#DealMonitor #SPECIAL – Celonis sammelt 1 Milliarde ein – Bewertung: 11 Milliarden (Decacorn)

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Das 2011 gegründete Process Mining-Grownup Celonis sammelt 1 Milliarde ein und steigt dabei zum ersten deutschen Decacorn auf. Die aktuelle Bewertung liegt bei 11 Milliarden. Bei der letzten Investmentrunde Ende 2019 wurde Celonis noch mit 2,5 Milliarden bewertet.

Celonis sammelt 1 Milliarde ein – Bewertung: 11 Milliarden (Decacorn)

Mittwoch, 2. Juni 2021Vonds-Team

Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates, Franklin Templeton, Splunk Ventures und “eine Gruppe weiterer Investoren” sowie Altinvestoren wie Arena Holdings investieren 1 Milliarde US-Dollar in das Process Mining-Grownup Celonis. Eine solche Summe sammelte bisher noch kein Startup auf seinen Schlag ein. Die Bewertung liegt bei 11 Milliarden Dollar. Damit ist Celonis das erste deutsche Decacorn. Mit dem Begriff werden Unternehmen beschrieben, die mindestens mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet werden.

Die Jungfirma, die 2011 von Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke gegründet wurde, unterstützt Unternehmen dabei, Prozessabläufe zu verstehen und zu verbessern. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter :innen. Zuletzt erlebte Celonis eine große Nachfrage nach seinem neuen Execution Management System, mit dem Unternehmen ihre Geschäftsprozesse datenbasiert steuern können.

Celonis sammelte zuletzt im November 2019 beachtliche 290 Millionen Dollar ein. Die Bewertung lag damals bei 2,5 Milliarden. Die Bewertung der Software-Firma hat sich somit in weniger als zwei Jahren fast verfünffacht. Zuvor sammelte Celonis im Juni 2018 rund 50 Millionen ein, bei einer Bewertung von 1 Milliarde. 2016 sammelte das Unternehmen zudem 27,5 Millionen Dollar ein. Insgesamt flossen somit nun bereits 1,3 Milliarden Dollar in Celonis.

Der letzte verfügbare Jahresabschluss von Celonis stammt aus dem Rumpfgeschäftsjahr 2017 (1. Januar bis 31. Mai) . Damals erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 6 Millionen Euro und “damit mehr als 50 % des gesamten Geschäftsjahres 2016 (10.968 TEUR) obgleich der umsatzstärkste Monat Dezember nicht enthalten war”. Zur weiteren Einordnung ist dies hilfreich: “Bei Betrachtung eines 12-Monatszeitraumes (1. Juni 2016 bis 31. Mai 2017) wird die Saisonalität des Geschäfts deutlich. Für diesen 12-Monatszeitraum ergeben sich Umsätze von 15.003 TEUR (VJ 6.757 TEUR)”.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 soll der Umsatz von Celonis dann bereits bei mehr als 100 Millionen Dollar gelegen haben. Danach plante das Celonis-Team eine Verdopplung. Details nennt das Unternehmen auch im Zuge der Mega-Investmentrunde nicht. Zumindest aber wird klar, dass Celonis in den vergangenen Jahren rasant gewachsen ist, zudem wirtschaftete das Unternehmen schon frühzeitig profitabel.

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Deutsche Startups sammeln gerade so viel Wagniskapital ein wie nie zuvor

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Deutsche Startups sammeln gerade so viel Wagniskapital ein wie nie zuvor

Einer neuen Studie zufolge haben die Investments in deutsche Firmen ein neues Rekordhoch erreicht. Ein Ende des positiven Klimas ist nicht in Sicht.

Der Lieferdienst verbuchte das größte Investment der letzten Monate für sich.
Der Lieferdienst verbuchte das größte Investment der letzten Monate für sich.

Gorillas

Die Investitionen in deutsche Startups sind im ersten Quartal laut einer Studie auf den höchsten jemals aufgezeichneten Wert gestiegen. Von Januar bis März hätten deutsche Unternehmen in 165 Deals 2,2 Milliarden Euro eingesammelt, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Datenanbieters Refinitiv hervor. „Die Wirtschaft erholt sich und zuversichtliche Investoren in Deutschland und ganz Europa investieren Kapital in Startups, als gäbe es kein Morgen“, sagte der für das Deutschland-Geschäft verantwortliche Refinitiv-Manager Carl-Johan von Uexküll. Bereits im Schlussquartal 2020 war mit 1,2 Milliarden Euro eine vergleichweise hohe Summe geflossen.

Größte Investments für Gorillas, Volocopter und Sennder

Deutschland lag im ersten Quartal erneut hinter Großbritannien, wo vier Milliarden Euro vergeben wurden, und deutlich vor Frankreich, wo 1,1 Milliarden Euro flossen. Europaweit sammelten Startups Wagniskapital im Umfang von 11,7 Milliarden Euro in 644 Runden ein, was einem Plus zum Vorjahreszeitraum von 128 Prozent entsprach. In dem bisher gemessen am Transaktionswert stärksten vierten Quartal 2020 waren es 7,5 Milliarden Euro.

Die größte Finanzierungsrunde stemmte das Lebensmittel-Lieferdienst-Startup Gorillas, das 245 Millionen Euro bei Investoren einsammelte. Dahinter folgten der Flugtaxi-Anbieter Volocopter mit 200 Millionen Euro und das Logistik-Startup Sennder, das inzwischen mehr als eine Milliarde Dollar wert ist. Am aktivsten unter den deutschen Geldgebern war Global Founders Capital (GFC) mit Ausgaben in Höhe von 98 Millionen Euro in 22 Deals. Dahinter folgten HTFG sowie HV Holtzbrinck Ventures.

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Trade Republic sammelt 900 Millionen ein (Bewertung: 5 Milliarden) – Pitch bekommt 85 Millionen

Donnerstag, 20. Mai 2021Vonds-Team

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INVESTMENTS

Trade Republic


 Sequoia, TCV und Thrive Capital sowie die Altinvestoren Accel, Creandum, Founders Fund, also Peter Thiel, und Project A Ventures investieren 900 Millionen US-Dollar in Trade Republic. Die Bewertung liegt bei beachtlichen 5 Milliarden Dollar. Somit ist der Neobroker Trade Republic das neuste Unicorn im Lande. Über das Interesse von Sequoia, bei Trade Republic einzusteigen, hatten wir bereits Mitte Dezember im Insider-Podcast berichtet (siehe unten). Das Berliner FinTech, das 2015 von Christian Hecker, Thomas Pischke und Marco Cancellieri gegründet wurde, erhielt zuletzt 62 Millionen Euro – unter anderem von Accel und Founders Fund. Hinter Trade Republic verbirgt sich ein mobiler und provisionsfreier Broker mit dem Kunden mobil und provisionsfrei mit Aktien, ETFs und Derivate handeln können. “Der frühe Geldgeber Sino verkauft Anteile im Wert von rund 150 Millionen Dollar, 750 Millionen Dollar fließen in die Firma. Die Bewertung steigt dabei von 730 Millionen Dollar Ende des vergangenen Jahres auf 5,3 Milliarden Dollar”, schreibt FinanceFWD zum Mega-Investment. “Mit dieser Finanzierung werden wir unsere Mission vorantreiben, Millionen von Europäern einen sicheren, einfachen und kostenlosen Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Über 400 Mitarbeiter:innen wirken bereits für Trade Republic. Nach eigenen Angaben verfügt das Fintech in Deutschland, Frankreich und Österreich derzeit über “mehr als eine Million Kunden”. Mehr über Trade Republic

Pitch


Tiger Global investiert – wie erwartet – in Pitch. Neben dem amerikanischen Über-Investor investieren auch Lakestar, Index Ventures und Thrive Capital in das junge Berliner Unternehmen. In der Series B-Finanzierungsrunde fließen 85 Millionen US-Dollar in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Thrive Capital und Co. investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in Pitch. Index Ventures, BlueYard und Frank Thelen, der schon Wunderlist unterstützte, investierten zuvor bereits 19 Millionen Dollar in das Startup. Insgesamt flossen nun schon 135 Millionen in Pitch. Über 100 Mitarbeiter:innen wirken bereits für die Jungfirma. Nach unseren Informationen bewerteten die Geldgeber das Startup zuletzt mit 170 Millionen Dollar (Pre-Money). Im Insider-Podcast hatten wir Ende März über das Interesse von Tiger Gobal an Pitch berichtet. Mehr über Pitch

Dabbel


 Target Global, SeedX, main incubator und weitere Investoren investieren 3,6 Millionen Euro in Dabbel. Das PropTech aus Düsseldorf setzt künstliche Intelligenz ein, um die Energieeffizienz in gewerblichen Gebäuden zu steigern. Dazu entwickelt Dabbel “eine cloud-basierte, selbstlernende Gebäudemanagement-Software, die sich in bestehende Gebäudemanagement-Systeme einfügt und die Steuerung von Heiz- und Kühlsystemen auf eine Art und Weise übernimmt”.

Miles


 Emmanuel Thomassin, Christian Ga?rtner, Rex Jackson und Stine Rolstad Brenna investieren in den Carsharinganbieter Miles. Die Jungfirma unterscheidet sich von der vielen Konkurrenz vor allem durch sein Abrechnungssystem. Abgerechnet werden, anders als bei anderen Carsharing-Anbietern, nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer, nicht die Fahrtzeit. In der Vergangenheit investierte vor allem Seriengründer und -investor Lukasz Gadowski in das Berliner Startup. Im vergangenen erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 20 Millionen Euro. Mehr über Miles

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#DealMonitor – Twaice sammelt 26 Millionen ein – Markel investiert in Finanzchef24 – Senorics bekommt 8 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Twaice, Finanzchef24, Senorics sowie TAXi-AD und UZE Mobility.

Twaice sammelt 26 Millionen ein – Markel investiert in Finanzchef24 – Senorics bekommt 8 Millionen

Mittwoch, 19. Mai 2021Vonds-Team

Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Twaice


Energize Ventures aus Chicago und alle Altinvestoren investieren 26 Millionen US-Dollar in Twaice. Das Münchner Startup, das 2018 von Stephan Rohr und Michael Baumann gegründet wurde, entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren. “Die Mittel werden für den Ausbau der Kernkompetenzen, wie beispielsweise der Analytikplattform, sowie für die internationale Expansion genutzt”, teilt die Jungfirma mit. Insgesamt flossen bereits 45 Millionen US-Dollar in Twaice. Zuvor investieren bereits Creandum, Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest in das Startup. Mehr über Twaice


Finanzchef24 


Der amerikanische Spezialversicherer Markel investiert über seinen Corporate Venture Capital-Arm Markel Digital Investment in Finanzchef24, einen Versicherungsmakler für Unternehmer und Selbstständige. Das InsurTech wurde 2012 von Felix Schollmeier und Hendrik Rennert gegründet. Beide haben das Unternehmen inzwischen verlassen. Die Jungfirma wird derzeit von Benjamin Papo und Tobias Wenhart geführt. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Target Partners, HW Capital und Mercura Capital in Finanzchef24. Mehr über Finanzchef24

Senorics


FIDURA Fonds, ZEISS Ventures, der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), Ventura Investment und TUDAG investieren 8 Millionen Euro in Senorics. “Dies ermöglicht nun notwendige Investitionen, um die Technologie der innovativen Inhaltsstoffanalyse-Sensoren des Unternehmens in den industriellen Maßstab zu skalieren”, teilt das Dresdner Unternehmen mit. Das sächsische Startup, 2017 gegründet, entwickelt Nahinfrarot-Spektroskopie-Sensoren, die kleiner als eine 1-Cent-Münze sind.

MERGERS & ACQUISITIONS

TAXi-AD


Der UZE Mobility, ein Marktplatz für über Displays ausgespielte Werbung an Fahrzeugen, übernimmt TAXi-AD, einen Anbieter für Taxiwerbung. “Durch die Übernahme baut UZE Mobility nicht nur seine Reichweite und sein Team aus, sondern wird auch zum einzigen Anbieter von digitaler Werbung auf Taxi-Dächern in Deutschland”, teilt das Unternehmen aus Bremen mit. TAXi-AD  wurde im Jahre 2000 in Hamburg gegründet.

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#DealMonitor – Yova sammelt 11 Millionen ein – shyftplan bekommt 7 Millionen – Tink übernimmt FinTecSystems

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Helsing, Yova, shyftplan, Quantum-Systems, CareerLunch, be , vCoach, Kyto, FinTecSystems, financeAds International, stashcat, Hear.com, mysleepmask, mellow Noir und Winemaster Bottle.

Yova sammelt 11 Millionen ein – shyftplan bekommt 7 Millionen – Tink übernimmt FinTecSystems

Dienstag, 18. Mai 2021Vonds-Team

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INVESTMENTS

Helsing


Die zalando Macher Robert Gentz und Rubin Ritter investieren gemeinsam mit Lansdowne Partners in Helsing. Das junge Münchner Unternehmen kümmert sich um “die Entwicklung und der Vertrieb von Produktlösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz”. Das Unternehmen wurde von Gundbert Scherf, Niklas Köhler und Torsten Reil gegründet. Köhler etwa führt bisher das Unternehmen Hellsicht, das sich ebenfalls um Künstlichen Intelligenz kümmert. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

Yova


Carole Ackermann und Christoph Sutter und der eidgenössische Technologiefonds investieren 11 Millionen Schweizer Franken in die Impact Investing Plattform Yova. Über die Plattform können Anleger:innen bereits ab 1.000 Franken in nachhaltige Unternehmen investieren. Die Jungfirma teilt dazu mit: “Du musst kein Finanzexperte sein, um mit Yova anzulegen. Du entscheidest, welche Themen Dir wichtig sind. Wir kümmern uns um den Rest”. Yova wurde von Tillmann Lang und Erik Gloerfeld gegründet.  Der Start in Deutschland wird derzeit vorbereitet.

shyftplan


  DIVC und Altinvesoren wie Coparion, Unternehmertum Venture Capital (UVC) und Senovo investieren 7 Millionen Euro in shyftplan. Das Berliner Unternehmen, das von Jan-Martin Josten und John Nitschke gegründet wurde, positioniert sich als “cloudbasierte Softwarelösung für Workforce Management und Mitarbeiterkommunikation”. Mit dem frischen Kapital “soll der weitere Ausbau des Großkunden-Bereichs in der DACH-Region vorangetrieben werden”. Mehr über shyftplan

Quantum-Systems


Die Münchner 10x Group, hinter der Felix Haas, Jan Becker, Andreas Etten und Robert Wuttke stecken, investiert eine siebenstellige Summe in das Drohnenstartup Quantum-Systems. “The investment round will support the company’s continued expansion as it takes advantage of accelerating market demand for next-generation sUAS with electric vertical take-off and landing capabilities and onboard edge AI”, teilt das Unternehmen, das 2015 gegründet wurde, mit.

CareerLunch


Wingman Ventures, Scout24-Gründer Joachim Schoss und Xovis-Gründer David Studer investieren 1,1, Millionen Schweizer Franken in das junge HR-Unternehmen CareerLunch. Das Startup aus Sarnen in der  Schweiz, das 209 von Simon Hofer und Konstantin Nesterov gegründet wurde, bringt Jobsuchende und Unternehmen “zum informellen Karriere-Austausch über den Mittag zusammen”.

be


Business Angel Bernd Geilen, etliche Jahre bei ING tätig, und die Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in be . Das Startup aus Schwabach, das 2020 von Frank Nobis gegründet wurde,  kümmert sich darum, “Benefit-Programme im Unternehmen einfach nutzbar zu machen”. Dabei verspricht die Jungfirma: “Auch aktuelle Themen – wie die Corona-Testpflicht im Unternehmen – wird digital auf der Plattform abgebildet”.

vCoach


 better ventures, also Christoph Behn, und Angel-Investoren wie Björn Kolbmüller (Zenloop und Flaconi), Josef Arweck (Arjos Invest) und Klaus Mantel investieren eine sechsstellige Summe in das Edtech-Startup vCoach. Das Münchner Startup bietet “skalierbare, App-basierte Soft Skill-Trainings, bei denen Teilnehmende ihre Kommunikationsfähigkeit schnell und nachhaltig verbessern können”. vCoach wurde im Frühjahr 2020 von Stephanie Mayer, Benjamin Gumpp, Dr. Clemens Lechner und Tobias Hölzer gegründet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Kyto


Das Nürnberger Unternehmen Müller Medien übernimmt das Berliner Startup Kyto. Das 2013 von Project A Ventures angeschobene Unternehmen unterstützen Unternehmen bei der Digitalisierung Ihrer Marketing-Aktivitäten – etwa durch die Platzierung von Firmeneinträgen in Branchenverzeichnissen. Müller Medien investierte bereis 2015 in die Jungfirma, die von Paul Wulff und Martin Mittermeier gegründet wurde. In den vergangenen Jahren flossen rund 4,5 Millionen Euro in Kyto. Mehr im aktuellen Insider-Podcast #EXKLUSIV

FinTecSystems


 Das schwedische Open-Banking-Unternehmen Tink übernimmt die Münchner API-Firma FinTecSystems – siehe Finanz-Szene.de. Das Family Office Reimann Investors investierte 2017  gemeinsam mit den Altinvestoren Ventech und Littlerock 4,5 Millionen Euro in FinTecSystems. Das Unternehmen wurde 2014 von Stefan Krautkrämer und Dirk Rudolf gegründet. Der Kaufpreis liegt wohl bei 120 Millionen Euro – siehe FinanceFWD.

financeAds International


Die verticalAds Group übernimmt das Berliner Unternehmen financeAds International, das sich seit 2015 um “Performance-basiertes Onlinemarketing für die Finanzindustrie” kümmert. “Der FinTech-Investor finleap hat seine Anteile als Minderheitsgesellschafter von financeAds nach sechs Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit in einem profitablen Exit am 11. Mai an die verticalAds Group verkauft”, heißt es in der Presseaussendung. financeAds International war eines der ersten Projekte des FinTech-Investors finleap.

stashcat


Das Unternehmen secunet Security Networks übernimmt stashcat. Das Startup aus Hannover ermöglicht “sicheres, DSGVO-konformes Messaging mit integrierter Dateiablage und Videokonferenzfunktion”.  Der Business-Messenger, der 2016 an den Start ging, verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 1,3 Millionen Nutzer:innen und ist bei mehr als 8.500 Unternehmen, Behörden und Organisationen im Einsatz.

STOCK MARKET

Hear.com


Das niederländische Unternehmen hear.com, das in den vergangenen Jahren rund um das Berliner Hörgeräte Grownup audibene entstanden ist, sagt seinen IPO ab. Beim Börsengang an der New Yorker Börse wollte das Unternehmen ursprünglich rund 100 Millionen US-Dollar einsammeln. In der Presseaussendung heißt es: “hear.com today announced that it has postponed plans for its initial public offering due to current challenging equity market conditions. The company will continue to monitor the market for more stable conditions”. audibene wurde 2012 von Paul Crusius und Marco Vietor in Berlin gegründet. 2015 wurde das Unternehmen vom Hörgerätehersteller Sivantos, der von EQT finanziert wird, übernommen. Über 1.200 Mitarbeiter:innen wirken weltweit für hear.com. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 194 Millionen Dollar. Auch die MeinAuto Group hatte ihren IPO zuletzt abgesagtMehr überhear.com/audibene 

DIE HÖHLE DER LÖWEN

mysleepmask


In der neunten Folge der neunten Staffel investierten Regal-Löwe Ralf Dümmel und GreenTech-Löwe Nico Rosberg 100.000 Euro in mysleepmask und sicherten sich dabei 40 % am Unternehmen. Hinter mysleepmask verbirgt sich eine Schlafmaske, die auch Ohrenstöpsel und Gelpads beinhaltet. Ursprünglich wollte Gründer Fabian Karau 100.000 Euro für 20 % seiner Firmenanteile einsammeln

mellow Noir


In der neunten Folge der neunten Staffel investierte Beauty-Löwin Judith Willimas 100.000 Euro in mellow Noir, einer Naturkosmetik-Linie zur Hautpflege, und sicherte sich dabei 35 % am Unternehmen. Ursprünglich wollte Gründer Julian Köster 100.000 Euro für 20 % seiner Firmenanteile einsammeln.

Winemaster Bottle


In der neunten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in Winemaster Bottle, einer Schutzflasche für längere Haltbarkeit, und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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