ADO Air 20 Ultra V2026 ausprobiert

Das ADO Air 20 Pro hatte ich euch hier im Blog vor einigen Monaten bereits vorgestellt. Das Teil hat mir damals gut gefallen. Ein kompaktes Bike, solide verarbeitet und der Bafang-Automatikmotor mit zwei internen Gängen machte einen sehr guten Eindruck. Jetzt hat ADO nachgelegt und mit der V2026-Version des Air 20 Ultra das Line-up in mehreren Punkten überarbeitet. Einige der Änderungen sind eher kosmetisch, andere hingegen spürbar. Ich konnte das Rad in den letzten Wochen ausgiebig durch die Gegend scheuchen und habe für euch zusammengefasst, wo sich das Upgrade tatsächlich lohnt.

Was ist neu gegenüber dem Air 20 Pro?

Die entscheidenden Änderungen lassen sich schnell aufzählen: Im Motorgehäuse steckt jetzt die zweite Generation des Bafang-H730-Systems mit einer automatischen 3-Gang-Schaltbox. Das Drehmoment steigt von 40 auf 50 Nm, was laut ADO vor allem im unteren Drehzahlbereich rund 24 % mehr Kraft bedeuten soll. Der mittlere Gang mit 1:1-Übersetzung wurde neu ergänzt und soll die Lücke zwischen Anfahren und Reisegeschwindigkeit geschmeidiger schließen. Dazu kommen ein hochpräziser, beidseitig arbeitender Drehmomentsensor, neue breitere Reifen (CST C-1959 in 20 × 2,0 mit reflektierenden Seitenwänden), ein integriertes Rücklicht ohne Kabelsalat, ein MIK-kompatibler Gepäckträger aus Aluminium und die ADOsense-Software, die das Zusammenspiel aus Motor, Sensor und Getriebe in Echtzeit koordiniert. Neu ist außerdem die Option, das Rad per NFC-Karte oder Smartphone zu entsperren.

Der Rahmen ist weiterhin aus Aluminium und der Akku wie gehabt in der Sattelstütze versteckt. Die Federgabel bekommt in der neuen Version Alubeine statt Stahl und spart damit rund 450 g Gewicht. Insgesamt landet die Waage bei etwa 20 kg inklusive Akku. Das Faltmaß ist im Vergleich nahezu identisch geblieben und passt problemlos in den Kofferraum oder ins Camper-Ablagefach.

Aufbau und erster Eindruck

Die Kiste ist fast dieselbe wie beim ADO Air Pro. Alles ist gut verpackt, die wichtigsten Teile sind vormontiert. In etwa zehn Minuten steht das Rad fahrbereit da. Man muss nur den Lenker aufrichten, Pedale einschrauben, Sattel rein, fertig. Das Werkzeug liegt bei, ist aber in der typischen Qualität. Wer den Vorgänger bereits kennt, wird sich sofort zurechtfinden.

Optisch ist das 2026er-Modell etwas aufgeräumter als die Version von 2025. Die Blinker am Lenker sind verschwunden. Beim Air 20 Pro fand ich die ja auch eher suboptimal umgesetzt. Die konnte man am Tag ohnehin kaum erkennen. Blinker gibt es nicht mehr. Ihr müsst also wie gewohnt den Arm raushalten. Sollte man sowieso auch mit Blinker machen, denn das sieht die StVO so vor. Man spart sich jetzt quasi den Handgriff zum Einschalten des Blinkers.

Die neuen Reifen wirken im direkten Vergleich zum Pro spürbar griffiger und sehen mit den reflektierenden Seitenwänden bei schlechter Sicht deutlich präsenter aus. Wer viel bei Dämmerung oder in der dunklen Jahreszeit unterwegs ist, wird das zu schätzen wissen. Am Grundkonzept hat sich wenig geändert. Das Rad ist dreifach klappbar, etwa 68 × 66 cm zusammengefaltet und wiegt um die 20 kg. Das Rad passt in den Kofferraum unseres Kombis ohne Probleme, in der Bahn bekommt man es mit etwas Geschick auch unter.

