Nomad Base Stand: Neue Version mit Qi2 vorgestellt

Über den Zubehörhersteller Nomad lest ihr hier im Blog immer wieder mal. Das Unternehmen ist bekannt für hochwertiges, aber nicht unbedingt preiswertes Zubehör für Apple-Produkte. Vor einiger Zeit habe ich euch hier mit dem Nomad Base Stand einen sehr gut verarbeiteten MagSafe-Stand vorgestellt. Eben jenen hat Nomad jetzt aktualisiert.

Äußerlich hat sich nichts verändert. Das gute Stück besteht immer noch aus Metall und Glas und kann in Schwarz oder Weiß erworben werden. Man hat aber den Ladestandard verändert. Die neue Version kommt mit Qi2. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Qi2-Produkte das iPhone 13, 14 und 15 ab iOS 17.2 mit 15 Watt laden. Das ist hier natürlich der Fall.

100 US-Dollar kostet das Gerät. Einen deutschen Preis gibt es aktuell noch nicht.

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8Bitdo M30 Wired Controller startet

8Bitdo hat seinen neuen Controller auch nach Deutschland gebracht. 35 Euro werden fällig, wenn man bei Amazon Deutschland zuschlagen möchte. Der „8Bitdo M30 Wired Controller“ ist für die Xbox Series X|S, die Xbox One und Windows gemacht und kommt im 6-Button-Design daher.

Ähnlich wie die anderen M30-Controller des Unternehmens im Sega-Style verfügt das neue Xbox- und PC-Gamepad über sechs Tasten auf der rechten Seite des Controllers (A, B, X, Y, RT und RB). Spieler erhalten außerdem ein D-Pad auf der linken Seite des Gamepads und vier Schultertasten.

Der Der „8Bitdo M30 Wired Controller“ ist komplett autorisiert, was bedeutet, dass Spieler auch den Zugriff auf die Freigabe-, Menü- und Dashboard-Tasten des Standard-Xbox-Controllers sowie einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss und eine Lautstärkeregelung erhalten. 8Bitdo bietet eine Software an, mit der ihr benutzerdefinierte Tastenprofile für bestimmte Spiele erstellen könnt.

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Xiaomi 14 Pro erscheint möglicherweise nicht international

Xiaomi hat in China bereits das Xiaomi 14 veröffentlicht. Neben dem Standardmodell gibt es natürlich auch eine Pro-Variante. Beide Smartphones setzen auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 als SoC. Doch nun gibt es Meldungen, laut denen das Xiaomi 14 Pro wohl dem chinesischen Markt vorbehalten bleibe. Das wäre ein Bruch mit der Strategie der letzten Jahre.

Dieser Paradigmenwechsel könnte sich daraus ergeben haben, dass das Xiaomi 14 und das Xiaomi 14 Pro sich technisch näher stehen, als dies bei den Vorgängergenerationen jeweils der Fall gewesen ist. Beispielsweise ist der Kamera-Aufbau bis auf die abweichende Blende der Weitwinkel-Linse im Grunde identisch. Allerdings bringt das Pro-Modell einen höher auflösenden OLED-Bildschirm mit erhöhter Diagonale mit. Obendrein kann nur das Xiaomi 14 Pro mit 120 Watt aufgeladen werden. Das Standardmodell bleibt bei 90 Watt stehen.

Woraus leitet man nun ab, dass das Xiaomi 14 Pro nicht international auf den Markt komme? Offenbar wird HyerOS Global nur noch für die Standardvariante weiter entwickelt. Es werden auch keine Betaversionen davon mehr verteilt. Anders beim Xiaomi 14 – da laufen sowohl die Entwicklung als auch die Betatests von HyperOS Global weiterhin.

Eine offizielle Bestätigung zum Schicksal des Xiaomi 14 Pro gibt es indes noch nicht. Aktuell sieht es aber zumindest danach aus, als würde nur die Standardvariante weltweit erscheinen.

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Nebula Mars 3 Air – Neuer portabler Beamer ausprobiert

Anker hat mehrere Tochter-Unternehmen, zu denen auch Nebula gehört. Unter der Marke verkauft man Beamer in allen möglichen Variante, von groß bis ganz klein. Vor nicht allzu langer Zeit hat man mit dem Mars 3 Air ein neues Modell vorgestellt, das kompakt und portabel sein möchte. Ich habe mir das Kerlchen einmal genauer angesehen.

Wie üblich bekommt ihr im Karton natürlich das Gerät selbst, eine Fernbedienung und etwas Papierkram kredenzt. Das Design ist in schlichtem Grau gehalten und stellenweise setzt man mit roten Elementen kleine Akzente. Der Beamer selbst misst 120 x 114 x 167 Millimeter und ist etwas schwerer als 1,5 Kilogramm. Damit ist er kein Leichtgewicht, aber dennoch gut herumzutragen.

Die Front wird durch die große Projektionslinse und eine Kamera für die Bildeinstellungen geprägt. Persönlich hätte ich es gut gefunden, wenn man hier auch eine Abdeckung für die Linse vorgesehen hätte. Wer das Teil viel herumträgt, hat es sicher auch gelegentlich in einer Reisetasche herumfliegen. Da liegt es nahe, dass da auch mal etwas dran kommen kann. Der Langlebigkeit hätte das sicher gutgetan.

An der Rückseite gibt es große Schlitze für den Lüfter, einen AUX-Anschluss, einen HDMI-Port, einen USB-A-Anschluss, den DC-Port zum Laden, einen Reset-Button und den Power-Button. Während die Seiten ausschließlich als Ausgänge für die zwei Lautsprecher dienen, sind am Kopf noch die Bedienelemente zu finden. Dort liegen das Steuerkreuz inklusive Bestätigungsbutton, eine Zurück-Taste, Laut / Leiser und ein Button für den Bluetooth-Lautsprecher-Modus. Ja, der Beamer kann auch als Bluetooth-Lautsprecher verwendet werden. Nettes Gimmick.

Am Boden gibt es obendrein eine Stativaufnahme zum Anschrauben an ein Dreibein etc. Den Tragegriff wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Egal, wo man hinsieht, die Verarbeitung ist tadellos.

Eingerichtet wäre der Beamer relativ schnell, wenn denn die Google-Home-App mitspielen würde. Direkt nach dem Anschalten nimmt das Gerät die Trapezkorrektur vor und richtet das Bild automatisch aus. Das funktioniert zu 90 Prozent aller Fälle wirklich einwandfrei und zuverlässig. Nur vereinzelt liegt er etwas daneben und das Rechteck ist am Ende doch ein Trapez. Dann geht es in das Set-up von Google TV, das hier als Betriebssystem fungiert.

Das klappte in meinem Fall weniger gut. Nach 5 Anläufen, wollte die Google-App immer noch nicht mein Google-Konto auf dem Gerät anmelden und so blieb es bei der Einrichtung via Remote. Aber das ging dann doch gut.

Jetzt gilt es noch ein paar Apps wie Netflix, Apple TV und Co. herunterzuladen und ab geht die wilde Fahrt. Denkste: Bereits hier merkt man, wie sehr das Gerät rudern muss, um Befehle entgegenzunehmen. Offensichtlich reicht die Quad-Core-CPU in Kombination mit den knapp bemessenen 2 GB RAM nicht für ein flüssiges Erlebnis aus. Die Animationen sind per se in Ordnung, nur reagiert das Gerät auf Remote-Eingaben nahezu mit 2 Sekunden Verzögerung. Das trieb mich teilweise in den Wahnsinn. Vor allem das Beenden der Apps dauert stellenweise eine halbe Ewigkeit.

Zugegeben: Ich bin den Apple TV gewohnt und da flutscht das UI. Wie bei Google TV üblich könnt ihr auch den Google Assistant für die Suche etc. bemühen.

Eine App für Smartphones steht euch ebenfalls zur Verfügung. Da findet man keinen Schabernack, sondern die Basics, die man eben zur Steuerung des Gerätes benötigt. Finde ich ausreichend.

Schauen wir doch mal auf die Bildqualität. Das Gerät kann ein 1080p-Bild produzieren und kommt mit einer Helligkeit von 400 ANSI-Lumen daher. Maximal könnt ihr laut Nebula eine Bildgröße von 150 Zoll (ca. 4 m) auf die Wand zaubern. 400 ANSI-Lumen sind zwar nicht wirklich hell, wenn es auch im Raum noch hell ist, reicht für dunkle Stunden aber allemal aus. Dann kann der Beamer ein wirklich schönes Bild erzeugen, das mit angenehmen Farben und guten Kontrasten punktet.  Bei dem Gerät ist es, wie zuvor besprochen, jedoch wirklich wichtig, dass der Raum dunkel ist. Sobald die Helligkeit zunimmt, wird das Bild relativ schnell grau, matt und nicht mehr schön.

Wer will, kann die Bildeinstellungen nach eigenem Gusto anpassen. Ich fand die Standard-Einstellung jedoch am angenehmsten. Im Test fällt außerdem die niedrige Lautstärke des Beamers auf. Der Lüfter schreit los, ist zwar hörbar, aber nicht störend. Beim Filmgenuss darf guter Klang nicht fehlen und auch hier macht der Mars 3 Air eine ordentliche Figur. Zwei 8-Watt-Lautsprecher sorgen für ein überraschend lautes und raumfüllendes Klangbild. Dolby Audio wird ebenfalls unterstützt.

Nebula gibt die Akkulaufzeit mit 2,5 Stunden an, wenn ihr Filme schaut. Aber Achtung: Das gilt nur, wenn man im Eco-Modus, also bei gedämpfter Helligkeit, schaut. In meinem Test reichte die Akkulaufzeit aber für einen eineinhalbstündigen Blockbuster mit einer Lautstärke im oberen Drittel.

Ein Fazit zum Nebula Mars 3 Air: Das Unternehmen macht mit dem Gerät einiges richtig und bietet ein rundes Gesamtpaket an. Hier und da gibt es sicher Dinge, die besser gemacht werden könnten. Vor allem die Helligkeit ist mit 400 ANSI-Lumen kein Spitzenwert und wirkt nur bei wirklich dunklen Situationen richtig gut.

Preislich liegt das Gerät mit 600 Euro in einem Bereich, in dem es auch gute Konkurrenz gibt. Dennoch bin ich der Meinung, dass Nebula mit diesem portablen Kandidaten einige Menschen glücklich machen wird.

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Logitech Astro A50 X Lightspeed: Neues Gaming-Headset für Konsolen

Logitech bringt mit dem Astro A50 X Lightspeed ein neues kabelloses Gaming-Headset für Konsolen auf den Markt. Dieses Exemplar wird mit einer passenden Basisstation geliefert und ist ab sofort im Handel vorbestellbar. Der Preis beträgt 399 Euro. Die Auslieferung beginnt laut dem Hersteller im ersten Halbjahr 2024.

Als Mehrwert hebt Logitech seine Technik PlaySync hervor, die es erlaube, mit einem Klick zwischen Xbox, PlayStation und PC zu wechseln, ohne neu verbinden zu müssen. Beim Wechsel zwischen Xbox- und PS5-Konsolen ändert PlaySync automatisch sowohl, was der Fernseher anzeigt, als auch, welcher Sound im Headset übertragen wird. Beim Wechsel zum PC ändert die Technik lediglich den Audio-Input im Headset.

Falls ihr euch fragt, wie das funktionieren soll: In der Basisstation sind zwei Inputs für HDMI 2.1 sowie ein entsprechender Ausgang integriert. Ihr schließt also die Konsolen direkt an jene Station an und verbindet dann darüber den Fernseher. Laut Logitech unterstützt man dabei natürlich 4K bei 120 Hz, ALLM, VRR und auch HDR. Dabei werden die Audiosignale automatisch ans Headset geschleust, wenn ihr jenes abdockt. Ruht jenes auf der Station, geht der Ton stattdessen an die TV-Lautsprecher, die Anlage, die Soundbar oder wo er eben landen soll.

Das Logitech Astro A50 X Lightspeed nutzt 40-mm-Graphenmembran-Treiber und soll laut dem Hersteller erstklassigen Sound liefern. Wie euch das obige Bild zeigt, sind auch noch weitere USB-Ports an der Station zu finden, um etwa 24-Bit-Audio zu verarbeiten. Die integrierte LED-Statusanzeige und die magnetische Ladestation der A50 X-Basisstation sorgen dafür, dass der Headset-Akku stets geladen und einsatzbereit ist, so Logitech.

Die Basisstation lässt sich auch über Bluetooth verbinden, sodass Gamer zum Beispiel ihre Discord-Chats mit dem Game-Sound kombinieren oder parallel Musik hören können. Damit eure Freunde euch beim Zocken gut verstehen können, verbaut Logitech ein Mikrofon mit 16-Bit und 48 kHz. Als Begleit-App fungiert der G Hub am PC bzw. die App Logitech G unter iOS und Android. Da könnt ihr dann etwa über einen Equalizer zahlreiche Anpassungen vornehmen.

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