#DHDL – Lanin Labs: Das unterschätzte Online-Geschäft?

Viele Gründer:innen, die Ihre Produkte bei “Die Höhle der Löwen” vorstellen, haben eines klares Ziel dafür vor Augen: den Handel.

Neben Ralf Dümmel, der wohl zu Recht den Spitznamen “Mr. Regal” trägt, gibt es aber noch einige weitere Löwen, die Startups helfen können, ihre Produkte im Einzelhandel zu platzieren. Auch Judith Williams hat dies schon mehrfach bewiesen, und ihre guten Verbindungen zu einer großen Drogeriekette sind bekannt. Doch im Falle von Lanin Labs war sie von der Fokussierung der Gründerin auf den Handel so gar nicht angetan und hatte ganz andere Vorstellungen. Wie kamen diese zu Stande?

Gerade am Anfang ist es wichtig, für sein Produkt den Vertriebskanal zu wählen, der schnell eine gewisse Skalierung zulässt. Eine wichtige Einschränkung sind hier jedoch die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Also zum Beispiel, wie viel Vorproduktion man finanziell stemmen kann und welche Logistikanstrengungen man leisten kann. 

Der Handel verlangt jedoch meistens gewissen Mindestmengen, die für Startups oft einfach nicht finanzierbar sind. Hierfür halten die Löwen das oft benannte “Working Capital” bereit, dass jedoch bei Investoren außerhalb der Höhle häufig nicht so selbstverständlich ist.

Doch dies scheut bestimmt auch die Löwin der ersten Stunde Judith Williams nicht. Bevor sie jedoch ihre Gründe genauer darlegte, gab die Diskussion um Herstellungskosten und Verkaufspreis schon erste Hinweise. Denn den momentanen Verkaufspreis von 60 Euro für 30ml fanden die Löwen schon sehr teuer, auch der von der Gründerin genannte Zielwert von 50 Euro konnte vor allem die beiden Handelslöwen Ralf Dümmel und Tillmann Schulz nicht überzeugen. Letzterer hatte sich 29,95 Euro als realistischen Zielwert in sein Buch geschrieben.

Zwar schlug sich die Gründerin gut und antwortete, dass kleinere Einheiten die Lösung sein könnten damit dieser Preis erreicht würde, konnte die beiden Löwen aber auch damit nicht überzeugen, sie sahen das Produkt immer noch nicht als besonders erfolgversprechend für den Handel an.

Denn dies ist eine weitere Komponente, mit der Startups rechnen sollten: vor allem die großen Handelsketten haben je nach Produktkategorie starke Erfahrungswerte, was sich zu welchem Produkt verkauft und was nicht, und geben daher Produkten mit dem vermeintlich “falschen” Preis meistens gar nicht erst eine Chance.

Um in den Handel zu kommen, muss man sich hier also auch preislich anpassen – und damit vielleicht seine Positionierungsstrategie verraten. Sicher, der Lohn könnte eine große Reichweite und viele Verkäufe sein, doch sind es die wirklich wert?

Denn was bisher noch nicht zur Sprache kam und von vielen Gründer:innen leider immer noch außer Acht gelassen oder zumindest deutlich unterschätzt wird, sind die Kosten des jeweiligen Vertriebskanals. Denn die Kosten, die es braucht, um jeweils einen Kunden zu gewinnen, also die jeweiligen Customer Acquisition Costs oder kurz CAC, können sehr unterschiedlich ausfallen.

Wenn man nun unterstellt, dass für den Handel kein zusätzliches Marketing gemacht werden muss – was bei einem vollkommen neuen Produkt schon ein wenig sehr optimistisch ist – hat man immer noch die Handelsmarge, die man bei diesem Vertriebskanal berechnen muss. Diese beträgt locker ein Drittel bis die Hälfte des Produktpreises. Bei einem Beauty-Serum für rund 30 Euros sind dies also mindestens 10 Euro, gerade Startups haben aber häufig eine schlechtere Verhandlungsposition und zahlen deutlich höhere Handelsmargen.

