Team 150 Millionen einsammeln.

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Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – myposter übernimmt Juniqe – Banxware sammelt 10 Millionen ein – 468 Capital investiert in CereGate

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Juniqe und myposter, Nitrado und MCProHosting, Banxware, Qdrant, CereGate, Greenpass, academa und Squared.

myposter übernimmt Juniqe – Banxware sammelt 10 Millionen ein – 468 Capital investiert in CereGate

Mittwoch, 12. Januar 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Juniqe 


Das Bergkirchener Unternehmen myposter – bzw. der myposter-Eigner RMR Verwaltungs GmbH – übernimmt nach unseren Informationen das kunstvolle Berliner Startup Juniqe. Das Unternehmen, das 2014 von Lea Lange, Marc Pohl und Sebastian Hasebrink gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro ein – unter anderem von Highland Europe, Vorwerk Ventures, Redalpine und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). Highland Europe hielt vor dem Exit 26,1 % der Juniqe-Anteile. Vorwerk Ventures 14,3 %, Redalpine 11,1 % und der HTGF 7,1 %. Im Jahre 2019 erwirtschaftete Juniqe ein Rohergebnis in Höhe von 9,7 Millionen Euro bzw. 16,6 Millionen Euro Umsatz. Der Jahresfehlbetrag lag bei 2,5 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2019 bereits über 26 Millionen. Der “nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag” lag Ende 2019 bereits bei rund 6,7 Millionen. In den vergangenen Jahren stützen die Gesellschafter Juniqe mit mehreren Wandeldarlehen, die mehrmals verlängert bzw. erweitert wurden. Dadurch war die Finanzierung des Unternehmens zuletzt “gemäß Business Plan bis mindestens Ende 2021” gesichert. Der Verkauf an myposter dürfte deswegen kein euphorischer Exit gewesen sein, sondern eher das rettende Ufer für das junge Kunst-Unternehmen aus der Hauptstadt. Das der Exit, der formal Ende Dezember abgeschlossen wurde, bisher zudem nicht offiziell verkündet wurde, spricht ebenfalls eher für einen Fire Sale als für einen guten Exit für die beteiligten Investoren. Das myposter-Team verkündet aber auch sonst – außer Produktnachrichten – kaum unternehmensnahe Neuigkeiten. myposter, 2010 von Rene und Marc Ruhland gegründet, erwirtschaftete 2019 ein Rohergebnis in Höhe von 14,1 Millionen. Der Jahresüberschuss lag bei 184.368 Euro. Als Prognose gab das Unternehmen zuletzt dies hier aus: “Für das Geschäftsjahr 2020 wurde für die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz- und EBIT-Entwicklung eine Prognose aufgestellt. Diese besagt, dass der Umsatz im kommenden Jahr weiter wachsen wird. Somit wird sich auch das Betriebsergebnis positiv entwickeln”. Mehr über Juniqe #EXKLUSIV

MCProHosting


Nitrado übernimmt MCProHosting. “Mit der Übernahme positioniert sich die Nitrado Group als klarer Marktführer für Mincraft-Hosting in der englischsprachigen Welt, insbesondere in den USA, sowie als weltweite Nummer eins im Gameserver-Hosting”, teilt das Unternehmen mit. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer in Karlsruhe gegründet, betreibt Rechenzentren auf vier Kontinenten. Die Private Equity-Firma Flex Capital übernahm zuletzt die Mehrheit am Unternehmen.

INVESTMENTS

Banxware 


 Element Ventures, D4 Ventures, FinVC, die Varengold Bank und die Altinvestoren Force over Mass, VR Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie einige Business Angels investieren 10 Millionen Euro in Banxware. Das Berliner FinTech, 2020 von der bekannten FinTech-Gründerin Miriam Wohlfarth, Jens Röhrborn, Fabian Heiss und Nicolas Kipp gegründet, vergibt Kredite an Plattformhändler. Der HTGF, Force over Mass, VR Ventures und Co. investierten zuletzt 4 Millionen Euro in das Unternehmen. “Banxware wird die Investition nutzen, um das Angebot an eingebetteten Finanzdienstleistungen weiterzuentwickeln, sein Team zu vergrößern und um Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing auf digitale Plattformen in ganz Europa auszuweiten”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über Banxware 

Qdrant


 42CAP und IBB Ventures investieren 2 Millionen Euro in Qdrant. Das Deep-Tech-Startup aus Berlin, das 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde,  entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Unternehmen bereits einen Service mit einer “praxistauglichen API” zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. “Mit dem Kapital soll die firmeneigene Open-Source-Suchmaschine für neuronale Daten weiterentwickelt und die Gemeinschaft der Early Adopters vergrößert werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zukunft der neuronalen Suche erheblich voranzutreiben und eine neue Ära der angewandten KI einzuläuten”, teilt das Unternehmen mit.

CereGate


 468 Capital und re.Mind sowie die Altinvestoren TruVenturo, Heal Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren in CereGate. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2019 von Balint Varkuti gegründet wurde, entwickelt software-basierte Lösungen für den Bereich Computer-Gehirn-Schnittstellen.  “Im aufstrebenden Bereich der Neurowissenschaften ist CereGate in der Lage, die Behandlung neurologischer Erkrankungen zu revolutionieren, indem es mit dem menschlichen Gehirn durch einen einzigartigen Software-First-Ansatz interagiert”, teilt das Unternehmen mit. TruVenturo, Heal Capital und der HTGF investierten bereits 2020 in das Unternehmen.

Greenpass 


 Peak Pride, Pi Labs, der aws Gründerfonds und die Haselsteiner Familienprivatstiftung investieren eine siebenstellige Summe in das Wiener ClimateTech Greenpass. Das Spin-Off der Universität für Bodenkultur Wien und dem Unternehmen Green4Cities, das 2018 von Florian Kraus und Bernhard Scharf gegründet wurde, setzte auf eine “All-in-One Software-as-a-Service (SaaS) zur gesamtheitlichen Bewertung, Optimierung und Zertifizierung der Umweltauswirkungen von Immobilien und Freiräumen hinsichtlich sechs Themenfelder: Klima, Wasser, Luft, Biodiversität, Energie und Kosten”.

academa


Business Angels wie Robert Maier, Michael Schrezenmaier, Oliver Roskopf, Philipp Kreibohm, Manfred Merle, Jan Kemper, Marcus Erken und Just Beyer investieren in academa. Das GovTech-Startup aus Aachen, das 2020 von Patrick Neubert und Luis Hesemann gegründet wurde, kümmert sich um die Fort- und Weiterbildung innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Zielgruppe sind unter anderem Behörden, Ministerien und Hochschulverwaltungen.

VENTURE CAPITAL

Squared


Die Baumarktkette OBI legt sich mit Squared eine Innovatoions- und Inkubationseinheit zu. “Dabei werden die Synergien von OBI unter einem Dach genutzt. Die drei Bereiche Venture Building, Venture Client und Venture Growth bilden eine Innovationsarchitektur, die neue Geschäftsideen schnell validiert und damit in die Realität und zum Kunden bringt”, teilt das Unternehmen mit. Geführt wird das Team von Dennis Hornung. Mit plants legt Squared zunächst einmal eine Home Gardening-Plattform auf.  “Nach dem Start von OBI Next als Innovationszentrum in Köln im Jahr 2017 baut SQUARED auf dem Fundament auf, zukunftsweisende Technologien zu nutzen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln”, lässt OBI zum Start von Squared weiter wissen.

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Foto (oben): azrael74

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