Alexa Podcasts: KI-generierte Audio-Inhalte starten für US-Kunden von Alexa+

Alexa ist Anfang des Monats nun auch offiziell in Deutschland gestartet. Bislang allerdings noch in der Early-Access-Phase und noch nicht großflächig verfügbar. Ein Blick in die USA offenbart ein neues Alexa Feature: KI-generierte Podcast-Folgen zu praktisch jedem Thema.

Alexa-Nutzer mit Alexa in den USA können ab sofort praktisch jedes Thema, welches sie interessiert, in eine Podcast-Episode verwandeln, um Informationen per Audio aufbereitet zu bekommen. Die erstellten Podcasts stützen sich auf diverse Publikationen. Mehr als 200 Publikationen sowie diverse weitere Nachrichtenquellen stehen dafür als Basis bereit.

Bis dato lokale US-Medien, darunter der Associated Press, Reuters, der Washington Post, TIME, Forbes, Business Insider, Politico, USA Today sowie Publikationen von Condé Nast, Hearst und Vox.

Ein Hochladen von Dokumenten oder weiterer Vorarbeit ist nicht nötig. Alexa trägt alle Informationen eigenständig zusammen und gibt einen Überblick über geplante Inhalte sowie die Länge und die Ausrichtung des Dialogs.

An dieser Stelle lassen sich Änderungswünsche vornehmen, bevor etwas generiert wird. Daraufhin erstellt Alexa eine fertige Podcast-Folge. Über die Fertigstellung wird per Benachrichtigung auf einem Echo Show oder in der Alexa-App informiert. Über die App hat man dann auch, von unterwegs, Zugriff auf die Episode.

Die Audio-Inhalte der Podcasts können verschiedenste Themen abdecken. Als Beispiel nennt Amazon aktuelle Nachrichten des Tages, aber auch Lernmöglichkeiten für Wissensthemen oder die Möglichkeit, sich mit Audio-Lektionen auf eine Reise vorzubereiten. Die Alexa-Podcasts stehen ab sofort US-Nutzern zur Verfügung. Man arbeite daran, weitere Arten von Audioinhalten auf Abruf zu erstellen. Das reicht von personalisierten Nachrichtenzusammenstellungen bis hin zu Inhalten, die dann auf eigenen, geteilten Informationen und Dokumenten basieren.

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Vodafone schraubt am Kabelnetz: Latenz-Booster für flüssigeres Internet




Vodafone peppt sein Kabel-Glasfasernetz auf und bringt mit dem Latenz-Booster eine Technik an den Start, die für kürzere Reaktionszeiten sorgt. Das Ganze basiert auf Low-Latency DOCSIS und zielt darauf ab, Verzögerungen bei Videokonferenzen oder beim Zocken zu minimieren. Gerade wenn das Netz am Abend voll ausgelastet ist, sollen die Antwortzeiten durch eine geschicktere Priorisierung der Datenpakete um mehr als die Hälfte sinken. Wichtige Anwendungen landen quasi auf einer Überholspur und werden nicht mehr von großen Downloads im Hintergrund ausgebremst.

Die technische Umstellung läuft bereits im Hintergrund an. Bis Oktober sollen rund 45 Prozent des Netzes, was etwa 12 Millionen Haushalten entspricht, für die neue Technik bereit sein. In zwei Jahren möchte Vodafone dann alle 24 Millionen Haushalte im eigenen Kabelnetz versorgt haben. Ein Testlauf in Stuttgart mit dem Ultra Hub 7 hat im Vorfeld gezeigt, dass die Latenzwerte in Stoßzeiten tatsächlich massiv in den Keller gehen.

Nutzer müssen keine neuen Leitungen verlegen lassen, da die Optimierung direkt im Netz stattfindet. Ab Oktober rollt Vodafone zudem passende Firmware-Updates für die ersten Kabel-Router aus, damit die Verbesserungen auch am heimischen Endgerät ankommen. Bad news: Zwar spricht Vodafone mit Router-Anbietern, aber Dritt-Kisten werden aktuell wohl nicht unterstützt.

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Google Gemini mit Beschränkungen: So checkt ihr euer Nutzungslimit

Google schraubt seit einiger Zeit am Zugang und den Limits für die Gemini-Apps. Ab sofort greifen neue Regelungen für Nutzer ab 18 Jahren. Wer jünger ist, bleibt von den Änderungen erst einmal verschont. Wichtig ist vorab der Hinweis, dass die mobilen Apps auf dem aktuellsten Stand sein sollten, damit alles reibungslos läuft.

Google verabschiedet sich von starren Abfragezahlen und führt stattdessen rechenbasierte Limits ein. Diese setzen sich alle fünf Stunden zurück, bis das wöchentliche Maximum erreicht ist. Wie schnell das geht, hängt von der Komplexität der Eingaben, den genutzten Funktionen und der Länge der Chats ab.

Anspruchsvolle Aufgaben wie die Generierung von Medien, also Bildern, Videos oder Musik, sowie die Nutzung von Deep Research oder den Pro-Modellen verbrauchen mehr Rechenleistung. Auch Funktionen wie Deep Think sorgen dafür, dass das Limit schneller erreicht wird. Wer ein kostenpflichtiges Abonnement besitzt, bekommt logischerweise mehr Spielraum eingeräumt.

Die Staffelung sieht dabei wie folgt aus: Nutzer ohne festen Plan erhalten Standard-Limits. Wer AI Plus gebucht hat, bekommt das doppelte Kontingent. Bei AI Pro vervierfacht sich das Limit im Vergleich zum Standard. Richtig viel Luft gibt es bei AI Ultra, dort ist das Limit zwanzigmal so hoch wie bei der Pro-Variante. Die Tarife lassen sich jederzeit in den Einstellungen der Gemini-Apps anpassen, upgraden oder kündigen.

Letztlich schaut Google jetzt genauer hin, wie viel Rechenpower eine Anfrage frisst, anstatt nur die reine Anzahl der Nachrichten zu zählen. Wer viel mit Medien und komplexem Denken arbeitet, wird das am ehesten spüren. Ihr wollt eine Übersicht über euren Verbrauch? Bitte schön.

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Bundesnetzagentur warnt vor Betrug durch gefälschte Briefe

Aktuell macht eine miese Masche die Runde, vor der die Bundesnetzagentur warnt. Unbekannte verschicken Briefe an Besitzer von Photovoltaikanlagen und behaupten, die Anlage sei nicht korrekt im Marktstammdatenregister gemeldet. Im Schreiben wird direkt mit Verfahren und Sanktionen gedroht.

Die Empfänger sollen eine angebliche Strafe in Höhe von 41,60 Euro auf ein genanntes Konto überweisen. Wer nicht innerhalb von zwei Wochen zahlt, dem wird eine höhere Forderung von 208,00 Euro sowie rechtliche Schritte angedroht. Zusätzlich verlangen die Absender eine Registrierungsbestätigung und eine EEG-Jahresmeldung an die Adresse [email protected].

Diese Briefe sind komplett gefälscht. Die Bundesnetzagentur nutzt keine Mailadressen von Freemail-Anbietern und hat keine Außenstelle in Sömmerda. Auch die angegebenen Telefonvorwahlen 0229 oder 0223 für Bonn sind schlichtweg falsch. Zudem fehlt unter den Schreiben eine persönliche Unterschrift.

Wer einen solchen Brief im Briefkasten findet, sollte keinesfalls Geld überweisen oder sensible Daten wie die eigene IBAN preisgeben. Sinnvoll ist es stattdessen, die Aufforderung zu ignorieren und im Zweifel Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Es schadet sicher nicht, auch im Bekanntenkreis kurz Bescheid zu geben, damit niemand auf diesen Betrugsversuch reinfällt. Die echte Behörde fordert solche Zahlungen nicht auf diesem Weg ein.

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Vodafone Jubel-Booster: Schnellere Tore im Kabelnetz

Pünktlich zur Weltmeisterschaft schraubt Vodafone mal wieder an der Technik im Kabelnetz. Wer kennt das Elend nicht, wenn der Nachbar schon grölt, während man selbst noch auf den Flankenlauf wartet? Ich kenne das immer von Sky über das Internet.

Damit das Kabelfernsehen bei den Übertragungen von ARD und ZDF nicht hinterherhinkt, wird der sogenannte Jubel-Booster scharfgeschaltet. Vodafone greift sich ein sehr frühes Signal direkt bei den Sendern ab und schleust es ohne Umwege und zusätzliche Rechenschritte in das eigene Netz. Das spart Zeit bei der Signalaufbereitung, die normalerweise für Verzögerungen sorgt, so Vodafone.

In der Praxis kommen die Live-Bilder dadurch etwa zwei Sekunden früher auf dem Fernseher an als bisher. Das ist ein Brett, denn gerade beim digitalen Fernsehen fressen die vielen Zwischenschritte bei der Kodierung wertvolle Zeit. Während beim Internetfernsehen oft noch deutlich längere Pausen entstehen, will Vodafone das Kabel als flinksten Weg für die 60 Spiele etablieren, die bei den Öffentlich-Rechtlichen laufen. Schon bei der EM vor zwei Jahren hat das Prinzip funktioniert und wurde in Tests als schneller als der Satellitenempfang eingestuft.

Die Optimierung betrifft Das Erste HD und ZDF HD und steht automatisch für alle Haushalte zur Verfügung, die ihr TV-Signal über das Vodafone-Kabel beziehen. Davon gibt es in Deutschland immerhin rund 8 Millionen. Wer also am 11. Juni zum Eröffnungsspiel vor der Kiste sitzt, hat gute Chancen, etwaige Treffer mit als Erster in der Straße zu sehen.

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