Samsung Display zeigt Innovationen (EL-QD) auf der SID Display Week 2026

Samsung Display hat im Rahmen der SID Display Week 2026 Prototypen und Konzepte für neuartige Bildschirme vorgestellt – zusätzlich zu etablieren Produkten wie natürlich seiner QD-OLED-Technik. Mit im Gepäck hatte man z. B. auch wieder ein EL-QD-Display, das für eine völlig neue Generation von Screens steht.

EL-QD steht, wie z. B. auch nanoLED oder QDEL, für „echte“ Quantum-Dot-Displays. Im Gegensatz zu aktuellen QLED-TVs, die letzten Endes immer noch reguläre LC-Displays verkörpern, nutzen EL-QD und Co. keine LCD-Technologie mehr. Sie stehen OLEDs näher, da selbst-emissive Pixel Verwendung finden. Eine Hintergrundbeleuchtung ist also auch nicht mehr notwendig. Weil anorganische Materialien zum Einsatz kommen, gibt es aber kein Risiko für Burn-in und die Langlebigkeit soll ebenfalls deutlich erhöht sein.

Im Rahmen der SID Display Week 2026 hat Samsung Display da jedenfalls einen verbesserten Prototyp gezeigt, der 25 % heller wird als direkte Vorgänger und somit 500 Nits erreicht. Dieser Bilschirm soll zudem mit hervorragender Energieeffizienz punkten. Bis man es da zur Marktreife bringt, dürfte aber noch Zeit vergehen. Zumal das gezeigte Modell auf gerade einmal 18 Zoll Diagonale kommt.

Samsung Display zeigt auch neue AMOLED-Displays für mobile Endgeräte

Ebenfalls ausgepackt hat Samsung Display ein neues AMOLED-Display für mobile Endgeräte, das bis zu 3.000 Nits hell wird und selbst bei hohen Helligkeiten den Farbraum BT.2020 immer noch zu 96 % abdeckt. Hohes Farbvolumen bei derartigen Helligkeiten zu halten, ist für alle Bildschirme eine Herausforderung, sodass aktuell eher im besten Fall 70 % erreicht werden.

Samsung Display bescheinigt dem Screen Flex Chroma Pixel als Technik, was eben für diese Farbgenauigkeit stehen soll. Zudem ist der Bildschirm für Flex Magic Pixel geeignet, die Privatsphäre-Technik, die auch das Samsung Galaxy S26 Ultra unter dem Namen Privacy Display verwendet.

Für den Automobilsektor hat Samsung Display dann noch ein Stretchable-Display fürs Cockpit vorgestellt, das mit einer Pixeldichte von 200 PPI arbeitet und offenbar auf Micro-LED-Technik setzt. Da kann man sich denken: Ist was für Luxuskarossen, aber wohl eher nicht für den Kleinwagen.

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SmartTube für Apple-Geräte verspricht werbefreies YouTube ohne Browser-Frickelei




Wer am Apple TV, iPhone oder iPad YouTube ohne Abo schaut, stolpert zwangsläufig über die Werbung, da In-App-Lösungen mobil nicht existieren. Das neue Open-Source-Projekt SmartTube setzt hier an und bringt einen nativen Client für iOS, iPadOS, macOS und tvOS, der Werbeunterbrechungen direkt auf App-Ebene unterbindet. Die Anwendung basiert auf Swift 6 und nutzt die InnerTube-API, wodurch der werbeausstrahlende Webplayer angeblich komplett umgangen wird.

Zusätzlich integriert die App SponsorBlock zum automatischen Überspringen von gesponserten Segmenten oder Eigenwerbung sowie DeArrow für unverfälschte Vorschaubilder und Titel. Nutzer melden sich ganz normal mit ihrem Google-Konto an, um Zugriff auf Abos und die eigene Historie zu erhalten. Die Technik erlaubt Wiedergaben bis zu 8K und unterstützt Bild-im-Bild. Interessant ist, dass es diese App überhaupt in den App Store geschafft hat. Vermutung: Wird sicherlich bald geblockt oder wird gesperrt.

Grundsätzlich zum Thema: Wer viel YouTube schaut, sollte mal probieren, ob er mit YouTube Music klarkommt. Das Paket dürfte preislich noch eines der interessantesten sein. So hat man Werbefreiheit auf YouTube und eben den Katalog von YouTube Music.

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O2 TV: Ab heute mit neuen Abo-Paketen im Portfolio

Wie angekündigt krempelt Telefónica Deutschland sein TV-Angebot auf links und startet ab dem heutigen 6. Mai 2026 mit einem neuen O2-TV-Portfolio. Man möchte verschiedene Abos in Paketen mit einer Rechnung bündeln und weg von einer Zersplitterung. O2-Kunden aus dem Mobilfunk- oder Festnetzbereich bietet man drei neue Haupttarife zur Auswahl, die die alten M-, L- und XL-Pakete ablösen.

Der Tarif O2 TV Classic bietet jetzt den Einstiegs-Tarif. Inkludiert ist hier Live-TV von 150 HD-Sendern im heimischen WLAN sowie die Möglichkeit bis zu 100 Stunden Aufnahmen zu speichern. Funktionen wie Neustart, Pause und die Programmierung von Aufnahmen über das Smartphone sind weiterhin an Bord. Das Angebot lässt sich auf bis zu vier Geräten gleichzeitig nutzen und bietet Zugriff auf eine Mediathek. Optional gibt es drei Monate Netflix mit Werbung kostenlos dazu. Danach schlägt Netflix mit zusätzlichen 4,99 Euro pro Monat zu Buche. O2 TV Classic kostet, wer sich zwei Jahre bindet, weitere 4,99 Euro pro Monat. Im monatlich kündbaren Flex-Tarif werden 6,99 Euro fällig.

Die nächste Abo-Stufe stellt O2 TV Smart. Da sind für monatliche 8,99 Euro (24 Monate Tarif) bzw. 9,99 Euro (monatlich kündbarer Flex-Tarif) dann gar 150 Stunden Aufnahmespeicher inkludiert. Hier lässt sich neben dem Netflix-Standard-Abo (mit gleichen Konditionen) auch Disney Standard mit Werbung für zusätzlich 6,99 Euro bündeln. Auch dies ist für die ersten drei Monate im Zweijahres-Tarif auf Wunsch mit dabei.

Die oberen Abo-Stufen werden mit O2-TV-Premium eingeläutet. Hier gibt es neben 200 Stunden Aufnahmespeicher dann auch die EU-weite Nutzungsmöglichkeit. Außerdem sind für monatlich 14,99 Euro (im 24-Monate-Abo). Jenes Abo gibt es nicht mit einer Flex-Option. Inkludiert sind hier dann aber auch die Standard-Abos von Netflix und Disney , also jene mit Werbeeinblendungen.

Wer keine Werbeeinblendungen bei den Streaming-Diensten möchte. Der muss für 24,99 Euro monatlich zu O2 TV Premium Pro greifen. Identischer Leistungsumfang, nur eben mit den Standard-Abos ohne Werbung von Netflix und Disney .

Für 6,99 € pro Monat kann die Pay-TV-Option mit über vierzig zusätzlichen Kanälen ohne Werbeunterbrechungen gebucht werden. Diese ist monatlich kündbar. Weiterhin können bestehende Abos für Dienste wie WOW oder Crunchyroll wie gewohnt separat zum Tarif hinzugefügt werden.

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GPT-5.5 Instant ist da: Intelligenter & persönlicher

OpenAI hat mit GPT-5.5 Instant eine neue Version des Sprachmodells vorgestellt. Damit löst man das bisherige GPT-5.3 Instant für den alltäglichen Gebrauch ab. Wie der Name verrät, zeichnet sich das Instant-Modell durch hohe Geschwindigkeiten für flüssige Konversationen aus.

GPT-5.5 Instant sei das neue Standardmodell von ChatGPT. Jenes sei gegenüber der Vorgängerversion intelligenter und präziser und solle prägnantere sowie persönlichere Antworten liefern. Auch unnötige Folgefragen und überladene Antworten (etwa durch unnötige Emojis) sollen vermieden werden.

So habe man laut OpenAI in allen Teilbereichen Verbesserungen erzielen können. Darunter soll das Modell einen natürlichen Konversationston anschlagen und auch den Kontext besser nutzen können. Hierzu hat man auch Verbesserungen bei der Analyse von Foto-Uploads vorgenommen.

Zudem sei das Modell jetzt deutlich zuverlässiger, gerade bei Antworten aus Medizin, Recht und Finanzen – sowie im MINT-Bereich. Hier sollen die halluzinierten Aussagen um über 50 Prozent weniger sein. Auch bei anspruchsvollen Konversationen habe man Halluzinationen eindämmen können.

In diversen Benchmarks schlägt sich das wie folgt nieder:

GPT-5.5 Instant entscheidet nun, wann eine Websuche für nützlichere Antworten genutzt werden soll.

OpenAI führt zudem für alle ChatGPT-Modelle „Erinnerungsquellen“ ein, um einen Kontext zur Personalisierung der Antworten zu geben. So kann man direkt einsehen, welcher Kontext, etwa eine gespeicherte Erinnerung oder ein früherer Chat, herangezogen wird. Diese kann dann (bei Bedarf) gelöscht oder korrigiert werden und die Personalisierung vereinfachen.

Ab sofort wird GPT-5.5 Instant für alle ChatGPT-Nutzer ausgerollt und man ersetzt besagtes GPT-5.3 Instant. Bezahlkunden können noch über die Modellkonfiguration darauf zurückgreifen, bevor es in den kommenden drei Monaten komplett aus dem Verkehr gezogen werden soll.

Für die verbesserte Personalisierung anhand früherer Chats, Dateien oder eines verbundenen Gmail-Kontos bedarf es derzeit eines Plus- oder Pro-Abos. In Kürze steht das auch auf Mobilgeräten bereit. In den kommenden Wochen soll diese Funktionalität aber auch für die Tarife Free, Go, Business sowie Enterprise eingeführt werden.

Für anspruchsvollere Aufgaben hat man kürzlich GPT-5.5 und GPT-5.5 Pro auf den Markt geschoben:

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LG Display zaubert Tandem OLED der 3. Generation aus dem Hut

Die neuen OLED-Flaggschiffe von LG Electronics, die G6, nutzen Tandem-WOLED-Panels der 2. Generation. Auch mobile Endgeräte haben Zugriff auf derartige Panels. Und nun hat LG Display, das Tochterunternehmen, welches die Panels an den Mutterkonzern und weitere Partner wie Apple oder Philips liefert, im Rahmen der SID Display Week 2026 bereits die 3. Generation vorgestellt – allerdings zunächst für mobile Endgeräte und den Automotive-Bereich. Gegenüber der vorherigen Generation verspricht man einen um 18 % reduzierten Stromverbrauch und eine mehr als doppelte Lebenszeit.

So versucht LG Display die „Tandem WOLED“, für Smart-TVs und Monitore, von „Tandem OLED“, für mobile Endgeräte, Fahrzeuge, etc., abzugrenzen. Im mobilen Bereich ist die 2. Generation daher auch schon etwas älter. Während WOLED-TVs wie der LG OLED G6 erst seit diesem Jahr Zugriff auf die 2. Generation haben, gibt es sie in anderen Bereichen seit 2023.

Die ersten Tandem-OLED-Panels, die LG Display neu ausgepackt hat, sind erst einmal primär für Fahrzeuge gedacht und werden bis zu 1.200 Nits hell. Sie sollen bei Raumtemperatur bis zu 15.000 Stunden ihre Originalleistung halten. So setzt der Zulieferer neue Techniken ein, um die Lebenszeit zu erhöhen. Die Massenproduktion für den Automotive-Bereich soll noch 2026 beginnen. Anschließend will man die neuen Panels auch für andere Bereiche, etwa das IT-Segment, adaptieren.

LG Display präsentiert weitere OLED-Innovationen

Auf der SID Display Week 2026 hat LG Display auch weitere Innovationen gezeigt, etwa neue P-OLED-Displays speziell für humanoide Roboter. Recht spannend mutet auch ein neues OLED-Panel für Monitore an, das auf 27 Zoll Diagonale mit einer Bildwiederholrate von 720 Hz operiert. Zudem gab es einen Monitor mit stattlichen 39 Zoll, Curved-Panel und 5K2K-Auflösung zu sehen.

Für den IT-Bereich hat LG Display auch ein Tandem-OLED-Panel mit 16 Zoll ausgepackt, das für schlanke Notebooks gedacht ist. Dieses soll die Energieeffizienz deutlich verbessert haben. Dazu gesellen sich weitere Lösungen für Fahrzeuge, etwa ein P2P-Panel mit 57 Zoll Diagonale, das vom Fahrer bis zum Beifahrer das Cockpit abdecken kann. Für Passagiere hat man auch einen Slidable-OLED-Screen mit 32 Zoll Diagonale vorgeführt, der sich ein- und ausfahren lässt, je nachdem, ob er gebraucht wird.

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