Tesla blickt laut dpa-Berichten optimistisch auf die Entwicklung seines deutschen Werks in Grünheide bei Berlin. Dank einer anziehenden Nachfrage und gestiegenen Gewinnen plant das Unternehmen wohl einen deutlichen Ausbau der Produktion vor Ort. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine spürbar höhere Produktionsmenge im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert, was auch die Auslastung der Fabrik weiter nach oben schrauben soll. Mittlerweile werden von Brandenburg aus über 30 Märkte beliefert, wobei noch weitere Regionen erschlossen werden sollen.
Konkret peilt Tesla in Grünheide eine Produktion von bis zu 7.500 Fahrzeugen pro Woche an, hochgerechnet wären das rund 375.000 Autos im Jahr. Hand in Hand mit der Fahrzeugproduktion soll auch die eigene Batteriezellfertigung vor Ort ausgebaut werden, wodurch insgesamt rund 3.500 neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Das langfristige Ziel bleibt es, die gesamte Wertschöpfungskette von der Batteriezelle bis zum fertigen Auto an einem einzigen Standort zu bündeln. Unterstützung erfährt der Hersteller dabei auch durch die jüngst neu aufgelegten staatlichen Kaufprämien für Elektroautos.
Ganz ohne Risiken ist der Expansionskurs logischerweise nicht. Tesla verweist im aktuellen Geschäftsbericht darauf, dass geopolitische Spannungen und die damit verbundenen Risiken für die Lieferketten die Prognosen belasten könnten. Auch der geplante Komplettaufbau der Batteriewertschöpfung im Werk ist an wirtschaftliche Rahmenbedingungen gekoppelt, da die Zellproduktion in Europa im direkten Vergleich mit den Standorten in den USA und China weiterhin vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen steht.
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