Online hängt es jedoch von der Effizienz der Marketing-Maßnahmen hab, und man könnte sogar darunter landen. Doch im eCommerce kommt ein weiterer sehr wichtiger Effekt hinzu, der oft unterschätzt wird: hier ist man nicht an die Verkaufspreise des Handels gebunden, und kann seine Positionierung frei wählen. Findet man dann eine Zielgruppe, auf die das Produkt genau zugeschnitten ist und die bereit ist, mehr zu bezahlen, kann man das gleiche Produkt zum Beispiel für 50 € verkaufen, so dass selbst CAC von 15 oder 20 € noch zu einem besseren Erlös pro Produkt führen würden als im Handel.

Und im Falle von Lanin Labs betont Beauty-Expertin Judith Williams sehr deutlich, dass sie im Online-Verkauf einige Vorteile sieht, da man durch die genauen Möglichkeiten des Targetings beste Chancen hat. Denn man kann zum Beispiel sehr genau Kundinnen ansprechen, die 35 Jahre alt sind, roten Nagellack benutzen, goldene Creolen tragen und ihr Müsli mit Hafermilch essen.

Dies bedeutet vor allem wenig Streuverlust, wie man ihn im Handel hat. So hat man die Chance, auch höherpreisige Produkte mit vertretbarem Marketingaufwand zu verkaufen, die im Handel so wahrscheinlich keine Chance hätten.

Und auch, wenn ihre genaueren Ausführungen hier sehr wahrscheinlich dem Schnitt zum Opfer fielen, wird sie das Serum von Lanin Labs für ein solches Produkt gehalten haben. Denn die Menge der Frauen mit sehr melaninhaltiger Haut, die mehr Geld für höherwertige Kosmetik auszugeben bereit sind, wäre online wohl viel besser und effektiver zu treffen als im Handel, wo sich wahrscheinlich viele hellhäutige Frauen von dem Produkt nicht angesprochen fühlen.

So hätte das Startup mit einer reinen Online-Strategie wahrscheinlich gute Chancen auf eine ordentliche Marge selbst im frühen Stadium und damit gute Chancen auf eine schnelle Skalierung.

Trotz der etwas anderen Auffassung über den Vertriebsfokus sind jedoch alle Löwen von Gründerin Azuka begeistert, vor allem Judith Williams ringt mit sich, doch schließlich steigt sie auf Grund der bisher sehr geringen Verkaufszahlen aus. Denn ein Umsatz von 5000 € in 11 Monaten lässt ihr das Risiko zu hoch erscheinen.

Zwar betont die Gründerin, dass sie dies bisher ohne einen Euro Marketing-Budget geschafft hat, doch gerade dies ist nicht immer nur positiv, fehlen so doch jegliche Informationen über die bereits erwähnten CAC. Denn diese könnten auch deutlich höher ausfallen und die eigentlich gute Marge wieder regelrecht auffressen.

Zum Glück nimmt es die Gründerin optimistisch, und verlässt die Höhle zwar ohne Deal, aber mit einigen “Hausaufgaben”, die, egal, für welchen Vertriebskanal sie sich letztendlich entscheidet, für die sympathische Unternehmerin hoffentlich zum gewünschten Erfolg führen werden.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech und lixl.

Rollerback, WC-Star, Lanin Labs, Treye Tech, lixl treten vor die Löwen

Montag, 30. September 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

Rollerback aus Bisingen


Stilecht in High Heels tritt Investorin Judith Williams ordentlich in die Pedale – beim Pitch von Rollerback! Die Gründer Andreas Tscheinig (60) und Josef Bogenschütz (58) haben eine Rückenstütze fürs Fahrrad entwickelt. Diese soll das Radfahren ergonomischer gestalten und eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Dazu wird der Rollerback einfach unter den Sattel montiert. Josef Bogenschütz: “Die speziell verdrehbaren Rollen stützen dabei den gesamten Oberkörper ab und leiten gleichzeitig die Kraft direkt in die Beine. Dadurch werden Hände, Arme und Schultern komplett entlastet.” Auch soll man so automatisch zentraler auf dem Sattel sitzen und speziell beim Bergfahren soll das ständige Abrutschen über den Sattel verhindert werden. Aktuell gibt es den Rollerback in zwei Varianten und passt auf jedes handelsübliche Fahrrad – ob für den sportlichen oder gemütlichen Radfahrer. Ausgiebig testen Judith Williams und Ralf Dümmel die Stütze. Sehen sie und die anderen Löwinnen und Löwen einen Nutzen im Produkt? Oder wird der Kampf um ein Investment für die Gründer zum Kraftakt? Für 150.000 Euro bieten Andreas Tscheinig und Josef Bogenschütz 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

WC-Star aus Warendorf


Michael Grundmann (61, Handwerksmeister für Sanitär und Heizungstechnik aus Warendorf) und Francesco La Pica (57, aus Neu-Ulm) möchten mit ihrem Problemlöser das WC zum Star des Abends machen. “Auch wenn wir uns nur ungern mit diesem Thema beschäftigen, aber es ist ein wichtiger Ort in unserem Zuhause. Durchschnittlich verbringen wir drei Jahre in unserem Leben auf dem WC, das sind 20 Minuten am Tag”, führt Michael Grundmann aus. Um die Toilette vor Kalk und Schmutz zu schützen, nutzen viele Einweg-WC-Reiniger – doch die Halter verursachen riesige Mengen an Plastikmüll. Die Gründer wollen dieses Problem in den Griff bekommen und haben den WC-Star entwickelt – ein praktischer und nachhaltiger Mehrweg-Speicher für WC-Hygienesteine für handelsübliche Aufputz-Spülkästen. Einfach in den Spülkasten einhängen, mit einem Hygiene- und einem Antikalkstein bestücken und schon macht der WC-Star seine Arbeit. Francesco La Pica: “Der Hygienestein hält ca. vier bis sechs Wochen für ca. 400 Spülgänge. Damit haben unsere Kunden den Vorteil, dass sie dadurch eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten haben.” Neben dem Starter-Set gibt es auch ein Nachfüll-Set für den WC-Star. Um jetzt richtig durchstarten zu können, benötigen Michael Grundmann und Francesco La Pica die Unterstützung eines Löwen. Ihr Angebot: 25.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.

Lanin Labs aus München


Mit Lanin Labs stellt Azuka Stekovics (39) ein Pflegeserum vor, das auf melaninreiche Haut spezialisiert ist. Melanin ist das biologische Pigment, was unter anderem für die Farbe der Haut verantwortlich ist. “Vereinfacht gesagt, Menschen mit wenig Melanin haben einen helleren Hauttyp, Menschen mit viel Melanin einen dunkleren Hauttyp. Allein in Europa sind das mindestens 22 Millionen Menschen, die aber in der Beauty-Industrie noch nicht ausreichend repräsentiert sind”, so die Gründerin. Dunklere Hauttypen haben den Vorteil, dass sie wesentlich langsamer altern. Der Nachteil: Die Haut hat Schwierigkeiten, Feuchtigkeit und Wirkstoffe auch in den unteren Hautschichten aufzunehmen und das kann zu Trockenheit und Unreinheiten führen. “Was das heißt, weiß ich leider selbst zu gut. In dem Heilungsprozess hat meine Haut einen Überschuss an Melanin produziert, um Pickel und Entzündungen zu reduzieren. Dadurch entstehen dunkle Flecken, Hyperpigmentierung und Narben, die teilweise erst nach Monaten wieder verblassen.” Doch geeignete Pflegeprodukte für ihre Haut fand die 39-Jährige nicht. Handelsübliche Produkte werden laut der Gründerin zu 99 Prozent an heller Haut getestet. Produkte, die speziell für People of Colour vermarktet werden, beinhalten oft Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich reizen. Daher hat Azuka Stekovics spezielle Pflegeprodukte für die melaninreiche Haut entwickelt: “Das Geheimnis unserer effektiven Formel ist ein Wirkstoffkomplex, der die Wasserkanäle in der Haut öffnet, so dass die Inhaltsstoffe und die Feuchtigkeit nun endlich in den unteren Hautschichten ankommen.” Zusätzlich sind neun natürliche Melanin-Blocker, darunter Weidenrindenextrakt, Papaya, Lakritze und Vitamin C enthalten. So sollen bestehende Flecken aufgehellt und gleichzeitig aber auch die Bildung von neuen dunklen Flecken verhindert werden. “Mit Lanin Labs schließe ich nicht nur eine Lücke im Markt, sondern öffne die Tür für Veränderungen. Denn gesunde Haut ist schöne Haut und wir alle möchten uns schön und vor allem gesehen fühlen”, schließt die Münchnerin ihren Pitch ab. Wird sie die Löwen überzeugen können, 130.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile in ihr Startup zu investieren?

Treye Tech aus Mannheim


Anton Wachner (38) ist ein echter Ausnahme-Gründer. Der studierte Wirtschaftsinformatiker ist seit seiner Geburt körperlich stark beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Damit er Computer, Tablets und Smartphones auch ohne Hände bedienen kann, hat er eine bahnbrechende Software entwickelt: FourWays ermöglicht das Steuern der Geräte mittels Kopfbewegungen. So können alle gewöhnlichen Webcams oder Frontkameras in Blicksteuerungen verwandelt werden. Dabei nutzt das Programm ein patentiertes Bedienkonzept, dass gezielte Kopf- und Augenbewegungen von unkontrollierten oder unbeabsichtigten Bewegungen unterscheidet. Die Nutzung von Computer, Tablet oder Handy wird somit für alle, die ihre Hände nicht benutzen können, im Kopfumdrehen erleichtert. “Das Besondere an unserer Lösung ist, dass sehr viel persönliche Erfahrung von Anton mit einfließt, die sich in unserer einzigartigen User-Experience widerspiegelt”, hebt Sophia Kramer (30) hervor. “Denn mit unserer Software können selbst Menschen mit starker Bewegungsstörung ihr Gerät gezielt, kontrolliert und vor allem auch stressfrei bedienen.” Erste Anwender benutzen bereits FourWays, um selbstständig ihre Computer zu bedienen, können Programme und Apps öffnen und steuern, sie können autonom ihre Pflegekraft rufen und manchen Menschen ist so erst möglich per Sprachausgabe zu kommunizieren. Anton Wachner beeindruckt die Investorinnen und Investoren mit einer enormen Expertise, ausgesprochener Willenskraft und seiner innovativen Erfindung: “Ich bin ein Kämpfer! Ich gebe nie auf!” Stehen alle Zeichen auf Deal? Das Angebot an die Löwen: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

lixl aus Karlsruhe


“Wir zeigen euch heute Licht in einer neuen Dimension!”, versprechen Chris Herbold (41) und Patrick Fomferra (31) den Löwen. lixl erzeugt dreidimensionale dynamische Lichteffekte, die auch auf Umgebungssound, wie z.B. auf Popsongs reagieren. “Als Licht-Ingenieure merken wir immer wieder, wie mächtig Beleuchtung ist, um die Wirkung in einem Raum zu beeinflussen. Und wenn sich dann im Licht die Dynamik meines Lieblingssongs, meines Computerspiels oder meiner Lieblingsserie widerspiegelt, dann lässt sich ein umfassendes Raum-Erlebnis erschaffen”, so Chris Herbold. Und aus diesem Grund haben die Gründer lixl entwickelt. Die unterschiedlich großen Licht-Paneelen bestehen aus einem Aluminium-Rahmen, mehreren LED-Modulen, Technik für die Ansteuerung und einem Textilgewebe aus Kunststofffasern. Diese Fasern sind so gewebt, dass das Licht nicht gerade durchtritt, sondern in einer Vorzugsrichtung abgelenkt wird. Wird die Lichtquelle durch das Textil betrachtet, erscheint das Licht gekrümmt. Patrick Fomferra: “Dabei werden aus Lichtpunkten Lichtlinien und diese erzeigen einen einzigartigen Tiefeneffekt, den es so im Gaming-Zimmer noch nicht gegeben hat.” lixl lässt sich einfach per App ansteuern und in jede beliebige Farbe verwandeln – einzelne Farbtöne oder auch Farbverläufe, die sich dann über mehrere lixl ausbreiten können. “Damit Streamer und Gamer besonders viel Freude an lixl haben, unterstützt es die Smart-Home-Integration und die Synchronisation mit dem Computerspielen. So wird aus jedem Gaming-Zimmer ein echter Showroom”, ist Chris Herbold überzeugt. Werden die Löwen auch Freude an lixl haben und 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurerß

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies