Datendiebstahl bei Sky: Betroffene sind anscheinend immer noch nicht informiert

Anfang November wurde bekannt, dass beim Pay TV-Anbieter ein Datenleck vorhanden war. Dieses Datenleck sorgte dafür, dass Angreifer diverse Daten der Kunden von Sky bekamen, unter anderem Telefonnummer und Kontonummer. Betroffene Kunden erhalten seit Anfang November Anrufe, dass sie in einem Gewinnspiel gewonnen hätten.

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Daniel berichtet, dass er diverse Male angerufen wurde. Sehr realistische Anrufe, die von einem Gewinn sprechen. Die Telefonnummer habe man von Sky: “… dass man bei einem Gewinnspiel von Sky in Kooperation mit einem Verlag teilgenommen habe und nun unter den auserwählten Teilnehmern für den Hauptgewinn sei”. Zur Sicherheit wolle man Kontodaten abgleichen. Spätestens jetzt sollte es eigentlich “Klick” machen.

Das Interessante ist, dass Sky anscheinend noch gar keine Kunden über diesen Umstand informiert hat. Sky bestätigte gegenüber dem Magazin Der Spiegel, ”dass möglicherweise in vereinzelten Fällen Sky-Kundendaten unbefugterweise in die Hände Dritter gelangt sind”. Diese vereinzelten Fälle werden anscheinend nicht proaktiv informiert, stattdessen kommuniziert Sky auf Nachfrage wie folgt:

Bildschirmfoto 2013-11-18 um 21.58.06Daraus kann man lesen, dass Sky nur Kunden informiert, die das Unternehmen auf das Datenleck ansprechen.  Ein Kommunikationsfehler? Anscheinend nicht:

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Heißt: sofern ihr Info wollt, ob eure Daten bei Sky durch ein Datenleck nach Außen gelangt sind, müsst ihr anscheinend bei denen nachfragen. Im Gegensatz zu Vodafone, Adobe und Co gab es meines Wissens keine Pressemitteilung seitens Sky, die etwas aufklärt.

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Google engagiert sich gegen Kinderpornographie

Filed under: Companies

Innerhalb der kommenden sechs Monate will Google Suchen und Suchergebnisse im Zusammenhang mit Kinderpornographie und Kindesmissbrauch so gut wie ausmerzen. Gemeinsam mit Microsoft habe ein Team von 200 Mitarbeitern im vergangenen Vierteljahr bereits große Fortschritte gemacht, sagte Eric Schmidt gegenüber der britischen Presse. Rund 100.000 Anfragen seien verfolgt und gelöscht worden.

Aktuell sind die Erfolge auf die englische Sprache begrenzt. In den kommenden Monaten sollen 158 Sprachen folgen. Der britische Premierminister Cameron zeigte sich zufrieden. Googles erste Schritte, bei denen Warnhinweise bei entsprechenden Suchen angezeigt wurden, hätten bereits zu einem zwanzigprozentigen Rückgang bei den Aufrufen geführt.

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Vodafone startet LTE-Advanced in Deutschland

Filed under: Standards

Gemeinsam mit Huawei hat Vodafone in Dresden, genauer gesagt rund um die Technische Universität, das erste LTE-Advanced-Mobilfunknetz in Betrieb genommen. Möglich sollen Download-Geschwindigkeiten von bis zu 225 Mbit/s sein. Vodafone bündelt hierfür die 800MHz- und 2.600MHz-Frequenzen. Bleibt die Frage, mit welcher Hardware man diesen Speed-Zuwachs ausprobieren könnte. Bis sich etwas tut, nehmen wir diese “Schnecke”. Und vergleichen Echtzeit-Ergebnisse mit dem Telekom-Netz.

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Kinsa: Smartes Thermometer für Quantified Self-Hypochonder

Filed under: Medizin

Kinsa ist ein Thermometer, das via Kopfhörerbuchse an das iPhone angeschlossen werden kann. Ganz in der Tradition des Quantified Self kann man nun seine Körpertemperatur speichern und über einen längeren Zeitraum kontrollieren. Mit einer dazugehörigen App können zudem Krankheitssymptome eingegeben werden, um eine Diagnose zu vereinfachen. Außerdem zeigt die App an, wo in der Nähe Grippewellen oder andere Krankheiten grassieren. Solch ein Tool kann den Besuch beim Arzt auch in Zukunft nicht ersetzen. Klingt aber nach einer smarten Idee für Gegenden, die nicht so dicht medizinisch versorgt sind. Seht eine Präsentation von Kinsa vom NY Tech Meetup nach dem Break.

