UniFi Network 10.4 ist da: Das steckt drin

Der Netzwerkspezialist Ubiquiti hat mit UniFi Network 10.4 die neuste Version seiner Netzwerklösung vorgestellt. Diese bringt vor allem Verbesserungen in den Bereichen Routing, Ausfallsicherheit sowie VPN-Konnektivität.

UniFi Network wird um Routing-Funktionen der Enterprise-Klasse erweitert und unterstützt jetzt eBGP in der Routing-Tabelle für ISP-Peering für komplexere Netzwerkarchitekturen.

Ausgebaut wird zudem die IPv6-Unterstützung. Neu ist eine automatische ISP-Dual-Stack-Erkennung und WireGuard-VPN über IPv6 wird ausgebaut. UniFi Teleport VPN soll jetzt auch für Nutzer mit geteilter IPv4-Adresse (hinter CG-NAT) funktionieren.

Die Time-Machine-Funktion aus Version 10.3 wird jetzt direkt in der Infrastruktur-Topologie integriert. Über die UniFi-Oberfläche kann man jetzt auf die vollständige 5G-Funk-Telemetrie zugreifen. Dies lässt die Mobilfunkleistung im Zeitverlauf, einschließlich 4G- und 5G-Signale, überwachen.

Für Nutzer einer USV lassen sich die Batterieschwellenwerte einstellen, um Systeme besser vor kurzen Stromausfällen zu schützen.

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Google I/O 2026: Universeller Einkaufswagen bringt KI in den E-Commerce

Auf der Google I/O 2026 hat Google einige Ankündigungen rund um den Online-Handel gemacht, die zeigen, in welche Richtung das Unternehmen den E-Commerce treiben will. Der Kern davon: ein sogenannter Universeller Einkaufswagen, der quer durch Googles eigene Dienste funktionieren soll, von der Websuche über YouTube und Gmail bis hin zur Gemini-App.

Wer ein Produkt in diesen Warenkorb legt, bekommt automatisch Preisänderungen gemeldet, wird informiert, wenn vergriffene Artikel wieder verfügbar sind, und das System sucht aktiv nach laufenden Angeboten. Klingt nach einem smarten Preisalarm, ist aber mehr: Wer PC-Komponenten von verschiedenen Händlern sammelt, soll per Gemini-KI direkt auf Kompatibilitätsprobleme hingewiesen werden – mit Alternativvorschlägen, falls etwas nicht zusammenpasst. Kundenkarten und Treueprogramme aus Google Wallet werden ebenfalls eingebunden, um Rabatte direkt anzuwenden.

Der Bezahlvorgang selbst läuft entweder direkt über Google Pay ab – bei Partnern wie Shopify, Walmart oder Nike – oder leitet zur jeweiligen Händlerseite weiter. Rechtlich bleibt der Händler der Verkäufer, das betont Google ausdrücklich.

Damit das Ganze plattformübergreifend funktioniert, setzt Google auf ein neues offenes Protokoll namens Universal Commerce Protocol, kurz UCP. Es soll als gemeinsame technische Basis zwischen verschiedenen Shop-Systemen dienen. Nach dem Start in den USA wird die Bezahlfunktion jetzt auf Kanada und Australien ausgeweitet, Großbritannien soll noch in diesem Jahr folgen. Mittelfristig will Google das Protokoll auch für Hotelbuchungen und Essensbestellungen öffnen.

Für Szenarien, in denen KI-Assistenten künftig eigenständig einkaufen, hat Google zusätzlich das sogenannte Agentic Commerce Protocol AP2 vorgestellt. Wer nicht will, dass ein KI-Agent einfach loskauft, kann vorab Budgets, Markenvorlieben oder andere Kriterien festlegen. Das Protokoll gibt nur die Daten weiter, die für eine Transaktion wirklich gebraucht werden – nicht mehr.

