Bosch Cookit: Smartes Küchengerät im Alltagstest

Über anderthalb Jahre hat Bosch sein Thermomix-Pendant namens „Cookit“ am Markt. Anders als Lidls Monsieur Cuisine, welcher dem Thermomix ebenfalls nacheifert, setzt sich der Cookit nicht über einen günstigeren Preis ab. Im Gegenteil: Zu einem Preis von 1.299 Euro ist man ähnlich teuer wie der Thermomix TM6 von Vorwerk. Mangels Thermomix ist es mir aber nur möglich, die beiden Modelle auf dem Papier zu vergleichen. Sollte sich die Möglichkeit auftun, so werde ich einen Direktvergleich nachreichen. Bedeutet für diesen Erfahrungsbericht: Er fokussiert sich nur auf das Küchengerät aus dem Hause Bosch.

Bosch verspricht mit dem Cookit einen „Alleskönner“. So kommt die Multifunktions-Küchenmaschine mit einem 3-Liter-Kochtopf und bietet neben Guided-Cooking-Programmen auch 24 Automatikprogramme sowie manuelle Modi. Mit dem Topfvolumen von 3 Litern setzt man sich vom TM6 mit 2,2 Litern ab. Allein der spülmaschinengeeignete Edelstahltopf bringt etwa 3 Kilo auf die Waage. So muss man sich schon mit beiden Händen an den verbauten Griffen festhalten, wenn man mit dem Topf hantiert. Ebenfalls unterscheidet man sich durch die Funktion zum Anbraten: Da sind bis zu 200 Grad möglich.

Der Cookit kommt mit einem umfangreichen Zubehör-Paket. So liegt neben dem Universal-Messer der Zwillingsrührbesen sowie der 3D-Rührer bei. Außerdem gibt es einige Schneide-Scheiben samt Zubehör, um beispielsweise Gemüse zu zerkleinern. Seid ihr bereits mit einer MUM-Küchenmaschine unterwegs, dann sind deren die Schneide-Scheiben auch mit dem Cookit kompatibel. Ebenfalls im Lieferumfang beiliegend ist der Dampfgareinsatz. Auf bis zu 3 Etagen lässt sich beim Dampfgaren das Volumen auf 4,7 Liter erweitern. Zudem mitgeliefert werden ein Küchenspatel sowie ein Rezeptbuch – falls Apps nicht so euer Ding sind.

Steht der 9-Kilo-Koloss, dann geht die Einrichtung flott von der Hand. Einplanen solltet ihr hierbei knapp 31 x 34 x 42 Zentimeter auf der Arbeitsfläche. Das etwa 5 Zoll (ca. 13 cm) große Touch-Display führt Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess: Wi-Fi verbinden, den Standort zwecks Siedepunktautomatik hinterlegen und die Home-Connect-App koppeln. Die ist sowohl für Android-, als auch iOS-Geräte verfügbar und umfasst weitere smarte Gerätschaften aus dem BSH-Ökosystem. Auf Wunsch bietet der Cookit eine Einführung in Gerät sowie Zubehör.

Im Regelfall spielt der Cookit ein, zwei, drei Updates ein, bevor ihr loslegen könnt. Während der Updates ist die Bedienoberfläche des Cookits zwar sichtbar, doch das Gerät arbeitet dann so am Limit, dass es faktisch unbedienbar ist. Für den Regelbetrieb reicht die Performance aus. Übrigens: Auch mit feuchten Händen war das Display noch bedienbar. Zur Not bleibt der Sprachassistent auf Zuruf – aber der Reihe nach.

Über das Touch-Display lassen sich sämtliche Funktionen des Cookit bedienen. Darunter lassen sich neben manuellen Programmen sowie Automatikmodi auch Rezepte für das Guided-Cooking auswählen. Letztgenanntes führt euch Schritt für Schritt durchs Rezept. Wem das Bedienen am Gerät selbst zu klein oder wenig performant ist, der greift zur App. Die App bringt mehr Rezepte mit, als jene, die auf dem Gerät abgespeichert sind.

Ein Blick auf die App zeigt, dass sich Automatikprogramme lediglich über das Gerät selbst auswählen lassen. Die App dient vorrangig dazu, Benachrichtigungen vom Gerät zu erhalten oder eben durch die Rezepte zu navigieren. Ebenfalls integriert: ein QR-Code-Scanner. Der überträgt die Rezepte aus dem haptischen Kochbuch aufs Gerät. Wobei ihr, wenn ihr das Smartphone zur Hand habt, auch durch die Rezepte in der App scrollen könnt.

Rezepte in der App lassen sich mittels weniger Handgriffe einsehen und an den Cookit senden. Etwas komisch in der Handhabe: Dazu muss das Gerät aus dem Standby-Betrieb aufgeweckt werden. Das lässt sich, zwar via App erledigen, könnte man aber einfacher handhaben.

Weiter lassen sich in der App Rezepte favorisieren sowie in Sammlungen zusammenfassen. Mit dem jüngsten Update bringt man zudem die Möglichkeit, eigene Rezepte anzulegen. Hier soll via Update noch die Möglichkeit für eigene Rezeptfotos folgen. Am bequemsten ist es wohl, dass man hier direkt einen Suchbegriff in die Tasten haut, beispielsweise die Hauptzutat, um Rezeptvorschläge zu erhalten. Ansonsten bringt die App leider nur noch Zugriff auf Netzwerkdetails des Cookits sowie Bedienungsanleitungen mit. Wer gehofft hat, das Gerät aus der Ferne mittels App anzuwerfen, um das Essen von unterwegs vorzuwärmen – der wird, vermutlich auch aus Sicherheitsgründen, enttäuscht.

Inzwischen ist die Auswahl an Rezepten ansehnlich. Klar, man bringt noch nicht die Menge an Rezepten, wie die Konkurrenz mit, aber man arbeitet daran. Die Möglichkeit, die Portionsgröße anzupassen, gibt es (bisher) nicht. Aufgrund des vielfachen Nutzerwunsches hat Bosch dieses Thema aber auf dem Schirm. Über die Automatikprogramme und das manuelle Kochen könnt ihr sicherlich auch von einigen Thermomix-Rezepten profitieren. Nach dem Gelingen könnt ihr diese, wie eben beschrieben, über die App hinterlegen.

Etwas umfangreicher sind die Bedienmöglichkeiten via Alexa-Skill. Seid ihr mit einem Echo Show unterwegs, dann könnt ihr Rezepte auf jenem durchsuchen und via Sprachbefehl an den Cookit schicken. Zudem könnt ihr mit Alexa das Gerät aus dem Standby wecken, die Restlaufzeit oder auch die Zutatenliste bzw. den nächsten Schritt erfragen. Außerdem kann Alexa auf Befehl die Zubereitung sowohl starten als auch stoppen. Leider bietet man nicht die Möglichkeit bei fertigem Zubereitungsschritt über Alexa auch proaktiv eine Benachrichtigung auszuspielen, denn der interne Piepton ist recht kurz und auch in höchster Lautstärke im Nebenraum leicht zu überhören.

Zwei, drei Worte muss ich zur Verarbeitung loswerden. Das Gerät, ich bezeichnete es eingangs als Koloss, macht einen massiven Eindruck. Dies gilt auch für den Edelstahltopf. Das wirkt alles gut verarbeitet. Anprangern muss ich zu diesem Preis das vergleichsweise wenig massive Zubehör aus Plastik. Insbesondere der 3D-Rührer wirkt zwar ebenfalls gut verarbeitet, aber das Plastik-Metall-Gemisch macht zu diesen Kosten einen weniger wertigen Eindruck. Das Zubehör rastet aber problemlos ein und der Cookit erkennt beispielsweise auch, ob der Deckel geschlossen ist etc.

Kommen wir zum Eingemachten: Wie schlägt sich der Cookit beim Kochen und Backen? Nun ich habe zahlreiche Gerichte durchexerziert – sowohl im manuellen Modus als auch die Automatikmodi und die Möglichkeit zum Guided-Cooking. Kurz vorab: Wer sich vom Gerät nicht „bevormunden“ lassen möchte, der kann den Cookit mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten vollumfänglich ausnutzen. Zubehör wählen, Temperatur, Umdrehungen und Zeit und ab dafür.

Der Cookit liefert 600 Watt Leistung. Mit Kochfunktion sind es gar 1.700 Watt. Im Gerät verbaut sind zwei Temperatursensoren. Wobei auf dem Topf ein Aufkleber für einen Sensor aufgeklebt ist. Der darf anscheinend nicht ab, dürfte sich aber nach vielen Spülvorgängen sicherlich ablösen. Das ist in meinen Augen unglücklich gelöst. Getreide schroten kann der Cookit übrigens nicht. Die Zutaten lassen sich direkt im Gerät abwiegen, die integrierte Waage ist aber träge. Oftmals pendelt die Anzeige zwischen verschiedenen Werten. Und das Ganze ist leider etwas verzögert beim Reinkippen.

Ich habe im Cookit beispielsweise Popcorn zubereitet. Das ging klasse, man muss sich um nichts kümmern und es brennt trotz Zuckerzugabe und Karamellisierungsprozess nichts rein. Gemüse im Dampfgareinsatz garen? Kein Problem und wird vom Ergebnis vergleichbar mit dem vollwertigen Einbaudampfgarer meiner Eltern. Testete ich beispielsweise mit frischen Bohnen. Und auch das Lachs-Soufflé: ein Traum. Kürbissuppe im Winter funktionierte ebenfalls prima. Zwiebeln im Gerät anschwitzen, Kürbis zerkleinern das funktionierte alles 1A.

Ebenfalls geschickt war die Wärmeunterstützung beim Zubereiten von Teig. Hier sollen bis zu 1,5 Kilogramm in einer Portion möglich sein. Mit kleineren Mengen hat der Cookit eher seine Probleme. Ein Strudelteig stellte den Cookit vor keine Herausforderung. Anfangs hatte ich etwas Vorbehalte zwecks Knetteigen, da nicht, wie bei einer herkömmlichen Küchenmaschine, ein Knethaken möglich ist –  die erprobten Gerichte funktionierten aber ohne wenn und aber.

Ein richtiger Allrounder also? Soweit würde ich nicht gehen. So waren bei den Rezepten vom Guided-Cooking einige dabei, die es erforderten, dass man den Topf zwischendrin ausspült – oder man eben einen zweiten Topf zur Hand hat. Auch der ständige Zubehörwechsel für z. B. Mousse au Chocolat (übrigens sehr leckeres Rezept, was man da mitbringt) geht tierisch auf die Nerven. Da sollte man vom Guided-Cooking abweichen und gerade nicht „alles im Cookit“ erledigen, sondern parallel auf einen Handmixer setzen. Auch ist es im laufenden Betrieb nicht immer einfach, das Zubehör im gefüllten Topf zu wechseln.

Im Allgemeinen lässt sich der Cookit zwar gut ausspülen und man profitiert davon, dass sich das Messer und der Inneneinsatz komplett entnehmen lassen – während des Kochens möchte man dennoch nicht ständig spülen. Je nach Rezept lässt sich der Spülaufwand nicht rechtfertigen und der Griff zu herkömmlichen Methoden wäre zeiteffizienter.

Bosch setzt im Cookit auf einen Antriebsmotor mit Kohlebürsten. Da soll es bekanntlich Verschleiß geben. Hierfür möchte ich aber keine Langzeitprognosen treffen. Auch sonst würde ich mich für die Zuverlässigkeit des Geräts nicht verbürgen. So hatte mein erstes Gerät einen Fehler. Da war es zeitweise nicht möglich das Gerät zum Drehen und Erhitzen zu bringen. Der Fehler sollte nach Angaben von Bosch mittels Software-Update inzwischen bei sämtlichen Nutzern behoben sein.

Das Austauschgerät spuckte zeitweise Probleme mit dem Temperatursensor aus. Das war insbesondere inmitten eines Kochvorgangs nervig, da ging dann nichts mehr. Mit dem aktuellen Gerät konnte ich keine Probleme feststellen, sollte sich da etwas auftun, dann werde ich es nachtragen. Ansonsten tippe ich darauf, dass ich wohl leider ein Montagsgerät erwischt hatte.

Das beschriebene Gesamtpaket Cookit gibt es zu einem Kostenpunkt von 1.299 Euro. Wer da zugreifen möchte, der sollte zumindest nach einer Aktion Ausschau halten. Da gibt es oftmals einen zweiten Topf dazu, Der schlägt im Einzelkauf bereits mit über 200 Euro zu Buche. Viele Rezepte sind, wie im Test beschrieben, auf einen solchen ausgelegt. Ansonsten heißt es improvisieren und eben nicht rein mit dem Cookit arbeiten. Bei einem einfachen Teig bleibt oftmals der Griff zur regulären Küchenmaschine. Da ist der Topf schneller gespült und auch eine kleinere Menge machbar. Heißt: Bei mir tut der Cookit eher ergänzend seinen Dienst. Ob das Gerät 1.299 Euro wert ist, darüber kann man streiten. Hierfür bekommt man tatsächlich ein vielseitiges Küchengerät mit einigem Zubehör.

Überzeugt haben mich insbesondere der Gelingfaktor der Rezepte sowie die Bandbreite an Funktionalität. Für mich praktisch, dass ein Dampfgarer mitkommt, da ich viel Gemüse koche. Die ausprobierten Rezepte waren durch die Bank weg geschmacklich super, auch wenn der Weg dorthin oftmals als weniger steinig beworben wird. Vorbehalte, dass sich solch ein Gerät lediglich für Suppen- und Smoothies eignet, wurden im Keim erstickt. Leider war die Ausbeute an smarter (Steuer-)Funktionalität überschaubar. Dass sich da aufgrund des Sicherheitsfaktors einiges an Automationen nicht machen lässt, ist aber nachvollziehbar.

Produkt Typennummer Ausstattung Preis
Bosch Cookit MCC9555DWC
  • Küchenmaschine mit Kochfunktion
  • Mit Temperaturen bis zu 200 Grad – für echtes Anbraten
  • XL-Topf mit 3,0 l Fassungsvermögen – auch für Familienportionen
  • Inklusive Kochbuch
  • Inklusive umfangreichen, professionellen Werkzeugen und Zubehören (Zwillingsrührbesen, 3D-Rührer Universalmesser, Wendeschneidscheibe, Wenderaspelscheibe, Dampfgareinsatz, Dampfgaraufsatz)
  • Drei verschiedene Kocharten: Guided Cooking, 24 Automatikprogramme und manueller Modus
  • Vernetzung mit der Home Connect App
  • Integrierte Waage mit präzisen 1-Gramm-Schritten bis 5 kg

Beiliegendes Zubehör:

1. Küchenspatel: wendet und rührt alle Zutaten


2. Universalmesser: zerkleinert nahezu alles


3. 3D-Rührer: rührt gleichmäßig und lässt nichts anbrennen


4. Zwillings-Rührbesen: schlägt Schaum cremig und Sahne steif


5. Schneidwendescheibe: schneidet perfekte dünne und dicke Scheiben


6. Raspelwendescheibe: hobelt Zutaten optimal grob oder fein


7. Dampfgarzubehör: gart gleichzeitig und schonend auf bis zu drei Ebenen


Außerdem dabei: Unser Cookit Rezeptbuch mit vielen Tipps, Ideen und Inspirationen.

1.299,00 Euro
Bosch Cookit XL-Topf MCCA1BO
  • XL-Topf mit 3,0 l Fassungsvermögen – auch für Familienportionen
  • Edelstahl
229,99 Euro
SuperCut Wendescheibe MUZ9SC1
  • Für den exakten Schnitt bei weichen oder faserigen Lebensmitteln
21,99 Euro
Asia-Gemüse-Scheibe-Edelstahl MUZ9AG1
  • Zerkleinerungsscheibe für Salate, Gemüse, Wok- und andere Gerichte
21,99 Euro
Reibscheibe fein, Edelstahl MUZ9FG1
  • Zum Reiben von Nüssen, Schokolade oder Hartkäse
21,99 Euro

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Shokz OpenRun im Test: Aufpolierte Revision der Aeropex

Ich hatte Mitte 2021 hier im Blog die Aftershokz Aeropex getestet: Knochenschall-Kopfhörer für den Sport. Mittlerweile hat sich einiges getan: Aftershokz hat sich selbst zu Shokz umgetauft und zudem ein neues Modell veröffentlicht, die OpenRun. Letztere habe ich mir im Test für euch angehört.

Zunächst will ich kurz diejenigen ins Boot holen, denen „Knochenschall“ oder eben „Bone Conduction“ nichts sagt. Denn dieses Prinzip nutzen die Shokz OpenRun. Dabei setzt ihr die Kopfhörer nicht ins Ohr ein, sondern sozusagen direkt daneben. Der Schall wird nämlich nicht über die Luft, sondern über eure Knochen übertragen – daher auch der Name. Der Vorteil liegt darin, dass euer Ohr frei bleibt. Dadurch könnt ihr eure Umgebung unbeeinträchtigt wahrnehmen. Dies kann in vielen Situationen, insbesondere beim Sport, wünschenswert sein.

Ein Bekannter von mir etwa nutzt die Aeropex beim Radfahren, um sicher den Straßenverkehr wahrnehmen zu können, aber gleichzeitig auf langen Touren etwas Berieselung zu genießen. Doch auch andere Menschen gehören zur Zielgruppe: Wer etwa mit einem chronischen Ekzem im Gehörgang zu tun hat – das sind mehr Menschen, als man vielleicht spontan annimmt – sollte das dauerhafte Tragen von In-Ears vermeiden. Auch hier bieten sich Knochenschall-Kopfhörer an.

Technische Eckdaten der Shokz OpenRun

  • Bone-Conducting-Kopfhörer mit 20 Hz bis 20 KHz
  • Offen anliegend
  • Resistent gegen Staub und Wasser nach IP67
  • Bluetooth 5.1
  • Codec: SBC
  • Laufzeit: ca. 8 Stunden
  • Schnelladung: 10 Minuten aufladen für 1,5 Stunden Wiedergabe
  • Dual-Noise-Cancelling-Mikrofone für Anrufe
  • Bedientasten für Lautstärke und Multifunktionstaste an den Kopfhörern
  • Gewicht: ca. 26 g
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Tragetasche, Ohropax, Ladekabel, Anleitung
  • Preis: ca. 139,95 Euro

Die OpenRun sind dabei ein etwas verwirrendes Modell: Shokz selbst bewirbt sie nämlich auch als „Areopex mit Quick Charge“. Ist dies denn die einzige Veränderung? Nein, denn man hat auch noch ein anderes Upgrade vorgenommen – von Bluetooth 5.0 auf Bluetooth 5.1.

Ausstattung und Verarbeitung

Auch die Verpackung der Shokz OpenRun weicht natürlich von den Aeropex ab. Sonst werdet ihr aber im direkten Vergleich kaum Unterschiede feststellen. Der Lieferumfang etwa ist identisch. Wer sich beim Training doch etwas abschirmen möchte, kann dafür die beiliegenden Ohropax nutzen. Auch die etwas „glitschige“ Tasche hat man beibehalten.

Ansonsten könnte ich hier alles wiederholen, was ich schon im Test der Aeropex beschrieb. Also erwähne ich lieber, dass ich die Schnellladung als kleinen Bonus schnell schätzen gelernt habe. So passiert es mir durchaus manchmal, dass ich Kopfhörer mehrfach zum Laufen in meiner Arbeitspause nutze, sie dann beiseite räume und das Laden verpenne. Ist bei den OpenRun kein Ding, denn in der Tat kann man sie ca. 10 Minuten aufladen und dann wieder über eine Stunde nutzen. Das reicht mir aus, um meine Runden zu drehen.

Praxistest

Bluetooth 5.1 ist also nun an Bord. Theoretisch könnte das die Stabilität der kabellosen Verbindung zwischen kompatiblem Zuspieler und den OpenRun gegenüber einer Bluetooth-5.0-Verbindung verbessern. Ich hatte aber schon mit den Aeropex und einem Mi 11 beim Testen keinerlei Probleme und so erfuhr ich hier ein identisches Erlebnis. Eine Begleit-App für die OpenRun gibt es weiterhin nicht und technisch sind die neuen Kopfhörer eben bis auf den Sprung von Bluetooth 5.0 zu 5.1 und die Schnellladung identisch.

Daher gab es dann auch beim Klang keine Überraschungen: Hier möchte ich nichts schönreden, denn klassische In-Ear-Kopfhörer erreichen nun einmal einen deutlich volleren und differenzierteren Klang. Die OpenRun hören sich eher so an, als ob ihr neben euch ein Radio aufstellt, das im Bassbereich schwach auf der Brust ist. Wer die volle Klangimmersion sucht, ist hier also ganz sicher falsch. Doch die OpenRun werden auch nicht als Klangwunder für Audiophile vermarktet.

Vielmehr soll dieses Modell eben mit dem lockeren Tragekomfort, und der Chance locken, dass ihre eure Umgebung trotz Beschallung weiterhin voll wahrnehmt. Und das klappt identisch zu den Aeropex super. Auch sickern nur wenige Geräusche der Kopfhörer selbst durch, sodass ihr z. B. in Bus oder Bahn eure Mitfahrenden nicht belästigt.

Ansonsten gibt es weiterhin die gleichen Kritikpunkte wie bei den Aeropex: Etwa würde ich eine andere Positionierung der Lautstärketasten präferieren, da man sie beim Tragen von unten antippt und so leicht den Sitz der Kopfhörer verschiebt. Ganz cool sind die OpenRun auch, falls ihr mit einem Laufpartner auf Tour geht, aber im Hintergrund etwas Beschallung haben wollt. Es ist kein Problem, auf niedriger Lautstärke Musik zu hören und sich dennoch zu unterhalten.

Telefonate? Ja, das geht auch mit den OpenRun. Auch hier sehe ich jedoch traditionelle In-Ear-Modelle, wie z. B. die zuletzt von mir getesteten Jabra Elite 4 Active, deutlich vorne. Für ein kurzes Gespräch beim Joggen reicht die Qualität aber aus.

Fazit

Die Shokz OpenRun sind im Wesentlichen eine minimal aufgepeppte Version der AfterShokz Aeropex. Wer also ein größeres Upgrade wünscht, der sollte sich eher einmal die OpenRun Pro ansehen bzw. anhören, die ich hier im Blog auch noch genauer testen werde. Immerhin bieten die OpenRun aber nun Bluetooth 5.1 sowie die Möglichkeit zur Schnellladung.

Im Zweifelsfall sind die OpenRun also wegen der dezenten Verbesserungen den Aeropex vorzuziehen. Ansonsten bleibt es bei meinem damaligen Testurteil: Die Aeropex OpenRun sitzen angenehm und überzeugen in der Verarbeitung. Allerdings solltet ihr hier keinen zu konventionellen In-Ears vergleichbaren Sound erwarten. Da sind Kompromisse notwendig, dank derer ihr aber eure Umgebung perfekt wahrnehmen könnt.

Bei mir saßen die OpenRun einwandfrei und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit Druckgefühl oder einem Verrutschen. Lediglich die Bedientasten könnte man gerne anders platzieren. Ansonsten: Wie den Aeropex, so gebe ich auch den OpenRun weiterhin einen Daumen nach oben.

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Austrian Audio PG16: Erstes Gaming-Headset der Österreicher im Test

Austrian Audio ist ein noch recht junger Anbieter, der mit dem PG16 sein erstes Gaming-Headset vorgestellt hat. Hinter dem Unternehmen stecken aber alte Hasen, nämlich ehemalige Mitarbeiter der AKG Acoustics GmbH, welche nach Samsungs Übernahme des Mutterkonzerns Harman nun eigene Wege gehen. Da sind schon einige Kopfhörer erhältlich, doch das Austrian Audio PG16 markiert eben nun den Einstieg ins lukrative Gaming-Segment. Ob das gelungen ist, hörte ich mir für euch im Test an.

Zunächst eine Warnung an Nutzer von Apple Macs auf M1-Basis: Käufer des Headsets erhalten einen Gutschein für die Software Spatial Soundcard L. Jene soll für euch eben räumlichen Klang in Kombination mit dem Gaming-Headset PG16 ermöglichen. Leider funktioniert die Software nicht in Verbindung mit Apple Silicon und verweigert die Installation. Zumindest musste ich diese Erfahrung an meinem Mac mini machen. Kompatibel ist das Programm jedoch zu Apple Macs auf Intel-Basis sowie 64-Bit-Systemen ab Windows 7.

Technische Spezifikationen

  • Design: Over-Ear; geschlossen
  • Frequenzbereich: 12 Hz – 24 kHz
  • Treiber: 44 mm
  • Empfindlichkeit: 113 dBspl/V
  • Impedanz: 25 Ohm
  • Input Power: 150 mW
  • Mikrofonarm mit „Tilt-to-mute“-Funktion
  • Mikrofonrichtcharakteristik: Omnidirektional
  • Kabel (abnehmbar): 1,4 m
  • Stecker: 3,5 mm (1/8”) TRRS
  • Adapter (inklusive): 3,5 mm (1/8”) TRRS to 2x 3,5 mm (1/8”) TRS
  • Abmessungen: 205 x 180 x 80 mm
  • Gewicht (ohne Kabel): 265 g
  • Lieferumfang: 1x PG16 Headset, 1x HSC1m4 Headset Kabel 1,4 m, 1x HSA6 Adapter, 1x HXB Transporttasche
  • Preis: 139,- € (UVP)

Dabei will Austrian Audio nicht nur mit dem Klang, sondern auch der Verarbeitung des PG16 überzeugen. Verwenden könnt ihr das Gaming-Headset via Klinke natürlich nicht nur am PC, sondern auch an Spielekonsolen wie PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Man setzt auf ein geschlossenes Design, das vor Umgebungsgeräuschen abschirmen soll.

Ausstattung und Verarbeitung

Im direkten Vergleich mit meinen zuletzt getesteten Gaming-Headsets von Epos, etwa dem H6 Pro, wirkt das PG16 in der Verarbeitung etwas weniger wertig. Allerdings ist hier auch der Verkaufspreis niedriger angesetzt. Was mir etwa nicht so gefällt, sind die schwarzen Hochglanz-Plastik-Oberflächen an Ohrmuscheln und Bügel. Schon nach kurzer Nutzungszeit sieht man da natürlich jeden Fingerabdruck. Eine matte Oberfläche oder ein Stoffüberzug hätten da Wunder bewirkt. Auch ist das Mikrofon fest verbaut, also nicht abnehmbar. Es lässt sich aber mit seinem sehr flexiblen Arm perfekt ausrichten. Klappt ihr es nach oben, schaltet es sich automatisch stumm.

Auch die Ohrmuscheln an sich sind drehbar, können also im Winkel auf eure Bedürfnisse angepasst werden. Die Bügel sind links und rechts ausziehbar, um die Größe der Over-Ear-Kopfhörer für euch anzupassen. Bei mir genügte bereits die kleinste Einstellung, da passt also wirklich jeder Quadratschädel rein. Die Memory-Foam-Polster wirken ebenfalls wertig, sind aber nicht ganz so dicht / dick wie bei dem bereits erwähnten Epos-Modell. Das Kabel ist im Übrigen abnehmbar und daher leicht austauschbar.

Insgesamt möchte ich die Verarbeitung des Austrian Audio PG16 als „gut“ bewerten. Das Mikrofon könnte abnehmbar sein und generell wirkt das Design etwas fragiler als bei manch etabliertem Platzhirsch. Dafür kann man das PG16 auch zusammenfalten, indem linke oder rechte Ohrmuschel einklappt. Das erleichtert den Transport in der beiliegenden Tasche. Gemessen am Preis passt der Gesamteindruck also.

Tragekomfort und Sound des Austrian Audio PG16

Das PG16 nutzt ein geschlossenes Over-Ear-Design und trägt sich nach meinem subjektiven Eindruck äußerst angenehm. Der Sitz ist recht luftig, sodass meine Ohren ausreichend Platz hatten und ich auch nicht direkt heiße Löffel bekam. Es entsteht auch bei etwas längeren Sitzungen kein störendes Druckgefühl. Dafür ist die Abschirmung trotz geschlossenem Design eher mittelprächtig, sodass man eine Art halboffenen Eindruck gewinnt. Ich persönlich fand das sogar hilfreich, da ich so noch meine Umgebung im Hintergrund wahrnehmen kann. Wer sich mit dem Headset von spielenden Kindern, lauten Mitbewohnern oder einer Hauptverkehrsstraße isolieren will, wird aber ein wenig ernüchtert sein.

Das Kabel führt Austrian Audio aus der rechten Ohrmuschel, was beim Gaming allerdings etwas stören kann, zumal es eben nur 1,4 m lang ist. Hier kommt man sich mit dem Maus-Arm ins Gehege. Linkshändern dürfte das wiederum sogar eher entgegenkommen. Ich bin Brillenträger und konnte das PG16 auch lange Sitzungen tragen, ohne dass mich ein Druckgefühl oder übermäßiges Schwitzen aus dem Spiel gerissen hätte. Ergonomisch sieht es also richtig gut für das erste Modell der Österreicher aus.

Schade: Direkt am Headset gibt es keine Möglichkeit, die Lautstärke zu regeln. Das ist am PC weniger ein Problem als an der Konsole. Da ist dann immer der Weg in die Schnelleinstellungen notwendig. Klanglich ist das Austrian Audio PG16 sehr auf Gaming getrimmt, was dazu führt, dass die Mitten recht überbetont sind. Das fällt insbesondere beim Spielen von dialoglastigen Spielen ins Gewicht. Die Stimmen sind immer einen Tick zu laut und z. B. Schüsse, Explosionen und Co. haben eine Tendenz zum Klirren. Dieses Problem tritt am PC nicht auf, weil man hier leichter nachregeln kann. Die Bässe gefallen mir da besser, denn sie sind eben gerade nicht zu dominant, wie es doch bei einigen Konkurrenzmodellen gerne der Fall ist.

Die Stereo-Separation gelingt ebenfalls exzellent. Davon profitiert dann auch die Musikwiedergabe. Hier fallen die etwas zu kräftigen Mitten auch weniger ins Gewicht, hatte ich das Gefühl. Somit ist das Austrian Audio PG16 ein überraschend guter Allrounder. Für Filme und Serien wiederum bietet es sich dann an, auch die Software SpatialSound Card L Surround Sound ins Boot zu holen. Klar, auch in Spielen kann man damit experimentieren.

Ich bin selbst kein großer Fan von simuliertem Raumklang. Maximal erreicht man da durch Software-Tricksereien in meinen Ohren eine differenzierte Stereo-Separation. Tatsächlich hilft das Programm aber am Rechner, einzelne Objekte besser zu orten, hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Die Bedienung ist aber eher sperrig, da könnte man noch viel an der Benutzerfreundlichkeit verbessern. Das Ergebnis wird man nicht mit einem „echten“ Surround-Erlebnis verwechseln, macht aber Spaß. Offenbar hatte Austrian Audio hier aber insgesamt mehr die PC-Gamer im Auge, denn nur jene profitieren.

Mikrofone und Voice-Chats mit dem Austrian Audio PG16

Sprach-Chats und Telefonate mit dem Austrian Audio PG16 gehen völlig in Ordnung. Das Mikrofon ist ab Werk jedoch sehr leise, da hilft es, direkt in den Audio-Settings am Mac oder aber Windows-PC nachzuhelfen. Die Qualität war laut meinen Gesprächspartnern völlig ausreichend, Nebengeräusche aus meiner Wohnung, etwa den Roboter-Staubsauger im Nebenraum, hörte man kaum. Meine Gesprächspartner konnte ich jeweils ebenfalls gut verstehen.

Was mich aber gestört hat: Klappt ihr das Mikrofon hoch, muss es schon bis zum Anschlag hochgedrückt werden, sonst ist es immer noch aktiv. Da gibt es leider auch kein Einrasten oder dergleichen, was einen absichern könnte. Da empfehle ich euch also den Einsatz mit Bedacht, bevor es durch ein versehentlich noch aktives Mikro zu Peinlichkeiten kommt.

Dafür lässt sich das Mikrofon recht nahe an den Mund biegen, was der Verständlichkeit und Lautstärke natürlich zugutekommt. Im Übrigen liegt hier auch eine TeamSpeak-Zertifizierung vor. Fein ist auch, dass das Mikrofon mit einem abnehmbaren Pop-Schutz versehen ist.

Fazit

Das Austrian Audio PG16 basiert auf dem Kopfhörer Hi-X15 des Unternehmens. Dies hat Vor- und Nachteile. So hat der Hersteller aus Österreich Konsolenspieler deutlich weniger im Kopf gehabt als PC-Gamer. Letztere profitieren von der Software SpatialSound Card L und können die sehr starken Mitten durch einen Equalizer ausgleichen. An PlayStation und Xbox vermisse ich zudem die Chance, die Lautstärke über das Headset zu regeln.

Der Klang der Kopfhörer ist ansonsten gut und auch für Musik und Filme / Serien geeignet. Auch Voice-Chats laufen super, die Stimmwiedergabe ist klar und das Mikrofon nimmt die Stimme gut auf, ohne den Gesprächspartner mit Umgebungsgeräuschen zu überhäufen. Letztere wird man aber als Träger weiterhin wahrnehmen, denn die Dämpfung geht trotz formal geschlossenen Designs eher in die halboffene Richtung.

Die Verarbeitung ist gut, beim Design gibt es aber kleinere Ecken und Kanten wie die nervigen Hochglanz-Oberflächen oder die Tatsache, dass der Mikrofonarm nicht abnehmbar ist und das Kabel an der rechten Seite geführt wird. Meiner Ansicht nach liefert Austrian Audio hier aber einen guten Einstieg ins Segment der Gaming-Headsets ab. Wird man auf dieser Basis weiter aufbauen und sich die Kritikpunkte zu Herzen nehmen, dann kann man ernsthaft mit Epos, Corsair, Razer und Co. konkurrieren.

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Anycubic Photon Mono X 6K Resin-3D-Drucker im Test

Anycubics neuer Photon Mono X 6K verspricht nicht nur eine hohe Druck-Auflösung, sondern auch ein schnelle Druckzeiten. Mit bis zu 80 mm/h soll der rund 600 Euro teure 3D-Drucker Objekte aus Kunstharz zaubern. Die 6K-Auflösung kann dabei kleinste Details von nur 34 µm abbilden. Für einen Test habe ich genauer hingesehen.

Beim Nachfolger des Photon Mono X handelt es sich um einen großformatigen Resin-3D-Drucker mit einem Druckvolumen von 197 x 122 x 245 mm. Äußerlich hat sich beim Mono X 6K im Vergleich zum Vorgänger fast nichts geändert. Im Inneren sitzt eine noch stärkere UV-Lichtquelle und auch das monochrome LC-Display ist nicht nur hochauflösender, sondern auch etwas größer als beim Vorgänger.

