RCS Universal Profile 4.0: Neue Features wie Videoanrufe und formatierter Text

Die GSMA (GSM Association – der weltweit führende Branchenverband der Mobilfunkindustrie) hat das RCS Universal Profile 4.0 finalisiert – und damit kommt dann auch der nächste Schritt in der langen Geschichte des SMS-Nachfolgers. Nachdem zuletzt vor allem die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen Android und iOS für Gesprächsstoff gesorgt hat, rücken jetzt technische Erweiterungen in den Vordergrund, die RCS ein gutes Stück näher an das heranrücken, was man von WhatsApp oder iMessage gewohnt ist.

Das wohl größte neue Feature trägt den etwas sperrigen Namen Messaging-Initiated Video Calls, kurz MIVC. So nennt sich die Option, direkt aus einem laufenden Chat heraus einen Videoanruf zu starten – ohne Umweg über eine externe App. Das gilt sowohl für Einzel- als auch für Gruppenchats. Wer bei einem Gruppenanruf zu spät dazukommt, kann sich nachträglich einklinken, und die Anrufprotokolle landen direkt im Chatverlauf. Funktioniert alles aber nur dann, wenn Gerät und Mobilfunkanbieter das Protokoll auch tatsächlich unterstützen.

Neu ist außerdem die Unterstützung für formatierten Text. Fett, kursiv, durchgestrichen. Damit beim Versand an ältere Geräte nichts schiefläuft, gibt es einen SMS-Fallback mit vorheriger Benachrichtigung, sodass man die Textnachricht noch einmal prüfen kann, bevor sie ohne Formatierung rausgeht.

Die Geräte können zudem künftig automatisch erkennen, welche Formate das Gegenüber unterstützt, und die Übertragung dann entsprechend anpassen. Das soll dafür sorgen, dass Bilder, Videos und Audiodateien in besserer Qualität ankommen – zumindest im Vergleich zu dem, was bislang möglich war. Im Bereich Business Messaging gibt es ebenfalls Neuerungen. Die sogenannten Rich Cards unterstützen jetzt direktes Videostreaming, ein manueller Download ist nicht mehr nötig.

Außerdem haben Unternehmen mehr Kontrolle darüber, wohin Links aus ihren Nachrichten führen – einfache Inhalte können direkt in der App angezeigt werden, während sicherheitsrelevante Vorgänge wie Zahlungen gezielt in eine separate App oder gesicherte Umgebung weiterleiten. Abgerundet wird das Ganze durch eine verbesserte Absenderverifizierung und eine optimierte Verarbeitung von Deep Links.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Google Search Live: Globale Expansion mit Gemini 3.1 startet




Jetzt aber wirklich. Neulich noch Test, geht es jetzt los. Google bringt Search Live nun weltweit an den Start. Die Funktion steht ab sofort in allen Sprachen und Regionen zur Verfügung, in denen der AI Mode bereits nutzbar ist. Das betrifft mehr als 200 Länder und Gebiete. Nutzer können damit interaktive Gespräche mit der Suche führen und dabei sowohl Sprache als auch die Kamera einsetzen.

Technisch basiert die Neuerung auf dem Modell Gemini 3.1 Flash Live. Dieses Modell ermöglicht natürlichere Unterhaltungen und ist von Grund auf mehrsprachig ausgelegt. Anwender sprechen also einfach in ihrer bevorzugten Sprache mit dem System. Gedacht ist das Feature für Momente, in denen das Eintippen einer Suchanfrage zu umständlich wäre.

In der Google-App für Android oder iOS genügt ein Tipp auf das Live-Icon unter der Suchleiste. Fragen lassen sich laut stellen und das System antwortet per Audio. Auch Nachfragen sind im Gesprächsverlauf möglich. Wer visuellen Kontext benötigt, schaltet die Kamera dazu.

Das System erkennt dann Bildinhalte wie etwa ein Regal beim Aufbau und liefert passende Vorschläge sowie weiterführende Links. Der Zugriff klappt auch direkt über Google Lens durch Auswahl der Live-Option am unteren Bildschirmrand. So lässt sich eine Echtzeit-Unterhaltung über die Umgebung führen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vivaldi 7.9 für Android und iOS: Desktop-Modus, Safari-Import und Tab-Stapel

Version 7.9 von Vivaldi für Android und iOS ist erschienen und die Entwickler haben wieder an einigen Stellen geschraubt. Das Update bringt Funktionen auf das iPhone, die unter Android teilweise schon länger bekannt sind, kümmert sich aber auch um den Desktop-Modus bei Google-Geräten.

Nutzer von iOS erhalten eine Funktion, die unter Android bereits seit 2021 bekannt ist. Die zweistufigen Tab-Stapel halten Einzug auf dem Apple-Smartphone. Damit lassen sich Tabs gruppieren und übersichtlicher darstellen, statt sich durch eine endlose Reihe zu wischen.

Die Stapel befinden sich in der oberen Reihe der Leiste, die darin enthaltenen Tabs erscheinen in der Reihe darunter. Wer mag, wählt in den Einstellungen unter dem Punkt für Tab-Stapel zwischen der zweistufigen Ansicht oder dem Akkordeon-Stil. Das sorgt für mehr Ordnung, wenn mal wieder diverse Seiten für Recherche oder News gleichzeitig offen sind.