Der neue Magnet-Klemmverschluss beim Zusammenfalten hält besser als der am Pro. Wer aus Prinzip jeden Tag damit pendelt und im Berufsverkehr Umstiege hat, sollte das vorher einmal persönlich durchspielen. Für Gelegenheitsnutzer, Camper und Zweitrad-Liebhaber ist das Faltmaß dagegen okay.

Das Rad im Alltag

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Antrieb. Der Bafang-H730 mit drei automatischen Gängen ist das Herzstück des Air 20 Ultra V2026. Beim Pro mit seinen zwei Gängen hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt, doch der neue Motor macht einen Unterschied. Der zusätzliche Mittelgang füllt die Lücke zwischen 13 und 19 km/h, also genau den Bereich, in dem man sich in der Stadt die meiste Zeit bewegt. Anfahren, Kreuzung, Anfahren, Kreuzung, exakt dort bringt der dritte Gang spürbar mehr Geschmeidigkeit. Der Übergang zwischen den Gängen passiert automatisch und ist meist kaum zu spüren. Gelegentlich merkt man einen kurzen Ruck beim Hochschalten unter Last, aber das ist die Ausnahme.

Die 50 Nm Drehmoment machen sich beim Anfahren und an kleinen Steigungen deutlich bemerkbar. Das Air 20 Pro hatte damit am Berg durchaus zu arbeiten, schaffte das aber auch. Beim Ultra legt der Motor spürbar schneller los und hält die Drehzahl länger oben. Bei mir in der Gegend, wo es durchaus ein paar gemeine Anstiege gibt, ist das der größte Gewinn. Der Drehmomentsensor arbeitet weiterhin sehr natürlich. Ab der ersten Pedalbewegung ist die Unterstützung da, nicht gefühlt zehn Sekunden später, wie man es von günstigeren Kadenzsensor-Rädern gewohnt ist. Wer gerne dynamischer kurbelt, muss bewusst ein höheres Unterstützungslevel wählen, denn das System will die Trittfrequenz konstant auf rund 60 rpm halten. An der Bremsanlage hat sich nichts getan. Es gibt hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten, die auch bei Nässe zuverlässig greifen.

Geregelt wird das Ganze, wie beim Pro, über ein Farbdisplay am Lenker. Drei Tasten, fertig. Die neue ADOsense-Software bringt dabei keine revolutionären Änderungen auf dem Schirm. Neu ist die Möglichkeit, das Rad per NFC-Karte oder Smartphone zu entsperren. Ich hatte das zuerst als Gimmick abgestempelt, ist aber in der Tat ganz nützlich. Einfach Handy an den Sensor halten, Rad geht an. Keine PIN, kein App-Öffnen, kein Fummeln. Die ADO-App selbst ist wie gehabt kein Highlight. Fahrstatistiken, Navigation, Lichtsteuerung, das funktioniert alles, lädt aber spürbar langsam. Ich nutze die App im Alltag praktisch gar nicht.

Am Akku hat sich nichts Grundlegendes geändert. In der Sattelstütze steckt die bekannte 37V/10Ah-Zelle mit rund 370 Wh. Mit dem neuen Motor und dem feineren Zusammenspiel über die Software komme ich aber etwas weiter als beim Pro, obwohl ich ohnehin nur zuschalte, wenn notwendig. ADO gibt bis zu 100 km an, was der Best-Case-Wert unter optimalen Bedingungen ist. Bei mir zu Hause, mit einer Mischung aus flacher Stadt und kleinen Hügeln, lande ich mit überwiegendem Eco-Modus bei etwa 75 km. Im reinen Sport-Modus sind es je nach Tagesform eher bis 55 km.

Das Laden dauert vier bis sechs Stunden, der Akku lässt sich weiterhin samt Sattel aus dem Rahmen ziehen und bequem in die Wohnung mitnehmen. Wer im Keller lädt, kann das Ganze auch am Rad selbst erledigen. Neu ist, dass Akku und Ladegerät die EN50604-1-Norm erfüllen, also gewisse europäische Sicherheitsstandards für Lithium-Akkus. Das Thema hatte gerade in der Kommentarspalte des Pro-Tests für Diskussion gesorgt. Insofern ist das ein relevanter Schritt.

Fazit

Das ADO Air 20 Ultra V2026 ist genau das, was man sich als Nachfolger wünscht, nämlich eine sinnvolle, fokussierte Weiterentwicklung, ohne das gute Konzept des Pro zu verschlimmbessern. Der neue 3-Gang-Motor mit 50 Nm Drehmoment macht im Alltag einen spürbaren Unterschied, die neuen Reifen sind ein echter Sicherheitsgewinn und die NFC-Entriegelung ist eines dieser Features, das man nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte. Kleinigkeiten wie der verbesserte Magnetverschluss und die EN50604-1-Zertifizierung des Akkus sind zusätzlich Punkte, die beim Gesamteindruck helfen.

Natürlich gibt es auch hier Dinge, die man mit dem richtigen Augenmaß einordnen muss. Die ADO-App bleibt mittelmäßig. Die 20 kg Gewicht sind für ein Faltrad ordentlich. Wer jeden Tag Bahnsteige wechselt, dem wird das nicht unbedingt gefallen. Und der Preis von 1.899 Euro ist kein Schnäppchen, bewegt sich aber angesichts der verbauten Technik und des Carbonriemens im üblichen Bereich. Wer bereits das Air 20 Pro oder ein ähnliches Modell hat und damit glücklich ist, muss meiner Meinung nach nicht wechseln. Wer aber neu einsteigt, vor der Wahl zwischen Pro und Ultra steht oder hügeligere Gegenden bewohnt, der sollte zum Ultra V2026 greifen.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

LG StanbyME 2 Max: Mehr Bild und mehr Akku für den mobilen Monitor




LG legt bei seinem rollbaren Lifestyle-Bildschirm nach und bringt den StanbyME 2 Max an den Start – zuerst allerdings in Korea. Das neue Modell wächst auf eine Diagonale von zirka 80 cm (31,5 Zoll) und bietet nun eine schärfere 4K-UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Im Inneren arbeitet der Alpha 8 AI-Prozessor der dritten Generation, der Inhalte auf 4K hochskaliert und den Sound optimiert.

Besonders beim Akku hat LG geschraubt. Mit 144 Wh soll das Gerät nun bis zu 4 Stunden und 30 Minuten ohne Steckdose durchhalten. Geladen wird zeitgemäß über USB-C, wovon insgesamt vier Anschlüsse vorhanden sind. Wer das 20,3 kg schwere Gerät nicht nur auf dem Rollständer nutzen möchte, kann den Bildschirm per Knopfdruck abnehmen und mit separat erhältlichem Zubehör wie einem Wandgurt oder einem Tischständer verwenden.

Die Software basiert auf webOS 26, das LG über das Re:New-Programm aktuell halten will. Neben den üblichen Streaming-Apps wie Netflix oder YouTube sind Funktionen wie LG Gallery für Kunstwerke und eine Zeichen-App mit KI-Unterstützung an Bord. Für den Sound gibt es virtuellen 11.1.2 Surround-Klang sowie Unterstützung für Dolby Vision und Dolby Atmos. Die Steuerung erfolgt entweder über das Touch-Display, eine kleine Fernbedienung, die magnetisch am Gehäuse haftet, oder per Sprachbefehl.

Im Vergleich zum Standardmodell StanbyME 2, das mit 68 cm (27 Zoll) und QHD auflöst, bietet die Max-Variante also ein ordentliches Upgrade bei Bildfläche und Laufzeit. Ein HDMI-Port für externe Zuspieler wie Konsolen ist ebenfalls vorhanden. Das Gerät soll laut Hersteller ab 2026 die Lifestyle-Serie ergänzen, wobei spezielles Zubehör wie der Wandgurt im Mai erscheinen soll. Preise oder ein möglicher Termin für den deutschen Markt stehen noch aus.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Bondtech INDX: Toolhead-Erweiterung für den CORE One+ ab sofort vorbestellbar

Wir berichteten bereits zur Formnext 2025 vom INDX-System für den CORE One und später auch den CORE One L von Prusa, womit die Geräte nicht nur Multicolor-, sondern auch Multimaterial-fähig werde. Anders als bei der MMU 3 dann aber eben auch mit möglichst wenig bis gar keinem Druckabfall abseits eines Purge-Towers. Das Ganze ist ab sofort vorbestellbar und wird dann laut Prusa ab Juni dieses Jahres ausgeliefert.

Das INDX-System stammt von Bondtech aus Schweden und ist ein automatisches Toolchanger-System, das den Prusa Core One (für den CORE One L folgt das Upgrade später) in einen Multimaterial-Drucker mit bis zu 8 verschiedenen Filamenten verwandelt. Der Name steht für INduction Dynamic eXtruder.

Das System basiert auf einer smarten Aufteilung:

  • Ein einziger „Smart Head“ fährt auf der Achse und enthält die gesamte Elektronik, den Extruder-Motor und die Induktionsheizung.
  • Mehrere passive Tools (4 oder 8) sind an der Druckerfront geparkt. Sie enthalten keine Kabel, keine Heizer, keine Thermistoren – nur einen Filamentpfad, einen Kühlkörper und eine spezielle Düse.
  • Die Düse wird per Induktionsheizung drahtlos aufgeheizt (in 4–12 Sekunden von kalt auf Drucktemperatur) und die Temperatur wird kontaktlos per Infrarot gemessen.
  • Ein kompletter Werkzeugwechsel dauert ca. 12 bis 14 Sekunden inkl. Aufheizen.
  • Der Dynamic Dual Drive (DDD)-Extruder passt den Andruck auf das Filament automatisch an – von TPU bis zu Carbon-Nylon, ohne manuelles Tuning.

Unterteilt wird in eine Version mit 4 und eine mit 8 Werkzeugköpfen, der Preis liegt bei 669 Euro (4 Toolheads), bzw. 899 Euro (8 Toolheads). Ja, wir reden hier von Upgrades für bestehende Drucker, nicht den Preis für eine Gesamteinheit Drucker Upgrade. Damit fallen die Geräte definitiv teurer aus als zum Beispiel der Mitbewerber von Snapmaker mit dem U1, der selbst mit Top-Cover – um mit einem geschlossenen Gerät verglichen werden zu können – aktuell für knapp 1060 Euro zu bekommen ist.

Der Kauf wird vermutlich auch mehr für Prusa-Enthusiasten interessant sein, die sowohl die Sicherheit als auch die Tatsache, ein rein europäisches und eben vor allem zuverlässiges Produkt für sich drucken lassen zu können – mit dem entsprechenden Kaufpreis quittieren. Zerlegt sich ein aktueller Bambu, Snapmaker, Creality oder Anycubic, dann ist’s schnell mal vorbei mit „repariere ich selbst“.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Agon Pro AG326UZD2: QD-OLED-Monitor für Spieler mit 4K und 240 Hz

AOC bringt mit dem Agon Pro AG326UZD2 einen neuen QD-OLED-Monitor mit einem Panel der 4. Generation von Samsung Display auf den Markt. Zielgruppe dieses 32-Zoll-Bildschirms sind Gamer. So bringt der Monitor auf 32 Zoll Diagonale 4K-Auflösung und eine Bildwiederholrate von 240 Hz mit. Zudem unterstützt dieses Modell auch noch Adaptive Sync und Nvidia G-Sync und ist für VESA DisplayHDR True Black 500 zertifiziert.

Der neue Agon Pro AG326UZD2 beerbt das Modell AG326UD, welches noch mit 165 Hz auskommen musste. Als Spitzenhelligkeit nennt AOC für den neuen Gaming-Monitor 1.000 Nits (3 % APL). OLED-typisch gibt man auch eine Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) an. Der Bildschirm deckt die Farbräume DCI-P3, sRGB und Adobe RGB zu jeweils 99,9, 140,7 bzw. 96,9 % ab. Die neue Anti-Reflection-3.0-Beschichtung reduziert Reflexionen.

Als Schnittstellen verwendet der AOC Agon Pro AG326UZD2 zweimal HDMI 2.1, DisplayPort 2.1 (UHBR 20) sowie einen USB-Hub, zu dem auch USB-C mit Power Delivery (65 Watt) und KVM-Switching zählt. Zu USB-C gesellen sich zwei USB-A-Downstream-Anschlüsse sowie ein USB-B-Upstream-Port. Über den Standfuß lässt sich das Display auch um 150 mm in der Höhe verstellen, neigen (-5°/ 23°), schwenken (±16°) und drehen (90° Hochformat). Die integrierten Stereo-Speaker liefern zweimal 8 Watt.

AOC hebt schließlich noch hervor, dass man auf den Agon Pro AG326UZD2 drei Jahre Garantie gewährt, die auch Burn-in abdeckt.

Preis und Verfügbarkeit

Der AOC Agon Pro AG326UZD2 ist in Deutschland und Österreich ab Ende April für 1.189,00 Euro (UVP) und in der Schweiz ab Ende April / Anfang Mai für 1.099,00 CHF (UVP; exkl. MwSt. vRG) erhältlich.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Turtle Beach Command Series: Neue Peripheriegeräte für den PC vorgestellt

Turtle Beach führt eine komplett neue Modellreihe für PC-Peripherie ein: die Command Series. Im ersten Schritt umfasst diese Serie sechs Geräte. Drei davon sind Gaming-Tastaturen, die anderen drei Gaming-Mäuse. Der Hersteller selbst spricht von seiner bislang fortschrittlichsten Produktreihe an Tastaturen und Mäusen. Neben Gamern macht man auch Kreative als Zielgruppe aus.

Schauen wir doch mal auf die sechs neuen Geräte:

  • KB7 – kabelgebundene Tastatur mit Hall-Effekt-Technologie und Touchscreen
  • KB5 – kabelgebundene mechanische Tastatur in Standardgröße mit Touchscreen
  • KP7 – kabelgebundenes Tastenfeld mit Hall-Effekt-Technologie
  • MC7 – kabellose Maus mit Touchscreen
  • MC5 – kabellose Gaming-Maus
  • MC3 – kabelgebundene Gaming-Maus

Die kabelgebundene Hall-Effekt-Tastatur Command Series KB7 TKL ist sozusagen das Tastatur-Flaggschiff der Reihe. Integriert ist hier auch ein 4,3 Zoll großes Touchdisplay mit OBS- und Streamlabs-Integration. Darüber können Livestreamer also fix alles steuern. Über den Screen lassen sich jedoch auch Makros auslösen, Systemstatistiken überwachen, Audioeinstellungen anpassen und Apps starten.

Die Schalter der Tastatur sind für 100 Millionen Anschläge ausgelegt, der Auslöseweg lässt sich dank der magnetischen Switches anpassen. Die WASD-Tasten sind speziell texturiert, um zusätzlichen Halt und Kontrolle zu gewährleisten.  Zudem hebt Turtle Beach die 8K-Abtastrate hervor, die RGB-Beleuchtung, die abnehmbare Handballenauflage und zwei modulare Schienen für die Erweiterung mit Zubehör wie dem KP7-Ziffernblock.

Das modulare Keypad KP7 kann wiederum als dediziertes Gaming-Keypad, Makro-Pad oder Ziffernblock verwendet werden und lässt sich über die erwähnten Schienen an die KB7-Tastatur andocken oder als eigenständiges Gerät nutzen. Flache Hall-Effekt-Schalter mit einer Lebensdauer von 100 Millionen Klicks und 8.000 Hz Abtastrate sorgen laut Hersteller für eine Latenz von nur 0,125 ms.

Die KB7 und der KP7-Ziffernblock sind kompatibel mit Windows-PCs und können ab sofort zur UVP von 209,99 € und 109,99 € vorbestellt werden. Sie sind ab dem 21. Mai 2026 weltweit erhältlich.

Turtle Beach Command KB5 – Eine Fullsize-Tastatur

Dazu gesellt sich die kabelgebundene mechanische Fullsize-Tastatur KB5. Hier ist ein Touchdisplay mit 2,4 Zoll Diagonale und abermals mit OBS- und Streamlabs-Integration vorhanden. Hier gibt es einen festen Auslöseweg von 1,2 mm. Auch in diesem Fall nutzt der Hersteller Double-Shot-PBT-Tastenkappen sowie zusätzlich texturierte WASD-Tasten. Vorgeschmierte Schalter, abgestimmte Stabilisatoren und eine 8K-Abtastrate sollen Gamer erfreuen.

Die KB5 ist kompatibel mit Windows-PCs und ab sofort zur UVP von 159,99 € vorbestellbar. Sie ist ab dem 21. Mai 2026 weltweit erhältlich.

Dann hätten wir da eben noch die Gaming-Mäuse der Command-Series wie die MC7. Auch diese bringt spannenderweise ein Touchdisplay mit – an der Seite. Somit könnt ihr per Fingertipp Funktionen steuern. Ich weiß nicht recht, ob das wirklich ergonomisch ist, aber das müsste man wohl ausprobieren. Per Display können die DPI-Einstellung angepasst, Profile gewechselt, Makros ausgelöst oder Apps gesteuert werden. Für Streamer wird sie zu einer Kommandozentrale für die OBS-Steuerung, das Stummschalten des Mikrofons und das Starten von Apps ohne Unterbrechung.

Verbinden könnt ihr die MC7 via Bluetooth, per USB-Kabel oder natürlich via 2,4 GHz. Sie nutzt einen Owl-Eye-Sensor mit 30.000 DPI und eine Abtastrate von 8K. Im Lieferumfang liegen zwei 1.000-mAh-Hot-Swap-Akkus bei. Es handelt sich um die gleichen Akkus wie im Stealth Pro II. Mit jedem Akku könnt ihr bei maximaler Abtastrate und Beleuchtung 10 Stunden auskommen.

Die MC7 ist mit Windows-PCs kompatibel und kann ab sofort zur UVP von 159,99 € vorbestellt werden. Sie ist ab dem 19. Juli 2026 weltweit erhältlich.

Die kabellose Gaming-Maus MC5 streicht den Screen, behält aber den Sensor der MC7 und auch dessen 8K-Abtastrate bei. Sie bietet bis zu 29 programmierbare Funktionen über Easy-Shift. Mit einem seitlichen Scrollrad mit Klickfunktion und einem 4D-Scrollrad können erweiterte Profile erstellt werden. Bei voller Abtastrate winken hier bis zu 35 Stunden ununterbrochene Spielzeit.

Die MC5 ist mit Windows-PCs kompatibel und kann ab sofort zur UVP von 119,99 € vorbestellt werden. Sie ist ab dem 19. Juli 2026 weltweit erhältlich.

Fehlt noch die kabelgebundene Gaming-Maus MC3. Sie nutzt ebenfalls den erwähnten Owl-Eye-Sensor mit 30.000 DPI und bietet bis zu 29 programmierbare Funktionen bei Verwendung von Easy-Shift. Die Polling-Rate beträgt hier „nur“ 1.000 Hz. Abermals sind ein 4D-Scrollrad, Titan-Optical-Schalter plus eine anpassbare RGB-Beleuchtung vorhanden.

Die MC3 ist mit Windows-PCs kompatibel und kann ab sofort zur UVP von 79,99 € vorbestellt werden. Sie ist ab dem 19. Juli 2026 weltweit erhältlich.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies