CrossOver 27: CodeWeavers streicht Funktionen




CodeWeavers hat das Update auf CrossOver 26.2 veröffentlicht und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die kommende Version 27, die einige alte Zöpfe abschneidet. Die Macher hinter der Wine-basierten Software zur Ausführung von Windows-Programmen auf Mac und Linux schrauben nämlich an den Systemanforderungen.

Mit CrossOver v27 wird die Unterstützung für Intel-Macs komplett eingestellt. Wer die Software künftig nutzen möchte, benötigt zwingend einen Rechner mit Apple-Chip und mindestens macOS 14 Sonoma. Bisher reichte macOS 10.15 Catalina aus. Dieser Schritt kommt wenig überraschend, da Apple selbst die Ressourcen für Intel-Geräte abzieht und der Anteil dieser Nutzer laut CodeWeavers stark rückläufig ist.

Ebenfalls Geschichte sind die 32-Bit-Bottles. Nutzer müssen für CrossOver v27 neue 64-Bit-Bottles anlegen. Zwar sollen die meisten 32-Bit-Anwendungen darin weiterhin funktionieren, doch die alten Container haben ausgedient. Auf der Habenseite steht eine überarbeitete Benutzeroberfläche für Spiele. Statt einfacher Icons setzt die Software künftig auf Paket- und Headerbilder, was die eigene Spielesammlung übersichtlicher machen soll.

Zudem bringt das Update native ARM64-Versionen für Mac und Linux mit. Das sorgt unter der Haube für eine bessere Performance auf aktueller Hardware, so die Entwickler. Wer noch auf einem alten Intel-Hobel unterwegs ist oder zwingend auf 32-Bit-Bottles angewiesen bleibt, muss vorerst bei der Version 26.2 verweilen.

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Ubuntu 25.10 nähert sich dem Ende: Questing Quokka geht in Rente




Canonical zieht bei Ubuntu 25.10 den Stecker. Die Version mit dem Codenamen Questing Quokka kam im Oktober 2025 auf den Markt und erreicht am 9. Juli 2026 das offizielle Support-Ende. Wer die Veröffentlichung noch nutzt, bekommt ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates oder Fehlerbehebungen mehr über die offiziellen Quellen. Das betrifft sowohl den Desktop als auch die Server-Varianten.

Da es sich nicht um eine Version mit Langzeitsupport handelt, war die Laufzeit von vornherein auf neun Monate begrenzt. Nutzer sollten zeitnah den Wechsel auf Ubuntu 26.04 vollziehen, um weiterhin abgesichert zu sein. Der Upgrade-Pfad ist offen und lässt sich über die Aktualisierungsverwaltung anstoßen. Wer den Rechner professionell nutzt, sollte solche Termine im Blick behalten, da ungepatchte Lücken nach dem Stichtag offenbleiben. Das Prozedere bleibt gewohnt simpel: wichtige Daten sichern, den Updater starten und das System auf den aktuellen Stand bringen. Danach ist wieder für eine Weile Ruhe im Karton.

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Raspberry Pi 6 und die Lage beim Zero 2 W




Wer auf einen schnellen Nachfolger des aktuellen Bastelrechners hofft, muss sich gedulden. Die Verantwortlichen hinter dem Raspberry Pi haben sich bei Reddit zur künftigen Planung geäußert und bremsen die Erwartungen für die nahe Zukunft. Schaut man sich die bisherigen Zeitabstände zwischen den großen Veröffentlichungen an, vergehen meist vier bis viereinhalb Jahre. Damit ist mit einem Raspberry Pi 6 wohl nicht vor Anfang 2028 zu rechnen.

Das aktuelle Modell 5 ist leistungstechnisch gut aufgestellt und soll noch eine ganze Weile als Flaggschiff herhalten. Für die nächste Generation sind eher quantitative Sprünge geplant. Das bedeutet mehr Geschwindigkeit bei der CPU, ein flotterer Datendurchsatz beim Arbeitsspeicher und schnellere Anschlüsse. Am bekannten Formfaktor und den grundlegenden Funktionen wird sich vermutlich wenig ändern.

Beim kleinen Raspberry Pi Zero 2 W sieht die Lage derzeit eher bescheiden aus. Das Gerät ist das einzige Produkt im Sortiment, das momentan echte Lieferprobleme hat. Schuld daran ist eine extrem hohe Nachfrage kombiniert mit Engpässen bei den Substraten für die Produktion. Letzteres ist ein Problem in der Lieferkette, das auch durch den aktuellen KI-Boom befeuert wird. Besserung ist jedoch in Sicht, da ein weiterer Zulieferer qualifiziert wurde. Man rechnet damit, dass sich die Verfügbarkeit in der zweiten Jahreshälfte stabilisiert.

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Unraid 7.3.0 ist da: Interner Boot und TPM-Lizenzierung




Limetech hat die stabile Version von Unraid 7.3.0 veröffentlicht und bohrt das System etwas auf. Bisher war der USB-Stick als Bootmedium und Lizenzanker fest gesetzt, was aufgrund nachlassender Hardwarequalität oft für Frust sorgte. Ab sofort erlaubt das System den internen Boot von NVMe, SSD oder eMMC. Das sorgt nicht nur für ein höheres Tempo beim Startvorgang, sondern steigert die Stabilität massiv. Wer maximale Sicherheit benötigt, kann sogar ein gespiegeltes Boot-Pool über ZFS anlegen, damit der Server beim Ausfall eines Laufwerks einfach weiterläuft.

Die Entwickler trennen nun den Ort der Installation von der Art der Lizenzierung. Bestandskunden haben die Wahl und können ihren gewohnten USB-Stick einfach weiter als Lizenzschlüssel nutzen, während das eigentliche Betriebssystem auf einer schnellen internen Platte liegt. Das ist laut ihnen die ideale Lösung für ältere Rechner. Modernere Systeme ab etwa 2019 unterstützen meist TPM 2.0 direkt über die Firmware oder ein günstiges Steckmodul. In diesem Fall lässt sich die Lizenz fest an das Mainboard koppeln, wodurch der USB-Stick komplett aus dem Gehäuse verschwindet.

Für Neueinsteiger vereinfacht sich der Prozess, da Unraid bei der Installation automatisch die beste Methode wählt. Erkennt die Software ein TPM-Modul, wird dieses genutzt, ansonsten dient weiterhin der klassische Stick als Basis. Bestehende Setups laufen ohne Zutun weiter wie bisher, ein Umstieg ist optional. Neben diesen grundlegenden Änderungen am Unterbau bringt die Version 7.3.0 die üblichen Aktualisierungen für Docker, die Virtualisierung und die Speicherverwaltung mit, um das System auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Das große Changelog findet ihr hier.

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Raspberry Pi Connect: Updates für die Fernwartung




Die Entwickler hinter dem Raspberry Pi haben an ihrem Fernwartungstool Raspberry Pi Connect geschraubt und einige Neuerungen veröffentlicht, die den Alltag mit mehreren Kleinstrechnern erleichtern sollen.

Wer viele Geräte in Organisationen verwaltet, verliert schnell die Übersicht. Abhilfe schaffen hier neue Tags, mit denen sich die Pis nach Standort, Zweck oder Umgebung sortieren lassen. Diese Schlagworte tauchen direkt in der Übersicht unter dem Gerätenamen auf. Passend dazu wurde die Suche aufgebohrt.

Über Kürzel lassen sich Filter für den Arbeitsspeicher, das Betriebssystem oder eben die vergebenen Tags kombinieren, um gezielt bestimmte Rechner in der Liste zu finden. Diese Funktionen stehen auch über die Schnittstelle für Skripte zur Verfügung.

In Sachen Sicherheit gibt es ebenfalls einen Nachschlag. Administratoren von Organisationen können jetzt eine Zwei-Faktor-Authentisierung für alle Mitglieder erzwingen. Sobald die Option aktiviert wird, läuft eine Frist von 14 Tagen.

Wer bis dahin keinen zweiten Faktor für seine Raspberry Pi ID eingerichtet hat, wird vorübergehend ausgesperrt, bis der Schutz aktiv ist. Das sorgt für eine zusätzliche Hürde gegen unbefugte Zugriffe auf die Flotte.

Für Nutzer, die von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet auf die grafische Oberfläche zugreifen, gibt es eine praktische Verbesserung bei der Bedienung. Bisher war das Tippen ohne echtes Zubehör mühsam. Nun findet sich in der Werkzeugleiste am Bildschirmrand ein Symbol für eine Bildschirmtastatur. Damit lässt sich Text auch auf mobilen Endgeräten eingeben, ohne dass eine physische Tastatur via Bluetooth oder Kabel verbunden sein muss. Hell yeah.

Privatpersonen nutzen den Dienst weiterhin kostenlos. Organisationen zahlen nach einem Testzeitraum monatlich basierend auf der Anzahl der registrierten Geräte. Alle Details finden sich in der Dokumentation.

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