Windows 11: Das steckt im neuen Update

Microsoft hat das monatliche Vorschau-Update für Windows 11 (Version 25H2 und 24H2) veröffentlicht. Heißt: Neue Funktionen, aber keine Sicherheitsupdates. Wer experimentierfreudig ist, kann die Aktualisierung KB5089573 ab sofort über die Windows-Update-Einstellungen anstoßen. Da es sich um ein optionales Update handelt, erfolgt die Installation erst nach einem manuellen Klick auf die entsprechende Schaltfläche.

Die Liste der Änderungen fällt dieses Mal recht interessant aus. Eine Neuerung betrifft das gemeinsame Hören von Inhalten. Über Shared Audio können nun zwei Personen gleichzeitig den Ton von einem PC abgreifen. Auch beim Task-Manager hat Microsoft geschraubt. Dieser zeigt jetzt detaillierte Metriken zur Auslastung der NPU sowie Einblicke in KI-Aktivitäten an. Das dürfte vor allem Nutzer von Copilot PCs interessieren.

Dieses Update beschleunigt laut Microsoft auch den App-Start und die Kernshell-Erlebnisse wie das Startmenü, die Suche und das Aktionscenter. Hinsichtlich der Kamera gibt es ebenfalls Bewegung. Mit der Multi-App-Kamera greifen mehrere Anwendungen gleichzeitig auf den Stream zu. Falls die Hardware mal zickt, steht zudem ein Basis-Modus für die Fehlersuche bereit. Ein kleinerer Punkt betrifft die Ersteinrichtung des Systems. Auf der Seite zur Gerätenennung lässt sich nun endlich ein eigener Name für den Benutzerordner festlegen, sofern dieser den üblichen Benennungsregeln entspricht.

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Microsoft OneNote: Neue Wahlfreiheit beim Öffnen von Dateilinks

Mit einer neuen Einstellungsoption für Windows und macOS lässt sich in OneNote festlegen, ob verlinkte Microsoft-365-Dokumente – also etwa Word-, Excel-, PowerPoint- oder andere OneNote-Dateien – im Browser oder in der jeweiligen Desktop-Anwendung geöffnet werden sollen.

Der Standard bleibt vorerst der Browser, was Microsoft damit begründet, dass dieser sich gut für das schnelle Durchsehen von Inhalten eignet. Wer aber an einem verlinkten Dokument arbeiten will, also wirklich bearbeiten und nicht nur drüberschauen, kommt mit der Desktop-App besser weg, weil dort der volle Funktionsumfang verfügbar ist.

Die Einstellung lässt sich unter Windows über „Datei“ und dann „Optionen“ aufrufen. Im Bereich „Erweitert“ findet sich der neue Abschnitt für Link-Präferenzen. Auf dem Mac geht man über die Menüleiste zu „OneNote“ und dann zu „Einstellungen“, wo die Option unter „Navigation“ zu finden ist.

Voraussetzung für das neue Feature ist eine aktuelle Softwareversion. Unter Windows wird mindestens Version 2603 (Build 19820.20000) benötigt, auf dem Mac die Version 16.110 (Build 26050124). Da Microsoft Updates grundsätzlich schrittweise ausrollt, kann es sein, dass die neue Option auf dem eigenen Gerät noch nicht erscheint und erst in den kommenden Tagen oder Wochen auftaucht.

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Logitech MX Master 4 bekommt haptisches Feedback unter Windows 11




Microsoft und Logitech machen gemeinsame Sache beim Thema haptisches Feedback. Die MX Master 4 unterstützt ab sofort nativ die erweiterten Haptik-Funktionen von Windows 11. Wer die Maus bereits auf dem Schreibtisch liegen hat, muss lediglich ein Firmware-Update über die Software Logi Options anstoßen. Einzige Voraussetzung ist eine aktuelle Version des Betriebssystems. Neue Geräte, die ab dem kommenden Herbst im Handel landen, beherrschen den Kniff bereits direkt nach dem Auspacken.

Das Zusammenspiel zwischen Hardware und Software soll den Arbeitsalltag spürbar aufwerten. In der Praxis äußert sich das durch kurze Vibrationen, wenn Fenster angedockt oder in der Größe verändert werden. Auch beim Ausrichten von Objekten in PowerPoint gibt die Maus eine Rückmeldung.

In den nächsten Monaten soll der Funktionsumfang noch wachsen. Weitere Effekte für das Betriebssystem und Integrationen für Anwendungen von Drittanbietern stehen auf dem Plan. Damit bleibt der Nager vorerst das einzige Gerät in seinem Bereich, das diese tiefe Einbindung in Windows bietet.

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Microsoft Surface Pro 12 und Surface Laptop 8 sind offiziell




Microsoft bringt neue Hardware für Unternehmenskunden an den Start und schickt das Surface Pro 12 sowie das Surface Laptop 8 ins Rennen. Beide Geräte setzen auf die Intel Core Ultra Series 3 Prozessoren, bevor später im Jahr wohl noch Varianten mit dem Snapdragon X2 von Qualcomm folgen. Microsoft bleibt beim Design weitgehend „wie immer“ und behält die bekannten Gehäuseformen sowie den magnetischen Surface-Connect-Anschluss bei.

Das Surface Pro startet in den USA  bei 1.949,99 US-Dollar mit einem 13 Zoll (33,02 Zentimeter) LCD, Core Ultra 5 und eher mageren 256 GB Speicher. Wer das volle Paket mit Core Ultra 7, 64 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD möchte, muss stolze 4.399,99 US-Dollar hinlegen. Optional gibt es für das Tablet nun auch OLED-Displays und 5G-Module, wobei die Mobilfunk-Version ab 2.249,99 US-Dollar losgeht.

Beim Surface Laptop sieht es preislich ähnlich aus. Die 13,8 Zoll (35,05 Zentimeter) Variante beginnt ebenfalls bei 1.949,99 US-Dollar. Die Hardware kommt mit einem neuen haptischen Touchpad daher. Während der Laptop kein OLED-Upgrade erhält, spendiert Microsoft dem 15 Zoll (38,1 Zentimeter) Modell eine höhere Auflösung von 3270 x 2180 Pixeln. Ein praktisches Detail für das Büro ist der optionale integrierte Blickschutzfilter beim kleinen Modell, der sich per Tastendruck aktivieren lässt.

Zusätzlich schiebt Microsoft ein etwas günstigeres Modell namens Surface Laptop for Business 13 Zoll (33,02 Zentimeter) nach, das bei 1.499,99 US-Dollar startet. Hier sollen später im Jahr noch Versionen mit 8 GB RAM folgen, um den Einstiegspreis auf 1.299,99 US-Dollar zu drücken. Die Anschlüsse bleiben gewohnt überschaubar mit USB-C, Thunderbolt 4 und beim großen Laptop einem MicroSDXC-Slot.

Angaben Microsoft:

1. Leistung & Prozessor-Optionen

  • Intel Core Ultra Serie 3: Die ab sofort erhältlichen Konfigurationen laufen mit Intels neuester Prozessor-Architektur. Auf ausgewählten Modellen mit dem Intel Core Ultra X7 liefern sie über 90 % mehr Leistung als das ältere Laptop 5 und bis zu 35 % mehr Grafikperformance als ein MacBook Air mit M5-Chip.
  • Snapdragon X2: Später im Jahr wird das Portfolio um Modelle mit Snapdragon X2-Prozessoren erweitert. Diese sollen eine bis zu 80 % schnellere lokale KI-Inferenzierung sowie eine extrem lange Akkulaufzeit bieten.

2. Die neuen Gerätemodelle im Überblick

Surface Laptop (13-Zoll / Einstiegs-Premium-Modell)

  • Fokus: Mobilität und Einstieg in das Premium-Segment für Unternehmen.
  • Ausstattung: Wi-Fi 7, austauschbare Gen 4 SSD für leichte Wartung.
  • Preise & Varianten: Ab sofort in Konfigurationen mit 16 GB und 24 GB RAM ab 1.499 $ erhältlich. Eine Version mit 8 GB RAM folgt später im Jahr ab 1.299,99 $.

Surface Laptop (13,8-Zoll und 15-Zoll)

  • Fokus: Für anspruchsvolle Büro- und Wissensarbeiter, die viel unterwegs sind.
  • Ausstattung: Fortschrittliches haptisches Touchpad, hochauflösender Touchscreen und eine Akkulaufzeit von bis zu 23 Stunden.
  • Besonderes Sicherheits-Feature: Erstmals gibt es für ausgewählte 13,8-Zoll-Konfigurationen einen integrierten, softwaregesteuerten Blickschutz (Privacy Screen) mit Anti-Glare-Technologie. Dieser lässt sich per Tastendruck aktivieren, um sensible Daten vor fremden Blicken zu schützen.
  • Preis: Ab 1.949,99 $.

Surface Pro (13-Zoll)

  • Formfaktor: Ultradünnes 2-in-1-Gerät (Tablet/Laptop-Hybrid), das Touch-, Sprach-, Stift- und Tastatureingaben flexibel kombiniert.
  • Konnektivität: Optionale 5G-Unterstützung für ortsunabhängiges Arbeiten.
  • Preis: Ab 1.949,99 $.

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Microsoft Classic Outlook: Copilot liefert bald Erklärungen auf Knopfdruck




Microsoft bohrt den klassischen Outlook-Client unter Windows weiter auf und spendiert dem Urgestein eine tiefere Integration von Copilot. Unter der Roadmap-ID 508524 ziehen die sogenannten User Initiated Insights ein. Das Ganze ist recht simpel gestrickt und erfordert kein zusätzliches Add-in.

Wer eine E-Mail liest und über einen Begriff oder einen komplexen Absatz stolpert, markiert die entsprechende Textstelle einfach mit der Maus. Sofort erscheint die Schaltfläche namens Explain This. Ein Klick darauf genügt und der KI-Assistent spuckt Erklärungen oder Kontextinformationen zum markierten Bereich aus. Das soll den Arbeitsfluss beschleunigen, da der Umweg über Suchmaschinen oder externe Chat-Fenster entfällt.

Die Verteilung ist bereits angelaufen. Seit Anfang Mai 2026 befindet sich die Funktion in der Vorschauphase. Der breite Rollout für alle zahlenden Kunden mit entsprechender Copilot-Lizenz startet im Juni 2026 und soll bis zum Monatsende abgeschlossen sein.

Administratoren müssen nicht zwingend aktiv werden, da die Funktion standardmäßig aktiviert wird. Wer die KI-Häppchen im Unternehmen unterbinden möchte, muss die Copilot-Berechtigungen auf Organisationsebene einschränken. Die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien von Microsoft 365 greifen hierbei wie gewohnt.

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