Anycubic Mono X 6K – Technische Daten

  • Eingesetzte Technologie mSLA, LCD-Kunstharz-Drucker
  • Maximales Druckvolumen 24,5 * 19,7 * 12,2 cm = 5,88 L
  • Aufstellgröße 47,5 * 29 * 27 cm
  • Lichtquelle 405 nm Matrix-LED mit bis zu 6.500 µW/cm²
  • Maskierung LCD-Panel 5760 * 3600 Pixel
  • Lichtdurchlässigkeit 6 %
  • Kontrastverhältnis 350:1
  • Horizontale Auflösung ? 34 µm
  • Angegebene maximale Druckgeschwindigkeit 80 mm/h
  • Netzteil AC/DC 110 V – 240 V (AC) zu 24 V 144 Watt (DC)
  • Verbindungen USB-A (2.0) & WLAN
  • Controllboard Eigenentwicklung Anycubic
  • Steuerung 3.5-Zoll-Touchsceen
  • Android- oder iOS-App
  • Preis laut Hersteller 649 US-Dollar

Verpackung und Lieferumfang

Beim sogenannten Resin-Druck (auch mSLA-3D-Druckverfahren) wird ein UV-Licht-härtendes Kunstharz durch ein LCD-Panel belichtet. Die dadurch entstehende Photopolymerisation erzeugt schichtweise ein neues Objekt. Es wird mit flüssigem Druckmaterial (Resin) gedruckt. Im Gegensatz zu FDM-Druckern, die über eine Spule mit festem Druckmaterial versorgt werden, dieses schmelzen und über eine Düse auf das Druckbett aufbringen, wird der Druck hier über mehrere Schichten „zusammengebacken“

Der Resin Druck bietet Vor- aber auch Nachteile. Zum einen hat das LCD-Panel des Photon Mono X 6K eine Auflösung von 5760 × 3600 Pixeln. Hierdurch kann man feinere Schichten drucken, als es mit einem herkömmlichen FDM-Drucker möglich wäre. Nachteil: Man ist in der Größe des Druckbettes begrenzt.  Der Anycubic Mono X 6K kommt jedenfalls in einem schlichten Karton an. Im Lieferumfang befindet sich alles, was für den Gebrauch notwendig ist;

  • Drucker, Netzteil, Kabel
  • WLAN-Antenne
  • Bedienungsanleitung
  • Papier für die Druckbett Nivellierung
  • Ersatz UV-Screen Schutz Alkoholtuch
  • Schrauben und passende Inbusschlüssel
  • Metallspachtel für das Druckbett
  • Plastikspachtel für den Harztank
  • Einmal-Resin-Filter
  • Handschuhe
  • Masken
  • USB-Stick: (druckbereitesTestmodell, Bedienungsanleitung, Photon Workshop Slicer inkl. Anleitung)

Was fehlt, sind kompatibles Resin und ggf. Isopropyl-Alkohol zum Reinigen. Alternativ zum Waschen der Drucke mit Isopropyl-Alkohol könnt ihr auf mit Wasser waschbares Resin zurückgreifen. Das kostet zwar mehr, rechnet sich aber auf Dauer und ihr habt weniger Probleme die Reste zu entsorgen. Ich persönlich bevorzuge diese Variante, da dieses Resin weniger riecht. Auch fallen die Alkoholausdünstungen weg. Aber egal für welches Resin ihr euch entscheidet, tragt Handschuhe und eine Maske wenn ihr direkt mit dem Material arbeitet.

Design und Verarbeitung

Der Drucker benötigt mit einer Größe von 270 mm x 290 mm x 475 mm (L x B x H) eine Menge Platz. Auch das Eigengewicht von rund 10,75 kg spricht für sich. Bei den Materialien setzt Anycubic auf Metall-Basis und eine gelbe Haube, um eure Drucke vor direkten UV-Strahlen zu schützen. Der Mono X besteht aus einer Basiseinheit mit auf Linearschienen gelagerter Z-Achse, einer abnehmbaren Druckplattform, einem großen Resin-Tank und der angesprochenen Kunststoffabdeckung. Die Verarbeitung des 3D-Druckers ist hochwertig.

An der Front befindet sich der typische Farb-Touchscreen, der präzise und reaktionsschnell arbeitet. Mit wenigen Klicks gelangt ihr zu allen wichtigen Einstellungen. Bei der Auswahl eines Modells für den Drucks werden kleine Thumbnails der einzelnen Druckdateien angezeigt. So kann man neben dem Namen auch am Bild erkennen, welches Objekt gedruckt werden soll. Die Druckplatte hat eine texturierte Oberfläche, damit das gehärtete Resin besser haftet. Selbst große bzw. schwere Objekte können so während eines Druckes nicht abfallen.

Einschalten, leveln, loslegen

Der Mono X 6K kommt vollständig zusammengebaut an. Entsprechend simpel fällt die Inbetriebnahme aus: Einfach auspacken, anschließen und das Leveln der Druckplattform durchführen. Die Bedienungsanleitung erklärt mit Abbildungen und Instruktionen die einzelnen Schritte. Wer trotzdem feststeckt, findet Tutorials auf dem YouTube-Kanal von Anycubic. Vor dem ersten Druck müsst ihr den Drucker leveln um den optimalen Abstand zwischen LCD und Druckplatte zu erhalten. Nur so haften eure Drucke an der Platte.

Nehmt dazu das beigefügte Blatt zur Hand und entfernt den Resin-Tank. Legt danach das Blatt auf das LC-Display und fahrt die Druckplatte nach unten, bis die Platte das Blatt festhält. Fahrt die Z-Achse mit der Druckplatte nun in 0,1mm-Schritten höher bis ihr das Blatt ohne Gewalt zwischen LCD und Druckplatte herausziehen könnt. Speichert diese Position dann als „Home“ bzw. „Z=0“. Fahrt die Druckplatte dann wieder hoch, sodass ihr den Tank wieder auf das Display stellen könnt. Dabei darf die transparente FPE-Folie am Boden des Tanks beschädigt werden. Das gleiche gilt für das LCD-Panel. Befestigt den Resin-Tank dann über die beiden Schrauben rechts und links und füllt euer Druckmaterial in den Tank. Nach diesen Schritten ist der Photon Mono X 6K bereit um deinen ersten Testdruck zu starten.

Optional könnt ihr eine WLAN-Verbindung einrichten, um fortan über die App Druckaufträge zu starten oder den Druckstatus zu überwachen. Allerdings ist die Anbindung unschön, so kann der Drucker lediglich im 2,4-GHz-Netz funken und eure SSID und das Passwort dürfen keine Sonderzeichen verwenden. Zur Verbindung muss eine Textdatei (wlan.txt) auf dem beiliegenden USB-Stick mit dem eigenen Netzwerknamen und Passwort abgespeichert werden. Den Stick steckt ihr dann in den 3D-Drucker, um ihn wie einen Druckauftrag zu starten. Daraufhin verbindet sich der Mono X automatisch mit eurem Netzwerk.

Druck fertig – so geht’s weiter

Nach jedem Druck müsst ihr das überschüssige Resin loswerden – mit Alkohol oder Wasser. Wascht euer Druckstück ab, seid aber vorsichtig denn das Resin ist noch nicht komplett ausgehärtet und der Druck kann sich verbiegen bzw. im schlimmsten Fall brechen. Löst dazu das Druckstück von der Druckplatte und pinselt es anschließend in einer Schüssel ab (mit Wasser oder Alkohol). Tragt auch hierbei Handschuhe und eine Maske.

Nach dem Waschen müsst ihr das ganze nun noch UV-härten. Am einfachsten ist es, den Druck direkt in die Sonne zu legen, wer es etwas schneller mag, kann auch eine UV Lampe nutzen um das Resin vollständig auszuhärten. Wer es komfortabler will, kann sich auch eine Wash&Cure Station zulegen, die die einzelnen Schritte für euch übernimmt. Es ist eine Art Waschmaschine mit anschließendem UV-Bad. Alles was ihr mach müsst, ist den Druck in das Waschzuber legen, Reinigungszeit einstellen, danach den Druck aus dem Zuber nehmen und unter den eingebauten UV-Lampen aushärten lassen. Eine solche Station bekommt ihr für um die 90 Euro Sie ist aber jeden Cent wert. Es gibt auch ein paar DIY-Projekte die auf eine UV-Lampe zum Aushärten von Nagellack zurückgreifen.

Egal ob ihr mit Alkohol der Wasser wascht, verbraucht ihr pro 2 kg Resin ca. 4 L Alkohol/Wasser. Die Reinigungsflüssigkeit ist dann mit Resin-Resten gesättigt und trübe. Also wohin damit? Härtet die Flüssigkeit aus, das darin enthaltene Resin bindet sich und flockt. Es kann anschließend mit einem Lackfilter ausgefiltert werden. So könnt ihr den Alkohol noch weiterverwenden. Sollte er wirklich komplett gesättigt sein, füllt ihn in ab und bringt ihn in die Schadstoffsammlung. Das ausgehärtete Resin kann man im normalen Restmüll entsorgen.

Die Druckqualität

Ich wollte meine eigenen Modelle drucken und habe mich hierzu den verschiedenen kostenlosen Quellen im Netz bedient. Sei es Thingiverse, Cults3D oder myMinifactory – man findet dort eigentlich nichts, was es nicht gibt. Neben funktionalen Modellen wie Klammern, Haltern, Kugellagern oder gar Erwachsenenspielzeug auch Kunst oder Modelle die z. B. für Tabletops genutzt werden können.

Genau für solche Figuren ist der Resin-Druck eigentlich ideal, da er die kleinsten Details sehr präzise abbilden kann. Ich habe mich für ein paar Modelle aus der Reihe „Scan the World“ entschieden, bei der unter anderem 3D-Scans klassischer Skulpturen zur Verfügung stehen. Die heruntergeladenen Elemente habe ich dann in der mitgelieferten Software umgewandelt und dem Drucker sein Ding machen lassen. Der Mono X 6K hat sehr gute Arbeit geleistet. Mit Antialiasing auf höchster Stufe lassen sich kaum Schichten erkennen. Da ich vorher einen Resin-Drucker eines anderen Herstellers benutzt habe war ich positiv überrascht. Auch die Geschwindigkeit beeindruckt. Mein alter Drucker hätte für wesentlich kleinere Drucke ein Vielfaches an Zeit gebraucht.




Sobald der Mono X 6K arbeitet, laufen vier Lüfter zum Kühlen der Matrix-LEDs an. Dazu kommt der Motor, der die Z-Achse dauerhaft hebt und senkt. Es entsteht kein richtiger „Lärm“, aber eine monotone Beschallung, die auf Dauer nervt. Noch störender ist der Geruch. Hier kommt es jedoch stark auf das verwendete Resin an. Generell würde ich aber davon abraten, den Anycubic Mono X 6K (oder auch jeden anderen Resin-Drucker) direkt neben euch zu stellen. Nutzt einen Raum, den ihr gut lüften könnt – aber Vorsicht, zu kalt ist schlecht für den Druck.Wenn ihr mehr 3D-Drucke sehen wollt, dann schaut einfach auf meinem Instagram-Profil vorbei.

Fazit – Der Anycubic Photon Mono X 6K ist schnell und genau

Resin-Druck hat den Ruf zu stinken und viel Müll zu produzieren. Zudem soll er langsam sein und einen hohen Arbeitsaufwand verlangen. Meine Erfahrung und der Test zeigen, dass man einige Punkte überdenken sollte. Der Anycubic Photon Mono X 6K arbeitet schnell und liefert eine sehr gute Qualität.

Mit den Materialien und einer Wash&Cure Station kann man zudem Müll und Zeit einsparen. Im Test hat die Qualität der gedruckten Objekte überzeugt. Die mitgelieferte Software Anycubic Photon Workshop erfüllt ihren Zweck, ist aber langsam – kann aber problemlos gegen eine andere getauscht werden. Wer einen großformatigen Resin-Drucker sucht, ist bei dem Anycubic Mono X 6K gut aufgehoben. Er bietet fast alles was das Herz begehrt. Wer von einem anderen Modell wechseln möchte, sollte nicht lange überlegen.

Aktuell wird der Mono X 6K in Wellen angeboten, da der Hersteller mit Chipmangel kämpft. Mit Glück solltet ihr aber einen Drucker bekommen, vereinzelt taucht er auch bei Amazon auf. Gegen Q2 2022 soll sich die Lage entspannen und der Drucker überall erhältlich sein. Anycubic gibt den UVP mit 599 Euro an. Durch wechselnde Aktionen wird er bei manchen Händlern schon zu einem günstigeren Preis angeboten.

Über unseren Gastautor:

Torsten Schmitt

Baujahr 1976 – Früh im Internet, nie rausgekommen. Ein Ge.erd: Halb Geek, halb Nerd // Schreibt ziemlich viele Dinge ins Netz // Chefpilot bei techkrams.de // Freelancer für alles Digitales.

Twitter: @Pixelaffe

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Nuki Smart Lock 3.0 Pro angeschaut: Handy oder Smartwatch als Haustürschlüssel

Kurz nach der Vorstellung des Nuki Smart Lock 3.0 Pro habe ich dieses bei mir eingebaut. Ein paar Leute haben mich gefragt, ob ich etwas dazu sagen kann? Kann ich natürlich. Wer noch nie etwas von Nuki gehört hat: Unternehmen aus Österreich, welches smarte Türschlosser baut.

Die lassen sich per App öffnen (auch für Freunde und Bekannte lassen sich Rechte vergeben) – alternativ gibt’s App-Ausgaben für Wearables, externe Fingerabdruckleser von Dritt-Anbietern, Keypads und Nuki Opener. Integration in gängige Smart-Home-Assistenten ist natürlich auch vorhanden. Letzten Endes arbeitet die Version 3.0 grob wie das von uns getestete Nuki Smart Lock 2.0, dennoch gibt’s natürlich Unterschiede.

Der Anbau ist gewohnt easy. Das Smart Lock wird an der Innenseite der Tür auf den bestehenden Zylinder gesteckt oder geklebt. Beide Varianten sind rückstandslos entfernbar und so auch für Mietwohnungen geeignet. Ihr steckt quasi einen Mechanismus auf euren Schlüssel, der auf der Innenseite der Tür steckt.

Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro hat vor allem auch eine optische Neuerung, denn es kommt nun in Weiß daher. Das ist – je nach Tür – eine gute Sache. Bei mir passt es beispielsweise besser als das vorherige schwarze Modell. Ebenfalls hat das Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine integrierte Bridge für den Zugriff von Außen. Das ist dahingehend gut, weil vielleicht nicht alle eine Steckdose in der Nähe haben, um eine Bridge zu setzen. Wofür die Bridge ist? So verbindet sich das Türschloss direkt mit dem WLAN – ein Zugriff von extern, auch über das Nuki Web, ist möglich. Ebenso ist die Integration in Apple HomeKit möglich.

Neu ist auch der optionale Sensor (39 Euro), der überprüfen soll, ob die Tür geöffnet ist. Der ist flexibel anzubringen und einfach über die App einzurichten. Wie oft überprüft wird, ob die Tür auf ist, ist einstellbar. Funktioniert sogar. Kritikpunkt: Der Türsensor ist ein nicht so günstiger Zukauf und er funktioniert leider nur mit dem Schloss, er lässt sich nicht in anderen Systemen nutzen, was schade ist.

Gut ist, dass nun das Nuki Power Pack (wiederaufladbar, bis zu 4 Monate Saft) direkt dabei ist. Mit Batterien hatte ich vor langer Zeit mal das Problem, dass diese nicht erkannt wurden und ich nicht gewarnt wurde, dass die Batterien bald leer wären. Glücklicherweise hat Nuki klasse Entwickler und eine tolle Community, sodass mein Problem kurze Zeit später durch ein Firmware-Update behoben wurde. Wichtig zu wissen: Nutzer können ihre Tür weiterhin von außen mit dem Schlüssel auf- und zusperren, sofern der Zylinder über eine Not- und Gefahrenfunktion oder Prioritätsfunktion verfügt.

Wie erwähnt: Anbauen ist gewohnt einfach, einrichten auch. Man kommt schnell zu einem Erfolg und kann das Schloss smart nutzen. Persönlich muss ich jetzt nach einiger Zeit sagen, dass ich nicht aktualisieren würde, hätte ich denn ein Smart Lock 2.0 im Einsatz. Das würde mir nur wenig Mehrwert bringen. Ja, das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist leiser als sein Vorgänger und öffnet gefühlt geschmeidiger (hier einmal ein kurzes Video, dann wisst ihr auch, warum ich selten über Siri öffne, sondern direkte über die App, das geht nämlich schneller). Ist für mich aber relativ egal, da ich einen Vorraum habe, da ist die Tür eh zu. Wer aber ein leiseres Schloss sucht, der müsste zum 3er greifen. Dennoch sei gesagt: Ein echter Schlüssel lässt sich natürlich leiser betätigen. Spitze Ohren hören auch easy das 3er. Integriertes WLAN? Auch kein besonderes Plus, wenn man den Vorgänger mit der Bridge hat.

In meinem Alltag arbeitete das Schloss bei mir und meiner Frau fehlerfrei, wobei wir in 99 Prozent aller Fälle manuell per Apple Watch die Haustür öffnen. Nuki unterstützt auch Auto Unlock – also das Aufschließen in der Nähe -, da hat man mit einem Update gerade erst die Problemchen von iOS 15 angepackt. Es lief nach dem Update bei mir etwas besser im Test, wobei ich das automatische Öffnen eh deaktiviert habe.

Was bleibt nach einem knappen Monat mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro?

Mein Lieblings-Türschloss ist noch besser geworden.

  • Einfache Montage
  • Wertige Verarbeitung
  • Super einfache Einrichtung
  • Einfache Funktion
  • Neuer Türsensor funktioniert besser als das alte Modell

Die Unterschiede zum Vorgänger in Kurzform:

Unter der Haube hat sich viel getan!

  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist bereits mit einem integrierten Wi-Fi-Modul ausgestattet. Nutzer benötigen somit keine Bridge mehr, um es aus der Ferne zu steuern und es in das Smart Home einzubinden.
  • Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro erhält man nun standardmäßig mit dem Nuki Power Pack für mehr Power.
  • In Smart Lock 3.0 und Smart Lock 3.0 Pro ist jetzt eine farbige LED verbaut, die Nutzer bei niedrigem Batteriestand oder Fehlern informiert.
  • Beide Smart Locks der neuen Generation unterstützen den neuen Nuki Door Sensor. Die neue Technologie hinter dem verbesserten Türsensor ermöglicht eine hohe Zuverlässigkeit bei minimalem Batterieverbrauch. Zudem ist die Montage des Nuki Door Sensors flexibel möglich und wird über die Nuki App begleitet. Der Door Sensor ist dabei in der Farbe Weiß erhältlich und somit unauffällig am Türrahmen befestigt.

Nuki 3 Smart Lock vs. Nuki 3 Pro Smart Lock

Nuki 3 Smart Lock

Nuki 3 Pro Smart Lock

Abmessung & Gewicht

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 460g

  • 110 x 60 x 60 cm

  • 580g

Stromversorgung

4x AA-Batterien

Akku PowerPack 2.500mAh

Türsensor

X

X

Bluetooth

Bluetooth 5

Bluetooth 5

WLAN

X

2.4 GHz

Fernsteuerung

X (über Bridge)

Ja

Sprachsteuerung

  • Apple Siri (weitere Sprachassistenten via Bridge)

  • Google Assistant

  • Amazon Alexa

  • Apple Siri

Apple HomeKit

Ja

Ja

Farben

  • weiß

  • weiß

  • schwarz

Kosten

149,- Euro OVP

249,- Euro OVP

Gibt’s eine generelle Empfehlung? Nein, die gebe ich ungern und nur äußerst selten ab. Es gibt mit dem Yale Linus, dem tedee und dem Homematic-Schloss noch Mitbewerber. Meine Wahl wäre aber Nuki, da ich Soft- und Hardware kenne, sie einschätzen kann – und ich Entwickler und Community klasse finde. Als Neueinsteiger in diesem Bereich muss man natürlich schauen, was man möchte. Die Unterschiede von Nuki Smart Lock 3.0 Pro und Nuki Smart Lock 3.0 habe ich ja oben noch einmal aufgeführt. Wenn man nur direkt vor der Tür aufsperren will, dann kann man sich die Bridge und das Powerpack sparen und das günstigere Modell nehmen. Smart-Home-Enthusiasten greifen vermutlich – so wie ich – zum Nuki Smart Lock 3.0 Pro. Ein gutes Allround-Paket, um die Haustür smart zu machen. Lasst euch aber von mir sagen: Ein Upgrade vom 2er würde ich nicht anstreben, das „tut nicht Not“.

-> Nuki Onlineshop

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