Außerdem werden Käufe durch digitale, fälschungssichere Vollmachten dokumentiert, was unter anderem Rückgaben erleichtern soll. Die ersten AP2-Funktionen sollen in Gemini Spark starten. Der Universelle Einkaufswagen kommt im Sommer 2026 zuerst in die US-amerikanische Google-Suche und die Gemini App. YouTube und Gmail sollen später folgen. Wann Europa und Deutschland dran sind, hat Google bislang offen gelassen. Kennt ihr ja.

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Echt oder KI: Google weitet digitale Wasserzeichen aus

Google bohrt die Werkzeuge zur Kennzeichnung von KI-Inhalten auf. Der Konzern weitet seine Transparenzfunktionen auf die Suche, Gemini, Chrome und die Pixel-Smartphones aus. Im Kern geht es darum, dass Nutzer einfacher erkennen, ob ein Bild, ein Video oder eine Tonaufnahme durch künstliche Intelligenz entstanden ist oder nachträglich bearbeitet wurde.

Google nutzt dafür vor allem zwei Techniken. Einerseits kommt SynthID zum Einsatz, ein digitales Wasserzeichen, das für das menschliche Auge unsichtbar bleibt. Laut Google wurden damit bereits über 100 Milliarden Bilder und Videos sowie Audiospuren mit einer Gesamtlänge von 60.000 Jahren markiert. Andererseits setzt man auf den Industriestandard C2PA. Die sogenannten Content Credentials zeigen den Ursprung und die Bearbeitungshistorie einer Datei an. Das Pixel 10 war das erste Gerät, das diese Informationen direkt bei der Aufnahme speicherte. In den nächsten Wochen folgt diese Funktion für Videos auch auf dem Pixel 8 und Pixel 9.

In der Gemini-App sowie in der Google-Suche lassen sich Bilder per Lens oder Circle to Search prüfen. Wer im Chrome-Browser unterwegs ist, kann Gemini einfach fragen, ob ein Bild mit KI erstellt wurde. Diese Überprüfung via SynthID landet bald auch in Chrome, während die Auswertung von C2PA-Daten in der Suche und im Browser in den kommenden Monaten startet. Nutzer sollen nicht nur wissen, ob eine KI am Werk war, sondern auch sehen, wenn ein Foto ein echtes, unbearbeitetes Original aus einer Kamera ist.

Damit das Ganze im Netz funktioniert, braucht es Partner. OpenAI, Kakao und ElevenLabs integrieren SynthID in ihre eigenen Modelle. Sogar Meta zieht mit. Wer ein Foto mit einem Pixel-Smartphone schießt, dessen Echtheit durch Content Credentials belegt ist, bekommt dies bald auch auf Instagram durch ein entsprechendes Label angezeigt. Für Firmenkunden bringt Google zudem eine neue Schnittstelle auf der Cloud-Plattform an den Start, mit der Unternehmen KI-Inhalte automatisiert erkennen können, um etwa Fake-News zu entlarven oder Versicherungsbetrug zu verhindern. Am Ende bleibt es ein Katz-und-Maus-Spiel, aber Google drückt hier beim Thema Kennzeichnung ordentlich aufs Tempo.

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Google spendiert der Suche ein KI-Upgrade

Google bohrt die Suche massiv auf und bringt Gemini 3.5 Flash als neuen Standard in den KI-Modus. Das Modell soll weltweit für alle Nutzer bereitstehen und deutlich flotter agieren. Auffälligste Neuerung im Browser ist das Suchfeld, das Google nach über 25 Jahren grundlegend umgestaltet hat. Das Feld passt sich nun dynamisch an, bietet mehr Platz für komplexe Beschreibungen und schlägt KI-gestützte Formulierungen vor. Dabei lassen sich Texte, Bilder, Dateien, Videos oder Chrome-Tabs als Eingabe kombinieren. Wer tiefer in ein Thema einsteigen will, kann direkt aus den KI-Übersichten Rückfragen stellen und einen Dialog führen, wobei der Kontext erhalten bleibt.

Ein großer Fokus liegt auf den sogenannten Such-Agenten. Diese digitalen Helfer laufen rund um die Uhr im Hintergrund und beobachten das Netz nach spezifischen Vorgaben. Das kann die Suche nach einer Wohnung mit exakten Kriterien sein oder die Benachrichtigung über neue Sneaker-Kollektionen. Die Agenten fassen die Fundstücke zusammen und informieren proaktiv. Diese Funktion startet im Sommer zunächst für Abonnenten von Google AI Pro und Ultra. Zudem weitet Google die Buchungsfunktionen aus. Nutzer können Kriterien für Dienstleistungen oder lokale Erlebnisse nennen und erhalten passende Links oder lassen Google bei Betrieben wie Handwerkern oder Friseuren direkt anrufen. Letzteres bleibt vorerst auf die USA beschränkt.

Technisch wird es mit der Integration von Google Antigravity und den Coding-Fähigkeiten von Gemini 3.5 Flash interessant. Die Suche kann künftig in Echtzeit eigene Oberflächen, Simulationen oder Diagramme programmieren, um komplexe Themen zu visualisieren. Das Ganze soll diesen Sommer für alle kostenlos kommen. Wer größere Projekte wie einen Umzug plant, kann sich von der KI eigene Dashboards oder kleine Apps erstellen lassen, die Daten aus Google Maps oder dem Wetterbericht einbeziehen. Diese Mini-Apps landen in den kommenden Monaten zuerst bei den zahlenden Pro-Nutzern in den USA.

Abschließend rollt Google die persönliche Intelligenz für den KI-Modus breiter aus. In fast 200 Ländern und 98 Sprachen können Nutzer ohne Abo Dienste wie Gmail oder Google Fotos verknüpfen, bald folgt der Kalender. Damit versteht die Suche den persönlichen Kontext besser, wobei die Kontrolle über die Datenfreigabe beim Anwender bleibt. Und easy Prognose: Das wird für Webseitenbetreiber noch schwieriger zukünftig.

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Google I/O 2026: KI-Offensive mit Gemini Omni Flash und Gemini 3.5 Flash

Die Google I/O hat begonnen, und es war klar: Künstliche Intelligenz ist das beherrschende Thema. Google hatte bereits in der Woche zuvor viele der kommenden Android-Neuerungen vorgestellt, da hatten wir ja berichtet. Neu vorgestellt wurde nun unter anderem Gemini Omni Flash, ein Modell zur Videogenerierung, das sich von ähnlichen Werkzeugen durch seine Eingabevielfalt abhebt. Wer ein Video erstellen möchte, muss keinen Text-Prompt eintippen, das Modell nimmt auch Fotos, bestehende Videos oder Audiodateien entgegen und generiert daraus neues Material.

Google spricht davon, dass die zugrundeliegende Architektur theoretisch jede Art von Output aus beliebigen Eingaben erzeugen kann, zum Start liegt der Fokus aber auf Videoinhalten. Was nach der ersten Generierung kommt, lässt sich per Text-Chat anpassen. Google betont zudem, dass das Modell ein räumliches und logisches Verständnis von Szenen mitbringen soll, durch eine verbesserte Physik-Berechnung soll es erahnen können, was in einem Clip als Nächstes passieren muss, was zu stimmigeren Abläufen führen soll.

Gemini Omni Flash steht für Abonnenten der Google-AI-Stufen Plus, Pro und Ultra zur Verfügung. Wer Inhalte für YouTube Shorts produziert oder die YouTube Create App nutzt, bekommt ebenfalls Zugang, ohne zusätzliche Kosten.

Daneben präsentierte Google Gemini 3.5 Flash, die neue Version des hauseigenen Basismodells. Das Modell soll den bisherigen internen Standard, Gemini 3.1 Pro, in allen gängigen Benchmarks übertreffen. Google gibt an, dass Gemini 3.5 Flash bis zu viermal schneller arbeite als vergleichbare Frontier-Modelle anderer Anbieter. Anders als Gemini Omni Flash ist dieses Update nicht auf zahlende Nutzer beschränkt. Gemini 3.5 Flash ist ab heute in der Gemini-App und im KI-Modus der Google-Suche für alle verfügbar.

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