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Android 4.4 KitKat: Die Google-Suche ist der Launcher

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Google hat mit Android 4.4 den Launcher nicht nur optisch überarbeitet, sondern unter der Haube elementare Änderungen vorgenommen. Wie Ron Amadeo von Ars Technica herausfinden konnte, wurde die Launcher-App durch die Google-Suche, also dem Kern-Element des Unternehmens aus Mountain View, ersetzt und fungiert nun praktisch als Homescreen. Er vergleicht dieses Konzept mit Facebooks Home-Launcher, der letztlich auch als eine Verlängerung des sozialen Netzwerks verstanden werden kann.

„Back to the Roots“ – zu gut Deutsch: „Zurück zu den Wurzeln“ – so kann man Googles Herangehensweise an den Android 4.4-Homescreen wohl verstehen. Anstelle der bisherigen Vorgehensweise, einen separaten Launcher zu entwickeln und diesen mit entsprechendem Such-Widget und Google Now-Shortcut zu versehen, hat Google sein Kernprodukt – namentlich die Suche – zum eigentlichen Launcher umgemodelt.

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Google hat, wie Ron Amadeo von Ars Technica während einer Untersuchung des Android 4.4-Codes entdecken konnte, dem klassischen Launcher den Rücken gekehrt und mit KitKat eine komplette Neuentwicklung vollbracht, die sich im Ansatz an Facebook Home orientiert. So ist die Such-App nicht nur ein Bestandteil des Home-Screens – sie IST der Homescreen. Alles, was man auf dem Homescreen sieht – also Wallpaper, App-Icons, Widgets und der App-Drawer, werden allesamt über die Such-App bezogen.

Aus diesem Grund ließ sich auch vermutlich die am gestrigen Freitag nicht einfach die aufgetauchte GoogleHome-Launcher-APK separat installieren. Es war stattdessen erforderlich, dass sowohl die neue Google-Such-App als auch die neue Version der Google Play-Services im Bundle installiert werden mussten.

Um diese Abkehr vom klassischen Launcher hin zum Google-Suche-„Launcher“ näher zu belegen, hat Amadeo eine Übersicht erstellt, mit der aufgezeigt wird, dass viele der Launcher-Funktionen in die Google-Such-App ausgelagert wurden. Seinen Aussagen zufolge fungiert die GoogleHome-APK lediglich als eine Art Assistenz-Anwendung, mit der die Google-Suche als Homescreen-App identifiziert wird:

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Durch diese neue Herangehensweise kann Google sein Kernprodukt tiefer in Android integrieren. Dass die Suche nun der Launcher ist und Google Now – letztlich auch ein Bestandteil der Suche – zu einem Teil des Homescreens wird, könnte nur den Anfang einer weiter reichenden Entwicklung darstellen. Wie dieser Weg aussieht, ist schwer vorherzusagen, es könnte aber durchaus sein, dass Google Now noch prominenter in Android eingebunden werden könnte.

Eine weitere aktuelle Neuerung, die aufzeigt, dass Google auf eine engere Verknüpfung von Suche und Android abzielt, zeigt sich übrigens auch in der neuen Funktion App-Indexing. Denn Entwickler haben mit dieser Funktion die Möglichkeit, bestimmte Inhalte einer Website oder eines Suchergebnisses direkt mit eine korrespondierenden Android-App zu verknüpfen.

App Indexing erklärt:


(YouTube-Direktlink)

Bleiben wir aber im Jetzt und dem neuen Launcher, denn KitKat ist noch nicht einmal offiziell – außer für das Nexus 5 – verfügbar, wenngleich erste Custom ROMs bereits die Runde machen. Der GoogleHome-Launcher könnte womöglich seinen Weg auch in den Play Store finden und somit für viele Nutzer verfügbar werden, um die neue Google-Experience nutzen zu können – dies deutete sich schon vor Wochen an. Auch Ron Amadeo geht fest davon aus, da es sich letzen Endes „nur“ um eine neue Version der Google-Suche-App handelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Google die neue Version freigibt, die nach aktuellen Informationen Android 4.1 voraussetzt.

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Der neue Google-Experience-Launcher lässt sich bereits jetzt, beispielsweise auf dem Nexus 4, installieren

In diesem Artikel zeigen wir, wie man den Android 4.4-Launcher bereits jetzt installieren kann.

Was denkt ihr über diese Entwicklung – wird euch das nun zu viel des Guten, oder haltet ihr es für den richtigen Weg, mit dem Google eine noch bessere User-Experience liefern dürfte?

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