Ebenfalls neu unter iOS ist die Option für das tägliche Bild. Dieses lässt sich nun direkt als Hintergrundbild verwenden, sodass Startseite und Homescreen synchronisiert erscheinen. Für Wechselwillige wurde der Import vereinfacht. Daten wie Lesezeichen, Passwörter, Verlauf und Kreditkarteninformationen lassen sich nun direkt aus Safari übernehmen, was den Umstieg erleichtern dürfte. Die Option findet sich in den Einstellungen unter dem Safari-Import.

Auch unter Android zieht das tägliche Bild ein und ändert auf Wunsch jeden Tag den Hintergrund der Startseite. Technisch interessanter ist die Arbeit am Desktop-Modus. Vivaldi verfeinert die Unterstützung für Samsung DeX und den generellen Desktop-Modus von Android, der sich allerdings noch im Beta-Status befindet. Ziel ist es, das Smartphone in Verbindung mit Monitor, Maus und Tastatur effektiver nutzen zu können. Dazu gehören die bekannten Tab-Management-Funktionen und Panels für den schnellen Zugriff auf Verlauf, Downloads oder Notizen. Vivaldi 7.9 steht ab sofort über den Apple App Store und den Google Play Store zum Download bereit.

Und an die Vivaldi-Nutzer (Desktop oder Mobil): Was sind die Beweggründe für die Nutzung, was nutzt ihr, was nur Vivaldi so bietet? Würde mich wirklich mal interessieren.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vodafone: Neue Roaming-Optionen für CallYa-Nutzer ab April




Kunden von Vodafone mit einem Prepaid-Tarif, also CallYa, bekommen ab dem 1. April neue Möglichkeiten für die Nutzung im Ausland an die Hand. Der Düsseldorfer Netzbetreiber überarbeitet sein Roaming-Angebot für Reisen außerhalb der EU und strukturiert das Ganze in vier Länderzonen. Das Ziel: Die Nutzung soll übersichtlicher werden. Bisher war das bei Prepaid oft eine eher kostspielige Angelegenheit, wenn man die EU verließ.

Neu eingeführt werden Tages- und Wochenpakete, die Datenvolumen sowie Inklusivminuten und SMS beinhalten. Wer beispielsweise in die Schweiz reist, die zur Länderzone 2 gehört, kann für knapp 10 Euro ein Wochenpaket buchen. Darin enthalten sind dann 5 Gigabyte Datenvolumen oder alternativ 200 Einheiten für Telefonie und SMS. Wer weiter weg möchte, etwa nach Südafrika in Zone 3, bekommt für den gleichen Preis von 9,99 Euro ein Gigabyte Daten oder 100 Einheiten für Gespräche und Kurznachrichten, gültig für sieben Tage.

Neben den Paketen senkt Vodafone auch die Minutenpreise für Anrufe, die ohne gebuchtes Paket anfallen. Das Roaming ist mittlerweile in 210 Ländern möglich, wobei in 114 davon auch das 5G-Netz zur Verfügung steht. Zuletzt kamen hier Destinationen wie die Seychellen oder die Ukraine hinzu. Innerhalb der EU sowie in Großbritannien, Island, Liechtenstein und Norwegen gilt weiterhin die bekannte Regelung, den heimischen Tarif wie gewohnt zu nutzen. Die neuen Optionen lassen sich ab Anfang April direkt buchen. Alternativ vor Ort eine SIM besorgen, in der Regel bedeutend günstiger.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 6 (Pro): Erste technische Daten sickern durch

Im September 2026 dürfte Qualcomm seine neuen Flaggschiff-Chips vorstellen. Es heißt, dass es in diesem Jahr nicht nur einen Snapdragon 8 Elite Gen 6 geben wird, sondern auch noch einen zusätzlichen Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro für die absolute Oberklasse. Inzwischen sind auch einige technische Daten durchgesickert.

Laut dem für gewöhnlich verlässlichen Leaker Digital Chat Station trägt der reguläre Snapdragon 8 Elite Gen 6 die Bezeichnung SM8950, während der Snapdragon 8 Elite Gen 6 als SM8975 läuft. Beide sollen bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren entstehen und einen 2 3 3-Aufbau nutzen. Dabei soll der SM8950 als GPU die Adreno 845 verwenden, kombiniert mit 12 MByte Grafikspeicher (GMEM). Zudem rechnet man mit 8 MByte Last-Level-Cache (LLC) sowie Unterstützung für Quad-Channel-LPDDR5X-RAM.

Der höherwertige Snapdragon 8 Elite Gen 6 alias SM8975 soll als GPU die leistungsfähigere Adreno 850 mit 18 MByte Speicher verwenden. Der Cache soll bei 8 MByte verbleiben, es könnte aber exklusiv Support für LPDDR6-RAM geben.

Parallel soll Qualcomm auch noch an einem Snapdragon 8 Gen 6 werkeln. Dieser Chip würde sich dann unter den Elite-SoCs als Variante für die gehobene Mittelklasse positionieren.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies