Überraschung: Hisense bietet einen Smart-TV mit DisplayPort an

Hisense hat ein ungewöhnliches Kunststück vollbracht: Der Hersteller hat einen der ersten Smart-TVs auf den Markt gebracht, der tatsächlich DisplayPort als Schnittstelle bietet. Das ist ein Novum, denn der Anschluss gehört an modernen Monitoren zum Standard, während an Smart-TVs jedoch HDMI den Ton angibt. Es geht hier um den Fernseher Hisense UR9S, über den ich schon berichtet hatte.

Allerdings integriert Hisense selbst beim genannten Fernseher keinen dedizierten Anschluss für DisplayPort, sondern löst das Ganze via USB-C und den Alt-Mode. Praktischerweise sitzt dieser Port an der Seite des TVs. Warum hat Hisense sich dazu entschieden? Ein Grund könnte sein, dass der Smart-TV mit 180 Hz eine beachtenswerte Bildwiederholrate bietet, die vor allem für PC-Gamer spannend ist.3

Allerdings ist zu erwähnen, dass der TV immer noch ein LCD-Modell bleibt, somit also bei der Bewegungsdarstellung Kompromisse gegenüber OLED eingehen muss. Immerhin ist aber eine RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung an Bord. Auch ist Unterstützung für HDMI VRR, AMD FreeSync Premium und vermutlich auch Kompatibilität zu Nvidia G-Sync gegeben.

Hisense bewirbt die DisplayPort-Unterstützung für den UR9S nicht wirklich, was mich selbst doch überrascht. Generell bieten sogar schon einige Smart-TVs des Herstellers aus dem Vorjahr ebenfalls DisplayPort über den ALT-Mode via USB-C – allerdings mit HDR-Problemen, die sich hier hoffentlich nicht wiederholen. Das alles fliegt aber ziemlich unter dem Radar, weil der Hersteller dies fast schon unter den Tisch kehrt. Strange, denn schließlich ist das eine sehr ungewöhnliche Funktion für einen Smart-TV. Damit könnte man sich also eigentlich hervortun.

Hierzulande muss man aber auch noch abwarten, ob die Schnittstelle in allen Regionen via USB-C unterstützt wird. Für die USA ist das bestätigt (via Tech Radar), es ist aber nicht unmöglich, dass es in Europa Abweichungen geben könnte.

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Sony plant mit The ColleXion einen neuen Premium-Kopfhörer

Erste Meldungen zu einem neuen Audioprodukt von Sony namens The ColleXion kursieren bereits seit Sommer 2025. Damals sicherte sich der japanische Hersteller nämlich die Markenrechte. Zunächst blieb aber völlig offen, ob sich dahinter ein Lautsprecher, ein Kopfhörer oder noch etwas anderes verbergen könnte. Inzwischen konkretisieren sich die Pläne. The ColleXion wird nämlich laut neuesten Berichten am 19. Mai 2026 erscheinen und soll für einen kabellosen Over-Ear-Kopfhörer stehen.

Dabei soll es ausdrücklich nicht um ein Nachfolgemodell des Sony WH-1000XM6 gehen, was der Preis auch schon verdeutlicht. Die genannten Over-Ears haben zum Launch 449 Euro gekostet, während The ColleXion bei satten 629 Euro rangieren soll. Damit würde man also selbst die Apple AirPods Max 2 in den Schatten stellen. Zur Technik von The ColleXion ist unterdessen wenig bekannt. Wie erwähnt soll es sich um Over-Ears handeln, die via Bluetooth verbunden werden. Auch aktive Geräuschunterdrückung (ANC) sollen sie beherrschen.

Geplant sind die Kopfhörer offenbar in den Farben Schwarz und Weiß. Offen ist, ob es sich dabei wirklich um ein völlig neues Modell, eine Sonderauflage eines bereits erhältlichen Kopfhörers oder vielleicht eine andere Art von Sammlerstück handeln soll.

Parallel wird Sony im Übrigen laut den besagten Berichten auch noch die bereits verfügbaren Kopfhörer WH-1000XM6 in einer weiteren Farbvariante veröffentlichen. Am 19. Mai 2026 sollen diese Over-Ears in der Farbe „Sandstone“ erscheinen. Das soll einem sandigen Beigeton entsprechen. Hier soll der Preis zu den bereits verfügbaren Farben identisch bleiben.

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Anker SOLIX Solarbank Max AC vorgestellt: Batteriespeicher mit 7 kWh und bidirektionalem 3500-Watt-Wechselrichter

Es gibt Portfoliozuwachs für Ankers Batteriespeicher- und Solar-Marke SOLIX. Mit der Anker SOLIX Solarbank Max AC stellt der Hersteller eine All-in-One-Lösung mit einer Speicherkapazität von 7 kWh vor, um bestehende Solaranlagen mit einer Speicherlösung nachzurüsten. Diese lässt sich modular auf eine Gesamtkapazität von bis zu 42 kWh erweitern und eignet sich daher auch für die Nutzung in Verbindung mit großen Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern. Nahezu sämtliche gängige Solaranlagen sollen sich so einfach nachrüsten lassen. Wichtig: Wir sprechen hier von einer Einzellösung, nicht von einer Erweiterung bestehender Batteriesysteme.

Die Solarbank Max AC kommt mit einem eingebauten, bidirektionalen 3500-Watt-Wechselrichter. Die Installation erfolgt nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Eine Inbetriebnahme kann in Eigenregie erfolgen, es sei denn, man möchte die Ausgangsleistung des Wechselrichters mit bis zu 3500 Watt einsetzen, dann erfordert dies eine fachkundige Installation. Alternativ ist auch ein Off-Grid-Betrieb gegeben. Im Fall eines Stromausfalls lässt sich die am Gerät befindliche AC-Steckdose binnen 10 Millisekunden mit einer Leistung von bis zu 3,68 kW versorgen. Damit sollen Router oder NAS-Systeme unterbrechungsfrei weiterlaufen. Kurzzeitig kann die Solarbank auch die doppelte Leistung bereitstellen, um Geräte mit hohem Anlaufstrom, etwa Pumpen oder Kühlschränke, zu starten.

Die Solarbank Max AC selbst kommt mit einer Kapazität von 7 kWh. Mit bis zu fünf Erweiterungsbatterien (Anker SOLIX BP7000 Expansion Battery, jeweils 7 kWh Kapazität) kann man das System allerdings modular (auch zu einem späteren Zeitpunkt und schrittweise) auf eine Gesamtkapazität von 42 kWh erweitern. Man setzt hier auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP-Akkus). Die Haupteinheit lässt sich einfach auf die Erweiterungsbatterien stapeln. Für die maximale (Peak-) Leistung des Systems muss mindestens eine Erweiterungseinheit angeschlossen sein (siehe Tabelle unten). Anker gibt die Lebensdauer der Solarbank Max AC mit bis zu 10.000 Ladezyklen an.

Die Solarbank ist gemäß IP66 zertifiziert und demnach gegen Wasser und Staub gefeit. Mit der C5-Zertifizierung bescheinigt man zudem eine Korrosionsbeständigkeit, weshalb sich auch ein Standort in Küstennähe eignet. Ein Betrieb ist auch bei Minusgraden (bis zu -20° Celsius) möglich. Anker hat diverse Schutzmechanismen für Kurzschlüsse sowie Brandrisiken verbaut.

Die Steuerung der Solarbank erfolgt, wie bei anderen Produkten der SOLIX-Produktpalette über die zugehörige Anker-App. Hier bekommt man Einsicht ins System und kann dieses steuern. Zudem kann man mittels Anker Intelligence unter Verwendung eines dynamischen Stromtarifs den Speicher zu günstigen Zeitpunkten laden bzw. entladen.

Die Solarbank Max AC kostet 2299 Euro, die Erweiterungsbatterie schlägt mit jeweils 1799 Euro zu Buche. Ab heute kann man die Solarbank Max AC vorbestellen. Der offizielle Pre-Sale läuft, mit entsprechenden Angeboten (noch sind hier keine Angebotspreise bekannt) ab dem 26. Mai 2026.

7 kWh 14 kWh 21 kWh 28 kWh 35 kWh 42 kWh
Rated Capacity 7 kWh 14 kWh 21 kWh 28 kWh 35 kWh 42 kWh
Main Module Expansion Battery Quantity 1 1 1 1 2 1 3 1 4 1 5
Rated Input / Output Voltage 220 / 230 V a.c., L N PE
Rated Frequency 50 / 60 Hz
Rated Input Current 15.2 A a.c. 16 A a.c.
Maximum Continuous Input Current 15.2 A a.c. 16 A a.c.
Rated Output Current 15.2 A a.c. 16 A a.c.
Maximum Continuous Output Current 15.2 A a.c. 16 A a.c.
Rated Output Active Power 0.8 / 3.5 kW
Maximum Output Apparent Power 3.68 kVA
Peak Output Power (10s) 5,250 W 7,500 W
Peak Output Power (1s) 7,000 W 10,000 W
Power Factor 0.8 lagging – 0.8 leading
Rated Output Voltage 220 / 230 V a.c., L N PE
Rated Output Frequency 50 / 60 Hz
Rated Output Current 16 A a.c.
Maximum Continuous Output Current 16 A a.c.
Rated Output Active Power 3.5 kW
Maximum Continuous Output Apparent Power 3.68 kVA
Power Factor 0.8 lagging – 0.8 leading
Battery Type Rechargeable Li-ion Battery (LFP)
Cell Capacity 314 Ah
Battery Lifespan 10,000 cycles
Depth of Discharge 100%
Terminal Rated Voltage 400 V d.c.
Battery Voltage Range 360 – 450 V d.c.
Maximum Charging / Discharging Power 3.5 kW 3.68 / 5 kW
Maximum Continuous Charging / Discharging Current 9.7 A d.c. 10.2 / 13.9 A d.c.
Nominal Voltage 22.4 V d.c.
Dimensions (L × H × D) 670 × 356 × 325 mm 670 × 631 × 325 mm 670 × 906 × 325 mm 670 × 1,181 × 325 mm 670 × 1,456 × 325 mm 670 × 1,731 × 325 mm
Weight 73 kg 136 kg 199 kg 262 kg 325 kg 388 kg
Inverter Topology Type Isolated
Operating Temperature Range -20 to 55 °C
Relative Humidity Range 0 to 95%
Protective Class I
Ingress Protection IP66
Anti-Corrosion Rating C5-M
Cooling Natural Convection
Operating Altitude Range ? 4000 m
Overvoltage Category III (MAINS), II (BAT)
Installation Method Floor Standing, Pedestal-Mount (Sold Separately)
Installation Location Indoor / Outdoor
Warranty 10 years
Communication WLAN / RS485

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Dyson HushJet Mini Cool vorgestellt: Tragbarer Mini-Lüfter ohne sichtbare Rotorblätter

Dyson bringt mit dem HushJet Mini Cool einen neuen, tragbaren Mini-Lüfter an den Start. Das Konzept kennt man im Grunde schon von den Air-Multiplier-Geräten des Unternehmens. Es gibt keine sichtbaren Rotorblätter, dafür einen Luftstrom, der ohne klassisches Ventilator-Gitter auskommt. Hier schrumpft Dyson das Ganze nun auf ein Format, das man sogar in der Hand halten oder per Band um den Hals tragen kann.

Im Inneren sitzt laut Dyson ein bürstenloser DC-Motor mit bis zu 65.000 Umdrehungen pro Minute. Der Luftstrom soll Geschwindigkeiten von bis zu 88,5 km/h erreichen. Dazu kommt ein Akku mit 5.000 mAh, der je nach Stufe bis zu 6 Stunden durchhalten soll. Bei niedriger Stufe nennt Dyson 52 dBA, im Boost-Modus steigt das Ganze auf 72,5 dBA.

Der zylindrische Korpus ist 38 mm dick, oben lässt sich die Düse verstellen, damit der Luftstrom auch nach oben abgegeben werden kann. Zum Start kostet der Dyson HushJet Mini Cool 99 Euro. Zunächst gibt es die Farbe Stone/Blush, weitere Varianten sollen im Mai und Juni folgen. Extras wie Trageband und Ladezubehör sind zum Start dabei, weiteres Zubehör ist für den Sommer angekündigt.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

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Skoda DuoBell soll Kopfhörer mit ANC überlisten und das Radfahren sicherer machen

Menschen mit Kopfhörern bekommen im Stadtverkehr oft weniger von ihrer Umgebung mit. Genau da setzt Skoda mit der neuen DuoBell an, einer Fahrradklingel, die selbst durch aktive Geräuschunterdrückung besser wahrnehmbar sein soll.

Entwickelt wurde das Ganze zusammen mit Wissenschaftlern der University of Salford. Laut Skoda liegt der Trick in einem speziellen Frequenzbereich zwischen 750 und 780 Hz, den ANC-Systeme schlechter herausfiltern können. Dazu kommen ein zweiter Resonator und unregelmäßige Schläge, damit die Algorithmen der Kopfhörer nicht schnell genug reagieren.

In Tests soll die Klingel für bis zu 22 m mehr Reaktionsweg gesorgt haben. Erprobt wurde das Konzept auch auf Londons Straßen, unter anderem mit Deliveroo-Kurieren. Die wollten die Prototypen laut Skoda danach am liebsten direkt behalten. Aktuell ist das ein Prototyp, der noch nicht die Marktreife erreicht hat. Klingt aber nach einem interessanten Konzept.

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